Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Wann man sich ergeben sollte" ist das sechsundzwanzigste Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das sechsundzwanzigste Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Lan bewegt sich ungesehen durch den Palast, da er nicht von Edeyns Spionen gesehen werden will. Jemand versucht, ihn mit der Macht zu töten, und Bukama wurde ermordet.

Lan geht zu Moiraine, da er glaubt, sie wäre die Verantwortliche, doch sie erklärt, dass es Merean war. Sie finden die Schwarze Schwester auf der Galerie, wo sie nacheinander Diryk und Brys tötet, während Lan mit dem Schattenfreund Ryne kämpft. Moiraine tötet Merean, kann aber Iselle nicht retten. Sie beseitigt die Leichen von Ryne und Merean.

Handlung[]

Lan Mandragoran[]

Lan nutzt alle Fähigkeiten, die er in der Fäule erlernt hat, um sich unbemerkt durch den Palast zu bewegen. Da alle Diener inzwischen auf Edeyns Seite stehen, weiß er, dass jeder Lan an sie verraten wird. Er ist nur halbwegs sicher, dass Bukama noch loyal zu ihm steht. Er trägt sogar sein Schwert, auch wenn es ihm hier nichts nützt, doch ohne fühlt er sich nackt.

Eine Bewegung lässt ihn sich verstecken und er sieht Merean und Iselle um eine Ecke biegen. Bewegungslos wartet Lan, dass sie wieder gehen.

Kurz zuvor hat Edeyn den Daori von seinem Türknauf entfernt, so dass er endlich wieder sein Zimmer verlassen kann. Während dessen hat sie im gesagt, dass sie seine Heirat mit Iselle bald bekannt geben will. Lan ist sicher, dass sie nach der Hochzeit und der Übergabe des Daori an Iselle zwar den größten Teil ihrer Macht über ihn verloren hat, doch statt dessen Iselle benutzen wird, um ihn zu beeinflussen. Und er ist überzeugt, dass Iselle nicht stark genug ist, um sich dagegen zu wehren.

Er beobachtet, wie Merean etwas zu Iselle sagt, die daraufhin eifrig nickt und zurück geht. Merean blickt ihr noch kurz nach, ehe sie ihr überraschenderweise folgt.

Lan interessiert es nicht, was die Aes Sedai vor hat, genauso wenig wie es ihn interessiert, warum Moiraine alles über ihre Aktivitäten wissen will. Als sie fort sind, läuft er weiter, da er dringend mit Bukama reden muss.

Lan würde am liebsten vor Edeyn fliehen, auch weil er damit ihre Pläne der Hochzeit und der Zurückerlangung von Malkier durchkreuzen kann. Doch er will Bukamas Träume nicht zerstören.

An einer Treppe angelangt kann er sich gerade noch zusammenrollen, denn etwas hat ihm ein Bein weggezogen und ihm wurde ein Schlag in den Rücken versetzt. Sofort kommen Diener angerannt, als er am Fuß der Treppe angekommen ist und Lan sieht hinauf, doch dort ist nichts zu sehen. Er ist sicher, dass eine Aes Sedai ihn umbringen wollte.

Ein Mitglied der Palastwache kommt angerannt und sagt Lan, er müsse sofort mitkommen, denn etwas ist mit Bukama. Lan rennt ihm nach, doch er weiß bereits, dass es zu spät ist. Auf dem Übungsgelände liegt Bukama, ein Messer im Rücken.

Lan fragt, wer ihn gefunden hat und ist sicher, dass Bukama wegen ihm sterben musste. Ohne die Antwort abzufragen steht er auf und läuft los.

Moiraine Damodred[]

Moiraine hört das Krachen der Tür und die erbosten Schreie ihrer Dienerin, deshalb erhebt sie sich und greift nach Saidar. Lan stürmt in ihr Zimmer und sperrt die Dienerin aus. In eiskalter Wut erklärt er ihr, jemand habe kurz zuvor Bukama ermordet und versucht, ihn selbst zu ermorden. Da er aber Merean beobachtet habe, die in eine andere Richtung ging, könne es nur Moiraine gewesen sein.

Moiraine ist verärgert, dass sie nicht gleich daran gedacht hat, dass Iselle zu Merean gehen würde. Sie erklärt, dass Aes Sedai sehr viel mehr bemerken würden, als er denkt, vor allem wenn sie Saidar halten. Sie sagt auch, sie hätte Bukama wohl nicht bitten sollen, Merean zu beobachten. Moiraine ist jetzt sicher, dass sie eine Schwarze Ajah ist, doch leider hat sie keine Beweise dafür. Sie sagt Lan, er solle Iselle von Merean fernhalten.

Lan entgegnet, dass diese sicher ist, denn sie wäre mit Brys und Diryk unterwegs. Er fragt, wieso Bukama sterben musste, doch Moiraine bringt ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen. Sie denkt angestrengt nach, wie das alles zusammenhängt und plötzlich sieht sie das Muster.

Sie sagt, Diryk hätte ihr erzählt, Lan sei der Mensch mit dem meisten Glück auf der Welt. Dann fragt sie, wohin Brys gehen würde, wenn er ungestört sein will. Lan erzählt ihr von der Galerie auf der Westseite des Palastes, dann wird er hektisch und will sofort die Wachen rufen.

Doch Moiraine hält ihn auf und erklärt, der Prinz wäre wütend auf sie, wenn es nur ein Gespräch ist. Aber sie wären zu langsam, falls ihm wirklich Gefahr droht. Sie weist ihn darauf hin, dass sie keine Beweise haben und fordert, dass er sie sofort zu der Galerie bringt.

