Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Hoch Chasaline
  2. Der Schlachthof
  3. Der Hügel der goldenen Dämmerung
  4. Nach Cairhien
  5. Eine zerbrochene Krone
  6. Alte Angst und neue Angst
  7. Fallgruben und Stolperdrähte
  8. Die Galionsfigur
  9. Zwei Silberhechte

Nächster Band

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"Hoch Chasaline" ist das erste Kapitel des siebzehnten Bandes Die zerbrochene Krone. Gleichzeitig ist es das erste Kapitel des siebenten englischen Originalbandes A Crown of Swords, der als Die Krone der Schwerter auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

In der deutschen Ausgabe Die Zerbrochene Krone und der dazugehörigen ebook-Ausgabe gibt es kein Kapitel-Icon.

Zusammenfassung[]

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Hoch Chasaline

Rands Gefolgsleute und die Gefangenen befinden sich einen Tag nach der Schlacht bei den Brunnen von Dumai noch immer auf der Ebene. Die Stimmung im Lager ist so angespannt, dass es jeden Moment zu offenen Kämpfen kommen könnte, oder zu Mord an den Aes Sedai.

Handlung[]

Erzähler[]

Die Dürre über dem Land ist schlimmer denn je. Menschen ziehen über die Straßen, ohne zu wissen wohin, denn die Welt ist im Chaos versunken.

  • Ein kunstvoll bearbeiteter Steinbogen, der angeblich ein Tor zu einer Großen Stadt war. andere Monumente einer lange vergessenen Schlacht entlang. Nur verwitterte, unleserliche Überreste einer Inschrift waren auf den wuchtigen Steinen verblichen, die stumm an den verlorenen Ruhm des sagenumwobenen Coremanda erinnerten. In Sichtnähe des Steinbogens ist die Straße nach Tar Valon

Perrin Aybara[]

Perrin sitzt bei den unbeschädigten Wagen, die nach der Schlacht bei den Brunnen von Dumai übrig geblieben sind, und wünscht sich eine kühle Brise. Das Schlachtfeld liegt etwa eine Meile entfernt und es ist Hoch Chasaline. Er weiß, dass in den Zwei Flüssen jetzt den ganzen Tag gefeiert wird und niemand schlechte Gedanken äußern darf.

  • Hoch Chasaline: Es ist ein Tag der Besinnung, an dem man sich all der guten Dinge im Leben erinnern sollte und jeder, der eine Klage äußert, muss damit rechnen, einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet zu bekommen, um das Pech fortzuspülen.

In der Ferne kann er noch immer einige der überlebenden Wölfe spüren. Die Menschen im Lager spekulieren, wieso sie ihnen geholfen haben. Einige glauben, Rand oder die Aes Sedai haben sie gerufen. Perrin weiß, dass sie wegen ihm kamen und fühlt sich verantwortlich für die vielen toten. In seinem Kopf kann er die verächtlichen Gedanken einiger Wölfe hören die sagen, sie wären selbst Schuld, wenn sie sich mit den Menschen einlassen und muss sich zusammenreißen, um nicht in ihr Geheul mit einzustimmen.

Perrin wünscht sich, wieder zuhause und mit Faile zusammen zu sein. Er erinnert sich, dass sie froh schien, als er Cairhien verließ und er weiß nicht, was er tun soll, um sie wieder für sich einzunehmen, da sie seiner Meinung nach grundlos eifersüchtig und verletzt ist.

Aram sitzt neben Perrin und sagt jetzt, es ist nicht anständig, dass die Aiel nackten, gefangenen Shaido nicht mit Tüchern bedecken. Perrin entgegnet, dass das eben ihre Art ist. Er beobachtet die Aiel immer wieder. Die Männer mit den Roten Stirnbändern, die sich Siswai'aman nennen, leugnen diese Stirnbänder gleichzeitig und die Töchter des Speers werfen ihnen ständig herausfordernde Blicke zu, doch er rechnet nicht damit, dass es zu Kämpfen zwischen ihnen kommt. Die Weisen Frauen wiederum betrachten die Töchter und die Siswai'aman, doch keine der drei Gruppen wirft auch nur einen Blick auf die gefangenen Shaido.

Zweihundert Shaido sind gefangen genommen worden und Perrin fühlt sich nicht wohl, da sie nicht bewacht werden und sich frei bewegen können, doch keiner versucht zu fliehen. Viele Männer im Lager murren, nur die Mayener finden das alles amüsant. Perrin erklärt Aram das, was er über die Bräuche der Aiel bezüglich der Gai'shain weiß.

