Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Tricks der Macht" ist das einundzwanzigste Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das einundzwanzigste Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Moiraine versucht Lan jede Nacht aus der Reserve zu locken, damit er sich entschuldigt, dass er sie in den Teich geworfen hat. Zwei Tage vor Chachin werden sie von Caniedrin angegriffen, dem es gelingt, Lan zu verwunden, bevor er an Pfeilen von Bukama und Ryne stirbt. Moiraine vermutet, dass Ries Gorthanes ihn angeworben hat, um sie töten zu lassen.

Handlung[]

Lan Mandragoran[]

Die Reise nach Chachin ist für Lan genauso unangenehm, wie er erwartet hat. Sie übernachten oft im Freien, da es keine einzelnen Bauernhöfe gibt und sie nicht immer rechtzeitig das nächste Dorf erreichen. Überall fragt Alys nach Avene Sahera, doch sie will niemals einen der Männer in der Nähe haben.

Ryne flirtet weiterhin mit ihr und Alys lässt es zu. Außerdem versucht sie die Männer ständig auszufragen, wenn sie auch versuchen, keine Antwort zu geben. Bukama beschwert sich ständig, dass Lan der Frau endlich den Eid schwören soll, sie bis Chachin zu schützen, doch Lan weigert sich beharrlich. [1]

Zwei mal werden sie von Stürmen aus der Fäule heimgesucht, die Regen und Hagel bringen und beide male schützt Alys sie mit einem Schild aus Luft. Sie scheint über ihren Dank überrascht zu sein. Lan hält sie immer noch für eine seltsame Frau.

Die Gerüchte von Straßenräubern und umherziehenden Banden, von denen sie schon in Canluum gehört haben, erweisen sich als wahr. Mehrmals sehen sie solche Gruppen, doch sie kommen ihnen niemals nahe.

Am vierten Tag der Reise werden sie schließlich überrascht, als Reiter vor ihnen aus dem Wald brechen. Lan hat schon seinen Bogen in der Hand und rechnet sich aus, dass er nur für einen Schuss Zeit haben wird, als Bukama Reiter hinter ihnen meldet.

Der Anführer der Gruppe erklärt, sie würden sie weiterziehen lassen, wenn sie ihnen Schmuck und Geld übergeben. Doch Lan weiß, dass die Räuber sie auf jeden Fall töten werden, wenn sie sich ergeben.

Alys fragt donnernd, ob die Männer es wagen wollen, sich einer Aes Sedai entgegen zu stellen und Feuer explodiert über den Köpfen der Männer. Einer sagt, er hätte schon vermutet, sie wäre eine Grüne mit ihren Behütern.

Der Anführer sagt, trotz allem wären sie immer noch fünfzig Mann gegen vier und er wolle sehen, wie viele sie töten können. Lan erklärt, er würde bis zehn zählen und dann anfangen. Das bringt die Räuber dazu, sich innerhalb weniger Herzschläge zurückzuziehen und zu fliehen.

Alys erklärt entrüstet, sie hätten die Männer zum Magistrat bringen sollen, da sie jetzt immer noch weitere Opfer berauben und töten können. Die drei Männer versuchen sie zu überzeugen, dass sie das niemals lebend geschafft hätten, doch Alys glaubt ihnen nicht.

Doch das ist nicht das schlimmste für ihn an dieser Reise. In der ersten Nacht, als Alys ihn mit dem Teichwasser durchnässte, nahm er das hin, um es ehrenvoll hinter sich zu bringen. Doch in allen folgenden Nächten gelingt es ihr, ihn auf verschiedenste Weisen wach zu halten. Unter anderem bringt sie Sand in seine Kleidung, schlägt ihn mit einer unsichtbaren Peitsche und hetzt Insekten auf ihn. Er weiß, dass sie auf eine Reaktion von ihm wartet, doch er weiß nicht, was sie sehen will. [2]

Bukama und Ryne erzählt er nichts davon, obwohl er sicher ist, dass sie davon wissen, und er beginnt zu beten, dass sie Chachin bald erreichen.

Moiraine Damodred[]

Moiraine versteht nicht, wieso Lan sich so stur verhält. Sie will, dass er Reue zeigt und sich entschuldigt, sie in den Teich geworfen zu haben. Außerdem will sie die Ehrerbietung bei ihm sehen, die einer Aes Sedai zustehen. Statt dessen bleibt er bei seiner Arroganz und bezweifelt sogar, dass sie die Stola errungen hat. [2]

Jeden Tag lässt sie ihm die Zeit, über seine Verfehlung nachzudenken und gibt sich die Möglichkeit, sich etwas neues auszudenken, doch jede Nacht ist es das gleiche Ergebnis. Am meisten wundert sie dabei, dass seine Begleiter kein Wort darüber verlieren, obwohl sie sicher ist, dass diese etwas mitbekommen haben.

Moiraine wundert sich außerdem, dass sie sich keinerlei Informationen über sich selbst entlocken lassen, obwohl sie ihnen Gelegenheit dazu gibt, indem sie von sich selbst erzählt. Doch die Männer bleiben verschlossen, wobei sie zumindest in Erfahrung bringen kann, dass sie bereits mit Aes Sedai zusammengetroffen sind. Genauso wenig kann sie herausfinden, ob sie möglicherweise Schattenfreunde sind oder warum Ryne im Zur Himmelspforte war. Aber sie bleibt misstrauisch, stellt ihre Fragen und hüllt die Männer jede Nacht in das Schutzgewebe.

Avene Sahera vor ihrer unfertigen Schenke Die Weiße Burg (Schenke).

