Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Neue Freunde und alte Feinde
  2. Cairhien
  3. Missklang
  4. Schatten in der Nacht
  5. Ein neuer Faden im Gewebe
  6. Seanchan
  7. Daes Dae'mar
  8. Auf der Spur
  9. Gefährliche Worte
  10. Botschaft aus dem Dunkel
  11. Das Rad webt
  12. Stedding Tsofu
  13. Der Ältestenrat
  14. Scheinwelt
  15. Schulung
  16. Flucht aus der Weißen Burg
  17. Damane
  18. Meinungsverschiedenheiten
  19. Falme
  20. Ein Plan
  21. Fünf streiten für das Licht
  22. Schwertmeister
  23. Die aus dem Schatten treten
  24. Das Grab ist keine Grenze
  25. Die Frauen des Drachen
  26. Wie es vorbestimmt war
  27. Danach

Nächster Band

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"Seanchan" ist das sechste Kapitel des vierten Bandes Das Horn von Valere. Gleichzeitig ist es das neunundzwanzigste Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Seanchan-icon.gif

Geofram Bornhald jagt immer noch angebliche Schattenfreunde auf der Ebene von Almoth und entscheidet, entgegen seiner Befehle zur Torman-Halbinsel zu ziehen.

Bayle Domon wird von den Seanchan gefangen genommen und vor Turak Aladon gebracht.

Handlung[]

Geofram Bornhald[]

Ort: Ebene von Almoth

Geofram Bornhald und seine Soldaten führen die Befehle der Zweifler aus. Es gefällt ihm nicht, doch die Anordnungen von Pedron Niall befehlen es ihm.

In dem Dorf, in dem sie sich befinden, hat jemand dreißig Menschen aufgehängt, darunter auch Kinder. Einer seiner Männer, Muadh, erklärt, dass die Dorfbewohner sagen, Männer in der Uniform von Tarabon hätten das getan. Sie hätten zwei Männer beschrieben, die aussehen wie Kind Earwin und Kind Wuan, beide gehören zu den Zweiflern.

Bornhald lässt die Leichen abnehmen und trägt dem Mann auf, den Dorfbewohnern zu sagen, es würde kein weiteres Töten geben. Muadh soll einen Offizier für ihn aussuchen, der intelligent genug ist, um das gesehene zu berichten, aber noch nicht zu halsstarrig, um zu schweigen.

Er schlägt sein Hauptquartier in der Schenke auf und denkt über die fremden Invasoren nach, über die sie nur wenige Informationen haben. Sie nennen sich Seanchan und Hailene oder Rhyagelle.

Man weiß, dass sie in Schiffen gekommen sind. Das Meervolk hüllt sich in Schweigen. Seine Informationen kommen nur von Männern wie denen aus dem Dorf erfahren. Sie berichten von Männern, die auf Pferden und Ungeheuern in den Kampf ziehen, Seite an Seite mit Monstern kämpfen und Aes Sedai bei sich haben, die den Boden unter ihren Feinden zerfetzen.

Byar bringt Kind Jeral zu ihm. Jeral bringt eine Botschaft von Jaichim Carridin. Carridin sagt, er würde mit zu vielen Männern zu nah an die Toman-Halbinsel heranrücken und solle sofort auf die Mitte der Ebene von Almoth vorrücken. Bornhald schickt Jeral weg, um sich zu waschen. Byar will Carridins Meinung zustimmen, aber Bornhald unterbricht ihn, da er nirgendwo in einem der Dörfer Schattenfreunde gefunden hat. Byar widerspricht ihm, als Bornhald die ermordeten Kinder erwähnt, doch man merkt, dass er unsicher ist.

Bornhald bemerkt, dass die Zweifler das Weiß abgelegt haben, um sich anscheinend unkenntlich zu machen. Die Zweifler im Norden tragen Umhänge aus Tarabon, die im Süden die aus Arad Doman. Bornhald sieht darin nur eine Bedeutung und erklärt Byar, dass er vor hat, seine Legion auf die Toman-Halbinsel zu führen.

Bevor Byar antworten kann, bringt Muadh den angeforderten Offizier. Dieser ist so nervös und verängstigt, dass er sofort alles über die Fremden erzählt, was er weiß.

