Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Neue Freunde und alte Feinde
  2. Cairhien
  3. Missklang
  4. Schatten in der Nacht
  5. Ein neuer Faden im Gewebe
  6. Seanchan
  7. Daes Dae'mar
  8. Auf der Spur
  9. Gefährliche Worte
  10. Botschaft aus dem Dunkel
  11. Das Rad webt
  12. Stedding Tsofu
  13. Der Ältestenrat
  14. Scheinwelt
  15. Schulung
  16. Flucht aus der Weißen Burg
  17. Damane
  18. Meinungsverschiedenheiten
  19. Falme
  20. Ein Plan
  21. Fünf streiten für das Licht
  22. Schwertmeister
  23. Die aus dem Schatten treten
  24. Das Grab ist keine Grenze
  25. Die Frauen des Drachen
  26. Wie es vorbestimmt war
  27. Danach

Nächster Band

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Für die gleichnamige Stadt siehe Falme.

"Falme" ist das neunzehnte Kapitel des vierten Bandes Das Horn von Valere. Gleichzeitig ist es das zweiundvierzigste Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Seanchan-icon.gif

Nynaeve und Elayne suchen wochenlang nach Egwene, ohne sie bisher gefunden zu haben. Nynaeve hat herausgefunden, wie man einen A'dam öffnet.

Min berichtet Egwene, dass sie einen Kapitän gefunden hat, der sie aus Falme fort bringt. Egwene wird für einen Fluchtversuch bestraft und soll in wenigen Tagen nach Seanchan reisen.

Handlung[]

Nynaeve al'Meara[]

Ort: Falme, Toman-Halbinsel

Nynaeve und Elayne sind in Falme angekommen. Sie verstecken sich vor allen Sul'dam und Damane so gut sie können. Sie sind schon mehrere Wochen lang in der Stadt und haben ein Zimmer über einem Fischhändler gemietet.

Während sie warten, dass die Damane und die Sul'dam vorbei gehen, sieht Nynaeve einen Mann, der Padan Fain sein könnte, doch sie glaubt, sich geirrt zu haben, denn er trägt teure, seanchanische Kleidung und hat einen seanchanischen Diener.

Elayne versteht nicht, wieso die Einheimischen sich nicht gegen die Besatzer wehren. Nynaeve ist wütend auf sie, da Elayne kurz zuvor einen Händler mit Hilfe der Einen Macht abgelenkt hat, um ein paar Äpfel zu stehlen. Sie findet, dass die Tochter-Erbin einfach nicht vorsichtig genug ist.

Elayne wirft ihr vor, noch viel unvorsichtiger zu sein, da Nynaeve die Macht sogar in der Anwesenheit einer Damane gelenkt hat, und sie sich daraufhin drei Tage lang in ihrem Zimmer verstecken mussten. Sie wollte herausbekommen, ob man das Halsband öffnen kann. Dabei mussten sie aber feststellen, dass die gefangene Frau anscheinend gar kein Interesse daran hatte, zu entkommen, sondern statt dessen die anderen alarmierte.

Zusätzlich dazu scheint es nirgendwo unter den Einheimischen auch nur das geringste Anzeichen auf Widerstand zu geben. Alle, denen gegenüber sie es bisher angedeutet haben, bekamen Angst.

Wie schon öfter setzten sich Elayne und Nynaeve gegenüber den Häusern hin, in denen die Damane und Sul'dam wohnen, und beobachten diese. Sie haben weder Egwene noch Min bisher gesehen und wissen nicht, wie sie sie befreien sollen.

Egwene al'Vere[]

Ort: Falme, Toman-Halbinsel

Egwene ist allein in ihrem Zimmer, während ihre Sul'dam Renna unten im Garten mit einer anderen redet. Da die Damane selbst Eigentum sind, und ihre Zimmer deshalb nicht verschlossen werden können, muss sie vorsichtig sein, um nicht erwischt zu werden, während sie wie so oft das Halsband auf Schwachstellen untersucht. Denn jeder Sul'dam ist es erlaubt, ihr Zimmer zu betreten und ihr Armband zu benutzen.

Sie kann nicht fliehen, da sie das Halsband nicht öffnen kann, die Macht nicht lenken kann, wenn keine Sul'dam das Armband trägt, ohne dass ihr übel wird, und sie kann auch das Armband nicht einfach wegtragen, da sie sonst schreckliche Schmerzen bekommt.

