Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Schattensaat
  2. Störungen im Muster
  3. Überlegungen
  4. Marionetten
  5. Verhör
  6. Tore
  7. Spiel mit dem Feuer
  8. Sturköpfe
  9. Entscheidungen
  10. Widerstand
  11. Was im verborgenen liegt
  12. Nach Tanchico oder zur Burg?
  13. Gerüchte
  14. Die Bräuche in Mayene...
  15. Über die Schwelle
  16. Abschiede
  17. Irrtümer
  18. In die Kurzen Wege
  19. Der Wogentänzer
  20. Der Wind erhebt sich
  21. Ins Herz hinein
  22. Aus dem Stein

Nächster Band

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"Ins Herz hinein" ist das einundzwanzigste Kapitel des siebenten Bandes Schattensaat. Gleichzeitig ist es das einundzwanzigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand verkündet den Tairenern seine Absichten, einige von ihnen nach Cairhien zu schicken, um den Bürgerkrieg zu beenden. Er selbst will eine Zeit lang aus Tear verschwinden und erzählt Moiraine und Egwene später, dass er in die Aiel-Wüste nach Rhuidean will.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Ort: Herz des Steins, Stein von Tear, Tear (Hauptstadt)

Moiraine und Egwene durchqueren die Menge, die sich im Herz des Steins versammelt hat. Moiraine ist irritiert, dass Lan verschwunden ist, doch sie spürt durch den Bund, dass er nicht weit entfernt ist.

Sie weiß, dass er sich dagegen wehrt, doch Nynaeve hat ihn schon fest an sich gebunden. Sie ist nicht direkt eifersüchtig, doch da sie schon so lange Gefährten sind, schmerzt es sie, dass sie ihn irgendwann aufgeben muss, auch wenn es erst nach ihrem Tod geschehen wird.

Moiraine fragt Egwene leise, warum Rand alle zusammengerufen hat, doch die weiß es auch nicht. Moiraine erklärt ihr, dass Egwene eigentlich versuchen sollte, Rands Vertraute zu sein, der er sich anvertraut, doch Egwene erklärt ihr, dass Rand sich niemandem anvertraut und alles in sich verschließt.

Moiraine hat einen Moment lang Mitleid mit ihr, weil sie weiß, dass Rand und Elayne sich schon küssten und sie denkt, dass Egwene das weiß, aber nicht von den anderen Dingen. Doch sie gestattet sich dieses Mitleid nicht lange, da sie der Meinung ist, Egwene sollte schnell darüber hinweg kommen.

Moiraine weiß, dass Elayne und Nynaeve inzwischen auf einem Schiff Richtung Tanchico sein sollten. Sie ist sicher, dass der Plan, Mazrim Taim zu befreien, viel wahrscheinlicher ist und dass es besser ist für die beiden Frauen, so aus der Gefahr zu sein und sich dieser eingebildeten Gefahr in Tanchico zu widmen. Sie ist froh, sie eine Zeit lang los zu sein.

Sie fragt Egwene, ob diese immer noch in die Aiel-Wüste gehen will. Obwohl es ihr nicht gefällt, ist sie froh, dass somit auch Egwene eine Zeit lang aus dem Weg ist und denkt, dass die Weisen Frauen ihr möglicherweise auch etwas über das Träumen beibringen können.

Sie beobachtet die Adligen um sich herum. Unter ihnen ist Alteima, die Frau von Tedosian, und Moiraine ist sicher, dass Thom einen Fehler machte, als er dachte, ihr Mann und ihr Liebhaber Carleon wären gefährlicher. Sie bedauert, dass Thom fort ist und beschließt, die Feindschaft zwischen Alteima und Estanda zu schüren, damit die beiden zu beschäftigt sind, sich um Rand zu kümmern.

Sie ärgert sich, dass Thom fort ist, da er ihr hilfreich sein könnte, und gleichzeitig ist sie froh darum, da Rand ihrer Meinung nach nur auf ihren Rat angewiesen sein sollte, und auf sonst keinen. Aber es ärgert sie am meisten, dass sie nicht weiß, was Rand jetzt im Herz des Steins verkünden will. Sie ist sicher, dass er sofort in die Zwei Flüsse will, und weiß nicht, wie sie ihn davon abhalten soll, da er wichtigeres zu tun hat.

Ihnen gegenüber steh Mat und Moiraine ist froh, dass er da ist, da er ihren Spitzeln immer auszuweichen scheint, wenn sie sich ihm nähern. [1] Perrin kann sie allerdings nicht sehen. Sie ärgert sich auch, dass Lan noch nicht da ist. Egwene erklärt, dass Perrin sicher bei Faile ist und nicht weglaufen würde.

Moiraine bereut, dass sie nicht von Anfang erkannt hat, dass es eine Verbindung zwischen den drei Jungen aus den Zwei Flüssen gibt. Egwene erklärt, dass Faile die richtige für Perrin sei und ihm gut tun würde. Moiraine denkt daran, dass sie sich Faile vorknöpfen muss, wenn diese ihr in die Quere kommen sollte. Egwene wirft ihr vor, dass sie keinerlei menschliches Gefühl hat und Moiraine wirft ihr einen Blick zu, der sie zum Schweigen bringt. Doch bevor sie etwas sagen kann, betritt Rand den Raum.

Er wirkt verärgert, als er Egwene sieht. Moiraine lächelt er an auf eine Weise, die sie wütend werden lässt, und Mat und Rand grinsen sich an wie zwei Jungen. Die Tairener sind unsicher, wie sie reagieren sollen.

