Rad der Zeit Wiki
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"Der Große Herr der Dunkelheit ist mein Meister und ich diene ihm von ganzem Herzen bis zum letzten Winkel meiner Seele. Höret: Mein Meister ist der Herr über den Tod. Ich flehe um nichts und diene ihm, damit der Tag seiner Rückkehr nahe, und doch diene ich in der sicheren Hoffnung auf das ewige Leben. Und gewiss werden die Getreuen im Land erhoben werden, erhoben über die Ungläubigen, erhoben über Throne, doch diene ich demütig, um den Tag seiner Wiederkehr vorzubereiten. Schnell möge der Tag der Wiederkehr herbeikommen. Schnell möge der Große Herr der Dunkelheit kommen, um uns zu führen und die Welt für immer und ewig zu regieren." in Prolog: Unter dem Schatten (Kapitel)

 

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Schattenfreunde wurden mit Versprechen von Unsterblichkeit und Macht vom Dunklen König oder von anderen Schattenfreunden dazu gebracht, dem Schatten zu dienen. Obwohl die Schwarze Ajah Schattenfreunde sind (so wie auch Schattenlords und sogar die Verlorenen), kann der Großteil der Schattenfreunde nicht die Macht lenken.

Geschichte[]

Nachdem die forschenden Aes Sedai um Mierin Eronaile im Zeitalter der Legenden den Stollen zum Gefängnis des Dunklen Königs gebohrt hatten, wurde die schlimmste Seite der menschlichen Emotionen vom Dunklen König enthüllt. [1] Das ließ sich viele Menschen erheben, die ihre Loyalität dem Dunklen König schworen und sich selbst Freunde der Dunkelheit nannten. In diesem Zeitalter waren sie weitaus öffentlichere Menschen, die sich offen zum Schatten erklärten, genauso wie eine aktive Führungsriege. Das erhöhte die Zahl ernsthaft engagierter Schattenfreunde bedeutend. Diesen Menschen wurde ebenfalls Unsterblichkeit und Macht versprochen, sollte der Schatten gewinnen.

Nach der Versiegelung des Stollens durch Lews Therin Telamon und die Hundert Gefährten hatte die Seite des Lichts den langen Krieg der Macht gewonnen, doch dadurch wurden die Schattenfreunde nicht ausgelöst. Statt dessen gingen sie in den Untergrund, um weiter für die Sache zu kämpfen, an die sie glaubten.

Die meisten Menschen sind heute nicht so engagiert für den Dunklen König, wie sie es zu der Zeit waren, als der Stollen geöffnet wurde, obwohl einige heute immer noch so enthusiastisch sind. Die meisten Menschen wollen einfach in etwas Tabuisiertem mitmischen und merken gar nicht, dass ihre Eide sie bis in den Tod binden. Dennoch gibt es genug von ihnen, um gefährlich zu sein; eine Stadt mit hunderttausend Bewohnern dürfte zwischen fünfhundert und tausend Schattenfreunden enthalten. Sogar die Kinder des Lichts sind infiltriert. [1]

Organisation[]

Es ist nicht ganz klar, wie genau so ein gewaltiges Netzwerk von Schattenfreunden vollständig organisiert wurde. In den meisten Fällen war die einzige Gemeinsamkeit zwischen den Schattenfreunden die Verehrung des Herrn des Grabes. Vom höchsten bis zum niedrigsten Rang gibt es Schattenfreunde, obwohl der Rang in der normalen Welt nichts bedeutet. Ein König müsste dem niedersten Bettler gehorchen, wenn dieser das richtige Zeichen geben würde. Ein bekanntes Zeichen, das von der Schwarzen Ajah benutzt wird, zeigt in die Seiten gestemmte Hände, wobei der Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger steckt. [2]

Schattenfreund-Konsule sind schon früher erwähnt worden, was eine Art von zentraler Leitung andeutet. Diese ist jetzt sicherlich unter der Kontrolle der Verlorenen. Schattenfreunde gab es sogar unter den Seanchan, sie wurden Atha'an Shadar oder "Menschen des Schattens" genannt. [3]

Um ein Schattenfreund zu werden musste man in den meisten Fällen einem anderen Schattenfreund auffallen. Schattenfreunde sind immer auf der Suche nach neuen Rekruten, um ihre Zahl zu erhöhen. Eine Zelle von Schattenfreunden beobachtet vermutlich die Menschen in der Öffentlichkeit und sieht, wie sie reagieren, und wenn sie das Gefühl haben, dass jemand Anzeichen dafür zeigt, ein potentieller Kandidat zu sein, werden sie sich ihm nähern. Oftmals töten sie Menschen, die sich weigern, im Verborgenen zu bleiben. Das bedeutet, wenn jemand ein Schattenfreund werden möchte, kann er versuchen, unterschwellig gegen "das Licht" zu sprechen, obwohl das das Risiko erhöht, erwischt zu werden.

Rückkehr zum Licht[]

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In einigen seltenen Fällen kommen Schattenfreunde zu der Erkenntnis, dass sie einen Fehler gemacht haben und sie kehren zum Licht zurück. Zwei bemerkenswerte Fälle sind Lord Ingtar Shinowa [4] und Verin Mathwin.

Lord Ingtar aus dem Hause Shinowa

Verins Fall ist der interessanteste, weil sie und ihr Behüter Tomas sehr früh bemerkten, dass sie einen Fehler gemacht hatten, aber entschieden, einem viel riskanteren Kurs folgend, Schattenfreunde zu bleiben, so dass Verin von der Braunen Ajah die Gruppe aus dem Inneren heraus studieren konnte. Um den Eid an den Großen Herrn zu umgehen, der sie dem Verrat bis zur Stunde ihres Todes abschwören ließ, wartete sie bis eine Stunde vor ihrem Selbstmord, bevor sie ihn und seine Anhänger an Egwene al'Vere verriet, indem sie dem zukünftigen Amyrlin-Sitz reichlich Informationen über die Operationen, Ziele und Prophezeiungen des Schattens verriet, inklusive einer großen, obwohl vermutlich nicht kompletten, Liste der Aes Sedai, die zur Schwarzen Ajah gehörten.

Ingtar ermöglichte es einem Grauen Mann, Fal Dara während des Chaos bei einem Trolloc-Angriff zu betreten. Der Graue Mann versuchte, Rand al'Thor zu töten, aber der Pfeil traf den Amyrlin-Sitz, Siuan Sanche. Während der Jagd auf das Horn von Valere zeigte Ingtar Trauer und Bedauern über den Zustand der Welt, wie alles heilsame und gute hinweggefegt und vergessen wurde. Während des Missbrauchs eines Portalsteins auf ihrer Reise nach Falme sieht Ingtar sein Leben wieder und wieder vor seinen Augen ablaufen. Er sieht die faulen Verträge, an die der Schatten ihn zwang sich zu binden, eine Tat schlimmer als die andere. Er beschließt, das Horn von Valere für seine eigene Erlösung zu finden. Sein Plan endet anders, als er einmal den Preis für die Rückkehr zum Licht erkennt, bekennt er dem Wiedergeborenen Drachen seine Sünden, bevor er "sein Schwert umarmt". [4]

Anmerkungen[]

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