Rad der Zeit Wiki
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Horn of Valere.jpg

"Das Grab ist keine Grenze für meinen Ruf." [1]
"Lasst den jenigen, der mich erklingen lässt, nicht an Ruhm denken, sondern nur an Erlösung." [2]
—Inschrift auf dem Horn von Valere und Prophezeiung des Horns.

Das Horn von Valere ist ein mächtiges Artefakt. Nur wenig ist darüber bekant, wie es funktioniert, doch der Effekt ist klar: wenn das Horn erklingt, werden die großen Helden des Musters zur Schlacht gerufen und dienen dem, der das Horn geblasen hat. Kürzlich wurde entdeckt, dass sie in der Anwesenheit des Wiedergeborenen Drachens seinen Anweisungen folgen, egal ob er das Horn geblasen hat oder nicht, obwohl nichts sie jemals verbunden hat. Man geht davon aus, dass es bei der Letzten Schlacht anwesend sein muss, doch es gibt keine direkte Erwähnung in den Prophezeiungen des Drachen. [3]

Beschreibung[]

Es wird beschrieben wie ein normales Horn und nicht sehr prachtvoll, doch es hat eine Inschrift in der alten Sprache: "Tia mi aven Moridin isainde vadin", übersetzt "Das Grab ist keine Grenze für meinen Ruf" [1] und die Prophezeiung des Hornes sagt "Lass denjenigen, der mich bläst, nicht an Ruhm, sondern an Rettung denken ."

Wenn es geblasen ist, produziert es einen Ton "so golden wie das Horn selbst", das alles mit seinen Schwingungen zu erfassen scheint. Der Ton ist "so süß", dass man gleichzeitig lachen und weinen will und scheint aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen. Mit dem Ton zieht ein Nebel auf, der alles einzuhüllen scheint und das Land mit Wolken bedeckt. [4]

Hornbläser[]

Bläst ein Mensch das Horn von Valere, ist er bis zu seinem Tod daran gebunden, für jeden anderen ist es nur ein Musikinstrument. [5]

Während der Letzten Schlacht bestätigt Artur Falkenflügel, dass die Helden des Horns durch ihren eigenen freien Willen kämpfen und dem Licht dienen, und dass, wenn ein Diener des Schattens das Horn bläst, sie sich weigern können, ihm zu dienen.

Weiterhin stellt sich heraus, dass Mat Cauthon nicht länger der Hornbläser ist; sein Tod und seine Wiederbelebung während der Invasion von Andor trennten seine Verbindung zum Horn und ermöglichten einen neuen Hornbläser.

Geschichte[]

Vorgeschichte[]

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Der Ursprung des Horns ist unbekannt, doch es existierte schon im Zeitalter der Legenden als Mythos. Die Menschen dieser Zeit kannten die Geschichten aus einem vergangenen Zeitalter, glaubten aber nicht wirklich daran, weshalb das Horn nie benutzt wurde. Dies lag auch daran, dass es eine Zeit des universellen Friedens war, in der keine Notwendigkeit bestand, die Helden längst vergangener Zeitalter zu einer großen Schlacht zu rufen. [6]

Nach der Bohrung des Stollens ging das Horn von Valere in den ersten Wellen des Chaos verloren und wurde für zerstört gehalten. Als man es schließlich wiederentdeckte, war es schon zu spät, es zu nutzen, und Weissagungen waren gemacht worden, dass es sich zur Letzten Schlacht in der Nähe des Wiedergeborenen Drachen befinden musste, weshalb man es zusammen mit einem der Siegel und dem Drachenbanner im Auge der Welt verbarg. [6]

Die Legenden um das Horn überlebten die Zerstörung der Welt und viele junge Männer und Frauen zogen aus, um es zu finden, ohne jedoch jemals erfolgreich zu sein. Niemand wusste, dass es sich in den Händen des Grünen Mannes befand, der es gemeinsam mit dem Auge der Welt bewachte. Die Stadt Illian inszenierte traditionell "Große Jagden" nach dem Horn, bei denen Männer und Frauen sich auf dem Platz von Tammaz vereidigen ließen und dann auf Abenteuer auszogen, um ihre Namen in Legenden verewigen zu lassen.

