Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Trolloc-Jäger
  2. Bei den Tuatha'an
  3. Ein fehlendes Blatt
  4. Der Wolf leckt seine Wunden
  5. Der Sturm naht
  6. Das Schwert des Kesselflickers
  7. Schleier
  8. Eine Vorhersage geht in Erfüllung
  9. Ein Angebot wird abgelehnt
  10. Die Kaltfelsenfestung
  11. Fallen
  12. Enthüllungen in Tanchico
  13. Hilfe in der Not
  14. Eine bindende Entscheidung
  15. Im Palast
  16. In die Tiefe
  17. Goldauge
  18. Die Stunde der Wahrheit
  19. Die Fallen von Rhuidean

Nächster Band

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"Trolloc-Jäger" ist das erste Kapitel des neunten Bandes Der Sturm bricht los. Gleichzeitig ist es das vierzigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

In einer Ebook-Ausgabe von Der Schatten erhebt sich ist dieses Kapitel auch als "Jenseits des Steins" bezeichnet, möglicherweise eine fehlerhafte Ausgabe, da es sich dabei eigentlich um den Titel des 23. Kapitels des gleichen Buches handelt.

Zusammenfassung[]

Trolloc-icon.gif

Perrin und sein Trupp jagen seit mehreren Tagen Trollocs. Sie geraten in einen Hinterhalt, bei dem viele Sterben und Perrin schwer verletzt wird.

Handlung[]

Perrin Aybara[]

Ort: Aybara-Hof, Zwei Flüsse

Perrin sitzt in der Nähe der Gräber seiner Familie und prüft seine Waffen. Der Sturm, den Verin heraufbeschworen hat, um die Weißmäntel abzulenken, hat sie in den letzten sechs Tagen noch mehrfach mit heftigen Regenfällen überrascht. Er selbst kam kaum zum nachdenken durch die geschehenen Dinge.

Dannil Lewin kommt. Perrin kann seinen Geruch wittern und spricht ihn an, ohne sich umzudrehen, was den jungen Mann kurz erschreckt. Er erklärt, dass Faile und Luc aus Emondsfeld gekommen sind.

Auf dem Weg zum Lager sucht Perrin die versteckten Wachen in den Bäumen und ärgert sich, dass sie die Neuankömmlinge nicht gemeldet haben, selbst wenn es sich um Faile und Luc handelt. Die Gruppe von jungen Männern, die sich ihm angeschlossen hat, ist inzwischen auf fünfzig angewachsen.

Perrin begrüßt Faile liebevoll. Luc hat für ihn immer noch eine kalte, abweisende Ausstrahlung. Faile erzählt ihm, dass sich die Aes Sedai mit ihren Behütern, die Aiel-Frauen und auch Loial inzwischen in Emondsfeld befinden, was einen ziemlichen Aufruhr verursacht hat. Sie erzählt auch, dass Alanna zwei mal verschwunden ist, und dass selbst ihr Behüter Ihvon davon überrascht war. [1] Er hat Faile gebeten, mit niemandem darüber zu sprechen. Sie fragt ihn, was das bedeutet, doch Perrin weiß es auch nicht. Er sagt, dass er Alanna nicht traut, und dass Verin ihn vor ihr gewarnt hat, doch er traut auch Verin nicht wirklich.

Faile fragt, warum Perrin nicht will, dass Luc von den Aiel weiß. Er erzählt ihr, dass Luc am Tag des Angriffs fünf der angegriffenen Höfe besuchte, was ihn misstrauisch macht. Faile erzählt ihm, dass Luc anscheinend angedeutet hat, Anspruch auf einen Thron in den Grenzlanden zu haben, [2] obwohl er ja behauptet, aus Murandy zu sein. Sie erzählt ihm auch, dass sich alle, die er gewarnt hat, inzwischen in Emondsfeld befinden, viele hundert Menschen, und alle nennen ihn Perrin Goldauge.

Er ist überrascht, da er gar nicht bei den Höfen im Süden war, doch Faile erklärt ihm, dass die Neuigkeiten sich von allein verbreitet haben und dass die Menschen anscheinend erwarten, dass er sie zu einem Heer ausbildet und die Trollocs zurück in die Fäule jagt. Sie nennen ihn Perrin Goldauge, den Trolloc-Jäger.

Er erinnert sich daran, dass sie zwei Tage nach der Befreiung der Gefangenen auf die noch rauchenden Ruinen eines Bauernhofes gestoßen sind. Nachdem sie die Leichen begraben haben, sind sie den Trollocs gefolgt. Sie töten alle zweiunddreißig Trollocs, die sie finden, und Perrin begräbt die Überreste der Leichen aus einem Kochtopf. Am Tag danach töten sie eine größere Gruppe, die einen Myrddraal bei sich hat. Dann regnet es, und er findet keine weiteren Spuren. Sie verbrachten viel Zeit damit, den Weißmänteln auszuweichen, die mehr nach den entflohenen Gefangenen und ihren Befreiern suchen, als nach Trollocs.

