Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  • Prolog: Die Festung des Lichts
  1. Warten
  2. Saidin
  3. Neues von der Ebene
  4. Schlafende Schatten
  5. Wandelnde Alpträume
  6. Die Jagd beginnt
  7. Der Weg aus den Bergen
  8. Jarra
  9. Wolfsträume
  10. Geheimnisse
  11. Tar Valon
  12. Beim Amyrlin-Sitz
  13. Bestrafung
  14. Dornenstiche
  15. Der Graue Mann
  16. Drei Jägerinnen
  17. Die Rote Schwester
  18. Heilung
  19. Erwachen
  20. Besuche
  21. Eine Welt im Traum
  22. Der Ring fordert seinen Preis
  23. Versiegelt
  24. Wieder unter den Lebenden
  25. Fragen
  26. Verschlossene Türen
  27. Tel'aran'rhiod
  28. Der Weg nach draußen
  29. Aufbruchstimmung
  30. Die Würfel rollen
  31. Die Frau aus Tanchico
  32. Das erste Schiff

Nächster Band

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"Prolog: Die Festung des Lichts" ist der Prolog des fünften Bandes Der Wiedergeborene Drache. Gleichzeitig ist er der Prolog des dritten englischen Originalbandes The Dragon Reborn, der als Die Rückkehr des Drachen auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Pedron Niall erfährt von den Ereignissen auf der Toman-Halbinsel von Jaret Byar und Jaichim Carridin. Er befielt Carridin, wie er mit Rand al'Thor umgehen soll.

Carridin erhält von Niall den Befehl, al'Thor nicht zu früh sterben zu lassen und von einem Myrddraal den Befehl, Rand so bald wie möglich zu töten.

Vorwort[]

- aus: Kommentare zu den Prophezeiungen des Drachen,
von Jurith Dorine, Rechte Hand der Königin von Almoren,
742 NZ, im Dritten Zeitalter

Handlung[]

Pedron Niall[]

Ort: Festung des Lichts, Amador, Amadicia

Jaret Byar steht vor Pedron Niall, um ihm wie von Geofram Bornhald aufgetragen alle gesammelten Informationen zu überbringen. Darunter sind auch drei Zeichnungen von dem Ereignis, das über Falme stattfand.

Niall fragt Byar, ob sich "dieser Junge" zum Wiedergeborenen Drachen erklärt hat. Obwohl es nur eine rhetorische Frage war, bestätigt Byar sie. Er erklärt, dass sich bereits tausende dem Drachen anschließen wollen und dass in Tarabon und Arad Doman Krieg herrscht, der durch den hereinbrechenden Winter nur gedämpft wurde.

Niall fragt Byar, ob er sicher ist, dass Aes Sedai für den Tod von Geofram Bornhald und tausend seiner Soldaten verantwortlich sind. Byar bestätigt auch das, da er Frauen gesehen hat, die die Macht lenken konnten. Niall ist überzeugt, dass die Drei Eide, auf die sich die Aes Sedai berufen, somit als Lügen entlarvt wurden.

Byar berichtet weiter, dass die Eindringlinge, die sich Seanchan nannten, von Bornhalds Angriff ins Meer zurück getrieben worden waren, und alle Flüchtlinge aus Falme hätten bestätigt, dass sie übers Meer geflohen sind. Byar sagt auch, dass Bornhald ihm aufgetragen hat, das alles zu berichten und Niall weiß, dass Byar die Wahrheit sagt, weil dem Mann jegliche Phantasie dazu fehlt, sich eine Lüge auszudenken.

Niall erlaubt Byar, zu Bornhalds Sohn Dain weiterzureiten, der sich bei Tar Valon befindet, um diesem alles zu erzählen. Bevor Byar geht, sagt er noch, sie seien verraten worden. Niall ist verärgert, da tausend Männer tot sind und seine Pläne zerstört wurden, doch Byar versteift sich auf einen Mann, Perrin von den Zwei Flüssen. Niall sagt, er würde sich darum kümmern und Byar geht.

Wieder allein fragt sich Niall, was wohl Byars Hass speziell auf Perrin verursacht haben könnte. Aber das ist nicht so wichtig, wie die derzeit aufflammenden Kriege wie der zwischen Arad Doman und Tarabon, der Bürgerkrieg in Cairhien, Konflikte zwischen Illian und Tear und dazu noch drei Falsche Drachen - falsche, wie Niall innerlich betet.

Weiterhin gibt es Gerüchte über Aiel in Kandor und Murandy, das Meervolk vernachlässigt seinen Handel, zum ersten mal seit vierhundert Jahren hat Illian wieder zur Wilden Jagd nach dem Horn aufgerufen und es gibt Gerüchte über Treffen zwischen den Ogier-Ältesten der Stedding, obwohl die Ogier sehr zurückgezogen leben.

Das schlimmste für Niall ist aber, dass einerseits Aes Sedai gegen Mazrim Taim in Saldaea ausgesandt wurden, gleichzeitig aber Aes Sedai anscheinend den Falschen Drachen in Falme unterstützt haben.

