Rad der Zeit Wiki
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Lini Eltring ist eine Andoranerin und diente dem Haus Trakand als Kindermädchen. [1]

Beschreibung[]

Sie wirkt zerbrechlich mit ihrem weißen Haar und Haut, die sich wie Pergament über ihr schmales Gesicht spannt. Dennoch hat sie immer noch einen eisernen Willen, eine klare, feste Stimme und dunkle, scharf blickende Augen. Sie ist sehr ordnungsliebend. [2]

Handlung[]

Vorgeschichte[]

Lini war das Kindermädchen von Maighdin, Morgase und Elayne. Sie erzog drei Generationen von Trakand-Frauen und zog sich in den Ruhestand zurück, als Elayne alt genug wurde, um sie nicht mehr zu brauchen. Sie verbrachte ihre Tage wie viele Pensionäre, die kein anderes Leben kannten oder wollten, in den Quartieren der Pensionäre im Königlichen Palast von Andor. Dort erhielt sie wöchentlich Besuch von Königin Morgase bis zum Frühling 999 NÄ, als diese plötzlich abbrachen. [2]

Die Feuer des Himmels[]

Lini hat bereits seit Monaten keinen Besuch mehr von Morgase erhalten, als diese plötzlich bei ihr erscheint. Sie macht der Königin Vorwürfe, dass diese sie niemals vernachlässigt hat und sagt ihr einige unschöne Wahrheiten über ihr Verhalten wegen Lord Gaebril. Dabei weist sie sie nicht nur auf ihr unschickliches Verhalten hin sondern auch auf die Probleme, die inzwischen in der Politik von Andor vorherrschen und über Morgase durch Gaebril ausgelöst wurden. Als Morgase sich entscheidet, aus Caemlyn zu fliehen, weil sie dort keine Unterstützung mehr hat und nicht weiß, wie sie sich Gaebril sonst entziehen soll, schließt Lini sich ihr sofort an. [2]

Linis Weisheiten[]

Lini hat einen unerschöpflichen Vorrat an Lebensweisheiten, den sie oder ihre ehemaligen Schützlinge bei vielen Gelegenheiten zitieren.

  • Besser, sich dem Bären zu stellen, als davor wegzurennen. [2]
  • Das Warten verwandelt Männer in Bären, die man in eine Scheune geschlossen hat, und Frauen in Katzen, die in einem Sack stecken. [3]
  • Die Forelle fragt den Frosch nicht nach seiner Meinung, bevor sie zuschnappt. [4]
  • Die rechte Medizin schmeckt immer bitter. [5]
  • Du kannst die Sonne am Morgen nicht unten festhalten. [6]
  • Ein junger Löwe greift am schnellsten an und dort, wo ihr es am wenigsten erwartet. [7]
  • Ein langsames Pferd erreicht nicht immer das Ziel der Reise. [5]
  • Ein Mann ist ein Mann, ob auf einem Thron oder im Schweinestall. [8]
  • Ein offener Sack verbirgt nichts, und hinter einer offenen Tür kann sich auch nur wenig verstecken, doch ein offener Mann hat garantiert etwas zu verbergen. [9]
  • Ein verknorzter alter Zweig macht die Klinge stumpf, die den jungen Trieb durchschneidet. [2]
  • Eine weinende Frau ist wie ein Eimer ohne Boden. [10]
  • Es hat keinen Zweck, Honig zu lange altern zu lassen, bevor du ihn isst. [7]
  • Es ist zu spät, es sich noch einmal anders zu überlegen, wenn man bereits von der Klippe gesprungen ist. [7]
  • Man kann eher Seide aus Schweineborsten weben, als aus einem Mann etwas anderes machen als eben einen Mann. [10]
  • Nur eine Närrin steckt eine Klette unter den Sattel, bevor sie losreitet. [2]
  • Nur eine Närrin steckt ihre Hand in einen hohlen Baum, ohne zu wissen, was drinnen ist. [11]
  • Schlurfende Füße werden einen Weg niemals beenden. [2]
  • Selbst eine Königin stößt sich manchmal den Zeh an, doch eine kluge Frau schaut, wohin sie tritt. [12]
  • Um zwei zu kennen, musst du erst einmal einen kennen. [9]
  • Was man braucht ist nicht immer das, was man haben möchte. [13]
  • Was man nicht ändern kann, muss man eben ertragen. [4]
  • Wenn der Honig erst aus der Wabe ist, kann man ihn nicht zurück gießen. [2]
  • Wenn du nicht nach Schlangen ausschau hältst, kannst du dich auch nicht beklagen, falls dich eine beißt. [14]
  • Über "ich wünsche" und "ich möchte" kann man stolpern, aber "es ist" gibt einen glatten Pfad. [15]

Anmerkungen[]

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