Rad der Zeit Wiki
Advertisement

Waygate.jpg

Die Kurzen Wege sind ein Gebiet außerhalb der Realität, erschaffen von männlichen Aes Sedai, um Ogiern eine sichere Reise zwischen ihren Stedding zu ermöglichen.

Siehe auch: Die Kurzen Wege (DW)

Ursprung[]

The Ways.jpg

Die Kurzen Wege haben ihren Ursprung in der Zeit bekannt als die Zerstörung der Welt. Während dieser Ära suchten einige männliche Machtlenker Zuflucht vor dem Einfluss des Makels auf Saidin in den Ogier-Stedding. Zu dieser Zeit hoffte man, dass die Natur der Stedding, von der Wahren Quelle abzuschneiden, eine Verschonung der Machtlenker von dem wachsenden Wahnsinn ermöglichen würde. Doch die meisten Machtlenker konnten es nicht lange ertragen, nicht in der Lage zu sein, die Wahre Quelle zu berühren, und schließlich verließen sie die Stedding, um zu sehen, ob der Makel verschwunden war; unglücklicherweise war er es nicht. [1]

Bevor sie endgültig abreisten, erschuf eine Gruppe männlicher Aes Sedai, die Portalstein-Welten während dem Zeitalter der Legenden studiert hatten, die kurzen Wege als Geschenk zum Dank für die Ogier. Indem sie Ströme von Erde und Geist lenkten, erschufen diese Männer eine unbekannte Zahl von Ter'angreal, alle bekannt als Talisman des Wachsens. Die Ogier wurden instruiert, die Talismane außerhalb eines Stedding zu pflanzen, wo sie ein Wegtor erschaffen wollten, und den Talisman mit Baumgesang zu aktivieren. Die darauffolgenden Wegtore ermöglichten den Zugang zu einer Welt außerhalb der Realität, die alle Wegtore in einem verschachtelten logistischen System miteinander verbanden. Die Ogier begannen, Wegtore außerhalb aller Stedding wachsen zu lassen, was eine sichere Methode des Reisens, unbeeinflusst von der Zerstörung des Landes versprach. Als neue Stedding nach der Zerstörung der Welt entdeckt wurden, wurden neue Wegtore außerhalb dieser Stedding erschaffen und zum existierenden Netzwerk hinzugefügt. Nach der Zerstörung wurden Ogiersteinmetze manchmal für die Erbauung neuer Menschenstädte gerufen. Diese Ogier legten Haine an diesen Orten an, um Trost vom Sehnen zu ermöglichen, und pflanzten Wegtore. Die Kurzen Wege, wie sie jetzt existieren, repräsentieren ein komplexes logistisches Netzwerk außerhalb der Realität, das Ogier-Stedding, -Haine und einige ehemalige Stedding in der Großen Fäule miteinander verbindet. [1]

Wegtore[]

Ein Wegtor ist das Produkt eines aktivierten Talismans des Wachsens und ermöglicht den Zugang zu den Kurzen Wegen. Jedes Wegtor besitzt zwei Avendesora-Blätter; eines außerhalb und eines innerhalb. Um ein Tor zu aktivieren, muss man nur das Blatt auf einer Seite des Tores bewegen. Das wird das Wegtor wie eine lebende Pflanze reagieren lassen und das Tor wird sich zu einem schimmernden, spiegelgleichen Portal öffnen, das Zugang in oder Ausgang aus den Kurzen Wegen ermöglicht. Das Durchqueren fühlt sich an, als würde man durch einen Vorhang aus kaltem Wasser gehen, und die Zeit dehnt sich. [2]

Es ist möglich, Wegtore zu verschließen, indem man das Avendesora-Blatt von einer Seite entfernt und es auf der anderen Seite zu seinem Gegenpart gibt. Wegtore sind praktisch unzerstörbar und derzeit ist nichts bekannt, das jemals ein Tor beschädigt oder zerstört hätte. Moiraine nutzte einmal Feuer, um durch die verschlossene Tür des Wegtores bei Fal Dara zu schneiden, als Machin Shin angriff, doch das Tor selbst war danach immer noch funktionstüchtig und musste danach bewacht werden. [3]

Alle großen Städte, die von Ogiern erbaut wurden, besitzen ein Wegtor, sowie alle Stedding, die von Ogiern wiederentdeckt wurden. Einige Städte davon sind Caemlyn, Manetheren, Fal Dara und Tar Valon. [3] Ein bekanntes Stedding, das möglicherweise kein Wegtor besitzt, ist das verlassene Stedding auf der Caralain Steppe. [4]

Zerstörung[]

Ein Wegtor zu zerstören ist äußerst schwierig. Die einfachste Methode, es unbrauchbar zu machen, ist das Entfernen der Avendesora-Blätter an der Innen- und Außenseite. Damit kann es nicht mehr geöffnet werden, außer man besitzt einen Talisman des Wachsens.