Zwei Tage vor Chachin finden sie in Ravinda endlich Avene Sahera, die von dem erhaltenen Geburtsgeld eine Schenke erbauen lässt, die sie Die Weiße Burg nennen will. Moiraine schlägt einen Namenswechsel vor, doch Avene glaubt nicht, dass die Aes Sedai etwas dagegen haben werden. Moiraine behält für sich, dass die erste Aes Sedai, die nach ihr Kommt, ihr sicherlich die Meinung sagen wird.

Leider muss sie auch feststellen, dass Avenes Sohn Migel Sahera dreißig Meilen vom Drachenberg entfernt geboren wurde und eine ganze Woche zu früh. [3] Verärgert über die Nachlässigkeit der Aufgenommenen, die Avenes Informationen notiert hatte, überträgt Moiraine ihre Wut auf Lan.

Lange denkt sie nach, womit sie ihn in dieser Nacht quälen wird, als eine Wespe an ihr vorbei flieht. Sie fragt Lan, ob er gegen Wespen allergisch ist, weshalb er sich zu ihr umdreht. Er zieht sein Pferd herum und plötzlich sieht sie einen Pfeil aus seiner Schulter ragen. Moiraine ergreift Saidar und hüllt erst Lan und dann sich in Schilde aus Luft ein. Sie sieht sich um und fesselt einen Mann, der sich im Wald verborgen hat, mit Luft in dem Moment, als er einen zweiten Pfeil abschießen will. Pfeile von Bukama und Ryne treffen ihn.

Moiraine lässt Saidar enttäuscht fahren, denn sie wollte ihn dem Magistrat übergeben. Doch dann wendet sie sich Lan zu, um ihm eine Heilung anzubieten, doch er reitet zu dem Mann hin und nennt schockiert seinen Namen. Bukama fragt, warum, und Caniedrin erklärt, er habe es für Gold getan. Seinen stammelnden Worten entnimmt Moiraine, dass er auf sie angesetzt worden war, und sie auch zuerst hätte töten sollen.

Sie reitet zu den Männern und befielt, die Pfeile aus Caniedrin zu ziehen, damit sie ihn heilen kann, doch er ist schon tot. Sie fragt sich, ob Ries Gorthanes ihn angeheuert hat, doch das kann sie jetzt nicht mehr herausfinden. Moiraine betrachtet den Platz an dem er gelauert hat und erkennt, dass er sicher war, vier Menschen mit vier Pfeilen töten zu können. Doch da er Lan und Bukama anscheinend kannte, wollte er diese beiden zuerst aus dem Weg räumen.

Um vielleicht doch noch etwas herauszufinden, durchsucht sie die Habseligkeiten des Mannes, aber außer zehn Goldkronen findet sie nichts, das von Bedeutung wäre. Als Lan sie fragt, ob sie zur Leichenfledderin werden soll, sieht sie auf und kann beobachten, wie Bukama den Pfeil abbricht und dann herauszieht. Dass Lan dabei nur blinzelt, ärgert sie mehr, als sie verstehen kann.

Sie beobachtet, wie Bukama Lan das Hemd auszieht, und sieht viele Narben auf dem Oberkörper des jungen Malkieri, alte und neue und gerade verheilende. Sie denkt sich, dass er anscheinend sehr schnell Ärger mit Männern bekommt und ist sicher, dass weder er noch seine Freunde sie um eine Heilung bitten werden. Deshalb fragt sie rüde, ob er sie annimmt und greift nach Lans Kopf, aber er weicht ihr aus.

Bukama macht eine Bemerkung, dass Lan seinen Arm in Chachin vielleicht brauchen würde, und schließlich nickt Lan, und beugt sich vor. Es ärgert sie, dass er nicht darum bittet, oder auch nur dankend ihr Angebot annimmt, also heilt sie ihn rüder, als sie es sonst tun würde.

Als sie sich zum Aufbruch fertig machen, und Bukama Caniedrins Pferd heranbringt, entfernt Lan dessen Zaumzeug und schickt es davon. Nach ihrem Blick zu dem davonlaufenden Tier erklärt er, es könne fressen, bis jemand es findet. Diese unerwartete Freundlichkeit bringt Moiraine von dem Plan mit den Wespen ab, doch sie will etwas Eindrucksvolleres finden, bis sie Chachin erreichen. Sie denkt sich, dass sie nur noch zwei Tage Zeit hat, bis sie sich erst einmal eine Weile lang nicht mehr um ihn kümmern kann.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Anmerkungen[]

  1. Hat Bukama möglicherweise vor, Lan an "Alys" zu binden, um ihn vor Edeyn Arrel zu schützen?
  2. 2,0 2,1 Da Moiraine und Lan aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen stammen, ist es verständlich, dass sie einem Missverständnis unterliegen: nach Art der Malkieri leidet Lan stumm und nimmt die Strafe hin, die Moiraine ihm auferlegt, denn er würde Ehre verlieren, wenn er sich beschwert oder sich etwas anmerken lässt. In seinem Weltbild bestimmt die Frau die Strafe, und auch deren Ende. Möglicherweise ist ihm nicht klar, dass sie als Cairhienerin gar nicht auf den Gedanken kommen könnte, dass dies die Art der Malklieri ist, mit so etwas umzugehen. Dem entsprechend kann Moiraine gar nicht merken, dass die Strafe bereits am ersten Abend ihre Wirkung gezeigt hat. Sein Festhalten an seiner Beherrschung wirkt auf sie wie Arroganz, wenn man auch annehmen kann, dass er zu einem gewissen Teil sicherlich arrogant ist. Allgemein gesehen dürfte sein Verhalten aber tatsächlich auf den Bräuchen und festgelegten Verhaltensweisen der Malkieri basieren.
  3. Eine Woche hat zehn Tage.
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