Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Jenseits des Steins
  2. Rhuidean
  3. Die Straße zum Speer
  4. Die Geweihten
  5. Durch die Kurzen Wege
  6. Der Turm von Ghenjei
  7. Heimkehr
  8. Jenseits der Eiche
  9. Versprechen
  10. Brennende Fragen
  11. Ein neuer Faden im Muster
  12. Der Mit Der Morgendämmerung Kommt
  13. Eine harte Lektion
  14. Falsche Spuren
  15. Der Imre- Außenposten
  16. Verborgene Gesichter
  17. Ein Becher Wein

Nächster Band

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"Ein neuer Faden im Muster" ist das elfte Kapitel des achten Bandes Die Heimkehr. Gleichzeitig ist es das dreiunddreißigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Perrin kann die Menschen auf dem Hof der al'Seens davon überzeugen, mit all ihren Sachen nach Emondsfeld zu gehen, wo sie sicher sind. Er macht bei den nächsten Höfen so weiter, bis sie sich Wachhügel nähern.

Im Lager der Kinder des Lichts befreien sie die Gefangenen, dann führt Perrin die Truppe, die sich um ihn gebildet hat, zur Jagd auf die Trollocs.

Handlung[]

Perrin Aybara[]

Ort: Hof von Jac al'Seen, Zwei Flüsse

Lord Luc wird sofort von allen begrüßt, die es für eine Ehre halten, einen Jäger des Horns bei sich zu haben. Perrin hat das Gefühl, sie kriechen förmlich vor ihm. Er hat das Gefühl, sie würden ihn sogar zu ihrem König wählen, wenn er das vorschlägt.

Doch als Luc Verin sieht, versteift er sich unmerklich, denn er scheint sie als Aes Sedai zu erkennen. Als sie fragt, woher er kommt, erklärt er, dass sein Haus sehr klein ist und aus Murandy stammt. Dafür behandelt er ihren Behüter Tomas wie eine Nebensache. Faile schenkt er mehr Aufmerksamkeit und sie scheint zu erröten, doch als er erfährt, dass sie ebenfalls eine Jägerin des Horns ist, verliert er plötzlich das Interesse an ihr.

Als Luc allerdings Perrin sieht, erkennt dieser einen Moment lang eisigen Schrecken auf dessen Gesicht, das aber schnell wieder verschwindet. [1] Perrin ist sicher, dass es nicht an seinen gelben Augen liegt, sondern daran, dass Luc glaubt, ihn zu kennen.

Jac al'Seen erzählt stolz, dass Luc es war, der vorschlug, die Jungen auf den Dächern zu postieren, doch Perrin erklärt, dass die Trollocs besser sehen als Katzen in der Dunkelheit und dass die Jungen als Wächter deshalb nicht viel nützen werden. Flann Lewin fährt ihn ärgerlich an, dass er sie wenigstens nicht einschüchtern will. Es folgt ein kurzer Streit und dann fragt Luc, was Perrin denn vorschlagen würde.

Perrin erklärt ihnen, dass sie so lange tun müssen, was die Weißmäntel wollen, wie jeder an seinem eigenen Hof festhält. Er fragt ganz offen, ob irgend jemand der Anwesenden glaubt, dass auch nur einer der Gefangenen ein Schattenfreund wäre, doch niemand sagt ja. Wit al'Seen erklärt, dass er weiß, dass die Gefangenen keine Schattenfreunde sind, doch die Weißmäntel haben seit dem keine anderen Leute gefangen genommen.

Perrin fragt, ob sie wirklich glauben, dass das schon alles ist. Er zählt ihnen auf, was als nächstes geschehen wird und fragt, ob sie das alles wirklich ihren Kindern zumuten wollen, ständig bedrängt von Weißmänteln und Trollocs.

Die Männer tauschen Blicke, dann fragt Jac al'Seen, was sie statt dessen tun sollen. Perrin hat die Frage nicht erwartet, und sagt einfach, was er auf dem Herzen hat: dass sie alle ihre Familien, Tiere und ihre wichtigsten Dinge nehmen sollten und in eines der Dörfer gehen. Er denkt, dass sie eine größere Chance haben, wenn mehr Menschen auf einem Fleck wohnen. Daraufhin gibt es einen Aufruhr unter den Menschen. Alle rufen durcheinander, weil sie ihre Höfe nicht aufgeben wollen.

Perrin schlägt mit der Faust auf den Tisch und erklärt, dass die Trollocs keine leer stehenden Höfe niederbrennen, da sie nur hinter den Menschen her sind. Daraufhin ändern sich die Gespräche und er hört, die die Menschen streiten. Vor allem die Frauen wollen Perrins Plan befolgen. Luc sagt, dass es ein interessanter Plan ist. Danach macht er sich wieder auf den Weg. Perrin merkt, dass er angespannt ist. Niemand beachtet ihn groß, als er geht.

Jac spricht Perrin an und sagt, dass es ein guter Plan ist. Er erklärt, dass sie aufbrechen wollen, sobald sie gepackt haben und es bis zum Einbruch der Nacht zum nächsten Hof an der Nordstraße schaffen können, der Jon Gaelin gehört. Er macht sich Sorgen um die Gefangenen und Perrin erklärt, dass er vor hat, sie so bald wie möglich zu befreien.

Auch Verin findet den Plan sehr kühn. Perrin sagt, dass er es gar nicht für einen Plan hält und sagt, dass er Lucs Vorschlag für unverantwortlich hielt. Verin sagt, dass sie noch nie die Gelegenheit hatte, es so zu beobachten und Perrin fragt, was sie meint. Daraufhin erklärt sie ihm, dass die gleiche, leidenschaftliche Ansprache gar nichts bewirkt hätte, wenn jemand anderes als er sie gehalten hätte, was daran liegt, dass er ein Ta'veren ist.

