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Die Schlacht am Tarwin-Pass fand 998 NÄ in Shienar an der Grenze zur Fäule statt, auf den Höhen des Tarwin-Passes.

Weitere Schlachten fanden dort schon mehrfach statt, in den Zwei Flüssen gibt es ein Lied darüber: Rückkehr vom Tarwin-Pass. [1]

Handlung[]

Vorgeschichte[]

Im Winter 998 NÄ fanden wie üblich Überfälle durch Trollocs und anderem Schattengezücht an der Grenze zur Fäule statt, sie waren aber schlimmer als in den vergangenen Monaten und Jahren. Kundschafter fanden immer mehr Trolloc-Lager in der Nähe der Grenze. Die Überfälle fanden in allen Grenzlanden statt und waren nie so brutal wie in diesem Winter; etwas, was seit den Trolloc-Kriegen nicht mehr vorgekommen war. [1]

Schließlich zeichnete sich ab, dass eine Schlacht unvermeidlich war, und die Menschen begannen, sich aus dem freien Land in die großen Festungen zurückzuziehen, während sie Soldaten Shienars sich auf den Kampf vorbereiteten und die Städte ihre Armeen zum Pass schickten. [1]

Zu dieser Zeit erreichten die Aes Sedai Moiraine Damodred, ihr Behüter Lan Mandragoran und ihre Begleiter - eine Gruppe junger Emondsfelder, unter ihnen der Wiedergeborene Drache Rand al'Thor - Fal Dara, wo sich bereits die Bevölkerung zur Abreise nach Fal Moran vorbereitet hatte. [1]

Die Ankunft des weithin bekannten Lan, dem letzten Lord der Sieben Türme, dem ungekrönten König von Malkier, weckte Hoffnung in den Menschen, denn die Geschichte von Malkier ist in den Grenzlanden immer noch bekannt und wird noch lange der Stoff für Legenden sein. Doch ihre Hoffnung, dass der Goldene Kranich wieder fliegen und sie in die Schlacht führen würde, wurde enttäuscht. [1]

Vorbereitungen zur Schlacht[]

Da alle Grenzlande unter den starken Angriffen litten, ist jedes überzeugt, dass der große Angriff ihm allein gelten wird. Shienar ist aus diesem Grund auf sich allein gestellt. [1]

Agelmar Jagad vermutet, dass seine Soldaten den Trolloc-Heeren zehn zu eins unterlegen sein werden. Aus diesem Grund hat er veranlasst, dass die Zivilbevölkerung gesammelt und gleichzeitig mit dem Auszug der Soldaten in die weiter im Süden gelegenen Städte geschickt wird. [1]

Die Ankunft von Lan Mandragoran gibt ihm die Hoffnung, dass dieser mit ihnen in die Schlacht reiten würde, denn dies als Nachricht in die anderen Grenzlande geschickt würde auch diese überzeugen, ihnen Hilfe zu senden. Doch er muss mit der Absage leben, da ihm mitgeteilt wird, dass eine noch wichtigere Schlacht am Auge der Welt zu schlagen ist. [1]

Truppenstärke[]

Die Truppenstärke während der Schlacht ist unbekannt. Bekannt ist, dass alle großen und kleinen Stadtfestungen von Shienar Abteilungen schickten mit so vielen Männern, wie sie mustern konnten. Bekannt ist, dass große Truppenteile aus Fal Moran kamen, unter König Easar Togita und seinen Söhnen, aus Fal Dara unter Lord Agelmar Jagad, außerdem aus Ankor Dail, Mos Shirare, Fal Sion und Camron Caan, sowie allen weiteren kleineren Festungen. [2]

Auf der Seite des Schattens kämpften Trollocs - unter anderem die Stämme Dha'vol, Ko'bal und Dhai'mon, sowie Myrddraal und Draghkar. Ihre Truppenstärke war zehn zu eins gegenüber den Menschen. [3]

Aufbruch[]

Am Tag vor der Schlacht brechen die Soldaten aus Fal Dara in der Morgendämmerung auf, um sich später mit den Heersäulen der anderen Stadtfestungen zu vereinigen. [2]

Gleichzeitig beginnt der Auszug der Zivilbevölkerung mit ihren Habseligkeiten in Richtung Fal Moran, von wo aus sie noch weiter in den Süden fliehen könnten, falls die Schlacht verloren geht. Außerdem gab es einen dritten Auszug einer sehr kleinen Gruppe, unter der schützenden Begleitung von Ingtar Shinowa und seinen Männern, die in Richtung der Fäule aufbrach. Shinowa selbst und seine Männer verließen die Gruppe um Moiraine Damodred und ihre Begleiter an der Grenze und ritten von dort aus zum Pass, in dem Wissen, dass sie vermutlich nicht rechtzeitig ankommen würden. [2]

Schlacht[]

Der Anfang der Schlacht ist unbekannt.

Zum Zeitpunkt, als Rand al'Thor auf den Passhöhen erschien, war die Schlacht bereits im vollen Gange. Seiner Ansicht nach schien es die Nachhut einer Schlacht zu sein, die er beobachtete. Männer kämpften gegen Trollocs und Myrddraal. Er konnte beobachten, wie sich Männer und Schattengezücht neu formierten. Alles deutete auf die Niederlage der Menschen hin, denn am anderen Ende des Passes, hin zur Großen Fäule, war das Heer des Schattens zu sehen, bestehend aus einer riesigen Menge an Trollocs, Hunderten von Myrddraal und unzähligen Draghkar, die über dem Schlachtfeld kreisten. [3]

Rand griff in die Schlacht ein und tötete die fliegenden Draghkar mit Blitzen und erschuf eine Flammenwand, die auf die Trollocs zu raste. Er ließ Berge über ihnen zusammenbrechen und konnte so dafür sorgen, dass das Heer des Schattengezüchts auf ein Minimum zusammen schrumpfte, das aber immer noch etwa doppelt so groß war, wie das Heer der Menschen. Danach verschwand die Schlacht aus seinem Blick. [3]

Folgen[]

Die Hilfe von Rand al'Thor ermöglicht es den Soldaten von Shienar, das Schattengezücht zu besiegen, das durch die unerwarteten Ereignisse vollkommen verwirrt und verängstigt ist. Der Sieg kann schnell errungen werden und die Fäule erscheint überraschend ruhig, wie tot. Zusätzlich dazu beginnt endlich der Frühling. [4]

Die Menschen kehren erleichtert in ihre Heime zurück und feiern ausgelassen eine ganze Woche lang den Sieg. [4]

Anmerkungen[]

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