Rad der Zeit Wiki
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Die Reinigung von Saidin war ein weltveränderndes Ereignis, das sich zum Höhepunkt von Flucht der Sklaven ereignete und wurde von allen Machtlenkern gefühlt.

Siehe auch: Schlacht bei Shadar Logoth

Ereignisse[]

1000 NÄ stellte Rand al'Thor eine außergewöhnliche Behauptung auf: er glaubte, er hätte entdeckt, wie man den dreitausend Jahre alten Makel durch die Berührung des Dunklen Königs von Saidin entfernen könnte. Während sich Rand im Verdrehter rotsteinerner Türrahmen-Ter'angreal befand, war eine der Fragen, die er den Aelfinn stellte die, wie man Saidin reinigen könnte. Die Antwort auf die Frage wurde nicht genannt, doch sie ist bekannt als ein Rätsel, das Herid Fel als "sound principles, in both high philosophy and natural philosophy" beschrieben hat.

Am 22. Saban benutzten Rand al'Thor und Nynaeve al'Meara die Choedan Kal, die mächtigsten Sa'angreal, die je geschaffen wurden, und die in Cairhien und Tremalking begraben liegen, um den Makel auf Saidin nach Shadar Logoth zu lenken.

Nynaeve und Rand waren miteinander Verbunden für die Reinigung. Als Nynaeve Saidin berührte, weil sie die Kontrolle über den Zirkel hielt, zeigte sie offen ihren Schrecken und ihre Angst über "Chaos und Wut" von Saidin und fragte sich, wie Rand jemals in der Lage war, das zu kontrollieren. Als Rand ihr die Kontrolle über den Zirkel "entriss", war er in der Lage, Saidar zu berühren und - im Unglauben über Nynaeves Warnung, dass Saidar nicht kontrolliert werden kann, nur geleitet - versuchte sofort, Saidar zu kontrollieren, wie er es mit Saidin tat, und er fühlte sich, als würde er in einen dicken, sich langsam bewegenden Strom gezogen mit Wirbeln und Gegenströmungen, die ihn hin und her zogen. Erst als er sich sowohl Saidar ergeben und Saidin beherrschen konnte, war er in der Lage, beide Hälften der Quelle zu weben.

Rands Strategie war es, einen Tunnel aus Saidar von der Quelle von Saidin nach Shadar Logoth zu erschaffen, und als er Saidar zum Ziel lenkte, erschuf es etwas, das er nicht beabsichtigt hatte. Statt einem Tunnel, wie er gedacht hatte, war Saidar tatsächlich nur eine komplexe, blumenartige Struktur, die gleichzeitig ein Tunnel von unendlicher und gar keiner Länge war, nur verbunden mit der Quelle und Shadar Logoth; aus einem anderen Blickpunkt sah es einfach nur wie eine Röhre aus. Saidin floss sehr leicht in die Röhre, und der Makel begann von Saidin nach Shadar Logoth zu gleiten. Rands Theorie war, dass, nachdem er genug Saidin in die Röhre gelenkt hatte, der Makel in seiner Gesamtheit zu einer ähnlichen, aber entgegengesetzt gepolten Art von Makel gezogen werden würde; dem Bösen in Shadar Logoth. Danach würde er nur noch einen stetigen Fluss von Saidin durch die Röhre lenken müssen, und der Makel würde automatisch nach Shadar Logoth gezogen werden, solange wie er Saidin lenkte, direkt zum Bösen in der Stadt. Glücklicherweise verlief der Plan genau wie vorgesehen.

In Shadar Logoth erschien eine kuppelartige Struktur, schwärzer als schwarz, die sich langsam aus dem Boden schob, als wenn dicker, zäher Matsch aus der Stadt drängen würde. Gegen Ende der Schlacht schossen Flammen, sogar noch schwärzer als die Masse des Makels, aus der Blase - Mashadar und der Makel zerstörten sich gegenseitig. Dies schuf einen extrem mächtigen Wirbelwind, der Moghedien in die Ruinen saugte, und hinterließ einen gigantischen Krater, der die Stadt auslöschte.

Sechs Rebellen-Aes Sedai, die ausgeschickt wurden, um das Gebiet zu untersuchen, berichteten später, dass der Krater ein "beinahe kreisförmiges Loch im Grund [...] dreieinhalb Meilen im Durchmesser und eine halbe Meile tief" sei. Die Stärke der entdeckten Rückstände gaben den Anstoß für ihre Allianz mit der Schwarzen Burg.

Gegen Ende 1000 NÄ geht man davon aus, dass dieser Prozess absolut erfolgreich war, doch was das für die Asha'man und andere männliche Machtlenker bedeutet, nicht zu vergessen die Rote Ajah, bleibt noch abzusehen. Gegen Ende der Letzten Schlacht scheint es, als wäre die Reinigung der Quelle von den meisten akzeptiert worden, und die Furcht vor männlichen Machtlenkern in der breiten Bevölkerung beginnt zu schwinden.

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