Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Erinnerungen
  2. Der Jangai - Pass
  3. Eine Klinge zum Geschenk
  4. Gezwitscher in der Nacht
  5. Den 5. Teil erhaltet ihr von mir
  6. Eine Botschaft wird übermittelt
  7. Träume von Galad
  8. Mit offenen Armen?
  9. Zurückhaltung kann man üben
  10. In der Falle
  11. Erinnerungen an Saldaea
  12. Eine Wette
  13. Der erste Schnee
  14. Ein sehr kurzer Speer
  15. Eine Frage des Rots
  16. Ein silberner Pfeil
  17. Herausgerissen
  18. Ein neuer Name
  19. Auftritt in Samara
  20. Ein alter Bekannter
  21. Begegnungen in Samara
  22. Das Rad webt

Nächster Band

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"Ein sehr kurzer Speer" ist das vierzehnte Kapitel des elften Bandes Scheinangriff. Gleichzeitig ist es das zweiunddreißigste Kapitel des fünften englischen Originalbandes The Fires of Heaven, der als Die Feuer des Himmels auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Seanchan-icon.gif

Aviendha und Rand müssen feststellen, dass sie in Seanchan gelandet sind. Eine Gruppe mit Sul'dam und Damane bewacht ihr Portal, das jemand maskiert hat. Sie gelangen sicher nach Eianrod zurück. Rand erhält einen gekürzten Seanchan-Speer und verlangt von Asmodean, dass dieser ihn besser unterrichten soll.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Seanchan

Sie wissen, dass sie es durch den Sturm bis zum Tor schaffen und sich deshalb so gut wie möglich bedecken müssen, doch als Rand eine Öffnung in die Wand der Schneehütte schneidet, scheint draußen die Sonne. Rand wird klar, dass sie sich wirklich weit von Cairhien entfernt aufhalten müssen.

Rand sieht sich in der fremden Umgebung um und will etwas sagen, als in der Luft etwas über sie hinweggleitet. Rand erkennt ein echsenähnliches Flugwesen [1] mit zwei Menschen auf dem Rücken, die offensichtlich den Boden absuchen. Er erklärt Aviendha schnell, was er gesehen hat und sagt, sie müssen die Decken zurücklassen, um schneller voran zu kommen.

Während sie laufen, sieht Rand die Sonne im Osten über einem Ozean aufgehen und ihm wird noch klarer, dass sie sich nicht mehr in den Westlanden befinden können. Da Aviendha durch ihre Röcke langsamer voran kommt als er, nimmt er sie schließlich auf die Arme und sie protestiert nicht, als er ihr den Grund nennt, verhält sich aber trotzdem abweisend.

Rand bewegt sich vorsichtig von Baum zu Baum, was ihm den Vorteil verschafft, die Menschen zuerst zu sehen, die sich um ihr Portal versammelt haben. Es sind vier Reiter und mehr als zwanzig zu Fuß, unter denen sich auch zwei Sul'dam und ihre Damane befinden.

Rand fragt Aviendha, ob sie die Damane abschirmen kann und erklärt ihr, dass sie vorsichtig sein soll, da die Damane die Sul'dam warnen würden, wenn sie sie zu früh bemerken. Aviendha erklärt, dass sie spüren kann, dass alle vier Frauen die Macht lenken können, aber zwei davon nur eigenartig schwach. Rand fragt, ob sie alle vier abschirmen kann und Aviendha sagt, sie könnte sie und die Pferde gemeinsam schaffen, doch er müsste sich um die anderen kümmern.

Aviendha sagt, sie müssen vorsichtig sein, sie macht sich Sorgen wegen der Speere und bricht mitten im Satz ab, bevor sie erklärt, dass sie nicht viel von Heilung versteht. Rand fragt sich, worüber sie sich aufregt, erklärt aber, dass er mit den anderen fertig werden kann.

Als er Aviendha das Zeichen gibt, schlagen sie gemeinsam los und sobald die erschrockenen Schreie der Menschen ertönen, zerrt Rand Aviendha mit sich. Die Seanchan können sie nur wütend anstarren. Als er sich aber dem Tor nähert, merkt er, dass es nicht das Zimmer ein Eianrod zeigt, sondern eine graue Fläche. Er fragt sich, ob einer der Verlorenen dort eine Falle für ihn hinterlassen hat, vielleicht sogar Asmodean.

Doch er hat keine Wahl und bereitet sich darauf vor, die Stränge loszulassen, sobald sie das Portal durchquert haben, da er es nicht einmal über sich bringen, kann, Seanchan im Schnee erfrieren zu lassen.