Bayle Domon[]

Ort: Gischt, nahe Toman-Halbinsel

Bayle Domon hat auf der Gischt die Toman-Halbinsel erreicht. Sie werden von einem großen Schiff verfolgt, das zu den Seanchan gehört. Domon lässt sie näher an die Küste manövrieren, da er glaubt, das größere Schiff könnte sie dort hin nicht verfolgen, da das Wasser zu seicht ist.

Auf seinem Weg aus Tanchico haben sie Feuerwerkskörper an die umliegenden Dörfer verkauft und dort von den großen, kastenförmigen Schiffen der Seanchan gehört. Überall hat er die Schäden gesehen, die die Seanchan verursachten, indem sie den Boden explodieren ließen. Die Dorfbewohner behaupten, die Seanchan wären Monster mit großen Insektenköpfen und hätten Monster, die für sie kämpfen.

Er hat ebenfalls gehört, dass die Seanchan von den Menschen gefordert hätten, Eide erneut zu schwören, die sie vor langer Zeit gebrochen hätten, doch niemand wüsste, was diese Eide bedeuten würden. Außerdem wären viele junge Frauen weggebracht worden und auch viele alte, die alten wären meist Heilerinnen gewesen. Außerdem setzten sie neue Bürgermeister ein. Nachdem die Menschen geschworen hätten, zu gehorchen, zu dienen und zu warten, wären die Seanchan gewöhnlich wieder abgereist und nicht wieder gekommen. Nur in Falme hätten sie ein festes Lager.

Domon will vor den Seanchan davon fahren, als das Meer neben dem Schiff in einer Flammensäule explodiert. Der Kapitän befielt sofort, die Segel einzuholen, damit die Seanchan nicht denken, dass sie immer noch fliehen wollen, da er sicher ist, dass sie sonst einfach versenkt werden.

Die Fremden kommen in einem kleinen Boot zusammen mit zwei Frauen an Deck. Domon erkennt, dass die Seanchan keine Ungeheuer sind, sondern dass ihre Helme aussehen wie Insektenköpfe.

Der Anführer der Gruppe stellt sich als eine Frau heraus. Sie befragt Domon scharf, ob er Frauen an Bord hat und er verneint. Die zwei Frauen, die sonst noch an Bord des Beibootes waren, kommen auf sein Schiff und er sieht, dass die eine die andere an einer Leine mit einem Halsband führt.

Die Frau in der Rüstung stellt sich als Kapitän Egeanin vor und fordert ihn auf, langsamer zu sprechen. Domon wiederholt alles und sagt, er wäre nur ein friedlicher Händler. Egeanin erklärt ihm, dass er frei ist und weiter fahren darf, sobald er seinen Eid abgelegt hat. Als sie seinen Blick bemerkt, erklärt sie ihm stolz, dass die Frau an der Leine ihre Damane ist.

Domon fragt ungläubig, ob die Frau an der Leine eine Aes Sedai ist und Egeanin schlägt ihn deswegen. Sie sagt ihm, dass dieser Begriff niemals ausgesprochen wird.

Domon entschuldigt sich, da er nichts über die Sitten und Gebräuche der Seanchan weiß. Egeanin erklärt ihm, dass er und alle anderen das wieder lernen würden und dass das Land den Seanchan gehören würde. Sie befielt ihm, nach Falme abzusegeln, wo er die Eide ablegen muss. Dann verlässt sie mit ihren Männern, bis auf einen, das Schiff.

Die fahren weiter nach Falme und Domon kann den Seanchaner dazu bringen, sich mit ihm zu unterhalten. Der Mann heißt Caban, aber Domon kann nicht viel aus ihm heraus bekommen. Als Domon ihn nach den Damane fragt, sagt ihm Caban, dass ihn das nichts angeht.

Je näher sie Falme kommen, desto mehr der seanchanischen Schiffe tauchen auf. An der Küste selbst sind so viele verankert, dass er bei hundert aufhört zu zählen, und das sind nicht einmal die Hälfte.