Rand verkündet, dass Sunamon zugestimmt hat, einen Vertrag mit Mayene zu Rands Bedingungen zu machen und mit seinem Leben dafür gerade zu stehen, dass er eingehalten wird. Danach verkündet er, dass bald wieder Schiffe Getreide nach Westen befördern und dass das Heer von Tear ausrücken wird. Die Lords glauben sofort, dass er sie in den Krieg gegen Illian führen will und beginnen zu jubeln.

Moiraine sieht Mats und Egwenes missbilligende Blicke. Sie ist sicher, dass Rand noch mehr vor hat und nach einer Weile gebietet er Stille und erklärt, dass er nicht gegen Illian ziehen will. Statt dessen soll das Heer unter der Leitung von Meilan nach Cairhien ziehen.

Meilan protestiert, doch Rand erklärt ihm, dass sie den Bürgerkrieg in Cairhien beenden und den Bauern Tears überschüssiges Getreide liefern sollen, um den Hunger zu beenden. Er sagt außerdem, dass er schon weiß, wen er auf den Sonnenthron setzen will. Egwene hält es für klug, dass er nicht mit Illian Krieg führen will, doch Moiraine erklärt, dass es deswegen nicht weniger Tote geben würde. Sie hält es zwar für menschlich, ist aber der Meinung dass ein Krieg mit Illian ihm mehr Zeit verschaffen würde.

Moiraine fragt sich schaudernd, was Lanfear ihm gesagt hat, dass ihn dazu gebracht haben könnte und beschließt, dass er noch mehr überwacht werden muss.

Rand erklärt als nächstes, dass Alteima mit nach Cairhien gehen sollte, um die Verteilung des Getreides zu überwachen. Moiraine hält das für seinen ersten Fehler, da Alteima dort mehr Macht erlangen könnte, doch dann erklärt Rand, dass ihr Ehemann in die Gemächer von Estanda gebracht werden soll, damit er gesund wird, um ihr dann nach Cairhien zu folgen. Daraufhin bricht Alteima entsetzt zusammen.

Moiraine findet, dass er härter und gefährlicher geworden ist als früher. Egwene murmelt, dass Rand gerade etwas sehr Kluges, aber auch sehr Grausames getan hat und Moiraine stellt befriedigt fest, dass sie schon viel gelernt hat.

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Rufe werden laut, dass die Tairener mit ihm die ganze Welt erobern werden, doch Rand erklärt, dass er eine Weile fort gehen wird. Er sagt, dass der Stein Callandor erneut beherbergen wird bis zu seiner Rückkehr. Er zieht Saidin an sich und stößt das Schwert in den Boden. Der Stein erbebt und schreiende Menschen stürzen. [2]

Moiraine beobachtet Rand, der offensichtlich Mühe hat, die Finger wieder von Callandor zu lösen. Dass er weggehen will, ist für sie die größte Katastrophe, die eintreffen konnte. Rand erklärt, dass jeder das Schwert dort herausziehen könnte, der es will, dass er aber einen Preis für das Versagen zahlen muss. Dann verlässt er den Raum mit den Aiel.

Egwene fragt ängstlich, ob Rand wahnsinnig wird und Moiraine hofft, dass dem nicht so ist. Sie läuft Rand nach. Die Aiel lassen sie bereitwillig durch. Als sie und Egwene rand erreicht haben, fragt er, warum sie nicht mit Elayne und Nynaeve in Tanchico ist. Als Egwene erklärt, dass sie in die Aiel-Wüste will, um bei den Weisen Frauen zu lernen, stolpert er beinahe, fängt sich aber schnell wieder.

Moiraine fragt, warum er das getan hat, und nachdem Rand erst ausweichend seine politischen Entscheidungen erklärt, sagt er ihr schließlich, dass er Callandor im Herzen des Steins zurückgelassen hat, weil ihm somit eine schwere Last von den Schultern gefallen ist. Er zitiert dazu auch eine Prophezeiung:

Siehe auch: Prophezeiungen des Drachen

Mitten ins Herz stößt er sein Schwert, ins Herz hinein, und ihre Herzen bindet er. Wer zieht es hervor, wer folgt ihm nach? Wessen Hand greift nach der hehren Klinge?

Moiraine warnt ihn, dass er vergisst, dass andere wie die Verlorenen sich Callandor holen könnten, während er weg ist. Rand erklärt ihr, dass er hofft, dass sie es versuchen, da er eine Falle für jeden aufgebaut hat, der es versucht. Es soll dort bleiben und die Tairener an ihn erinnern.

Moiraine fragt, wohin er gehen will und Rand sieht Egwene an, als er sagt, dass er nach Rhuidean gehen wird. Alle sind überrascht, selbst die Aiel murmeln. Moiraine fragt ihn, ob er das wegen der Antworten aus dem Ter'angreal tut und sagt, dass die Antworten möglicherweise verschlüsselt sind und er sie vielleicht missversteht. Aber Rand erklärt ihr mit steinernem Gesicht, dass sie ihm einfach vertrauen muss. Moiraine sagt, dass sie das vorerst tun wird, dass er aber nicht warten soll, sie um Rat zu fragen, bis es zu spät ist. Innerlich nimmt sie sich vor, alles zu tun, um ihn nicht dem Schatten zu überlassen.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Anmerkungen[]

  1. Sein Ta'veren, das den Zufall beeinflusst und ihm hilft, da er nicht über die Spitzel bescheid weiß.
  2. Dieses Beben ist in der ganzen Stadt zu spüren. Perrin hält es für den Sog des Ta'veren, der ihn zu Rand hin ziehen will (In die Kurzen Wege (Kapitel)), während Elayne meint, es sein eine emotionale Reaktion auf ihren zweiten Brief. (Der Wogentänzer (Kapitel))
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