Rad der Zeit Wiki
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Vorwort

Die Welt seit der Zerstörung

Im Land

"Feiertage und Kalender" ist das einunddreißigste Kapitel von Die Welt von Robert Jordans Das Rad der Zeit .

© Robert Jordan, Übersetzung von Nessaia Quelle: http://wot.books.free.fr/world/

Feiertage und Kalender[]

Der derzeitige Kalender ist der Farede-Kalender, entworfen von Uren din Jubai Fliegende Möwe, einem Meervolk-Gelehrten, veröffentlicht vom Panarchen Farede von Tarabon, der der erste Panarch war und versuchte, aus Tanchico das intellektuelle Zentrum der bekannten Welt zu machen. Die Jahre der Neuen Ära (NÄ) zählend setzt der Farede-Kalender das erste Jahr nach dem Hundertjährigen Krieg als Jahr 1 NÄ. Um das Jahr 50 NÄ war der Farede-Kalender überall in Gebrauch.

Der Farede-Kalender legt zehn Tage in eine Woche, achtundzwanzig Tage auf einen Monat und dreizehn Monate auf ein Jahr. Die Monate sind: Taisham, Jumara, Saban, Aine, Adar, Saven, Amadaine, Tammaz, Maigdhal, Choren, Shaldine, Nesan und Danu.

Die Namen der Monate werden beinahe ausschließlich in offiziellen Dokumenten benutzt. Im gewöhnlichen Leben berechnet jeder vom Adligen zum Bürgerlichen die Zeit in Jahreszeiten und genaue Daten durch Tage oder Wochen von oder zu diesem oder jenem Festtag, normalerweise die Hauptfeiertage.

Mehrere Hauptfeiertage, die in jeder Nation vom Aryth-Meer bis zum Rückgrat der Welt gefeiert werden, sind kein Teil jedes Monats. Sonnentag, der längste Tag des Jahres, kommt jährlich im Amadaine, ist aber kein Tag dieses Monats. Das Erntedankfest wird nur alle vier Jahre gefeiert, bei der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, und das Fest der Rettung aller Seelen (auch Allerseelen genannt), wird nur alle zehn Jahre bei der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche gefeiert.

Es gibt viel zu viele Feste und spezielle Tage, um sie hier alle aufzulisten, und natürlich sind sie alle gut bekannt. Was jene betrifft, die nur in speziellen Orten oder Regionen gefeiert werden, gibt es sozusagen hunderte, möglicherweise tausende. Sie reichen vom Königstag und Königinnentag (der Taraboner Kalender der Tage, der alle Feste, Feiertage und Ferien auflistet, nennt auch einen Königstag und einen Panarchentag) über Erntewochenfesten und Segnungen der Netze (in Fischergemeinden), zu Festen, die das jährliche Wachsen von Gemeinden oder Herden feiern. Illian und die Region von Altara um Ebou Dar sind bekannt für ihre Vielzahl an Feiertagen, von denen oft einer in den nächsten übergeht. Alle anderen Tage des Jahres werden als Werktage angesehen, jedenfalls für Bürgerliche, doch im Laufe des Jahres, je nachdem wo genau sie leben, kann das Volk auf mindestens einhunderfünf bis zu einhundertsechzehn Tage zählen, wo keine Arbeit erwartet wird (abgesehen von der, die direkt mit den Feierlichkeiten verbunden ist).

Nach der Art, wie diese Tage gesetzt sind, überschneiden sich ein Festtag oder ein Feiertag von Zeit zu Zeit. Beide werden dann mit einem noch größeren Fest gefeiert.

Mit Ausnahme des Fests der Lichter, des Sonnentages, des Erntedankfestes und des Festes der Rettung aller Seelen gibt es beträchtliche Unterschiede in der Art, wie verbreitete Feiertage und Ferien gefeiert oder zelebriert werden. Arad Doman und Illian sind bekannt für die größten Feierlichkeiten, Illian und die Region von Altara um Ebou Dar für die freizügigsten, und Cairhien (mit der berüchtigten Ausnahme des Festes der Lichter) für die zürückhaltendsten.

