Rad der Zeit Wiki
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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.

Ishamael wurde vermutlich vom Großen Herrn in einem neuen Körper mit dem Namen Moridin (in der Alten Sprache Tod) wieder erweckt.

Beschreibung[]

Er ist jetzt sehr groß und breitschultrig, mit sehr blauen Augen, einer tiefen Stimme, schwarzen Haaren und sieht aus, als wäre er mitte zwanzig. Er hat ein kantiges Kinn.

Als Moridin scheint er die Befehle des Dunklen Königs hören zu können, ohne am Shayol Ghul zu sein. Das muss nicht einzigartig sein, da es scheint, als hätte Ishamael als Ba'alzamon in einer ähnlichen Art mit dem Dunklen König sprechen können; er scheint den Dunklen König um Hilfe im Kampf gegen Callandor anzuflehen, und er erhielt sie anscheinend auch. Seine Fähigkeit könnte mit seiner übertriebene Nutzung der Wahren Macht verbunden sein, als Moridin scheint er die Fähigkeit gerade erst erhalten zu haben, doch wahrscheinlich besaß er sie bereits.

Handlung[]

Als Beobachter beobachtet er sowohl Sammael als auch Graendal dabei, wie sie Chaos unter den Shaido verbreiten. Er scheint amüsiert darüber, wie Samael damit prahlt, einen Waffenstillstand mit Rand ausgehandelt zu haben, und dass er der Nae'blis sei. Moridin wurde der Titel Nae'blis vom Dunklen König gegeben, was ihn quasi zu seinem Regenten am Tag der Rückkehr macht, die begehrte Position, die ihn über die anderen Verlorenen stellt. Er nutzt jetzt hauptsächlich die Wahre Macht, mit der er sowohl Saidar als auch Saidin aufspüren kann, und hat deshalb die Saa in seinen Augen. Als Nae'blis ist er jetzt der einzige, dem es gestattet ist, die Wahre Macht zu nutzen.

Als der Wanderer zieht er Rand aus einem Hohlraum in Shadar Logoth, als Rand Sammael bekämpft. Moridin schießt zur gleichen Zeit einen Strahl Baalsfeuer auf ein Tentakel von Mashadar, als Rand dies tut, und ihre Strahlen überkreuzen und berühren sich. Als Resultat daraus scheinen sie eine Verbindung zu haben: Rand sieht jetzt oftmals Moridin in seinem Kopf, wenn er die Macht lenkt. Die Verbindung funktioniert in beide Richtungen, da sich Moridin über Rand ebenfalls bewusst ist. Rand empfindet es als würden sie einander berühren, aber nicht physisch. Rand wird jetzt übel, wenn er Saidin berührt, und durch seine Verbindung spürt Moridin die gleiche Übelkeit. Moridin scheint über diesen Nebeneffekt wütend zu sein.

Er beobachtet später Nynaeve al'Meara, Elayne Trakand und den Rest ihrer Gruppe bei der Reise nach Ebou Dar. Er ist beunrhigt, als er herausfindet, dass sie einen Ter'angreal haben, der das Wetter wieder normalisieren kann. Er ist auch begeistert, als Aviendha ihr Portal entwirt, ohne dass es explodiert.

Nae'blis[]

Hauptartikel: Nae'blis

Er kontrolliert Cyndane und Moghedien durch die Nutzung von Cour'souvra und hat begonnen, die Kräfte des Schattens unter sein Kommando zu stellen, wie er es einst als Ba'alzamon tat.

Er hat erst kürzlich den Befehl, Rand zu töten, wiederrufen, da Rand plant, Saidin zu reinigen. Er beauftragt Raefar Kisman, Manel Rochaid, Charl Gedwyn und Peral Torval, die Zugangsschlüssel-Ter'angreal für die Choedan Kal von Rand zu stehlen. Er nimmt nicht an der Schlacht bei Shadar Logoth teil.

Er setzt ein Treffen in Tel'aran'rhiod an, das er wie die Ansaline-Gärten aussehen lässt, wo er den anderen Auserwählten aufträgt, Rand ihm allein zu überlassen. Mat und Perrin sollen gefunden und getötet werden. Er will außerdem herausfinden, wer sich als Sammael ausgibt und sendet zehntausende Trollocs in die Kurzen Wege.

Später erwirkt er ein Treffen zwischen Mesaana und Demandred und belohnt Graendal, indem er ihr erlaubt, dieses Treffen zu belauschen. Während dem Treffen bemerkt Graendal, dass seine linke Hand steif zu sein scheint und ihm Schmerzen verursacht, die gleiche Hand, die Rand kürzlich verloren hat. Er verbietet jegliche Rettung für Semirhage als Bestrafung für ihren Versuch, Rand zu töten.

Ungeplante Treffen[]

Während eines Traumes findet sich Rand in Tel'aran'rhiod wieder; seine Verbindung zu Moridin lässt ihn in dessen Versteck erscheinen. Dort hat Moridin eine ziemlich geniale Unterhaltung mit Rand, bei der er ihn darüber aufklärt, dass der einzig wahre Weg, einen Verlorenen zu töten, Baalsfeuer ist (entweder absichtlich oder aus Gedankenlosigkeit ist nicht bekannt) und dass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt, die er nicht versteht. Die beiden diskutieren die Zeitlosigkeit von Rands Kampf und Moridins Glauben an dessen vollständige Sinnlosigkeit. Er enthüllt außerdem, dass er sich erschöpft fühlt, und denkt laut darüber nach, ob dies seine eigene Erschöpfung ist oder die von Rand. Er erwähnt Rand gegenüber auch, dass er die Wahrheit über die Absichten des Dunklen Königs kennt; dass er die Schöpfung für immer zerstören will. Er fährt damit fort, seine Verachtung gegenüber den anderen Verlorenen auszudrücken und macht sich über ihren Glauben lustig, ewiges Leben und Macht zu erlangen. Das Ende der Schöpfung scheint ihn wirklich zu befriedigen, da er ein Lachen ausstößt, "das nach wirklichem Vergnügen klingt", im Gegensatz zu seinen sonst humorlosen. Bevor er verschwindet fragt Moridin Rand, warum dieser in sein Versteck gekommen ist, vermutet dann aber, dass es ihre Verbindung war, die Rand irgendwie in Moridins Traum gezogen hat.

Als Moridin Graendal findet, die sich auf einer verlassenen Insel im Aryth-Meer versteckt, bestraft er sie für ihr Versagen und dafür, den Tod eines anderen Verlorenen verursacht zu haben. Sie verspricht, sich mit dem Tod Perrins reinzuwaschen und Moridin erlaubt ihr Vorhaben, ihn zu töten, er leiht ihr ein Dreamspike und die Dienste des Schlächters. Er zeigt ihr außerdem eine Prophezeiung über den möglichen Tod von Perrin. Dabei enthüllt er, dass eine Kammer seiner Unterkunft voll von mächtigen Artefakten aus dem Zeitalter der Legenden ist. Graendal scheint es während dieses Treffens nur schwer zu gelingen, ihre Furcht vor ihm zu kontrollieren, im Gegensatz zum letzten  mal, als sie sich mit ihm traf. Sie macht auch die Beobachtung, dass Moridin Rands Schuldgefühle für die Zerstörung ihres Verstecks und von dessen Bewohnern versteht, denkt aber nicht genauer darüber nach. Während des Treffens scheint es, als könnte Moridin die Befehle des Dunklen Königs direkt hören, ohne am Shayol Ghul zu sein. Er scheint auch verantwortlich für Lanfears grausame Folter zu sein, vermutlich aus einer Laune heraus.

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