Rad der Zeit Wiki
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"Ein junger Wolfshund muss eines Tages seinen ersten Wolf treffen, aber wenn der Wolf ihn als Welpe betrachtet und wenn er sich wie ein Welpe verhält, dann wird ihn der Wolf mit Sicherheit töten. Der Wolfshund muss in den Augen des Wolfes ein Wolfshund sein, mehr noch als in seiner Selbstachtung, wenn er überleben will."
Lan Mandragoran

 

Vorheriger Band

  1. Die Flamme von Tar Valon
  2. Der Empfang
  3. Freunde und Feinde
  4. Herbeizitiert
  5. Der Schatten in Schienar
  6. Düstere Vorzeichen
  7. Der Ruf des Blutes
  8. Der Wiedergeborene Drache
  9. Abschied
  10. Die Jagd beginnt
  11. Das Muster schimmert hindurch
  12. Ins Muster verwoben
  13. Von Stein zu Stein
  14. Wolfsbruder
  15. Brudermörder
  16. Im Spiegel der Dunkelheit
  17. Entscheidungen
  18. Zur Weißen Burg
  19. Unter dem Dolch
  20. Saidin
  21. Die Neun Ringe
  22. Heimliche Beobachter
  23. Die Prüfung

Nächster Band

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"Heimliche Beobachter" ist das zweiundzwanzigste Kapitel des dritten Bandes Die Große Jagd. Gleichzeitig ist es das zweiundzwanzigste Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Schwert-icon.gif

Moiraine sucht bei Vandene und Namelle nach weiteren Informationen über die Prophezeiungen. Sie streitet sich mit Lan, weil sie das Gefühl hat, dass er nicht mehr völlig hinter ihr steht und erklärt, sie haben dafür gesorgt, dass der Bund nach ihrem Tod auf Myrelle übergeht. Im Garten wird Moiraine von einem Draghkar angegriffen.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Ort: Tifans Quell, Arafel

Moiraine und Lan sind nach Tifans Quell in Arafel gereist, um die beiden alten Aes Sedai Adeleas und Vandene zu besuchen, die dort zurückgezogen mit ihrem Behüter Jaem leben. Sie wollen eine Geschichte der Welt seit der Zerstörung schreiben und sammeln deswegen alle möglichen Informationen, weshalb Moiraine hofft, bei ihnen etwas zu finden, was sie sucht.

Sie erinnert Lan an ihr erstes gemeinsames Treffen [1] und die Zeit danach, bis sie ihn fragte, ob er sich ihr als Behüter zuschwören würde. Als er sie fragt, warum sie mit ihm darüber spricht, erklärt sie ihm, dass sie Vorkehrungen getroffen hat für den Fall, dass ihr etwas zustoßen sollte. Aus ihren Worten hört man heraus, dass Lan gezwungen sein wird, sofort eine andere Frau aufzusuchen, mit der Moiraine eine Abmachung getroffen hat, da er durch seinen Behüterbund dazu gezwungen sein wird.

Lan fragt, ob Moiraine denn denkt, dass sie so bald sterben wird und sie erklärt ihm, dass sie einfach voraus plant, da die Lage sich langsam zuspitzt. Moiraine sagt ihm auch, dass die Grüne Aes Sedai Myrelle diejenige ist, an die er weiter gereicht wird. Sie habe versprochen, ihn an eine andere weiter zu geben, die besser zu ihm passt, wenn sie eine findet.

Lan macht ihr Vorhaltungen, da sie ihn in den ganzen zwanzig Jahren niemals zu etwas zwingen musste. Er ist immer dort hin gegangen, wohin er gehen sollte, hat getan was er tun sollte oder nicht tun sollte und sie musste niemals den Behüterbund zum Zwang nutzen.

Moiraine sagt ihm, dass sie in Fal Dara gemerkt hat, dass er nicht mehr vollkommen hinter ihr steht und fragt ihn, warum er Rand geholfen hat. Lan erklärt ihr, dass er ihm nur helfen wollte, doch er gebraucht die falschen Worte und vergleicht Rand als Wolfshund mit der Amyrlin als Wolf. Moiraine fragt ihn, ob er sie so als Wölfe sieht und Lan sagt ihr, dass er nicht weiß, warum er das alles getan hat. Möglicherweise hätte ihn Rand auch durch die Tatsache, dass er ta'veren ist, dazu gebracht. Moiraine nimmt diese Erklärung an.

Sie bittet Lan, sie allein zu lassen, fragt ihn aber noch, ob er manchmal von einem anderen Leben träumt. Er berührt sein Schwert und sagt, das wäre die Wirklichkeit.

Als sie allein ist, denkt sie über Nynaeve nach und die Veränderung, die die Seherin in Lan bewirkt hat, ohne dass er etwas davon gemerkt hat. Moiraine fühlt ein wenig Eifersucht. Sie ist sicher, dass Lan es nicht weiß, aber sie vermutet, dass er irgendwann zu ihr kommen und sie darum bitten könnte, ihn von seinem Eid zu entbinden.

Vandene bringt ihr Tee und fragt, was sie eigentlich sucht, Moiraine weiß es selbst nicht, aber sie stellt Vandene ihre Fragen, auf die sie eine Antwort sucht.

Nachdem sie ihre Fragen gestellt hat, fragt Vandene sie, ob Moiraine etwas über den Wiedergeborenen Drachen weiß, ob er schon wiedergeboren wurde. Moiraine verneint auf Aes Sedai-Art. Den Worten der Grünen Schwester kann man entnehmen, dass sie den Wiedergeborenen Drachen nicht frei herumlaufen lassen würde, wenn sie erfährt, dass er da ist. Ihrer Meinung nach muss die Burg ihn sofort gefangen nehmen, gegen den Dunklen König kämpfen lassen und dann Dämpfen.

Als Moiraine allein ist, versucht sie sie krampfhaft an etwas zu erinnern, das Vandene gesagt hat. Sie geht in den Garten, um frische Luft zu schnappen und wird dort von einem Draghkar überrascht. Sie kann zwar die Macht ergreifen, doch der Gesang des Draghkar hindert sie daran, etwas zu tun. Er lullt sie ein und Moiraine weiß, dass sie sterben wird, doch durch seinen Gesang ist es ihr egal. Lan und Jaem können sie noch rechtzeitig retten und den Draghkar töten.

Adeleas und Vandene kommen hinzu. Moraine sagt ihnen, dass der Draghkar abgeschirmt wurde und nur deshalb so nah an das Haus heran kommen konnte. Moiraine erwähnt die Schwarze Ajah. Sie sagt, sie und Lan müssten sofort aufbrechen, denn sie habe möglicherweise die Antwort gefunden, nach der sie gar nicht gesucht hatte. Sie will der Weißen Burg eine Nachricht zukommen lassen und dann sofort losreiten.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Bücher

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Alte Sprache

  • Ma'vron - Abkürzung für die Wächter der Wogen
  • A'vron - Wächter
  • Do Miere A'vron - Wächter der Wogen

Prophezeiungen des Drachen[]

  • Fünf reiten aus, und vier kehren zurück. Über den Wächtern wird er sich erklären und ein feuriges Banner über den Himmel ziehen.

Anmerkungen[]

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