Schließlich geht Perrin näher, um Luc zuzuhören, der von den Annehmlichkeiten in Emondsfeld berichtet. Kenley Ahan erklärt, dass Luc der Meinung wäre, sie sollten nach Emondsfeld zurückkehren. Luc sagt selbst, dass sie dort eine Hilfe wären, doch Perrin erklärt, dass sie weiter Trollocs jagen, weil das mehr Sicherheit für die Bauernhöfe bringt, die noch nicht verlassen wurden.

Wil al'Seen erklärt, dass sie seit Tagen keine Trolloc-Spuren mehr gefunden haben und man hört Zustimmung bei den anderen. Luc erklärt, dass sie möglicherweise alle verscheucht haben und dass die Menschen im Dorf ihnen einen Heldenempfang bereiten werden. Perrin sagt, dass jeder gehen kann, der gehen will, doch er will weiter jagen. Niemand sagt laut, dass er gehen will.

Luc sagt, dass sie sich dann den Weißmänteln zuwenden sollten, die anscheinend am liebsten alle hängen würden, die zu den Befreiern gehören. Da kommt Gaul und erklärt, dass er Trollocs gefunden hat, die durch den Wasserwald ziehen. Perrin sagt zu Wil, der am deutlichsten ausgesehen hat, als wolle er heim, dass er nach Emondsfeld gehen kann, um ein Mädchen zu küssen, doch Wil will mit ihm gehen.

Perrin fragt Luc, ob er mit ihnen gehen will, doch der erklärt, er wolle lieber die Verteidigung von Emondsfeld überwachen, falls mehr als ein paar Trollocs angreifen, oder die Kinder des Lichts. Als Luc Faile fragt, ob sie mit ihm geht, erklärt sie, dass sie bei Perrin bleibt. Luc reitet enttäuscht davon.

Als er fort ist, fragt Perrin Gaul, ob sie den Trollocs zuvorkommen können, und Gaul bestätigt das. Er sagt auch, dass ein Myrddraal dabei ist. Perrin weiß, dass die jungen Männer Angst haben. Er lässt das Lager abbrechen und sie reiten los.

Während des Ritts fragt Faile, ob er Luc für einen Schattenfreund hält. Er sagt, dass er nur ihr und seinen Waffen vertraut. Sie reiten zwei Stunden lang, bevor sie den Wasserwald erreichen. Sie positionieren sich und die Aiel ziehen los, um die Feinde zu überwachen. Doch sie warten eine Stunde, ohne dass etwas passiert. Als der Wind für einen kurzen Moment dreht, merkt Perrin, dass die Trollocs hinter ihnen sind.

Perrin tötet den ersten mit einem Pfeil, bevor er selbst getroffen wird. Zwei Trollocs greifen ihn an, und er bricht den Pfeil ab und stellt sich ihnen. Mit jedem Schlag schreit er die Namen seiner Familie, bis er merkt, dass er auf Leichen einschlägt. Er ruft nach seinen Gefährten und Faile, doch nur zwei Stimmen antworten ihn.

Dann kommt ein Myrddraal auf ihn zu. Er verspottet Perrin und sagt, er hätte Faile getötet. Sie kämpfen, doch Perrin kann sich nur kurz behaupten. Als er im Schlamm ausrutscht, trennt ein Schwert den Kopf des Myrddraal ab und Ihvon steht vor ihm. Er erklärt, dass die Trollocs nicht an den Myrddraal gebunden waren, und dass es sich um etwa einhundert gehandelt haben muss.

Perrin ruft seine Männer zusammen. Alle Überlebenden kommen, auch Faile mit den Pferden. Siebenundzwanzig sind gestorben. Faile will seine Wunde versorgen, doch Perrin wehrt sie ab. Er befielt, dass die Verwundeten auf die Pferde steigen sollen, da sie nicht mehr alle Tiere haben. Als er Ihvon fragt, erklärt der Behüter, dass die Trollocs sie möglicherweise noch angreifen, doch er weiß es nicht. Er schlägt vor, dass alle gespannte Bögen tragen sollen, damit die Trollocs es nicht wagen.

Sie haben gerade genug Pferde für die Verwundeten. Ihre vorgebliche Kampfbereitschaft funktioniert und nach der ersten Meile nimmt Perrin die Witterung der sie belauernden Trollocs nicht mehr wahr. Während sie reiten, kann er nicht aufhören, an die Namen derjenigen zu denken, die im Kampf gefallen sind.

Am Nachmittag kommen sie endlich aus dem Wasserwald heraus. Der Behüter schlägt vor, dass sie sich für die Nacht einen der verlassenen Bauernhöfe suchen. Nach einer weiteren Meile hört Perrin plötzlich Musik und als auch die anderen es hören, sieht er viele erleichterte Gesichter.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Erwähnt

Anmerkungen[]

  1. Möglicherweise wurde sie einfach von dem Schmerz über den Tod ihres Behüters Owein überwältigt und zog sich zurück.
  2. Als Isam Mandragoran hat er Anspruch auf den Thron von Malkier, doch Lans Anspruch ist größer.
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