Rad der Zeit Wiki
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Lord Ingtar aus dem Haus Shinowa war ein shienarischer Adliger, der unter Lord Agelmar in Fal Dara diente. Außerdem war er ein Schattenfreund mit beachtlichem Einfluss; doch kurz vor seinem Tod kehrte er zum Licht zurück.

Beschreibung[]

Ein Shinarer mit der typischen Frisur eines Soldaten: der Kopf ist kahl geschoren bis auf einen Haarknoten oben in der Mitte, der mit einer Lederschnur zusammen gebunden ist. Er ist ein sehr stolzer Mann. [1]

Ingtars Banner zeigt eine Graue Eule. [2]

Handlung[]

Vorgeschichte[]

Es ist nicht bekannt, wann Ingtar sich dem Schatten zu wandte. Als Shienarer war er es gewohnt, endlos gegen die Trollocs und den Schatten zu kämpfen, doch irgendwann verfiel er den Versprechungen des Schattens, die ihn glauben ließen, dass dieser Weg vielleicht Frieden bringen könnte. Er überzeugte sich selbst, es wäre besser, dem Schatten zu dienen, als das Schicksal von Nationen wie Caralain und Hardan zu erleiden. [3]

Die Suche nach dem Auge der Welt[]

Als die Gruppe um Moiraine in Fal Dara angekommen ist, begrüßt Ingtar sie sehr ehrerbietig und führt sie zu Agelmar Jagad. Auf dem Weg fragt er - wie schon viele andere Shienarer, die Lan erkannt haben - ob der Goldene Kranich wieder fliegen wird. Lan fragt ihn, ob die Lage wirklich so schlimm ist, wie es den Anschein hat, aber Ingtar nennt es "nur ein wenig schlimmer als sonst". [1]

Später sagt Agelmar Jagad über ihn, er wäre so stolz, dass er auch allein zum Tarwin-Pass reiten und den ganzen Weg über verkünden würde, dass er die Trollocs erneut zurückschlagen kann. [1] [4]

Am nächsten Morgen muss Ingtar die Gruppe um Moiraine an den Rand der Fäule begleiten. Er bedauert, dass er die Gruppe nicht weiter begleiten darf, aber auch nicht rechtzeitig am Tarwin-Pass ankommen wird, um an der Schlacht teilnehmen zu können. [2]

Ingtar kommt eine Stunde zu spät, um an der Schlacht teilnehmen zu können. Er wirkt darüber sehr verärgert, als er die Gruppe um Moiraine später in Fal Dara wieder trifft. [5]

Die Jagd beginnt[]

Später nimmt Ingtar an einem Treffen von Schattenfreunden in einem Raum im Schatten des Shayol Ghul teil, wo er von Ba'alzamon Befehle erhält. [6] [7] Einer davon ist es, einen Grauen Mann in die Festung Fal Dara zu lassen. [3]

Nachdem die Amyrlin Siuan Sanche nach Fal Dara gekommen ist, befreit Ingtar heimlich den gefangenen Padan Fain aus dem Kerker und ermöglicht ihm die Flucht. [8] Direkt danach lässt er Trollocs und einen Myrddraal in die Festung eindringen, indem er ihnen das Hundetor öffnet. Als Rand dem Blassen im Kampf gegenüber steht, übernimmst Ingtar diesen und schickt den jungen Mann fort, da die Befehle des Dunklen Königs besagen, dass den drei jungen Männern nichts geschehen darf. [9]

Ingtar ist der oberste Offizier, der die Suche nach dem Horn von Valere und dem Dolch aus Shadar Logoth leiten soll, die bei dem Überfall gestohlen wurden. Gemeinsam mit zwanzig shienarischen Soldaten - unter ihnen Uno Nomesta, Ragan und Masema Dagar - begleitet er Rand, Mat, Perrin und Loial. Dabei werden sie von dem Schnüffler Hurin geführt. [10]

Sie folgen mehrere Tage lang der Spur der Trollocs und finden dabei immer wieder grauenvolle Überreste von Menschen, die zu Futter wurden, und sogar einen an eine Tür genagelten Myrddraal. Nach der Überquerung des Erinin überreicht Ingtar schließlich Rand das Drachenbanner und erklärt ihm, seine Männer würden dem Emondsfelder folgen, sollte Ingtar selbst etwas zustoßen, wie Moiraine es ihm aufgetragen hat. [11]

