Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Um Haaresbreite" ist das achtzehnte Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das achtzehnte Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Siuan kommt nach Canluum und berichtet vom Tod von Tamras Sucherinnen, die vermutlich alle von der Schwarzen Ajah getötet wurden. Sie verabreden, sich Chachin zu treffen. Am frühen Morgen reist Moiraine ab.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Moiraine erhält einige mitleidige Blicke, als sie den Schankraum betritt, doch sie ist sicher, dass dort niemand die Wahrheit kennt. Das gibt ihr die Hoffnung, dass Sierin Vayu noch eine Weile lang nichts von ihrem Aufenthaltsort erfährt. Immer noch fassungslos und nachdenklich läuft sie durch den Raum und wünscht sich, Siuan wäre da, denn diese würde die Rätsel lösen können, die sich Moiraine inzwischen gestellt haben.

Da sieht eine junge Frau durch die Tür herein, verschwindet aber sofort wieder. Moiraine ist überrascht, denn diese sah aus wie Siuan, und als sie erneut herein sieht, erkennt Moiraine ihre Freundin.

Siuan nickt ihr zu und verschwindet wieder und Moiraine folgt ihr betont ruhig. Sie denkt darüber nach, warum Siuan in Canluum sein könnte, doch ihr fällt nichts sinnvolles ein. Sie ist schließlich überzeugt, dass Sierin herausgefunden hat, wo sie sich aufhält, und Siuan geschickt hat, um sie zurückzuholen.

In einer Gasse wartet Siuan schließlich auf sie, und Moiraine will gerade ihre schlimmsten Befürchtungen aussprechen, als Siuan sie anfleht ihr zu sagen, dass Jerid Najima der richtige Junge ist und sie es hinter sich bringen können.

Moiraine sagt, dass er es nicht ist und fragt, warum Siuan persönlich erschienen ist, anstatt eine Nachricht zu schicken. Und zu ihrer Überraschung fängt Siuan an zu weinen und fällt Moiraine um den Hals. Schluchzend erklärt sie, alle von Tamra Ospenyas Sucherinnen wären tot. Ihren Worten kann Moiraine entnehmen, dass Kerene Nagashi bei einem Sturm von Bord eines Schiffes fiel und Aisha Raveneos in Murandy von Wegelagerern getötet worden sein soll.

Moiraine versucht sie zu trösten und sagt, so etwas könnte geschehen, denn auch Aes Sedai können sterben, doch innerlich ist sie verstört. Schon ihr Vater hatte gesagt, dass drei oder vier mal kein Zufall mehr sei, sondern auf die Handlung von Feinden hinweisen würde. Ihr kommt ein Gedanke, doch sie verdrängt ihn sofort wieder.

Siuan sagt, sie würde nicht verstehen und führt sie zu einem Fass, um sich zu setzen. Nervös sieht sie zur Straße, dann berichtet sie, dass Meilyn Arganya einen Monat zuvor in die Burg zurückgekehrt sei, doch sie wüsste nicht aus welchem Grund. Am Morgen hatte sie noch von Kerenes Tod erfahren, von dem der anderen wusste sie schon. Sie wollte mit Meilyn sprechen und versteckte sich unter ihrem Bett. Aber sie schlief ein und als sie am nächsten Morgen erwachte, war das Bett noch unbenutzt. Also ging sie zum Frühstück, wo Chesmal Emry berichtete, dass man Meilyn in ihrem Bett gefunden hatte, und dass sie im Schlaf gestorben sei.

Moiraine ist fassungslos und fragt schließlich, ob es die Rote Ajah war. Siuan erklärt, die Gelben hätten eine Tiefenschau vorgenommen, aber keinen Hinweis auf Gift oder ähnliches gefunden hätten. Somit wurde sie mit der Einen Macht getötet. Wütend erklärt sie, Tamra Ospenya sei angeblich auch im Schlaf gestorben, und dann starben die anderen. Sie vermutet, dass jemand gemerkt hat, dass Tamra die Aes Sedai zu sich rief und den Grund so dringend wissen wollte, dass man sie befragt hat, und sie danach tötete, um es geheim zu halten. Das weist für sie darauf hin, dass der Junge nicht lebend gefunden werden soll und dass diejenigen nicht wollen, dass er an der Letzten Schlacht teilnimmt.