Dies alles sind für den Kommandanten der Kinder des Lichts Anzeichen dafür, dass die Letzte Schlacht nahe ist und er betet, dass er lange genug lebt, um seine Ziele zu erreichen.

Es klopft und ein Diener kündigt Jaichim Carridin an, den Gesalbten des Lichts, Inquisitor der Hand des Lichts. Er ist auf Befehl von Niall gekommen.

Niall befragt Carridin zu den Ereignissen in Falme. Er hat einige Wochen zuvor von ihm Nachricht erhalten, dass Geofram Bornhald ein Schattenfreund sei, da er Carridins Befehl zuwider handelte und seine Männer auf die Toman-Halbinsel führte. Da Bornhald nun tot ist, sagt Carridin, dass man die Wahrheit darüber nie mehr erfahren würde, doch er hat keinen Zweifel daran, dass es sich bei den Eroberern von Falme um Schattenfreunde und Aes Sedai handelte, die einen Falschen Drachen unterstützen.

Carridin berichtet außerdem, dass die Menschen dort behaupten würden, es handle sich um die Nachfahren des Heeres, das Artur Falkenflügel vor tausend Jahren über das Meer schickte. Da es auch Gerüchte gibt, man habe Falkenflügel selbst und einige der Helden aus den Geschichten dort gesehen, ist das Beweis genug für ihn, dass es sich dabei um Lügen handelt.

Niall fragt nach Beweisen, doch Carridin sagt, dass Bornhalds Legion die Menschen so in alle Richtungen zerstreut hätte, dass man niemanden mehr finden könnte, und die gefundenen würden niemals zugeben, dass sie einen Falschen Drachen unterstützt haben.

Außerdem sagt er, dass das Aryth-Meer zu groß wäre, um es zu überqueren, was sich dadurch zeigt, dass die wenigen, die es versucht haben, entweder nie zurück kamen oder umkehrten, weil ihre Lebensmittel- und Wasservorräte aufgebraucht waren. Auch das Meervolk würde das Aryth-Meer nicht überqueren wollen.

Und zuletzt argumentiert Carridin, dass die Ungeheuer, von denen die Menschen berichten, nur Trollocs und anderes Schattengezücht sein können. Da die meisten Menschen Trollocs für einen Mythos halten, ist klar, dass sie sie somit als Ungeheuer bezeichnen würden.

Niall glaubt ihm zwar, verheimlicht das aber, um keine Schwäche zu zeigen. Er befragt Carridin nach dem Falschen Drachen, von dem er Zeichnungen besitzt. Carridin sagt, es sei nicht klar, ob er die Macht lenken könne, da ihn Aes Sedai unterstützten, die das vermutlich vorgetäuscht haben. Er hält jeden Falschen Drachen für gefährlich, glaubt aber, dass die Taraboner und Domani diesen schnell niederringen können.

Niall glaubt nicht, dass es so einfach ist, da der Streit zwischen Tarabon und Arad Doman schon vierhundert Jahre alt ist, aber Carridin ist überzeugt, dass er mit der verbliebenen Hälfte von Bornhalds Legion den Falschen Drachen bis zum Sommer erledigt haben wird.

Niall glaubt ihm, da Carridin genug Selbstvertrauen hat, aber dann kommt er zu der eigentlichen Frage: warum Carridin versucht hat, Bornhald daran zu hindern, die Schattenfreunde auf der Toman-Halbinsel zu bekämpfen. Carridin erklärt, dass er die Gerüchte anfangs für erlogen hielt und dass es schon zu spät war, als Bornhald bereits in Falme angelangt war und geschlagen wurde.

Niall wird laut. Er macht Carridin den Vorwurf, dass dieser nur den Befehl hatte, die Ebene von Almoth zu besetzen, damit die Kinder des Lichts dort den Staat Almoth wieder auferstehen lassen könnten, was dazu geführt hätte, dass sie Tarabon zwischen Amadicia und Almoth in der Zange hätten. In fünf Jahren hätten sie somit auch in Tarabon die Macht und Carridin ist Schuld, dass es nicht funktioniert hat.

Carridin versucht, sich zu rechtfertigen, doch Niall will nichts hören. Er droht, Carridin den Folterknechten des Hochinquisitors zu übergeben und erreicht damit, dass der Zweifler, der gemerkt hat, dass es etwas gibt, das ihn retten könnte, genau zuhört.

Niall befielt ihm, den Falschen Drachen am Leben zu lassen, und nur die Aes Sedai, die ihn unterstützen, heimlich zu ermorden. Er erklärt, dass man Menschen am einfachsten unter Kontrolle bringt, indem man eine Gefahr auf sie loslässt, die man erst dann beseitigt, wenn die Menschen in Panik sind. Sobald die Menschen dann dankbar für die Rettung sind, gehorchen sie leichter. Und je mehr man ihnen befielt, desto mehr wird es ihnen zur Gewohnheit.

