Rad der Zeit Wiki
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  1. Eine einsame Straße
  2. Fremde
  3. Der fahrende Händler
  4. Der Gaukler
  5. Winternacht
  6. Der Westwald
  7. Aus dem Wald hinaus
  8. Eine sichere Zuflucht
  9. Was das Rad sagt...
  10. Abschied
  11. Die Straße nach Taren-Fähre
  12. Über den Taren
  13. Entscheidungen
  14. Zum Hirsch und Löwen
  15. Fremde und Freunde
  16. Die Seherin
  17. Beobachter und Jäger
  18. Die Straße nach Caemlyn
  19. Drohende Schatten
  20. Wie Staub im Wind
  21. Lausche dem Wind
  22. Der eingeschlagene Weg

Nächster Band

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"Raben" ist eines der Prequels zu Das Rad der Zeit. Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die in den ursprünglichen Bänden nicht enthalten war. 2004 wurde sie in Deutschland im Sammelband Das Rad der Zeit 1 - Das Original: Die Suche nach dem Auge der Welt veröffentlicht.

Handlung[]

Egwene al'Vere[]

Ort: Emondsfeld, Zwei Flüsse, Andor

Vorgeschichte Raben Cover.jpg

Es ist gegen Ende des Frühlings, der Sommer ist nicht mehr fern und es ist sehr warm in Emondsfeld. Wie die anderen Kinder, die zu jung zum helfen sind, muss Egwene Wasser holen, um die schwitzenden, arbeitenden Erwachsenen abzukühlen. Sie ist neun Jahre alt und versucht, sich nicht von den anderen Kindern ablenken zu lassen, denn sie will die beste Wasserträgerin aller Zeiten sein.

Ein Rabe fliegt heran und lässt sich auf einem Baum nieder. Ein anderer Vogel, der in der Nähe sein Nest hat, versucht ihn zu verjagen, doch der Rabe ignoriert ihn einfach. Er beobachtet die Männer, die die Schafe scheren, und nicht die Schafe. Egwene denkt daran, dass man Raben die Augen des Dunklen Königs nennt. Sie fragt sich, was es in den Zwei Flüssen wohl geben mag, das den Dunklen König interessieren könnte.

Sie wird von Kenley Ahan aus den Gedanken gerissen. Er benimmt sich, als hätte er mehr Autorität, da er nur noch in diesem Jahr Wasser tragen muss. Er treibt sie zur Arbeit an und geht dann weg.

Auf der Wiese sind viele Erwachsene und Kinder. Die Erwachsenen scheren die Schafe, denn es ist in den ganzen Zwei Flüssen die Zeit der Schafschur. Die Frauen tragen Blumen im Haar, als wäre es tatsächlich ein Festtag, und die Mädchen tun es ihnen nach.

Die älteren Jungen, die nicht mehr Wasser holen müssen, haben die Aufgabe, die Schafe zum Waschen zu bringen und sie davon abzuhalten, sich auf den Boden zu legen, damit sie nicht wieder schmutzig werden. Sind sie trocken, bringen die Jungen sie zu den Männern, die die Schafe scheren. Das Vlies geht dann an die Frauen, die die Wolle sortieren und zu Ballen packen. Sie führen auch Buch darüber, wem welche Wolle gehört. Andere Frauen bereiten das Mittagessen vor.

Egwene hofft, dass sie gut genug arbeitet, um bereits im nächsten Jahr nicht mehr Wasser tragen zu müssen, sondern dabei helfen zu dürfen. Sie will gut genug sein, damit keiner sie mehr als Kind bezeichnet. Egwene arbeitet weiter und geht diesmal an den Tischen vorbei, wo die Frauen das Essen vorbereiten. Alles riecht köstlich und sie sieht Kenley Ahan, der sich heimlich ein Stück Honigkuchen nimmt. Doch er wird von Corin Ayellin ertappt.

Während sie beobachtet, wie Corin Kenley zurechtweist, entdeckt sie Perrin Aybara und seine Familie. Da Perrin ein Freund von Rand ist, beeilt sie sich, in seine Nähe zu kommen. Der Schmied Haral Luhhan steht bei ihnen und sie hört mit, wie er erklärt, Perrin sei ein guter Junge und würde die Arbeit gut machen. Egwene kann auch Cilia Cole sehen, die in der Nähe steht und Perrin anhimmelt. Sie selbst denkt, sie würde sich niemals so dumm benehmen wegen einem Jungen.