Die Berittenen und die Soldaten sind Rand egal, doch er will die Damane nicht zurücklassen. Als er versucht, das Halsband der einen zu berühren, erhält er einen Schlag davon, der seinen Arm betäubt. Auch die Damane hat Schmerzen und die Sul'dam fühlt sie ebenfalls.

Er bittet Aviendha, es zu versuchen, da er vermutet, dass eine Frau es schaffen kann. Aviendha sagt der Damane, dass sie stillhalten soll, doch das Mädchen namens Seri fleht ihre Sul'dam an, sie zu retten. Aviendha knurrt ihn zornig an, während sie weiter versucht, den A'dam zu lösen.

Plötzlich sagt die andere Sul'dam, er wäre es, denn sie würde den A'dam schon so lange tragen, dass sie es wüsste, wenn Aviendha, die sie Marath'damane nennt, sie nicht nur abgeschirmt sondern auch gefesselt hätte.

Morsa wirkt nicht überrascht, sie scheint Rand sogar wieder zu erkennen. Rand wird etwas klar und er sagt, sie wäre in Falme gewesen. Morsa bestätigt das und sagt, sie habe ihn dort gesehen. Rand antwortet, dass sie vorsichtig sein sollen, sonst würde er in Seanchan das gleiche tun. Er denkt, dass er Aviendha nicht als erste durch das Portal schicken kann, da er nicht weiß, was sie dort erwartet.

Die andere berittene Frau, Jalindin, erklärt, dass zu viel geheim gehalten wurde, was in den Ländern von Falkenflügel geschehen ist und Gerüchte besagen, dass das Ewig Ruhmreiche Heer eine Niederlage erlitten hat. Morsa erklärt, dass die Kaiserin selbst verboten hat, von der Corenne zu sprechen und die Wahrheitssucher wissen sollte, wann sie den Mund halten muss, sonst würden sie beide im Turm der Raben landen.

Rand hat Mühe, sie zu verstehen, da sie in einem eigenartigen, schleppenden Dialekt sprechen. Doch er hat genug verstanden, um zu erkennen, dass die Seanchan nicht planen, allzu bald zurückzukehren.

Rand bemerkt, dass das Portal schmaler geworden ist und bittet Aviendha, sich mit dem A'dam zu beeilen, und sie faucht ihn an, dass er die anderen beiden beinahe umgebracht hätte, als er es versuchte, und sie also machen lassen soll.

Etwas an Aviendhas Worten hat Morsa aufmerksam gemacht. [2] Jalindin sagt ihr, dass die Sucher alles erfahren müssen, doch Morsa faucht sie an, dass sie sich zu viel anmaßt.

Jalindin fragt sie grob, ob sie glaube, über den Kindern der Kaiserin zu stehen, von denen Jalindin selbst zwei befragen durfte, und für die Geständnisse von der Kaiserin belohnt wurde. Morsa wird grau im Gesicht und erklärt, die Kaiserin wisse schon mehr, als Morsa enthüllen konnte. [3] Doch Jalindin sagt den Soldaten, dass Morsa sich im Gewahrsam der Wahrheitssucher befindet und zum Verhör gebracht werden soll, sobald die Gruppe nach Merinloe zurückkehrt. Sie will auch die Sul'dam und die Damane verhören, da diese ebenfalls etwas verschweigen, das sie hätten erzählen sollen.

Morsa sackt in sich zusammen und sieht verzweifelt aus. Jalindin sieht Rand an und erklärt ihm, man würde ihn gut behandeln, wenn er sich ergibt. Sie sagt, er könnte nicht entkommen, da man bereits in der ganzen Umgebung nach einer Marath'damane sucht. Rand lacht sie nur aus und sagt Aviendha, sie solle aufhören, da sie los müssen.

Grimmig geht sie zum Portal und er sagt, sie solle auf alles vorbereitet sein, wenn sie hindurch kommen. Dann springen sie gemeinsam, wobei Rand die Gewebe um die Seanchan loslässt, und landen in seinem Zimmer in Eianrod. Asmodean sitzt dort und Rand schirmt ihn sofort ab, auch wenn der Verlorene die Macht nicht hält.