Min kommt in ihr Zimmer, um Egwene wie jede Woche zu besuchen. Sie trägt ein Kleid, da die Seanchan ihr gesagt haben, entweder sie würde eines anziehen und als Küchenmädchen arbeiten, oder sie müsste sich weiter weg ein Zimmer suchen und könnte Egwene nicht mehr besuchen.

Sie erzählt Egwene, dass ihre Sachen verbrannt wurden, und Egwene erinnert sich, dass das mit ihren Sachen ebenfalls geschah, da eine Damane kein Eigentum besitzt, sondern Eigentum ist.

Egwene erzählt Min bitter, dass sie - was bei Damane selten ist - die Fähigkeit hat, Erze und Metalle in der Erde aufzuspüren. Sie weiß aus ihrer Ausbildung in der Burg, dass eigentlich bei Männern das Element Erde am stärksten vertreten ist. Bisher musste sie Bäume zum explodieren bringen und Erde zum Aufbäumen, doch jetzt ist sie wertvoller.

Obwohl Egwene die Sul'dam dafür hasst, ist sie sicher, dass sie inzwischen ein viel größeres Potential aufweist als vorher in Tar Valon. Sie ist auch sicher, dass sie inzwischen Dinge vollbringen kann, an die keine Schwester in der Weißen Burg jemals gedacht hat.

Um sie aufzuheitern erzählt Min, dass sie ein Schiff gefunden hat und einen Kapitän, der so bald wie möglich aus Falme wegsegeln will und sie mitnehmen würde. [1] Aber Egwene erzählt ihr, dass sie so wertvoll ist, dass man sie in ein paar Tagen mit einem Schiff nach Seanchan schicken will.

Min ist erschüttert und will einen Weg finden, den A'dam zu lösen, doch Egwene erzählt ihr von den vielen gefangen genommenen Frauen und Mädchen, und auch zwei Aes Sedai, die ebenfalls zu Damane gemacht wurden. Sie hat eine davon kennen gelernt und von dieser erfahren, dass sie den Widerstand langsam aufgibt, weil sie es nicht mehr ertragen kann, bestraft zu werden und an Selbstmord denkt, den aber nicht ohne Erlaubnis begehen kann.

Min hat Angst, doch Egwene demonstriert ihr, dass sie keine haben braucht: Damane können keine Dinge berühren, wenn sie sie als Waffe ansehen, da sie dann schreckliche Schmerzen haben. Sie probiert es an Mins Messer aus.

Egwene muss jeden Tag hart arbeiten, wenn Renna sie zur Damane ausbildet und fängt langsam an, aufzugeben. Min ist entsetzt und widerspricht Egwene, da ihre Visionen ihr sagen, dass diese frei kommen wird. Doch Egwene sagt, sie wäre nur realistisch. Sie denkt, dass die Seanchan es vielleicht sogar schaffen, die ganze Welt zu erobern.

Siehe auch: Mins Visionen

[Über Egwene] Ich verstehe wohl das meiste nicht, und das ist fast immer so, aber ich sehe Dinge, die dich einwandfrei mit Rand verbinden und mit Perrin und Mat, ja, und sogar mit Galad, Licht hilf dir Närrin.

Da kommt Renna in den Raum. Sie legt das Armband an und weiß sofort, dass Egwene die Macht benutzt hat. Sie ist verärgert und sagt ihr, dass sie sie zur Strafe von jetzt an Tuli nennen wird. Außerdem sagt sie Egwene, dass sie schwer bestrafen muss, da sie vor die Kaiserin am Hof der Neun Monde gerufen werden und Egwene sie nicht lächerlich machen soll. Deshalb will sie sie so lange bestrafen, bis Egwene sie davon überzeugt hat, dass sie es liebt, Damane zu sein und künftig absolut folgsam sein wird.

Charaktere[]

Tiere

  • Torm - als schwanzlose Katzen mit Bronzeschuppen
  • Raken - als fliegendes Wesen
  • Corlm - als flügellose Vögel [2]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Bayle Domon
  2. Es sind höchstwahrscheinlich Corlm gemeint, weil die Beschreibung aus Die Tiere von Seanchan (DW) am ehesten passt, wenn auch nur durch die Tatsache, dass die Wesen als Vogelähnlich bezeichnet werden.
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