Als die Türme der Wächter über den Wogen in Sicht kommen, sieht Domon an jedem einen Käfig mit einem Mann darin hängen. Caban erklärt ihm, dass die Seanchan jeweils immer den Ersten der Wächter über den Wogen in den Käfig stecken, bis dieser stirbt, weil sie auf die falsche Sache gewartet haben und vergessen haben, woran sie sich hätten erinnern sollen.

Sie gehen an Land und Egeanin lässt sein Schiff von ihren Männern und der Damane durchsuchen. Während sie warten, beobachtet Domon einen Soldaten mit einem der Ungeheuer, von denen die Leute berichtet haben. Als Egeanin zurück kommt, hat sie etwas bei sich und fordert Domon auf, ihr zu folgen. Sie wirkt sehr aufgeregt.

In der Stadt bemerkt er überrascht, dass es den Einwohnern gestattet ist, Waffen zu tragen und Egeanin sagt ihm ganz selbstverständlich, dass sie jetzt zu den Seanchan gehören würden, da sie die Eide abgelegt haben. Sie beweist es ihm, indem sie einen Mann aus der Menge anspricht. Er erklärt, dass er gehorchen, warten und dienen wird, so wie er es geschworen hat, er hat offensichtlich Angst.

Sie verlassen die Stadt und betreten eines der größeren Herrenhäuser, das von einer Ehrenwache bewacht wird. Auf dem Dach weht eine Flagge mit einem goldenen Falken auf blauem Grund.

Sie betreten das größte Zimmer und Egeanin bedeutet Domon, zu schweigen. Als ein Gong ertönt, kniet sie nieder und Domon macht es ihr nach. Zwei Männer erscheinen. Ein blonder im gelben Gewand mit halb kahl rasiertem Kopf, und ein völlig kahl rasierter in einem blauen Seidengewand.

Der blonde stellt den anderen als den Hohen Herren Turak vor. Als Egeanin sich auf den Boden wirft und den Boden küsst, macht er ihr zumindest ersteres nach, doch als sie sich erhebt, und er ebenfalls aufstehen will, bringt ihn ein Blick des Blonden dazu, liegen zu bleiben.

Er hört, wie Turak Egeanin nach dem Stück fragt, das sie ihm mitgebracht hat. Sie übergibt es ihm als Geschenk und Turak sichert ihr zu, sie bei der Rückkehr der Kaiserin gegenüber zu erwähnen, da dann neue Anwärter für den Adel gewählt werden.

Turak sagt Egeanin, dass sie gehen darf, dann wird Domon aufgefordert, sich zu erheben. Er sieht, dass Turak die Cuendillar-Scheibe in Händen hält. Als er gefragt wird, ob er wüsste, was das ist, lügt Domon.

Turak führt ihn in einen anderen Raum, in dem er seine Sammlung aus Cuendillar aufbewahrt. Er besitzt bereits eine andere Scheibe, die genau so aussieht wie Domons. [1]

Domon will Turak seine Scheibe als Geschenk überlassen, wird jedoch von dem blonden Mann beschimpft, da Egeanin die Scheibe schon als Geschenk angeboten hat. Turak sagt ihm, dass er Domon nicht ziehen lassen kann, da er sich mit ihm interessante Unterhaltungen erhofft, weil dieser auch ein Sammler ist.

Domon erklärt ihm erneut, dass er nur ein einfacher Händler ist und nicht weiß, wie er sich mit einem Hohen Herren wie Turak unterhalten soll. Eine junge Frau, die wie eine aus dem Meervolk aussieht, kommt und übergibt Turak eine kleine Tasse mit einer schwarzen Flüssigkeit, die dieser Kaf nennt. Domon erkennt erschrocken, dass ihr weißes, besticktes Kleid vollkommen durchsichtig ist.

Turak befragt Domon, wo er die Cuendillar-Scheibe gefunden hat und Domon nimmt sich vor, ihn so gut wie möglich anzulügen, um endlich aus Falme heraus zu kommen.

Charaktere[]

Erwähnt

Tiere

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Nahrungsmittel

Ereignisse[]

Sonstige[]

Alte Sprache

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 Das zweite und das dritte gefundene Siegel.
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