Rad der Zeit Wiki
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Schattenhunde sind eine Spezies von Schattengezücht. Im Volksmund sind sie als die Wilde Jagd bekannt. [1]

Beschreibung[]

Sie sehen wie große Hunde oder Wölfe aus und haben die Größe eines kleinen Pferdes, wobei sie zwischen 250 und 300 Pfund wiegen können. Sie werden vom Schatten genutzt, um Ziele zu jagen. Ihr Speichel und ihr Blut sind giftig und korrosiv, und verursachen Blutungen und Verätzungen. Wenn eines von beiden die Haut berührt, wird das Opfer langsam und unter großen Schmerzen sterben. [2] Sie hinterlassen keine Spuren auf weichem Untergrund, doch ihre Fußspuren verätzen selbst den härtesten Stein und werden begleitet vom Geruch nach brennendem Schwefel. [3] [4]

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Baalsfeuer ist eines der wenigen bekannten Dinge, die einen Schattenhund zerstören können. Obwohl einige mit normalen Waffen getötet werden können, gibt es eine überlegene Art von Schattenhunden, bei denen nur Baalsfeuer sie dauerhaft töten kann, andere Dinge können sie nicht effektiv verletzen. Wenn sie anders verletzt werden, sind sie in der Lage, sich sofort zu heilen oder "umzuformen", und sofort oder beinahe sofort wieder anzugreifen. Diese Schattenhunde (oder zumindest eine Unterart, die Rand al'Thor in Rhuidean bekämpft), scheinen fest zu sein, doch wenn sie zerschnitten oder zerhackt werden, verflüssigen sich die Teile und formen sich wieder zu dem ursprünglichen Schattenhund. [2]

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Lan behauptet, dass es unmöglich ist, vor ihnen davonzulaufen, wenn sie einmal den eigenen Geruch aufgenommen haben. Außerdem sagt er, dass sie keinen Regen mögen, und "ein guter Gewittersturm sie vollständig aufhalten kann". Sie bevorzugen klare, mondhelle Nächte. [1] Fließendes Wasser wird sie auch von ihrer Fährte abbringen. Angeblich sind Kreuzwege ein besonders gefährlicher Ort für ein Zusammentreffen mit ihnen, und die Zeit kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang. [2]

Schattenhunde rennen grundsätzlich in Rudeln von zehn oder zwölf, obwohl ein Rudel auch bis zu fünfzig Hunde groß sein kann (so wie das, auf das Perrin an dem Morgen traf, als er nach So Habor schleicht [5]). Perrin Aybara und Moiraine Damodred bekämpften Schattenhunde außerhalb von Illian und töteten einen mit mehreren Pfeilen in den Kopf. [1]

Schattenhunde werden erschaffen, indem man die Seele eines Wolfes verdreht. Die Wölfe selbst bezeichnen sie als Schattenbrüder. Wenn die Transformation der verdrehten Wolfsseele einmal abgeschlossen ist, wird er ein Schattenhund mit keiner Erinnerung an das frühere Leben seiner Seele.

Baalsfeuer auf einem Schattenhund

Schattenhunde können mehrere große Rudel starker Wölfe überwältigen, und einzelne Wölfe vermeiden sie deshalb grundsätzlich. Wenn Schattenhunde die Seele eines verwundeten Wolfes aufsaugen, wird dieser ebenfalls ein Schattenhund.

Masuri Sokawa, eine Aes Sedai der Braunen Ajah, hat Schattenhunde erforscht und behauptet, die Pfade sieben verschiedener Rudel gestreift zu haben. Sie sagt, dass die Anzahl der Rudel noch diskutiert wird, wobei einige Quellen behaupten, dass nur sieben existieren, während andere von neun, dreizehn oder noch mehr sprechen. Einige antike Quellen behaupten sogar, dass zur Zeit der Trolloc-Kriege "ein paar Hundert Rudel" existierten und "in Zahlen wie in den Alpträumen der Menschheit". [5] Bedenkt man die Größe gesichteter Rudel (50+) und den Mangel an Wölfen in einigen Gebieten, kann man nur über derzeitige und zukünftige Zahlen spekulieren.

Handlung[]

Während Rand sich auf dem Weg nach Tear befindet, um den Stein von Tear zu erobern, wird er von Schattenhunden verfolgt und tötet einige von ihnen mit Baalsfeuer. [6]

In Illian können Perrin, Lan, Moiraine, Faile und Loial ihre Spuren in der Nähe der Schenke sehen, in der sie Zimmer beziehen. Lan erklärt, sie wären seit den Trolloc-Kriegen nicht mehr südlich der Berge des Verderbens gesehen worden. [3] Nachdem sie aus der Stadt geflohen sind, da der Verlorene Sammael dort als Lord Brend herrscht, werden sei von einem Rudel verfolgt. Perrin kann einen mit Pfeilen töten, die anderen acht werden von Moiraine mit Baalsfeuer vernichtet. [1]

Schattenhunde greifen Rhuidean an. Eine kleine Gruppe kann Mat verletzen, bevor Rand sie mit Baalsfeuer tötet. [2]

Parallelen[]

In früheren Zeiten sagte man Vampiren nach, dass sie fließende Gewässer nicht überqueren konnten.

Die Wilde Jagd ist ein Volksmythos, der vermutlich von den alten Germanen stammt und weit verbreitet ist/ war in Skandinavien und auch in Deutschland. Die Wilde Jagd zieht in den Zwölfnächten oder Rauhnächten übers Land. In der walisischen Mythologie heißen die sie begleitenden Hunde die Cŵn Annwn, die "Hunde der Unterwelt". In der germanischen Mythologie führt Odin die Wilde Jagd an, einige seiner Beinamen sind "der Graue" und "Grimr" oder "Grimnir" (der Maskierte).

Anmerkungen[]

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