Moiraine wirft einen Blick zum Eingang der Gasse, ob jemand sie belauscht. Sie kann ihren Verdacht jetzt nicht mehr verdrängen und zwingt sich, auszusprechen, dass es die Schwarze Ajah war. Siuan nickt. Sie berichtet, dass sie sicher ist, ihren und Moiraines Namen würden die Schwarzen nicht kennen, sonst wäre mindestens eine von ihnen schon tot. Sie erzählt auch, dass sie vor ihrer Abreise einen Zettel mit ihrem Verdacht bezüglich der Schwarzen Ajah unter Sierin Vayus Tür durch geschoben hat.

Moiraine erklärt, ihr würden diese Indizien genügen, den Verdacht für wahr zu halten. Sie sagt, außer ihnen wäre jetzt keine Aes Sedai mehr übrig, die von dem Jungen weiß und sie müssten schnell handeln. Sie sagt, sie könnten niemandem außer ihnen beiden trauen, dann fällt ihr die Begegnung mit Cadsuane, Merean und Larelle ein und sie berichtet davon.

Siuan stimmt zu, dass Cadsuane eine Schwarze Ajah sein könnte oder auch eine von Tamras Sucherinnen, genauso wie Merean und Larelle. Sie fragt, ob Moiraine heimlich verschwinden kann.

Moiraine + siuan.jpg

Moiraine sagt, sie solle nach Chachin vorausreiten und dort nach Ines Demain suchen. Moiraine selbst will früh am nächsten Morgen aufbrechen und unterwegs nach Avene Sahera suchen. Sie verabschieden sich und es fällt Moiraine schwer, die Freundin wieder gehen zu lassen.

Als sie zur Schenke zurückgeht, kann sie nicht anders, als jeden Menschen auf der Straße zu mustern mit der Frage, ob es sich wohl um Schattenfreunde handelt. Der Gedanke an die Schwarze Ajah dreht ihr immer noch den Magen um. Sie sieht einen Mann mit arafellianischer Frisur aus dem Gasthaus kommen und einen Frauenarm mit einer Fransenstola verschwinden, doch sie kann die Farbe nicht erkennen.

Im Schankraum sitzen Merean und Larelle, Cadsuane geht gerade von zwei Veteranen begleitet aus dem Raum. Alle drei Frauen tragen ihre Stola. Moiraine versucht sich zu beruhigen, weil es hunderte von Erklärungen für das kleine Ereignis mit dem Mann geben könnte.

In diesem Moment kommt Meister Helvin, der Wirt der Schenke, und erklärt, da drei weitere Aes Sedai in der Schenke abgestiegen sind, müsse sie sich das Zimmer mit einer Händlerin teilen. Moiraine muss notgedrungen zustimmen, da sie ihre Tarnung nicht auffliegen lassen will.

Da die Frau glaubt, sie wäre eine Wilde, die bald als Novizin in die Weiße Burg geht, hat sie keinen Respekt vor "Lady Alys" und beginnt ihr viele gut gemeinte, aber vollkommen falsche Ratschläge über das Verhalten einer Novizin zu geben. Das zieht sich durch den ganzen Abend, bis sie schließlich ins Bett gehen.

Moiraine kann nicht schlafen, da sie immer an Schattenfreunde und die Schwarze Ajah denken muss. Früh am Morgen hört sie, wie die Tür leise geöffnet wird und greift unwillkürlich nach Saidar, doch es ist Cadsuane, die sie närrisch nennt, bevor sie wieder geht. Moiraine zählt bis einhundert, dann steht sie leise auf und zieht sich hastig an. Sie bedauert, den größten Teil ihrer Habseligkeiten zurücklassen zu müssen, doch sie will nicht auffallen.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

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