Plötzlich fragt Verin, ob Rand Callandor hat und Perrin bestätigt das. Danach sagt sie ihm, er solle mit Alanna vorsichtig sein. [2] Danach bemerkt sie die Unordnung im Raum und geht, um dafür zu sorgen, dass jemand ihre Pferde holt.

Faile sagt Perrin, dass sie sich im Bezug auf ihn geirrt hat, und dass er wohl einer der vernünftigsten Menschen wäre, die sie kennt. Sie fragt, ob er es ihr verzeiht, dass sie ihn mit Lord Luc eifersüchtig machen wollte und sagt, dass sie Wil für zu jungenhaft hält. Er sagt, dass er ihr verzeiht, doch gerade das scheint sie zu erzürnen. Schließlich sagt er, ob sie ihm verzeiht, weil er sich dumm benommen hat. [3] Faile erklärt, dass sie erst darüber nachdenken muss und er fragt sich, warum sie sich wie eine adlige Dame benimmt.

Er ist froh, als er wieder auf sein Pferd steigen kann. Vier der jungen Männer vom Hof haben sich ihnen angeschlossen und Jac al'Seen wünscht ihnen Glück. Perrin hat versucht, die jungen Männer aufzuhalten, doch sie sind alle überzeugt. Er findet, dass ihre Vorstellungen von der Rettung zu sehr einem Gauklermärchen gleichen. Faile ist derweil damit beschäftigt, ihm einen Blumenkranz aus Herzrötchen zu flechten. [4]

Ein paar Meilen weiter sieht Perrin einen weiteren bewohnten Bauernhof. Obwohl sie eigentlich daran vorbeireiten wollten, wendet er sein Pferd und erklärt, er wolle ihnen den gleichen Rat geben wie Jac al'Seen, was er auch noch bei drei weiteren Höfen tut. Jedes mal protestieren die Menschen anfangs, packen aber, als Perrin und seine Gruppe weiter reiten. Und jedes mal wird seine Gruppe dabei größer, denn weitere junge Männer schließen sich ihnen an.

Es gibt kleinere Streitereien, so dass Perrin die jungen Männer schließlich in zwei Gruppen aufteilt und ihnen eine Standpauke hält. Die Worte tun ihre Wirkung. Faile nickt beifällig, genau wie Tomas. Verin macht sich nur Notizen.

Bald kommen sie in die Nähe von Wachhügel und Tam schlägt vor, niemanden mehr zu warnen, da die Leute somit nach Wachhügel ziehen und damit die Weißmäntel warnen würden. Perrin nimmt sich allerdings vor, das später nachzuholen, damit die Menschen nicht länger das Ziel der Weißmäntel sind.

In einem kleinen Waldgebiet lässt Perrin die Gruppe zurück und geht nur zu Fuß mit Abell, Faile und Tam weiter. Das Lager der Weißmäntel ist groß. Abell zeigt Perrin das Zelt, in dem die Gefangenen wohnen. Perrin sagt Tam und Abell, dass sie sich um die Jungen kümmern sollen, da er nachdenken muss. Ihm wird klar, dass er Befehle erteilt, und er will sich entschuldigen, doch die Männer stören sich nicht daran. Statt dessen loben sie ihn.

Da Perrin weiß, dass Faile nicht zurückbleiben wird, sagt er auch nichts in der Art. Sie warten auf die Nacht. Als die Lampen im Lager der Weißmäntel gelöscht werden, holt Perrin Tam, Faile und die Aiel. Er gibt Anweisungen, dann ziehen sie los.

Im Lager werden Perrin und Faile von einem Weißmantel angegriffen, der jedoch keinen Alarm schlägt. Perrin kann ihn niederschlagen und nimmt sich dessen Umhang, nachdem er den Mann gefesselt und geknebelt hat. Jetzt kann er offen durchs Lager laufen. Am Zelt der Gefangenen angekommen sieht er, wie die Töchter des Speers die Weißmäntel bewusstlos schlagen.

Sie befreien die Gefangenen und legen ihnen die Umhänge der niedergeschlagenen Weißmäntel um. Es gelingt ihnen, bis zu den Pferden der Weißmäntel zu gelangen und jeden auf eines davon zu setzen, als ein Schrei im Lager erklingt.

Sie kommen bis zur Gruppe zurück, wo alle einander glücklich begrüßen. Doch Perrin gibt weitere Befehle und schickt einen Teil der Gruppe mit den Gefangen in das ausgewählte Versteck. Den Rest der Jungen nimmt er für ein Ablenkungsmanöver mit.

Als sie schreiend und johlend die Nordstraße erreicht haben, fragt Wil al'Seen, was sie als nächstes tun werden und Perrin erklärt, dass sie Trollocs jagen werden.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Luc ist der Schlächter und kennt Perrin aus Tel'aran'rhiod. Möglicherweise befürchtet er einen Moment lang, Perrin habe ihn gefunden.
  2. Verin ahnt vermutlich bereits, dass Alanna aufgrund ihres Schmerzes durch den Tod ihres Behüters Owein etwas unüberlegtes tun könnte. Später wird sie tatsächlich überstürzt Rand an sich binden. REFERENZEN
  3. Die Bräuche in Mayene... (Kapitel)
  4. Aiel-Frauen flechten dem Mann, den sie heiraten wollen, einen Brautkranz aus Blumen.
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