Das folgende ist eine kurze Liste von Feiertagen die, wenn nicht überall, weit verbreitet sind.

Fest der Lichter[]

Der letzte Tag des Danu (der kürzeste des Jahres) und der erste Tag des Taisham. (Somit der letzte Tag des alten Jahres und der erste Tag des neuen.) In vielen Orten wird der zweite Tag des Fests der Lichter Erster Tag oder Ersttag genannt und wird als besondere Zeit angesehen, um Almosen zu geben.

Hoch Chasaline[]

Der zwölfte Tag von Taisham. Auch genannt "Tag der Besinnung". Ein Feiertag, oft mit Tanz in der Nacht (öffentlich in Kleinstädten und Dörfern; normalerweise bei privaten Zusammenkünften in größeren Städten), an dem man sich auf sein Glück und die wohltaten seines Lebens besinnen soll. Es wird als schlechtes Omen angesehen, sich an Hoch Chasaline über irgendetwas zu beschweren, obwohl diesem Tabu nicht überall streng gefolgt wird.

Chansein[]

Der dritte Tag von Jumara. Ein Tag wilder Unmäßigkeit beim essen, wo der Grund zu sein scheint, die Menschen zusammen zu bringen, um so viel wie möglich zu essen und mehr. Menschen tragen heiße Pasteten gefüllt mit Fleisch oder getrockneten Früchten, manchmal stopfen sie ihre Taschen voll oder tragen tatsächlich Taschen voll damit herum, und geben sie jedem, den sie sehen. Es wird als sehr unhöflich angesehen, wenn man es nicht schafft, jeden Krümel aufzuessen. (Die Grenzlande; Arad Doman)

Fest von Abram[]

Der neunte Tag von Jumara. (Tarabon, Amadicia, Ghealdan, Andor, Altara, Murandy, Illian, Tear, Cairhien)

Lamma Sor[]

Gefeiert am Tag nach dem ersten Sichelmond (genannt "Messermond") von Saban in den Grenzlanden. Nichts außer Wasser und Brot, Salz und Öl wird gegessen. Es wird auch der Tag der Erinnerung genannt. Es ist ein Tag der Gebete für jene, die gefallen sind im Kampf gegen die Fäule, und für jene, die fallen werden.

Das Fest der Narren[]

Gefeiert im Tammaz (in Arad Doman und den Grenzlanden) oder Saven (überall sonst), der genaue Tag variiert je nach Ort. Ein Tag, an dem alle Ordnung vollkommen verkehrt wird; die hohen verrichten niedere Aufgaben (erledigen Botengänge, servieren am Tisch, usw.) während die niederen nicht arbeiten und ihren normalerweise übergestellten Anweisungen geben. In vielen Dörfern und Städten wird der albernsten Person ein Titel gegeben so wie Lord/Lady der Unvernunft/des Chaos, Narrenprinz/essin, König/Königin der Narren. Nicht als Ehre gedacht, doch an diesem einen Tag hat jeder dem zu gehorchen, egal wie albern es ist, was diese auserwählte Person befielt. (Genannt das Fest der Unvernunft in Saldaea; das Fest der Narren in Kandor; Narrentag in Baerlon und den Zwei Flüssen.) Notiz: in Tear, Illian und der südlichen Hälfte von Altara werden das Fest von Abram und das Fest der Narren als die günstigsten Tage für eine Hochzeit angesehen.

Winternacht[]

Die Nacht vor Bel Tine; wird verbracht mit Besuchen und dem Austauschen von Geschenken.

Bel Tine[]

Ein Frühlingsfest, das am Ende des Winters gefeiert wird, das erste Sprießen der Knospen und die Geburt der ersten Lämmer. Das Datum verändert sich von Ort zu Ort.

Tirish Adar[]

Vom Aufgang des ersten vollen Mondes im Adar zum aufgehen des nächsten Mondes. In den meisten nördlichen Ländern schläft niemand mehr als eine Stunde oder zwei bei Nacht während dieser Zeit.