Nicht ganz 500 Jahre nach der Zerstörung der Welt berichtete die Ogier-Frau Damelle Tochter der Ala Tochter der Soferra von zwei Gruppen von Aes Sedai, die versuchten, ein Wegtor an einem Stedding, das von der Fäule verschlungen worden war, mit Hilfe der Macht zu zerstören. Sie schrieb das die erste Gruppe aus neun Aes Sedai es nur beschädigte und hineingesogen wurde. Einer zweiten Gruppe aus dreizehn Aes Sedai mit einem Sa'angreal gelang es schließlich. [5]

In den Wegen[]

Die Wege sind praktisch lebendig, obwohl niemand versteht oder sich erinnert, wie das ursprünglich erreicht wurde. Weil sie mit Hilfe der Einen Macht erschaffen wurden, teilen sie nicht die Regeln von Raum und Zeit mit der Welt außerhalb. Die Pfade der Kurzen Wege existieren als schwebende Plattformen, Brücken und Treppen. Oftmals spannen sich die Routen auf eine Art, die der Logik trotzt, ohne sichtbare Stütze. Reisende können einen Tag in den Kurzen Wegen gehen und hunderte von Meilen von ihrem Startpunkt in die äußere Welt kommen. Pfade verlinken Gebiete, bekannt als Inseln. Jede Insel beinhaltet einen Wegweiser; eine große Steinplatte, bedeckt mit Ogierschrift. Die Kurzen Wege sollten gut beleuchtet sein von einer "Sonne" in einem wolkenlosen Himmel, mit Früchte tragenden Bäumen auf den Inseln. Es gab Gras auf jedem Pfad und alle zu bereisenden Routen waren wunderschön auf eine Art, die Ogier liebten. Doch kein Hinweis von diesem Komfort ist geblieben. [2] Die Wege beinhalten auch Fallen für Schattengezücht, obwohl Effektivität fragwürdig ist. [1]

Aus dem Inneren der Kurzen Wege kann man die Welt durch das geöffnete Wegtor beobachten. Da die Zeit dort schneller verläuft, scheint sich alles auf der anderen Seite viel langsamer zu bewegen, wie in einem Traum. [2]

Keinem Menschen ist es jemals ohne Ogier-Führer gelungen, sich in den Kurzen Wegen zurecht zu finden, selbst wenn er die Ogier-Schrift lesen konnte. [3]

Die Korruption der Wege[]

Beinahe 2000 Jahre vergingen, in denen die Kurzen Wege eine exzellente Reisemöglichkeit für die Ogier waren. Doch während des Hundertjährigen Krieges begannen sie sich zu verändern. Anfänglich bemerkten die Ogier, dass das Licht innerhalb der Wege langsam dunkler zu werden begann. Dann begannen Reisende zu verschwinden. Schließlich wurde das Licht in den Wegen so düster, dass die Obstbäume auf den Inseln zu sterben begannen, bald gefolgt von allen anderen wachsenden Dingen. Die Ogier begannen das Reisen durch die Wege zu fürchten, als einige wahnsinnig daraus hervorkamen und etwas über Machin Shin faselten, den Schwarzen Wind. Schließlich wurden die Wege vollständig dunkel und der Stein der Pfade begann zu bröckeln und verrotten. An einigen Stellen sind Brücken und Inseln völlig zusammengebrochen. Der genaue Grund für die Korruption der Kurzen Wege ist ein Mysterium, doch es wird vermutet, dass die Wege während ihrer Erschaffung durch die männlichen Aes Sedai verseucht wurden, die Fäden von verdorbenem Saidin hineinlenkten. Weibliche Machtlenker, die versuchen, die Macht innerhalb der Wege zu nutzen, empfinden ihre Versuche verdreht von der Korruption, obwohl sie selbst nicht verseucht werden. [1]