Die Suche nach dem Auge der Welt[]

998 NÄ rief Illian zum ersten mal seit vierhundert Jahren wieder die Große Jagd nach dem Horn aus, beginnend mit einem Fest, bei dem die Gaukler aller Nationen eingeladen waren, an einem Wettbewerb teilzunehmen, der die beste Erzählung von Die Wilde Jagd nach dem Horn mit einem Preis belohnte. [7] Bei dieser Gelegenheit vereidigte sich auch Zarine Bashere zu einer Jägerin des Horns. REFERENZEN

Horn of Valere2.jpg

Im Frühjahr des gleichen Jahres reiste eine kleine Gruppe, bestehend aus der Aes Sedai Moiraine Damodred, dem Behüter Lan Mandragoran und einigen jungen Emondsfeldern - der Wiedergeborene Drache Rand al'Thor, der Wolfsbruder Perrin Aybara, Mat Cauthon, Egwene al'Vere, die Seherin Nynaeve al'Meara und der Ogier Loial - in die Große Fäule, um das Auge der Welt zu finden. [8] Sie waren erfolgreich und errangen das Horn nach einem Kampf gegen die Verlorenen Aginor, Balthamel und Ishamael. [1]

Die Jagd beginnt[]

Moiraine brachte das Horn von Valere nach Fal Dara, um es dort Lord Agelmar Jagad zur sicheren Aufbewahrung zu übergeben. Der Drang in Agelmar, es sofort zu nutzen und in die Fäule zu ziehen, war stark, doch sie verbat es ihm. Statt dessen erklärte Moiraine, es müsste sicher nach Illian gebracht werden, um dort zu bleiben, bis es gebraucht wird. [9]

Doch Schattengezücht konnte mit Hilfe von Ingtar Shinowa nach Fal Dara eindringen. Trollocs befreiten den Schattenfreund Padan Fain, der dort eingekerkert war und stahlen das Horn, wobei Fain eine Botschaft für Rand zurück ließ, die sein Ziel als die Toman-Halbinsel angab. [10]

Während der Verfolgung des Horns Richtung Cairhien gelangen Rand, Loial und Hurin in eine Spiegelwelt, [11] in der sie schneller reisen können und schließlich nach nur einem Tag Brudermörders Dolch erreichen. Dabei erfahren sie, dass sie den Trollocs zuvor gekommen sind, doch die Anwesenheit des Horns von Valere in dieser Gegend ist ein so großes Ereignis, dass sie in der Spiegelwelt einen Schatten voraus wirft. [12]

Trollocs horn ebook.jpg

Schließlich erreicht die Gruppe um Padan Fain einen Wald in der Gegend und lagert dort. Rand und Loial gelingt es in der Nacht, das Horn zurück zu stehlen, wobei sie einige Trollocs töten. [13] Danach wollen sie das Horn nach Cairhien bringen, während die Verlorene Lanfear, die sich ihnen als Cairhienerin Selene angeschlossen hat, Rand immer wieder drängt, das Horn zu blasen, um ihn zum Ruhm zu verführen. Doch er verweigert sich ihr immer wieder. [14]

In Cairhien wird das Horn erneut von Padan Fain gestohlen und durch das Wegtor auf dem Anwesen von Barthanes Damodred zur Toman-Halbinsel gebracht. Erneut hinterlässt Fain einen Hinweis für Rand al'Thor, der ihm sein Ziel anzeigt. [15]

Fain übergibt das Horn Turak Aladon in Falme und beginnt sich bei ihm einzuschmeicheln, auch wenn der Hochlord ihm nicht traut. Turak will das Horn zur Kaiserin nach Seanchan bringen. [16]

