Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Die Flamme von Tar Valon
  2. Der Empfang
  3. Freunde und Feinde
  4. Herbeizitiert
  5. Der Schatten in Schienar
  6. Düstere Vorzeichen
  7. Der Ruf des Blutes
  8. Der Wiedergeborene Drache
  9. Abschied
  10. Die Jagd beginnt
  11. Das Muster schimmert hindurch
  12. Ins Muster verwoben
  13. Von Stein zu Stein
  14. Wolfsbruder
  15. Brudermörder
  16. Im Spiegel der Dunkelheit
  17. Entscheidungen
  18. Zur Weißen Burg
  19. Unter dem Dolch
  20. Saidin
  21. Die Neun Ringe
  22. Heimliche Beobachter
  23. Die Prüfung

Nächster Band

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"Im Spiegel der Dunkelheit" ist das sechzehnte Kapitel des dritten Bandes Die Große Jagd. Gleichzeitig ist es das sechzehnte Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand, Loial und Hurin verfolgen die Spur bis zum Feld von Talidar, wo sie herausfinden, dass in dieser Welt der dunkle König über Artur Falkenflügel gesiegt hat. Sie treffen auf Selene, die von Grolmen verfolgt wird und sie zu einem weiteren Portalstein führt.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Spiegelwelt

Hurin tadelt Rand am nächsten Morgen, da dieser die ganze Nacht allein Wache gehalten hat. Loial bemerkt die Wunde an seiner Hand, um die Rand ein Taschentuch gewickelt hat, doch er reagiert grob, als Loial ihm eine Salbe anbietet, da er nicht will, dass jemand die Wunde sieht.

Um sich abzulenken sucht Rand nach irgendwelchen Spuren auf dem Boden, die die Schattenfreunde hinterlassen haben könnten, doch es ist nichts zu finden. Nach einer Stunde sehen sie eine Säule, die möglicherweise Artur Falkenflügels Siegessäule sein könnte, doch laut Ingtar waren sie noch drei oder vier Tagesritte von ihr entfernt, als sie in der Mulde lagerten.

Hurin sagt, er wolle ihr lieber fern bleiben, da man nicht weiß, was dort noch sein könnte, aber Rand will so nah wie möglich an Fains Spur bleiben.

Nach einer Weile können sie die Säule genauer erkennen und auch dass sich etwas auf deren Spitze befindet, das Rand als Falken identifiziert. Er will dort hin galoppieren und tut es auch, obwohl Loial ihn zurückhalten will. Als sie näher kommen, müssen sie erkennen, dass sie sich geirrt haben. Die Säule ist mit Trolloc-Schrift und den Symbolen von Trolloc-Stämmen bedeckt.

Loial kommt heran und erklärt, dass es kein Falke sondern ein Rabe ist. Er hat noch weiter über die Bedeutung der Beschreibung in dem Buch nachgedacht und sagt nun, dass er denkt, die Welten sind Möglichkeiten, die gewesen sein könnten. Diese Welten stellen ein "Vielleicht" dar, eine alternative Wirklichkeit. In der Welt, in der sie sich befinden, haben anscheinend die Trollocs die Schlacht gegen Falkenflügel gewonnen, weshalb sie keine Menschen und Dörfer gesehen haben.

Hurin unterbricht sie, weil er eine Bewegung gesehen hat, und zwar eine Frau. Aber er nimmt es gleich wieder zurück, weil er denkt, seine Wahrnehmung spielt ihm nur einen Streich. Gleichzeitig weist Loial darauf hin, dass eine Bergkette in einiger Entfernung seiner Meinung nach Brudermörders Dolch sein könnte, die sie unmöglich in so kurzer Zeit erreicht haben können. Rand überlegt, ob diese Welt wie die Kurzen Wege ist, in denen man Entfernungen in viel kürzerer Zeit zurücklegen kann.

Rand versucht, sie zu beruhigen, da die Möglichkeit, dass diese Welt wie die Kurzen Wege ist, auch die Frage aufwirft, welche Gefahren sich hier befinden. Dann hören sie einen Schrei und Hurin denkt wieder an die Frau, die er zu sehen glaubte.

Rand reitet sofort los und findet eine Frau mit ihrem Pferd, die sich mit einem Ast gegen ein seltsames, bärenähnliches Wesen wehrt.

Rand schießt einen Pfeil auf die Kreatur ab, die daraufhin auf ihn aufmerksam wird und ihn angreift. Die Frau kommt ihm zu Hilfe, indem sie ihm sagt, dass er eines der Augen treffen müsste, um das Ding zu töten. Sie wirkt plötzlich sehr ruhig. Rand lässt sich ins Nichts gleiten und trifft sofort das mittlere der drei Augen der Kreatur.

Die Frau sitzt inzwischen auf ihrem Pferd und reitet auf ihn zu. Er findet es merkwürdig, dass sie nicht sofort geflohen ist und jetzt so ruhig wirkt. Sie nennt das Wesen einen Grolm.

