Rad der Zeit Wiki
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Im Moment der Schöpfung schloss der Schöpfer den Dunklen König an einem Ort außerhalb des Musters ein. Von dort aus kann er die Realität nicht berühren oder beeinflussen.

Im Zeitalter der Legenden suchte ein Forschungsteam aus Aes Sedai am Collam Daan, angeführt von Beidomon und Mierin Eronaile, nach einer neuen Energiequelle, die von Männern und Frauen gleichermaßen berührt werden könnte. Sie glaubten, diese Quelle außerhalb des Musters entdeckt zu haben und versuchten, sie zu erreichen, indem sie sich einen Weg durch das Muster bohrten.

Doch statt dessen öffneten sie das Gefängnis des Dunklen Königs, wobei augenblicklich die Scharom und das Collam Daan zerstört wurden. Die Auswirkungen dieser Handlung wurden erst viel später bekannt, da sich der Einfluss des Dunklen Königs erst nach und nach auf die Welt ausbreitete.

Etwa 110 Jahre nach der Bohrung des Stollens - die utopische Gesellschaft des Zeitalters der Legenden ist inzwischen degeneriert und auf der Welt herrscht Krieg zwischen den Anhängern des Lichts und denen des Schattens - finden die Anhänger des Schattens unter der Führung von Lews Therin Telamon keine andere Lösung mehr, als bei einem waghalsigen Unternehmen das Gefängnis des Dunklen Königs am Shayol Ghul zu versiegeln und ihn damit von der Welt abzuschneiden. Obwohl es viele Tote gibt, gelingt die Mission, wenn auch mit einem letzten harten Schlag: der Dunkle König verseucht Saidin, die männliche Hälfte der Einen Macht, was die männlichen Aes Sedai am Shayol Ghul augenblicklich wahnsinnig werden lässt und alle weiteren im Verlauf der nächsten Jahrzehnte.

Die Zerstörung der Welt beginnt und in den folgenden dreitausend Jahren ist der Einfluss des Dunklen Königs zwar merklich schwächer, doch nicht vollständig verschwunden. Seine dreizehn hochrangigsten Anhänger - die Verlorenen - die mit ihm eingeschlossen wurden, gelangen nach diesen dreitausend Jahren schließlich wieder in die Freiheit und versuchen die Welt erneut ins Chaos zu stürzen.

Spekulationen[]

Rand al'Thor, der Wiedergeborene Drache, spekuliert, dass die Siegel, die das Gefängnis des Dunklen Königs verschließen sollten, zu schwach waren und es ihm so ermöglichten, weiterhin die Welt zu berühren. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass im Zeitalter der Legenden während dem Krieg der Macht das Lager der Aes Sedai in zwei Hälften gespalten war: die männlichen gegen die weiblichen. Die männlichen Aes Sedai waren der Ansicht, dass Lews Therins Plan, das Gefängnis zu versiegeln - der gleichzeitig die Gefahr bot, es damit noch weiter aufzureißen - die einzige Möglichkeit war, den Krieg und die Bedrohung durch den Schatten zu beenden.

Die weiblichen Aes Sedai hingegen bevorzugten einen Plan, der den Bau zweier gewaltiger Sa'angreal beinhaltete, die Choedan Kal, doch obwohl sie vollendet wurden, gingen die Zugangsschlüssel-Ter'angreal verloren, so dass dieser Plan nicht mehr ausgeführt werden konnte. Allerdings hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt alle weiblichen Aes Sedai verbündet und den verhängnisvollen Vertrag geschlossen, der es ihnen unmöglich machte, die männlichen Aes Sedai bei Lews Therins Plan zu unterstützen.

Rands Spekulationen besagen, dass die Siegel deshalb so schwach waren, weil die Frauen daran nicht beteiligt waren.

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