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Die Schlacht von Falme war eine Auseinandersetzung zwischen den Kindern des Lichts, den Seanchan und den Helden des Horns, die von Mat Cauthon mit dem Horn von Valere gerufen worden waren.

Vorgeschichte[]

Im Frühjahr 998 NÄ wurde das Horn von Valere am Auge der Welt gefunden, [1] während etwa zur gleichen Zeit die Seanchan mit der Hailene unter Turak Aladon auf der Toman-Halbinsel landeten und Falme eroberten. In den folgenden Monaten wurde das Horn von Padan Fain gestohlen, der damit Rand al'Thor zur Toman-Halbinsel locken wollte. [2]

Gleichzeitig erhielt Lordhauptmann Geofram Bornhald von Pedron Niall den Befehl, seine Männer zur Ebene von Almoth zu bringen und sich dort der Hand des Lichts unter Einor Saren anzuschließen, um Schattenfreunde auf der Ebene zu jagen. [3] Dies war die offizielle Version der Zweifler, die auf Befehl von Jaichim Carridin heimlich einen Krieg zwischen Arad Doman und Tarabon auslösen sollten. [4]

Bis zum Herbst des gleichen Jahres konnte Geofram Bornhald eintausend seiner Männer in die Nähe von Falme bringen, wo er gegen die Seanchan kämpfen wollte, im Wissen, dass er dabei vermutlich sterben würde. Während dessen hatten Rand al'Thor und seine Begleiter die Toman-Halbinsel erreicht und den Aufenthaltsort von Padan Fain ausfindig gemacht und planten, das Horn von Valere zurück zu erobern. [5]

Einige Wochen zuvor waren außerdem Egwene al'Vere, Min Farshaw, Elayne Trakand und Nynaeve al'Meara von der Schwarzen Ajah Liandrin Guirale durch einen Trick auf die Toman-Halbinsel gelockt worden, wo Egwene zur Damane gemacht wurde. [6]

Truppenstärke[]

Die Anzahl der Seanchan unter Turak Aladon ist unbekannt. Sie besaßen eine ebenfalls unbekannte Anzahl von Damane, unter ihnen einige gefangene Aes Sedai, dazu Grolm, Corlm und Raken.

Auf der Gegenseite standen etwa eintausend Kinder des Lichts unter dem Kommando von Geofram Bornhald.

Dazu Rand al'Thor, Perrin Aybara, Ingtar Shinowa, Hurin und Mat Cauthon mit dem Horn von Valere, mit dem er die Helden des Horns ruft, als die Lage aussichtslos erscheint. Nicht alle Namen sind bekannt, doch erwähnte Teilnehmer in der Schlacht waren Artur Falkenflügel, Rogosh Adlerauge, Gaidal Cain, Birgitte Silberbogen, Mikel vom Reinen Herzen, Paedrig und Otarin.

Verlauf[]

Die Ankunft der Kinder des Lichts war bereits von einem patrouillierenden Morat auf einem Raken bemerkt worden. [5] Er verständigte sofort seinen Vorgesetzten und die Seanchan formierten sich zum Angriff. [7]

Während Geofram Bornhald seine Männer vorrücken ließ, waren Rand al'Thor, Matrim Cauthon, Perrin Aybara, Ingtar Shinowa und Hurin nach Falme geritten und hatten das Horn von Valere im Haus von Turak Aladon ausfindig gemacht. Dort kam es zum Kampf, bei dem Hochlord Turak getötet wurde, während die Gruppe mit dem Horn fliehen konnte. [8]

Während dessen wurde Egwene al'Vere von ihren Freundinnen befreit, doch die Anwesenheit mehrerer Hundertschaften von Soldaten - da die Nachricht der anrückenden Kinder des Lichts sich inzwischen verbreitet hat und die Seanchan sich zum Angriff rüsten - versetzte sie in solche Panik, dass sie einen Angriff auf die Seanchan begann, auf den sofort die Damane in der Stadt mit Feuerbällen reagierten. Nynaeve bekämpft sie mit Blitzen. [7]

Geofram Bornhald befielt seinen Männern das Vorrücken, als die Kampfzeichen über Falme erscheinen. [7]

Ingtar Shinowa bleibt zurück, um seinen Gefährten die Flucht zu ermöglichen, während er die Seanchan bekämpft, die sie verfolgen. [7] Rand und die anderen werden zwischen den Seanchan und den Kindern des Lichts eingeschlossen, so dass Mat als letzten Ausweg nur die Möglichkeit sieht, das Horn von Valere zu blasen, womit er die Helden der vergangenen Zeitalter ruft. [9]

Falme.jpg

Nachdem das Drachenbanner gehisst wurde und der Hornbläser Mat zur Schlacht aufspielt, ziehen die Helden des Horns in den Kampf gegen die Seanchan. Gleichzeitig bleibt Rand al'Thor am Himmel über Falme zurück, wo er gegen Ba'alzamon kämpfen muss. Die Schlacht, die am Boden statt findet, ist gebunden an den Kampf am Himmel, und es stellt sich heraus, dass Rand Ba'alzamon besiegen muss, um die Seanchan ins Meer zurück zu drängen, da der Sieg seiner Partei von seinem Vorstoßen oder zurückweichen abhängt. [9]

Lord of chaos ccg.jpg

Die Schlacht wird schließlich entschieden, als Rand es zulässt, dass Ba'alzamon ihm das Schwert in die Seite bohrt, um ihm gleichzeitig sein eigenes ins Herz zu rammen und ihn so zu töten. [9]

Folgen[]

Es ist nicht bekannt, wie hoch die Verluste während der Schlacht sind. Höchstwahrscheinlich starb ein Großteil der Kinder des Lichts. Gesichert ist auch, dass die Seanchan sich aus Falme zurück zogen, um sich auf der Meervolk-Insel Tremalking unter Suroth Sabelle Meldarath als neuer Anführerin der Hailene neu zu formieren. Einige von ihnen blieben auf dem Kontinent zurück, während andere freiwillig in die Westlande flohen, darunter mehrere Sul'dam.

Der Kampf zwischen Rand und Ba'alzamon/Ishamael war überall auf der Toman-Halbinsel und der Ebene von Almoth zu sehen, so wie auch an verschiedenen Orten in den Westlanden. Anhänger und Gegner des Wiedergeborenen Drachen beginnen sich vor allem in Arad Doman und Tarabon zu bekämpfen und Bilder über den rothaarigen jungen Mann kursieren bald unaufhaltsam und verbreiten sich über die Nationen. [10]

Einer der Orte, den die Vision erreichte, war das Schlachtfeld, auf dem Mazrim Taim gerade dabei war, die Saldaeanische Armee zu besiegen, doch diese Erscheinung ließ ihn vor Schreck vom Pferd stürzen, was zu seiner Ergreifung und Gefangennahme durch Aes Sedai führte. [11]

Ein anderer Mann, dessen Leben davon mehr als nur beeinflusst wurde, ist Masema Dagar. Bereits beeinflusst durch das, was er während der Reise mit dem Portalstein erlebte [12] wird er nun ein glühender Anhänger des Wiedergeborenen Drachen und verschreibt sich der fieberhaften und fanatischen Mission, dessen Wort überall zu verbreiten, das er nach seiner eigenen Auslegung der Prophezeiungen als Gesetz festsetzt. Dies führt zum Aufstieg der Drachenverschworenen unter dem Prophet des Drachen, die das Land mit Anarchie und Chaos überziehen.

Anmerkungen[]

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