Die schwarzhaarige Frau mit der weißen Haut und dem weißen Kleid ist so schön, dass ihm einen Moment lang die Sprache weg bleibt. Er stellt Loial und Hurin als seine Freunde vor und die Frau sich selbst als Selene. Sie kniet vor ihm nieder, um sich zu bedanken.

Es ist ihm peinlich, da sie so schön ist und ihre Blicke ihn verwirren. Er fragt sie, wie sie dort hingekommen ist, da sie das erste menschliche Wesen ist, das sie gesehen haben. Selene erklärt ihnen, dass sie aus Cairhien stammt und auf ähnliche Weise in diese Welt kam, wie sie auch. Sie bittet Rand darum, ihr zu helfen, wieder dort weg zu kommen.

Rand erklärt ihr, dass sie zuerst die Männer finden müssen, denen sie folgen, und Hurin platzt mit der ganzen Geschichte über Schattenfreunde und das Horn von Valere heraus. Selene verspricht, das Geheimnis zu bewahren, will aber das Horn unbedingt einmal selbst in Händen halten, wenn sie es haben.

Sie folgen der Spur weiter nach Süden. Rand unterhält sich mit Selene, während sie reiten, er will ihr immer wieder die Wahrheit über sich sagen, kann sich aber nicht überwinden, da sie dann auf ihn herabsehen würde. Sie versucht ihm während dessen immer zu schmeicheln, indem sie ihm den Ruhm vor Augen führt, den er mit dieser Suche und als Hornbläser erlangen könnte. Rand fühlt sich, als würde Moiraine reden und widerspricht.

Selene fällt die Wunde an seiner Hand auf. Viel zu leicht kann sie ihn überzeugen, sie ihm zu zeigen und massiert eine ihrer Salben in die Wunde ein, die daraufhin auf wundersame Weise heilt, wie es auch bei Nynaeve gewesen wäre, die Narbe bleibt aber zurück.

Selene ändert ihre Taktik und spricht nun davon, dass er sich nicht als Marionette benutzen lassen sollte. Als er sie fragt, ob sie eine Aes Sedai wäre, verneint sie das und erklärt ihm, dass sie nichts von denen hält, da die Aes Sedai viel mehr Macht haben könnten, und dennoch dienen würden. Als sie weg reitet, um mit Loial zu reden, vermisst er ihre Gegenwart schmerzlich.

Er bemüht sich, die Landschaft weiter im Auge zu behalten, falls noch mehr Grolme auftauchen, als Loial zu ihm kommt und sagt, Selene wäre der gleichen Meinung wie Rand, was diese Welt betrifft. Sie wüsste viel über diese Dinge, unter anderem auch, dass die damaligen Aes Sedai diese Welten untersuchten, um die Kurzen Wege zu erschaffen.

Loial sagt, Selene wüsste deshalb so viel, weil Cairhien die größte Bibliothek der Welt hätte. Selbst die Aiel hätten sie verschont, als sie Cairhien niederbrannten, da sie kein Buch zerstören würden.

Selene kommt wieder dazu und Rand bittet sie, wieder bei ihm zu bleiben. Sie reiten schweigend und er fragt sich, ob sie wohl doch eine Aes Sedai sein könnte, von Moiraine ausgeschickt, um ihn zu beobachten, aber er glaubt nicht, dass eine Aes Sedai ihm in diese Welt gefolgt wäre, oder versucht hätte, gegen den Grolm mit einem Stock zu kämpfen.

Als sie ihn auf seinen perfekten Schuss anspricht, erzählt er ihr vom Nichts und noch viele andere Dinge. Sie nennt es das Einssein und sagt, er würde es besser beherrschen, wenn er sich ständig darin einhüllen würde, doch Rand will darüber nachdenken. Als sie ihm erneut sagt, er sollte sich ständig einhüllen, fährt Rand sie an und fragt, weshalb sie so gut über alles Bescheid weiß.

Selene reagiert verstimmt. Sie zeigt ihnen den Portalstein, durch den sie in die Welt kam und sagt, sie wolle durch ihn zurück nach Cairhien gehen. Rand fragt Hurin nach der Spur und dieser sagt, sie ist noch schwächer als vorher. Er sagt, er würde Selene nur zu dem Portalstein bringen und dann dem Horn folgen, da die Spur inzwischen nach Westen abbiegt.

Selene will ihn überzeugen, aber erst ein Blick auf sie macht ihn weich; er merkt, dass sie jünger sein muss als gedacht und sie wirkt so hilflos, dass er einlenkt, sie aber bittet, mit ihm auf die Suche nach dem Horn zu gehen. Da unterbricht sie ein Grunzen und sie sehen, wie fünf Grolme auf sie zu kommen.

Charaktere[]

Erwähnt

Tiere

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Bücher

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Sprichworte

  • Ein Mann, der nicht bereit ist, für eine Frau zu sterben, ist kein Mann. - Redensart der Shienarer

Alte Sprache

  • Alantin - Baumbruder
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