Im Herbst 998 NÄ erreichen Rand und seine Gefährten Falme und können das Horn schließlich aufspüren. Rand muss Turak töten, doch sie können mit dem Horn fliehen. Zur gleichen Zeit Rückt eine Legion der Kinder des Lichts unter Geofram Bornhald auf Falme vor, um die Seanchan zu vertreiben. [17] Eingeschlossen zwischen zwei Armeen sieht Mat Cauthon keinen anderen Ausweg, als das Horn zu blasen und die Helden des Horns zur Schlacht zu rufen. Es kommt zur Schlacht, bei der in den gesamten Westlanden Rand im Kampf gegen Ba'alzamon am Himmel beobachtet werden kann. Die Schlacht entscheidet sich zugunsten der Westlande, als Rand Ba'alzamon besiegt und die Seanchan ins Meer zurückgetrieben werden. [4]

Als die Aes Sedai Verin Egwene, Nynaeve, Elayne und Mat nach Tar Valon bringt, nimmt sie dabei das Horn von Valere mit, um es in der Weißen Burg aufbewahren zu lassen - gemeinsam mit dem Hornbläser. [18]

Die Rückkehr des Drachen[]

Im Frühjahr 999 NÄ erreicht Verin mit ihrer Gruppe Tar Valon und bringt das Horn in die Weiße Burg. [19] Die Amyrlin Siuan Sanche ist entsetzt, da es ihrer Meinung nach bei Rand bleiben sollte, doch Verin erklärt ihr, dass sie Mat Cauthon, den Hornbläser, sicher in die Burg gebracht hat. [20]

Helden des Horns[]

Der Ritt der Helden des Horns

Die Helden des Horns sind die großen Helden des Musters, gebunden an das Horn von Valere. Sie werden zum Kampf gerufen, um für das Licht zu kämpfen. Manchmal fügt das Rad ihnen jemanden hinzu, doch es ist unbekannt, ob Helden unter ihnen verloren gehen können.

Die Helden befinden sich zwischen ihren Inkarnationen in Tel'aran'rhiod, wo sie alle Erinnerungen und alles Wissen aus ihren vergangenen Leben haben. Doch sie unterliegen strengen Regeln, unter anderem der, dass sie nicht mit Traumgängern kommunizieren und ihnen helfen, oder sich auch nur zeigen dürfen. Ihre Fähigkeiten dort beinhalten allerdings auch, dass sie sich nur bestimmten Personen zeigen können, wenn sie das wollen. [21]

Während der Letzten Schlacht wird enthüllt, dass die Helden des Horns nicht unverwundbar sind, und dass schwere Verletzungen sie in die Welt der Träume zurück zwingen, um zu heilen.

Später wird auch enthüllt, dass das Horn nicht nur menschliche Helden, sondern auch Wölfe rufen kann.

Bekannte Helden[]

Etymologie[]

Der Name "Valere" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "es wert sein". So könnte der Name des Horns etwas bedeuten wie "Horn von Wert" oder "Horn von Bedeutung", was zeigt, dass es ein sehr wichtiges Artefakt ist.

Eine weitere Interpretation des Namens "Das Horn von Valere" könnte "Das Horn von den Würdigen" sein, also nur jenen, die vom Muster für heldenhaft genug gehalten werden, werden ausgewählt, um gebunden zu werden.

Parallelen[]

Das Horn von Valere funktioniert beinahe wie das Gjallarhorn in der nordischen Mythologie: beide erklingen als Ankündigung der bevorstehenden letzten Schlacht beim Ende der Welt (Ragnarok für die Wikinger und Tarmon Gai'don in der Welt des Rades). Zusätzlich dazu ist ein anderer Name für Heimdall, den Besitzer des Gjallarhorns, Vindhlér. Möglicherweise soll das Wort/der Name "Valere" - in der Welt der Bücher - von seinem alternativen nordischen Namen abstammen, womit "Horn von Valere" somit "Heimdalls Horn" bedeuten könnte.

Anmerkungen[]

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