Egwene fällt der Rabe wieder auf, der immer noch da ist und nach und nach fallen ihr weitere Raben auf. Adora Aybara spricht sie an und fragt, warum sie Perrin anstarrt. Adora erklärt, alle wüssten, dass Egwene Rand al'Thor heiraten würde, wenn sie älter ist und ihr Haar zum Zopf flechten darf. Egwene fragt sich, ob sie Perrin tatsächlich so angestarrt hat, wie Cilia das tat und lässt Adora stehen, um weiter zu arbeiten.

Auf dem Weg zurück vom Wasser holen hält sie weiter nach Perrin Ausschau oder nach Mat, und will weiterhin ihren Schwestern aus dem Weg gehen. Da sie nicht aufmerksam genug ist, entdeckt sie ihre Schwester Loise fast zu spät an den Tischen, wo die Frauen die Wolle sortieren. Loise streitet sich mit Dag Coplin über seine Wolle. Er behauptet, sie wolle ihn betrügen, doch Loise erklärt, bestimmte Wolle müsste zweimal gewaschen werden und bietet ihm an, es sich von ihrer Mutter erklären zu lassen, was Dag lieber gehen lässt. Egwene kann ungesehen an Loise vorbeikommen und ist erleichtert.

Obwohl einige andere Kinder im Schatten Pause machen vom Wasser holen, arbeitet Egwene weiter. Sie beobachtet Doral Barran, die Seherin, die wiederum ihre Schülerin Nynaeve beobachtet, wie sie Bili Congar einen Verband anlegt.

Egwene fallen wieder die Raben auf. Es sind jetzt viel mehr, überall in den Bäumen. Die Vögel benehmen sich unnatürlich. Egwene fällt auf, dass sie nicht das Essen auf den Tischen beobachten oder die Schafe, sondern die Menschen. Egwene will gerade Frau Barran danach fragen, als Nynaeve sie fragt, ob sie nichts zu tun hätte.

Egwene will sich eigentlich nicht beeilen, doch sie ist schnell wieder an den Tischen, wo die Frauen die Wolle falten. Dort trifft sie auf ihre Schwester Elisa. Egwene will Elisa trösten, da sie ihr Haar noch immer nicht zum Zopf flechten darf, obwohl sie schon achtzehn ist, doch die Frauen um sie herum fangen an zu kichern und Elisa schickt sie wütend weg und nennt sie ein Kind. Egwene geht wütend weg und arbeitet weiter.

Sie geht als nächstes zu den Schafpferchen, wo die Jungen darauf warten, die Schafe zu treiben und bietet ihnen Wasser an. Egwene fragt nach Perrin und Mat, bis Wil al'Seen misstrauisch fragt, was sie von ihnen will. Egwene behauptet, sie würde nur etwas fragen wollen und Wil erklärt, die Jungen wären bei Paet al'Caars Schafpferch. Egwene geht dort hin und sieht eine Gruppe von Jungen im gleichen Alter wie Perrin.

Als Egwene Rand sieht, fragt sie sich, ob wirklich alle denken, dass sie eines Tages heiraten werden. Egwene weiß, dass die Frauen, die ihr Haar endlich zum Zopf flechten dürfen, ein paar Jahre warten, bevor sie heiraten, obwohl sie davor immer davon reden. Sie selbst will unbedingt die Welt sehen, von der Jain Fernstreicher geschrieben hat.

Elam Dowtry.jpg

Egwene schwört sich, dass sie die Zwei Flüsse verlassen wird, obwohl niemand das tut. Sie fragt sich, ob Rand einen guten Ehemann abgeben würde. Sie kennt ihn kaum, da er und sein Vater auf einem Hof außerhalb von Emondsfeld leben.

Dannil Lewin.jpg

Sie belauscht das Gespräch der Jungen und beschließt zu gehen, als Mat und Dav eine Idee haben, bei der es sich nur um etwas Dummes handeln kann. Doch dann kommt Dannil Lewin und erklärt, der Bürgermeister wolle Mat sehen, und nicht nur Mat sondern alle Jungen.

Egwene folgt den Jungen unauffällig und hört wie Mat erklärt, er hätte nichts getan. Bei Bran stehen auch Natti Cauthon und ihre Töchter Bodewhin und Eldrin. Die Jungen haben darüber nachgedacht, warum Bran immer sofort zu wissen scheint, was Mat tut, doch Egwene ist klar, dass seine Schwestern es immer verraten.