In dieser Nacht lagern sie in einer Mulde mit einem seltsamen Stein und am nächsten Morgen sind Rand, Loial und Hurin verschwunden. Perrin offenbart sich Ingtar, der bereits von Elyas Machera gehört hat, als Wolfsbruder und bietet an, sie weiter auf der Spur zum Horn von Valere zu führen. Ingtar erklärt den anderen, Perrin wäre ein Schnüffler, da sie diese Fähigkeit bereits kennen. [12]

Als sie schließlich Cairhien erreichen und Rand, Loial und Hurin im Verteidiger der Drachenmauer finden, brennt die Schenke und das Horn von Valere wurde erneut gestohlen. [13] Hurin kann herausfinden, dass das Horn zu Barthanes Damodreds Herrenhaus gebracht wurde und mit Rands Einladung gelangen sie zu dessen Abendgesellschaft. Dort findet Hurin heraus, dass das Horn durch ein Wegtor weggebracht wurde, außerdem hat Padan Fain eine Botschaft hinterlassen, dass er auf der Toman-Halbinsel warten wird. Ingtar hält dies für eine Falle. [14]

Sie beschließen, die Ogier des Stedding Tsofu um Erlaubnis zu bitten, ihr Wegtor benutzen zu dürfen. Nachdem der Ogier-Ältestenrat ihnen erlaubt hat, das Wegtor zu benutzen, stellt sich jedoch heraus, dass Machin Shin sie auch dort hin verfolgt hat. Doch Hurin hat die Idee, einen Portalstein zu nutzen, und zufällig befindet sich einer ganz in der Nähe. [15]

Rand benutzt den Stein, doch etwas geht schief und alle Reisenden erleben hunderte Versionen ihres eigenen Lebens, aller darauf basierend, was geschehen würde, wenn sie eine andere Entscheidung treffen. Ingtar ist davon so schockiert, dass er sich sofort vom Schatten abwendet und Verin verzweifelt versichert, er würde im Licht wandeln und mit dem Horn von Valere den Shayol Ghul stürzen. Sie haben die Toman-Halbinsel erreicht, doch obwohl vier Monate vergangen sind, ist Rand sicher, dass Fain immer noch auf sie wartet. [16]

In den folgenden Tagen wird Ingtar immer ungeduldiger, da sie die Spur nicht wiederfinden können und seine Verzweiflung wächst, das Horn zu finden und sich selbst rein zu waschen. Er ist immer noch nicht überzeugt, dass sie Fain und das Horn in Falme finden werden. [17] Nach mehreren Wochen entdecken sie endlich die Spur, aber auch eine große Gruppe von Kindern des Lichts. Da Verin darauf besteht, dass das Muster es so vorherbestimmt hat, reiten nur Rand, Mat, Perrin, Ingtar und Hurin nach Falme, um das Horn von Valere und den Dolch aus Shadar Logoth zu holen. [18]

Sie spüren das Horn von Valere im Haus von Turak Aladon auf, wo Rand den Hochlord tötet, bevor sie mit dem Horn und dem Dolch aus Shadar Logoth fliehen. Ingtar versucht mehrfach, es in die Hände zu bekommen, doch Mat ist immer schneller. [19]

Auf den Straßen befinden sich viele seanchanische Soldaten und die Gruppe muss abwarten, bis sie gefahrlos verschwinden können. Ingtar überwindet sich und gesteht Rand, dass er ein Schattenfreund ist. Er berichtet, dass er einen Grauen Mann nach Fal Dara hinein ließ, der den Pfeil abschoss, ohne zu wissen, ob die Amyrlin oder Rand das Ziel waren. Dann erklärt er, dass die Leben, die er während der Reise mit dem Portalstein sah, ihn überzeugt haben, dass nichts besser und alles nur schlimmer werden würde, wenn der Schatten siegt. Rand wird klar, dass Ingtar sich für sie opfern will und spricht für ihn die zeremoniellen Beerdigungsworte, bevor er den Shienarer zurück lässt, der ihnen den Rücken frei halten und sich selbst dabei opfern will. [3]

Anmerkungen[]

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