Carridin hat geschworen, seinem Kommandanten zu gehorchen, doch Niall traut ihm trotzdem nicht. Um ihn dazu zu bringen, seinen Befehlen zu folgen, sagt Niall ihm, dass er umgebracht wird, wenn dem Falschen Drachen etwas passiert, bevor Niall es anordnet. Falls Niall umgebracht werden sollte oder aus irgend einem Grund stirbt, soll Carridin ebenfalls getötet werden.

Als Carridin gegangen ist, denkt Niall über Tarmon Gai'don nach. Er ist sicher, dass die Siegel am Gefängnis des Dunklen Königs auf ewig halten werden, da die Aes Sedai aus dem Zeitalter der Legenden zehnmal stärker waren als die heutigen Aes Sedai. Er ist ein logischer Mensch und deshalb sicher, dass zu Tarmon Gai'don lediglich Trolloc-Horden und anderes Schattengezücht aus der Fäule strömen werden. Deshalb will Niall die Länder unter der Herrschaft der Kinder des Lichts vereinen und damit die Letzte Schlacht gewinnen.

Ein Mann schlüpft durch einen Geheimgang in das Zimmer. Niall kennt ihn nur als Ordeith. Er kam vor einigen Wochen in die Festung des Lichts, zerlumpt und halb erfroren, konnte sich aber seinen Weg zu Niall durch reden bahnen. Er hatte viele Informationen, die selbst Byar und Carridin nicht kannten. Obwohl Niall ihn für halb wahnsinnig hält, schätzt er auch Ordeiths Intelligenz. Immerhin war es auch dieser kleine Mann, der ihn auf seinen Plan bezüglich des Falschen Drachen brachte.

Als Ordeith sich die Zeichnungen von der Erscheinung über Falme ansieht, befragt Niall ihn dazu. Ordeith kennt den Namen des Mannes, Rand al'Thor, und weiß, dass er aus den Zwei Flüssen stammt. Er bezeichnet ihn als überaus schlimmen Schattenfreund. Niall erwähnt einen weiteren Mann von dort und Ordeith nennt die Namen Mat Cauthon und Perrin Aybara.

Niall sagt, Perrins Name sei gefallen, aber er kann nicht verstehen, wieso an so einem abgeschiedenen Ort so schlimme Schattenfreunde leben. Ordeith erklärt ihm, dass sie sich dort nicht verstecken müssten und dass es eine ganze Gemeinde von Schattenfreunden geben würde.

Niall ist misstrauisch, da Ordeith so genaue Informationen hat, aber er erhält darauf nur eine nichtssagende Antwort. Er bemerkt, dass Ordeith das Pergament zerrissen hat und tadelt ihn dafür. Der Kommandierende Lordhauptmann denkt darüber nach, die Zwei Flüsse in seine Pläne mit einzubeziehen.

Jaichim Carridin[]

Ort: Festung des Lichts, Amador, Amadicia

Carridin durchquert die Festung des Lichts auf dem Weg zu seinen Gemächern. Die Menschen gehen ihm aus dem Weg, weil er einen so schrecklichen Ausdruck auf dem Gesicht hat. Als er seine Gemächer erreicht hat, ruft er seinen Diener Scharbon, der nicht sofort erscheint. Als er eine Bewegung wahrnimmt, steht plötzlich ein Myrddraal hinter ihm. Carridin fühlt Angst wie alle, die einem Myrddraal in die Augen sehen.

Der Myrddraal fragt ihn, wieso er sich nicht auf der Ebene von Almoth befindet, und Carridin sagt, er sei auf Befehl von Niall hier. Der Myrddraal macht ihm Vorhaltungen, weil Carridins Befehl lautet, Rand al'Thor zu töten. Carridin sagt, die Lage sei anders und er könne nichts tun.

Der Myrddraal sagt ihm, dass er den Eiden, die er dem Dunklen König geleistet hat, Folge leisten muss. Carridin will wissen, warum er ihn plötzlich töten soll, da der Dunkle König ihn doch benutzen wolle. Der Myrddraal will Carridin zum Gehorsam zwingen.

Der Zweifler wird wütend und will sich wehren, doch der Myrddraal ist zu schnell. Er hebt Carridin am Hals in die Luft und sagt ihm, Carridin habe einen Monat Zeit, Rand zu töten. Sollte dieser dann noch leben, würde er einen von Carridins Verwandten töten. Und nach dem nächsten Monat noch einen und so weiter. Sind sie alle tot und Rand lebt noch, würde Carridin zum Shayol Ghul gebracht werden. Der Zweifler verspricht, zu gehorchen.

Der Myrddraal lässt ihn los und Carridin findet sich allein wieder. Als er wieder aufgestanden ist, kommt sein Diener Scharbon. Er will sich entschuldigen, aber Carridin schlägt ihn und schickt ihn los, Papier und Tinte zu holen, da er Befehle verschicken muss. Doch er weiß nicht, wessen Befehle.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Alte Sprache

  • Ordeith - wurmstichiges Holz
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