Als eine junge, sehr hübsche, nackte Aiel-Frau erscheint, kann Perrin sie nicht ansehen. Sie bietet ihm Wasser an, doch er lehnt ab, denn er weiß, dass es Aiel-Humor ist, ihm schöne nackte Frauen zu schicken. Nachdem sie gemerkt haben, wie unangenehm diese Situation den Feuchtländern ist, laufen ständig schöne nackte Frauen durchs Lager, um sinnlose kleine Dienste auszuführen.

  • Carahuin: Tochter des Speers

Perrin wird klar, dass er einer der wenigen ist, der ständig Besuch von den Gai'shain bekommt, und er zwingt sich, die Frau vor ihm anzusehen und ihr einige Dienste aufzutragen. Sie riecht stark nach Zorn, fügt sich aber.

Als sie fort ist, fragt Aram, was sie den Gefangenen tun sollen - er spricht jetzt nicht mehr über die Shaido -, und Perrin entgegnet, dass Rand das entscheiden muss. Dies ist das zweite Problem im Lager: die gefangenen Aes Sedai. Aram sagt, sie wären jetzt keine Gefahr mehr und sieht auf drei Schwestern, die etwas abseits sitzen, denn sie sind bei Rands Ausbruch gedämpft worden.

Es überrascht ihn, dass diese drei von den anderen Aes Sedai vollkommen ignoriert werden, denn er hat erwartet, dass sie sie zumindest trösten würden. Anfangs waren noch einige zu ihnen gegangen, aber die drei gedämpften Frauen hatten sie alle ignoriert.

Genauso ignorieren die Aes Sedai auch die Asha'man, die sie bewachen und Perrin wünscht sich, das würde ihm auch gelingen, denn die Männer sind ihm unheimlich.

Noch ein Stück weiter sitzen die gefangenen Behüter, die bisher das größte Problem dargestellt haben. Sie haben mehrfach versucht, auszubrechen und sind sehr unsanft von den Asha'man davon abgehalten worden. Keiner starb, aber einige wurden verletzt und die Aes Sedai durften sie noch nicht heilen.

Neben ihm murmelt Aram, dass vielleicht jemand anders eine Entscheidung treffen sollte, wenn Rand es nicht kann und Perrin wirft ihm einen Blick zu. Er sagt, dass die Aes Sedai ihren Behütern jeden weiteren Ausbruchsversuch verboten haben und sie gehorchen werden. Allerdings glaubt er nicht daran, denn die Behüter wirken auf ihn wie ein Rudel Wölfe.

Aram zögert, dann sagt er, dass er die Aes Sedai meint, die zwar Gehorsam geschworen haben, doch Rand kann ihnen nie mehr trauen. Fassungslos erinnert Perrin ihn daran, dass es sich um wehrlose Frauen handelt, doch Aram erklärt, dass sie Aes Sedai und durch ihr Jahrtausende altes Wissen sehr gefährlich für Rand und auch Perrin sind.

  • Jaine Pavlara, Beldeine Nyram und Marith Riven sind sehr junge Aes Sedai, gerade so lange erhoben, dass sie noch nicht die Alterslosigkeit haben.

Perrin sieht zu den Aes Sedai, die sich leise unterhalten und immer wieder zu ihm hinsehen. Er weiß, dass es sehr schwer ist, eine Aes Sedai dazu zu bringen, eine Niederlage einzugestehen und er zwingt sich, so ruhig wie möglich zu wirken. Er weiß, dass all diese Frauen nicht zögern würden, ihn, Rand und Mat sofort in die Weiße Burg zu bringen, wenn sie könnten.

Trotzdem will er nichts von Arams Vorschlag hören und sagt das auch. Aram sagt, dass er gehorcht, das Perrin gefällt das nicht. Er kann keinen Zorn bei dem ehemaligen Kesselflicker riechen, sondern nur Missbilligung, genau wie bei dem Vorschlag, die Frauen zu ermorden.

