Rad der Zeit Wiki
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Vorwort

Die Welt seit der Zerstörung

Im Land

"Im Land" ist das dreiundzwanzigste Kapitel von Die Welt von Robert Jordans Das Rad der Zeit.

© Robert Jordan, Übersetzung von Nessaia Quelle: http://wot.books.free.fr/world/

Inhalt[]

Im Zeitalter der Legenden war die Welt eng bevölkert, ohne unbeanspruchte Gebiete. Die katastrophalen Unruhen der Zerstörung der Welt dezimierten die Bevölkerung, doch eine schrittweise Erholung bedeutete, dass gegen Ende der Herrschaft von Artur Falkenflügel alle Ländereien zwischen der Aiel-Wüste und dem Aryth-Meer eine gewisse Menge an Zivilisation beherbergte. Nach Falkenflügels Tod begann die Bevölkerung einen schrittweisen Abfall, für den nicht allein das Chaos des Hundertjährigen Krieges verantwortlich ist. Gegen Ende des Krieges beanspruchten Herrscher Ländereien, die sie aufgrund von Truppenmangel nicht halten konnten. Dieser Verfall hat sich bis heute fortgesetzt und es gibt jetzt riesige Gebiete unbewohnten Landes, die von keiner Nation beansprucht werden, genauso wie Gebiete, obwohl sie theoretisch beansprucht werden, praktisch autonom sind und außerhalb des Geltungsbereiches ihrer "offiziellen" Herrscher, um sie zu verteidigen oder kontrollieren. Städte und sogar einige Großstädte liegen verlassen und in Ruinen.

Niemand ist sicher, warum die Bevölkerung geschwunden ist, obwohl einige vermuten, dass es durch die Berührung des Dunklen Königs durch die immer schwächer werdenden Siegel geschieht. Andere glauben, dass es einfach ein Nebenprodukt der erzwungenen Rückkehr der Welt zu primitiveren Wegen, seit das Wissen und die Hilfsmittel der Zivilisation verloren gingen. Aus welchem Grund auch immer, alle Nationen sind davon betroffen, von den riesigen, ebenfalls leeren Hallen der mächtigen Weißen Burg bis zu dem kleinen Dorf Emondsfeld in Andor, das vergessen hat, dass es jemals zu einer Königin gehörte oder Teil einer größeren Nation war.

Die derzeitige Unruhe verursacht ungezügelte politische Veränderungen im Land und es ist schwer - wenn nicht unmöglich - irgendetwas zu erhalten, das genauen politischen Informationen gleicht. Somit sind die Namen und Statistiken der folgenden Sektion jene der letzten offiziellen Berichte und beschreiben nicht notwendigerweise die Angelegenheiten, wie sie heute sind.

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