Anders als vermutet will Bran al'Vere die Jungen nicht schelten, sondern ihnen die versprochene Geschichte erzählen. Die Jungen bitten um Geschichten über Abenteuer, Aes Sedai und Falsche Drachen, und Bran erklärt, er würde eine solche Geschichte nicht kennen. Deshalb fragt er Tam al'Thor, und dieser erklärt, er würde eine solche Geschichte kennen und will ihnen vom echten Drachen erzählen. Cenn Buie erklärt sofort, sie würden so etwas nicht hören wollen. Bran beruhigt ihn und sagt, es sei nur eine Geschichte, doch er sieht Tam unsicher an.

Cenn fordert weiter, Tam solle etwas anderes erzählen, vielleicht von den Trolloc-Kriegen oder dem Aiel-Krieg. Bei der Erwähnung des letzteren fällt Egwene auf, wie hart Tams Gesichtsausdruck wird. Härter als der aller Wächter der Kaufleute, die sie bisher gesehen hat. Doch sie denkt, dass sie sich etwas einbildet. Meister Cole und Meister al'Dai unterbrechen Cenn und erklären, es wäre nur eine Geschichte und Cenn würde sich immer über alles aufregen.

Die Jungen setzen sich im Kreis um Tam, der langsamer weiter schert, während er erzählt. Er beginnt damit, dass er ihnen erklärt, die Geschichte sei wahr und wäre im Zeitalter der Legenden geschehen. Er berichtet von einer utopischen Welt, in der alle glücklich waren, bis der Dunkle König die Welt berührte. Tam erzählt weiter vom Krieg der Macht, der die ganze Welt berührte, von Schattengezücht, das aus der Großen Fäule kam und von den Verlorenen, die einmal Aes Sedai waren. Egwene hofft, dass der Frauenzirkel es nicht hört, weil sie wütend werden würden. Außerdem denkt sie, es kann nicht stimmen, da die Verlorenen ja auch Männer waren.

Tam al'Thor erzählt weiter, dass der Schatten in diesem Krieg zu gewinnen kann, doch das Licht hatte einen Champion, den Drachen Lews Therin Telamon. Egwene weiß, dass Lews Therin verantwortlich war für die Zerstörung der Welt und denkt, er hätte sicher für den Schatten gekämpft. Tam beschreibt, wie Lews Therin und seine Hundert Gefährten im Tal von Thakan'dar gegen den Schatten kämpften und wie sie im Shayol Ghul den Dunklen König und die Verlorenen versiegelten. Stille kehrt ein, doch Cenn Buie spuckt verächtlich auf den Boden, was die Jungen aus ihrer Ruhe reißt. Perrin fragt, was ein Drache ist und Tam erklärt, dass niemand es weiß, vielleicht nicht einmal die Aes Sedai.

Bran al'Vere schickt die Jungen fort und erklärt, es gäbe viele Jungen aus den umliegenden Höfen, die sie noch nicht kennen würden und verbietet ihnen, dass sie am heutigen Tag zusammenarbeiten. Damit will er vermeiden, dass Mat und Dav weitere Streiche aushecken.

Egwene fallen wieder die Raben auf, die jetzt nach Westen fliegen, zu den Verschleierten Bergen. Ein einzelner Rabe bleibt noch und Egwene versucht, ihm einen Blick zu zuwerfen, wie Nynaeve ihn ihr zugeworfen hat. Der Rabe fliegt davon und Egwene macht sich wieder an die Arbeit, um diesmal Berowyn zu finden und ihr Wasser anzubieten.

Im nächsten Jahr muss Egwene wieder Wasser tragen, was sie enttäuscht, doch sie will erneut die beste sein. Im nächsten Jahr erhält sie die Erlaubnis, beim Essen zu helfen. Ein Jahr früher, als bei anderen Mädchen. Sie nimmt sich vor, zu erreichen, dass sie ihr Haar in jüngeren Jahren zum Zopf flechten darf, als es je ein anderes Mädchen durfte. Sie hört auf, den Geschichten der Erwachsenen zuzuhören, träumt aber immer noch gern von Reisen in ferne Länder und liest auch noch gern davon.

Gallerie[]

Charaktere[]

Sonstige

Erwähnt

Tiere

Gruppen[]

Orte[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

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