Als er sich umdreht, sieht er immer noch seine Blockade und Asmodeans Gewebe und schneidet die Stränge durch. Sofort sind die Seanchan wieder zu sehen. Jalindin schreit Befehle und ein Speer fliegt durch das Portal, doch Rand kann ihn rechtzeitig ablenken. Er sagt, er wäre froh, dass die Sul'dam nicht rechtzeitig frei gekommen wären, und Aviendha erklärt wütend, sie hätte die Abschirmung so fest abgebunden, wie sie konnte. Sie sagt, er solle härter mit seinen Feinden sein und nicht so sanftmütig.

Rand ist klar, dass sie recht hat und er betrachtet den seanchanischen Speer, der auf zwei Fuß länge vom Portal abgeschnitten wurde. Plötzlich erklärt Aviendha ganz ruhig, dass es sie überrascht, dass er Morsa nicht gerettet hat, so wie er sie anstarrte. Verblüfft sieht er sie an und sagt, er hätte sie mitbringen sollen, um sie über die Seanchan zu befragen. Aviendha scheint ihn sofort bestürmen zu wollen, um alles zu erfahren, was er über dieses Volk weiß, doch er will zuerst mit Asmodean reden.

Sie sagt, dass es schlau von ihm war, die Öffnung zu verbergen, denn ein Gai'shain hätte sie sehen und die Töchter holen können. Asmodean sagt, es wäre tatsächlich eine da gewesen, und er hätte sie fort geschickt mit den Worten, Rand und Aviendha wollten nicht gestört werden. Daraufhin habe eine Gruppe von Speerschwestern sich unter sein Fenster gestellt, Lärm gemacht und Anregungen hinauf geschrien, die selbst ihn noch überraschten.

Aviendha fragt, ob die Gai'shain genauso aussah wie sie und als Asmodean das bestätigt, erklärt sie, es wäre ihre Erst-Schwester und sie würde sie verprügeln lassen für das Weitersagen. Rand bittet sie, in dieser Nacht wo anders zu schlafen, da er noch mit Asmodean reden muss. Aviendha ist einverstanden, doch er merkt, dass sie wütend ist, als sie geht und fragt sich, warum, da sie ja selbst sagte, es würde nicht wieder geschehen.

Er betrachtet den gekürzten Speer wieder und Asmodean sagt, dass es ein seltsames Szepter ist. Rand sagt, es müsse reichen. Er will es behalten, um sich daran zu erinnern, dass die Seanchan immer noch da sind. Er nimmt sich vor, noch kälter und härter zu werden.

Er fragt Asmodean, wieso dieser ihm nie davon erzählt hat, wie man etwas unsichtbar macht, da er nicht gewusst hätte, dass das Portal noch da ist, wenn er die Stränge nicht gesehen hätte.

Asmodean erklärt nervös, dass Rand nie danach gefragt habe und man dafür nur das Licht biegen müsse. Er fängt an zu betteln und sagt, dass er sich Rand ganz und gar angeschlossen hat, bei dessen vielen Fragen aber kaum einen Moment findet, selbst etwas zu erzählen. Er sagt, er hätte noch nie etwas gesehen wie die Blockade, die Rand geschaffen hat, und er glaubt, nur Demandred und Lews Therin konnten es - und vielleicht Semirhage noch.

Rand fordert ihn hart auf, aufzustehen und hält ihm den Speer an die Kehle. Er fordert, dass Asmodean ihm jetzt jedes mal zwei Dinge erzählen soll, nach denen Rand nicht gefragt hat, und dass er ihn Semirhage überlassen würde, wenn Asmodean ihm etwas vorenthält. Asmodean gehorcht demütig.

Rand setzt sich auf sein Bett und betrachtet wieder den Speer. Er denkt daran, dass er nicht gewusst hätte, was er tun soll, wenn Aviendha die Damane nicht abgeschirmt hätte. Er verlangt von Asmodean, ihm beizubringen, wie man Gewebe durchtrennt, die man nicht sehen kann. Asmodean sagt, dass es nicht leicht sei, doch Rand sagt, dass sie noch immer zwei Stunden Zeit haben und Asmodean sich sehr viel Mühe geben soll.

 Charaktere[]

Tiere

  • Raken - als fliegendes Eidechsenwesen

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstand[]

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Raken
  2. Aus Aviendhas Worten hat sie entnommen, dass eine Sul'dam die Macht lenken kann und vermutet es nun bei beiden.
  3. Diejenigen, die nach Seanchan zurückgekehrt sind, haben erfahren, dass einige Sul'dam als Machtlenkerinnen entlarvt wurden und dies auch der Kaiserin berichtet, die befohlen hat, dass diese Informationen geheim gehalten werden sollen.
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