Fest von Neman[]

Der neunte Tag des Adar. (AndorCairhien, Tear, die Grenzlande)

Das Fest von Freia[]

Der einundzwanzigste Tag des Adar. (Illian, Arad Doman, Ghealdan, Tarabon, Teile von Altara und Murandy)

Dahan[]

Der neunte Tag des Saven. Vermutlich der Jahrestag des finalen Sieges in den Trolloc-Kriegen und der Freiheit vom Schatten. Die meisten Historiker glauben, dass das Datum willkürlich gewählt wurde.

Asadine[]

Zehn Tage vor dem Sonnentag; ein Tag des Fastens, wo man zwischen Sonnenauf- und -untergang kein Essen zu sich nimmt. (Grenzlande, Cairhien) In den Grenzlanden wird der Tag nach Asadine als ein besonders günstiger Tag zum Heiraten angesehen.

Das Fest von Maia[]

Der sechste Tag von Amadaine. (Andor, Ghealdan, Altara, Murandy, Illian)

Bailene[]

Gefeiert am neunten Tag von Amadaine. (Arad Doman, Tarabon, Amadicia, Tear)

Genshai[]

Der dritte Tag des Tammaz. Leuchtend bunte Schleifen werden von Männern und Frauen getragen. (Tear, Illian, Amadicia, Tarabon, südliche Teile von Altara und Murandy)

Mabriams Tag[]

Der achtzehnte Tag des Tammaz. Jede Art von Arbeit wird vermieden, und einige bemühen sich sehr, das zu tun. Das Essen wird immer am Tag zuvor gekocht, doch einige stehen auf und ziehen sich in der Dunkelheit an mit der Theorie, dass sie somit diese "Arbeit" getan haben, bevor der Tag begann. Ein Teil von Mabriams Tag ist, dass junge Frauen traditionell jungen Männern Streiche spielen. Diese Streiche sollen demjenigen Mann das Interesse der jungen Frau deutlich machen, doch die jungen Frauen arbeiten in Gruppen und versuchen ihre Handlungen so geheim wie möglich zu halten. Es gibt traditionelle Pfänder, wenn ein junger Mann herausfindet, wer verantwortlich ist, die von einem Kuss von der jungen Frau rangiert, die sich den Streich ausdachte, bis zu einem Kuss von jeder in der Gruppe. Wird in Kleinstädten und Dörfern jeder Nation gefeiert.

Tandar[]

Der neunte Tag des Maigdhal. Niemand darf Tandar enden lassen, wenn er immer noch einen Groll gegen jemanden hegt oder eine Unstimmigkeit mit jemandem hat. Obwohl die Absicht ist, dass sich die Streitenden versöhnen, ist es nicht unbekannt bei den Festivitäten, dass sie ruiniert werden von versuchen, das letztere auf ganz andere Art zu erreichen.

Nieder Chasaline[]

Der achtzehnte Tag des Maigdhal. In den meisten Orten ein Tag des Fastens.

Das Fest der Laternen[]

Der erste Tag des Choren. Papierlaternen, oftmals bunt gefärbt, teilweise fantasievoll geformt, werden überall aufgehängt, in Fenstern, in Bäumen. (Arad Doman, Tarabon, Amadicia, Ghealdan, Altara, Murandy, Illian)

Bel Arvina[]

Der erste Tag des Herbstes; ein fließendes Fest, das Datum hängt vom Ort ab.

Amaetheon[]

Der sechste Tag von Shaldine. Überall außer in den Grenzlanden ist das Fest eine Erinnerung an die Toten, nicht auf eine traurige Weise, sondern fröhlich.

Shaoman[]

Der zwölfte Tag von Shaldine. Speziell für Kinder gedacht, die verwöhnt, gelobt und beschenkt werden. In vielen Orten gehen Gruppen von Kindern von Haus zu Haus, wo sie Lieder vor den Türen singen und mit kleinen Geschenken oder Süßigkeiten belohnt werden.

Danshu[]

Der letzte Tag des Nesan.

Sonnentag[]

Ein Feiertag und Fest an Mittsommer, gefeiert in vielen Teilen der Welt.

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