Während sie rennen fragt sich Moiraine, wie sie sich gegen Merean wehren soll, die schon mehr als einhundert Jahre vor der Geburt ihrer eigenen Ururgroßmutter eine Aes Sedai war.

Als sie auf der Galerie ankommen, steht dort schon Merean, in das Glühen Saidars gehüllt, und mit Fesseln aus Luft gehalten stehen Brys und Diryk am Geländer. Iselle steht stirnrunzelnd daneben und Ryne beobachtet das ganze finster. Moiraine ist jetzt überzeugt, dass auch er ein Schattenfreund ist.

Iselle quengelt, warum Merean das tut, wo sie doch dafür gesorgt hatte, dass niemand davon erfährt, dass sie Brys und Diryk auf die Galerie bringt. In diesem Moment webt Moiraine eine Abschirmung, die sie gegen Merean schleudert, doch erfolglos.

Merean ist völlig unbeeindruckt. Während sie Iselle fesselt und knebelt, trägt sie Ryne auf, Lan zu töten, nachdem er schon Bukama ermordet hat.

Sofort rennt Ryne zu Lan und sie beginnen zu kämpfen, während Merean eine Abschirmung gegen Moiraine schleudert. Moiraine wehrt sich verzweifelt dagegen und versucht Mereans Gewebe zu durchtrennen, doch die Schwarze Schwester ist schneller und diesmal ist ihre Abschirmung beinahe erfolgreich.

Merean redet völlig unbekümmert weiter, während sie und Moiraine kämpfen. Sie schafft es beinahe, Moiraine in Brand zu setzen, und Moiraines letzte Zweifel daran, dass sie wirklich eine Schwarze ist, schwinden.

Moiraine kämpft um ihr Leben und hofft, dass Lan die andere Aes Sedai ablenken kann, doch nur ein Blick genügt um ihr zu zeigen, dass er mit Ryne mehr als beschäftigt ist. Sie hofft, dass sie Merean erschöpfen kann, doch die Schwarze Ajah ist ihr weit voraus.

Moiraine sieht, wie Diryk zappelnd in die Luft schwebt und über das Geländer gehoben wird, während Merean erklärt, das würde alles zu lange dauern. Moiraine schreit auf, und will Merean aufhalten, doch diesmal kann die Schwarze Schwester sie abschirmen und sie lässt während dessen Diryk abstürzen.

Benommen richtet sie sich auf, denn der Angriff hat sie zu Boden geschleudert. Brys starrt Merean hasserfüllt an, Iselle weint heftig und Lan und Ryne kämpfen immer noch.

Merean sagt, sie würde sich später um Moiraine kümmern, dann lässt sie Brys über das Geländer der Galerie schweben und ebenfalls abstürzen. Moiraine stemmt sich hoch, während Iselle die nächste ist. Sie schafft es zu Merean und stößt ihr ein Messer in den Rücken, und das Leuchten Saidars um Merean erlischt.

Iselle steht schwankend auf der Brüstung, Moiraine rennt auf sie zu, und kann einen ihrer Arme packen. Doch sie weiß, dass sie beide abstürzen werden, wenn sie versucht, Iselle hoch zu ziehen. Moiraine zwingt sich, ruhig zu werden und sucht nach Saidar, doch sie findet es nicht. Angestrengt versucht sie es weiter, denn sie will wenigstens einen der drei retten, doch Iselles Hand rutscht aus Moiraines, die glitschig von Mereans Blut ist.

Lan zieht sie vom Geländer weg und sagt, man solle niemanden sterben sehen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Hinter ihnen liegt Ryne tot am Boden.

Moiraine geht zu Merean und holt sich ihr Messer zurück, das sie an Mereans Kleid sauber wischt. Lan sagt, sie währe ziemlich kühl und Moiraine erwidert, sie wäre so kühl wie sie sein muss. Sie hört immer noch Diryk schreien und sieht Iselle in die Tiefe stürzen. In ihr schreit alles danach, dass sie sich einfach gehen lassen soll.

Ruhig sagt sie, anscheinend hätte Ryne sich geirrt, als er glaubte, er wäre besser als Lan. Doch dieser erwidert, er wäre besser gewesen, doch er hätte Lan unterschätzt. Man ergibt sich erst, wenn man tot ist.

Nach einer Weile hat Moiraine sich so weit beruhigt, dass sie die Macht wieder lenken kann. Lan will schnellstmöglich die Shatayan über die Ereignisse unterrichten, bevor die Leichen von jemandem gefunden werden. Moiraine heilt ihn und wie immer bei solchen komplexen Geweben ist er hinterher zu schwach. Sie weiß, dass er sich jetzt ein paar Tage lang ausruhen muss, und das kommt ihr sehr gelegen, denn sie hat Pläne mit ihm.

Sie lässt Mereans Leiche über die Brüstung schweben und verbrennt sie mit einem Gewebe zu Asche. Lan fragt, warum sie das tut und sie erklärt, dass es keine Beweise gibt, dass Merean eine Schwarze Ajah war, nur dass sie eine Aes Sedai war. Ihr wird klar, dass sie sehr offen darüber gesprochen hat, was geschehen ist. Sie weiß, dass die Weiße Burg Schutz braucht und dieses Geheimnis nicht offenbart werden darf.

Moiraine fragt Lan, ob er über die Ereignisse schweigen wird, und er sagt, sie wäre eine sehr harte Frau. Moiraine entgegnet, sie wäre so hart wie sie sein muss, aber sie kann Diryks Schreie und Iselles Gesicht nicht vergessen.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

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