  • Tod al'Caar: ein Jahr jünger als PErrin, schlaksig.
  • Jondyn Barran: grauhaarig, knorrig wie eine Eichenwurzel, einer der wenigen älteren Männer bei dem dreihundert Mann starken Trupp, besserer Bogenschütze als jeder andere in den Zwei Flüssen, außer Tam al Thor, besserer Jäger als jeder andere überhaupt. Hat seit er alt genug ist, den Bauernhof seines Vaters zu verlassen, keinen Tag mehr gearbeitet als er musste. interessiert sich nur für die Wälter und die Jagd und dafür, an Festtagen zuviel zu trinken

Perrin beobachtet zwei Männer aus den Zwei Flüssen, die auf das Schlachtfeld herübersehen, und belauscht ihr Gespräch. Der junge Tod nennt es einen ruhmreichen Sieg und fragt, ob sie ihn errungen haben. Der ältere Jondyn erklärt, die Asha'man hätten ihn errungen, er findet es schade, dass sie nicht anderswo feiern können. Tod behauptet, es wäre nicht so schlimm und er wäre selbst gern ein Asha'man, doch er riecht nach Angst, als er das sagt. Unbehaglich redet er darüber, dass Rand der Wiedergeborene Drache ist und stammelt, als er zu sagen versucht, dass Rand nicht scheint, als wäre er wahnsinnig. Dann fragt er viel leiser, was sie mit den Aes Sedai tun werden. Jondyn macht sich nicht die Mühe, leise zu sprechen als er sagt, dass es besser wäre, sie wären alle am vergangenen Tag gestorben.

Perrin will nicht mehr hinhören. Er verflucht die Männer, die alle das gleiche mit den Aes Sedai wollen. Obwohl er sicher ist, dass kein Mann der Zwei Flüsse einer Frau schaden würde, fragt er sich, wer sie wohl noch tot sehen will. Nervös sieht er sich im Lager um, denn eine abgeschirmte Aes Sedai ist einfach nur noch eine Frau und er fragt sich, ob sie wohl wissen, wie sie sich ohne die Eine Macht verteidigen sollten.

Er sieht zu den Asha'man und weiß, dass sie nur auf Rand hören werden, weshalb er sie ihm überlassen muss, doch leider weiß er auch nicht, was dieser vor hat. Nach einigem überlegen denkt er schließlich, dass die Cairhiener zu viel Angst vor den Aes Sedai haben, und Mayener zu viel Respekt, um etwas zu tun. Was mit den Aiel ist, weiß er allerdings nicht und er fragt sich, ob Rand genug Einfluss auf sie hat.

Er spürt dem Geruch der Aiel nach. Die Siswai'aman riechen ruhig, die Töchter des Speers zornig, während die Weisen Frauen die Aes Sedai ignorieren, doch sie riechen kalt und verächtlich.

Knurrend macht Perrin seinem Ärger Luft, und Aram wird aufmerksam, doch Perrin beruhigt ihn. Er zwingt sich, sich genau im Lager umzusehen und erkennt zum ersten mal die wirklichen Zustände. Die Cairhiener und Mayener beobachten die Aiel misstrauisch, und er weiß, dass die Cairhiener und die Aiel sich mehr als alles andere hassen. Die Anspannung im Lager ist so groß, dass er sich fragt, wann die Männer anfangen werden, miteinander zu kämpfen. Während dessen ignorieren die Asha'man die Krieger, beobachten die Weisen Frauen aber genauso misstrauisch wie die Aes Sedai. Perrin nimmt an, dass es für sie bei Machtlenkerinnen keinen Unterschied gibt. Da beide Gruppen jeweils Rand gegenüber loyal sind, lassen sie einander in Frieden, aber ihr Misstrauen bleibt.

Perrin wünscht sich, er wäre mit Rand gegangen, doch andererseits ist er froh, dass er über die Umstände bescheid weiß.

  • Kenly Maerin: klein, untersetzt, kaum alt genug zu heiraten, hat in Emondsfeld bereits Trollocs bekämpft

Einer seiner Männer bringt ihm sein Pferd und Perrin holt die Halbmondaxt, bevor er aufsteigt. Loial erscheint im Lager, wie immer ein Buch in der Hand, und sein Blick schweift über die Menschen. Er tritt zu Perrin und sagt leise, dass alles falsch ist, was hier geschieht.

Perrin weist ihn darauf hin, dass er zu laut ist und Loial entschuldigt sich. Dann fragt er noch leiser, was sie tun sollen und ob Rand über die sehr angespannte Stimmung Bescheid weiß. Perrin entgegnet, dass er nicht weiß, was sie tun sollen und er gesteht sich ein, dass er das Gespräch mit Rand nicht länger hinauszögern kann.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Sonstige[]

Alte Sprache

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