Machin Shin[]

Machin Shin, übersetzt Schwarzer Wind in der Alten Sprache, ist eine Macht, die in den Kurzen Wegen nach allem jagt, das lebendig ist. Machin Shin wird versuchen, jede Kreatur anzugreifen, die sie betritt, inklusive Schattengezücht. Die genaue Natur des Schwarzen Winde wird nicht völlig verstanden, doch es ist bekannt, dass es die Seele jeder Kreatur verschlingen wird, die unglücklich genug ist, von ihm gefangen zu werden. Bis er fort gezogen wird, wird der seelenlose Körper des Opfers anschließend verstümmelt und zerstört. Bevor sie auf Machin Shin treffen, können Reisende innerhalb der Wege eine leichte Briese auf ihrer Haut fühlen, eine ungewöhnliche Erscheinung in den Kurzen Wegen, wo die Luft sich nicht bewegen sollte. Wenn man näher kommt, erhebt sich das Geräusch des Windes zu einem brüllen und wenn sie ihm am nächsten sind, beginnen die Reisenden die irrsinnigen Stimmen der verschlungenen Seelen von Machin Shins früheren Opfern zu hören. Diese Stimmen tragen die Vorahnung und lebhafte Darstellung von schrecklicher Grausamkeit. Potentielle Opfer, die in der Lage sind, dem Wesen zu entkommen, werden oft verrückt, nachdem sie diesen Stimmen ausgesetzt waren. Der Schwarze Wind scheint weder zu denken, noch auf irgend eine Weise zu fühlen.

Heutige Nutzung der Wege[]

Das letzte Wegtor, das erschaffen wurde, was das Tor in Stedding Tsofu, zirka sechshundert Jahre zuvor. Es war auch das letzte Tor, das permanent geschlossen wurde. Alle Ogier meiden jetzt die Kurzen Wege und die Ogier-Ältesten haben ihre Nutzung verboten. In vielen Stedding haben Baumsänger das Wachstum von Gestrüpp und dornigen Pflanzen vor den Toren angeregt, um die Bemühungen Leichtgläubiger zu erschweren. Jene, die den Mut besitzen, die Kurzen Wege zu betreten, riskieren Tod oder Wahnsinn bei einem möglichen Zusammentreffen mit Machin Shin. Reisende müssen Lampen mitbringen und sogar mit diesen scheint die Dunkelheit der Wege das Licht zu verschlingen. Die Steinbauten der Wege bröckeln und einige Wegweiser sind so zerfurcht, dass sie sogar für jene, die die Ogier-Schrift beherrschen, unlesbar sind. Es kann einem Reisenden passieren, dass er sich verirrt, wenn eine erforderliche Brücke zusammengebrochen ist. Es wird auch gefürchtet, dass ein unglücklicher Reisender während eines solchen Zusammenbruchs auf einer Brücke ist. Es ist nicht bekannt, was jemandem passiert, der dabei anwesend ist. Weil einige Wegtore von der Fäule verschlungen wurden, geht man davon aus, dass die Mächte des Schattens begonnen haben, die Kurzen Wege zu benutzen, um riesige Mengen von Trollocs durch die Welt zu transportieren.

Liste von Wegtoren[]

Siehe auch: Kategorie:Wegtor

Es gibt Wegtore außerhalb von jedem Stedding, so wie an den folgenden Orten und Städten:

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Entscheidungen und Erscheinungen (Kapitel)
  2. 2,0 2,1 2,2 Dunkelheit über den Kurzen Wegen (Kapitel)
  3. 3,0 3,1 3,2 Was im Schatten folgt (Kapitel)
  4. Gnadenlose Augen (Kapitel)
  5. Der Wolf leckt seine Wunden (Kapitel) - Die Beschreibung im Buch ist irreführend. Laut dem Bericht von Damelle gelang die Zerstörung eines Tores weniger als 500 Jahre nach der Zerstörung der Welt. Der vorherige Versuch der 9 Aes Sedai soll während der Trolloc-Kriege stattgefunden haben, die jedoch erst etwa 1000 Jahre nach der Zerstörung der Welt begannen.
Advertisement