Rad der Zeit Wiki
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"Von Stein zu Stein verlaufen die Linien des Möglichen zwischen den Welten, die existieren könnten."
Loial in Von Stein zu Stein (Kapitel)

 

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Eine Spiegelwelt ist eine alternative Realität/Zeitlinie, die vom Rad der Zeit gewebt wurde.

Beschreibung[]

"Wenn eine Frau nach links oder nach rechts geht, teilt sich dann der Strom der Zeit? Webt das Rad dann zwei Muster? Tausend für jede ihrer Entscheidungen? So viele, wie es Sterne gibt? Ist eines wirklich und sind dann die anderen bloße Schatten und Spiegelungen?"
Loial in Von Stein zu Stein (Kapitel)

 

Diese alternativen Welten repräsentieren "Wenns". Was hätte sein können, wenn eine Entscheidung anders ausgefallen wäre, eine Schlacht einen anderen Verlauf genommen hätte, ein Gewinner ein Verlierer geworden wäre. Theoretisch wird die Spiegelwelt an dieser Kreuzung von Entscheidungen/Ergebnissen kreiert. Dies ermöglicht eine unendliche Variation und somit unendliche Spiegelwelten. [1] Je wahrscheinlicher die andere Entscheidung/das andere Ergebnis, desto "realer" erscheint die dadurch erschaffene Spiegelwelt. [2] Die Spiegelwelten, die am nahsten an der Realität sind (nur getrennt durch einen kleinen Unterschied), werden bevölkert von "Reflektionen" von Menschen der wahren Welt.

Rands erster Besuch in einer Spiegelwelt.

Spiegelwelten können mit Hilfe von Portalsteinen erreicht werden, durch Personen, die die Macht lenken können. Die Zeit verläuft anders in Spiegelwelten: ein Tag darin verbracht kann dazu führen, dass jemand die Wahre Welt ein Jahr später wieder betritt, und fünf dort verbrachte Jahre können jemanden zurückkehren lassen, nachdem gerade mal eine Woche vergangen ist. Weiterhin könnte man in Spiegelwelten auch Menschen begegnen, die man kennt, sogar sich selbst, doch diejenigen führen vermutlich ein vollkommen anderes Leben. [2]

Große Ereignisse können in einer Spiegelwelt einen "Schatten" vorauswerfen, so dass Dinge, die noch gar nicht geschehen sind, aber das Muster stark beeinflussen könnten, dort schon zu spüren sind, bevor sie sich überhaupt ereignen. [3]

Studien der Spiegelwelten führten zur Erschaffung der Kurzen Wege. [2] Tel'aran'rhiod ist eine Spiegelwelt, die jede der Myriaden Welten des Musters miteinander verbindet und reflektiert.

Verin Mathwin stellte die Theorie auf, dass es in allen Welten einen Schöpfer und einen Dunklen König gibt und dass der Dunkle König in allen Welten in seinem Gefängnis eingesperrt ist. Dass er aber auch in allen Welten frei kommt, wenn er nur in einer einzigen befreit wird, aber dass er auch in allen Welten gefangen bleibt, solange er nur in einer einzigen gefangen bleibt. Die dritte Konstante in allen Welten ist Tel'aran'rhiod, die Welt der Träume. [4]

Handlung[]

Auf der Jagd nach dem Horn von Valere schickt Lanfear Rand, Hurin und Loial in eine Spiegelwelt, in der Artur Falkenflügel es nicht geschafft hat, die einfallenden Trolloc-Horden zu besiegen. Die Westlande wurden vom Schattengezücht überrannt, die Siegessäule ist dem Schatten geweiht und alles bis auf einige wenige Geschöpfe wie Grolm ist tot und lange vergangen. Die Zeit dort vergeht mindestens doppelt so schnell wie in der realen Welt, wenn nicht sogar schneller. [2]

Später versucht Rand al'Thor die Gruppe mit Hilfe eines Portalsteins vom Stedding Tsofu zur Toman-Halbinsel zu bringen. Dabei geht etwas schief und jeder Reisende erlebt hunderte verschiedener Versionen seines eigenen Lebens, wie es verlaufen könnte, wenn er andere Entscheidungen trifft. [5]

Anmerkungen[]

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