Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Eine Abordnung
  2. Wie ein Gewittersturm
  3. Verwandtschaftsbeziehungen
  4. Geschenke
  5. Briefe
  6. Feuer und Geist
  7. Die Heilung
  8. Rotes Wachs
  9. Ein kühles Bad
  10. Mut
  11. Die Reise nach Salidar
  12. Der Saal entscheidet
  13. Zur Amyrlin erhoben
  14. Der Kampf beginnt
  15. Eine Überraschung
  16. Möglichkeiten
  17. Drei Frauen
  18. Bedrohung
  19. Die Schwarze Burg

Nächster Band

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"Ein kühles Bad" ist das neunte Kapitel des fünfzehnten Bandes Die Amyrlin. Gleichzeitig ist es das zweiunddreißigste Kapitel des sechsten englischen Originalbandes Lord of Chaos, der als Herr des Chaos auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Die Tage im Aiel-Lager vor Cairhien vergehen endlos langsam für die untätige Egwene. Als sie endlich wieder nach Tel'aran'rhiod darf, um die Aes Sedai von Salidar zu treffen, wird sie dort hin gerufen, um sich ihrem Urteil zu unterwerfen.

Rand, der das Treffen, heimlich beobachtet, erfährt endlich die Lage von Salidar.

Handlung[]

Egwene al'Vere[]

Seit Rand wieder in Cairhien ist, scheint die ganze Stadt in Aufruhr zu sein. Sie selbst bleibt bei den Zelten der Weisen Frauen, doch diese berichten ihr jeden Tag von ihrer Suche nach möglichen Fallen und dem Verhalten der Cairhiener und Tairener. Aber auch die Weisen Frauen sind angespannt, hauptsächlich wegen Rands Verhalten. Sie wollen Egwene jedoch nichts näheres davon berichten.

Inzwischen sind Weise Frauen der Shaido im Lager erscheinen, was die Situation nur noch mehr verschärft. Obwohl alle sich um freundliches Verhalten bemühen, da die Traditionen es erfordern, wird es mit jedem Tag schwerer. Auch für Egwene, denn Sevanna lässt es sich nicht nehmen, die angebliche Aes Sedai auf jeden noch so winzigen Botengang zu schicken, da sie schließlich ein Lehrling der Weisen Frauen ist.

Doch mehr noch ärgert es Egwene, dass niemand ihr erzählt, worüber die Weisen Frauen sprechen. Für ihre mehrfachen Nachfragen hatte man ihr irgendwann eine nutzlose Grabearbeit aufgebürdet.

Zwischenzeitlich ist Rand wieder aus Cairhien verschwunden und die Weise Frau Aeron hat drei Töchter des Speers beauftragt, Lady Arilyn Dhulaines Palast auszuspionieren, in dem die Gesandtschaft von Elaida wohnt. Doch sie wurden erwischt und schlimm verprügelt, ehe man sie gehen ließ. Glücklicherweise glaubten die Aes Sedai nur, sie wollten etwas stehlen. Natürlich wird Aeron deshalb bestraft, was besonders Sevanna sehr freut.

Egwene hält sich größtenteils von allen fern, da sie nicht zu Strafarbeiten eingeteilt werden will wie die anderen Lehrmädchen. Außer Sorilea erhält sie kaum Unterricht, denn die Weise Frau bringt ihr bei, was sie als vollwertige Weise Frau wissen muss, solange wie sie noch nicht wieder nach Tel'aran'rhiod zurückkehren darf.

Außerdem trifft sie sich täglich mit Gawyn im Der Große Mann und bis auf diese kurzen Momente scheint die Zeit nur sehr langsam zu vergehen. Es gibt keine Neuigkeiten von den Aes Sedai der Gesandtschaft, nur dass die Frauen immer noch Tag und Nacht die Eine Macht lenken. Egwene hat sich nicht noch einmal in die Nähe gewagt.

Da sie sich nicht im Lager aufhalten kann, ohne etwas zu tun zu haben, weil ihr sofort eine erniedrigende Arbeit gegeben wird, macht sie weiterhin Spaziergänge in der Stadt. An einem der Tage hat sie sich zu dem Schiff des Meervolkes hinausrudern lassen, das immer noch im Hafen liegt. Von Elayne hat sie viel über die Windsucherinnen erfahren, die die Macht lenken können und das Wetter besser beherrschen als die besten Aes Sedai.

Am Schiff angekommen lässt man ihr nach einigem Rufen eine Strickleiter herunter, doch oben ankommen schneidet eine der Meervolk-Frauen die Stricke durch und Egwene stürzt schreiend ins Wasser. Als sie wieder auftaucht und der Fährmann sie an Bord gezogen hat, steht die Windsucherin an Deck und erklärt ihr, ihre Bitte sei verweigert worden. Offenbar halten die Meerleute sie für eine verkleidete Aes Sedai.

Egwene hält den Bootsführer davon ab, zurückzurudern. Ärgerlich ergreift sie Saidar, und obwohl sie nicht sicher ist, ob es ihr gelingt, ihre Stränge vier mal zu teilen, versucht sie es. Sie schirmt die Windsucherin ab und fesselt die Meervolkfrauen mit Luft. Dann hebt sie sie an und lässt sie über dem Wasser schweben, bevor sie die Fesseln löst. Doch zu ihrer Enttäuschung tauchen die Frauen elegant ins Wasser ein und kehren unbeeindruckt zum Schiff zurück.

Ihr wird klar, dass sie aus Wut und Demütigung gehandelt hat. Sie trocknet ihre Sachen, als ihr klar wird, dass ihre Handlung wie ein Signalfeuer auf dem Wasser gewesen sein muss. Betont ruhig lässt sie sich ans Ufer zurückrudern. Nach diesem Ereignis kehrt sie lange nicht in die Stadt zurück, außer um sich mit Gawyn zu treffen.

Schließlich lassen die Weisen Frauen sie offiziell wieder nach Tel'aran'rhiod zurück, doch immer nur zu kurzen Ausflügen, nach denen sie sie immer sofort aufwecken und ihr Befinden prüfen. Egwene setzt weiterhin ihre heimlichen Besuche fort, auch wenn sie sie kurz hält und nur an ungefährliche Orte geh, an denen man sie wahrscheinlich nicht entdecken wird. Den Ort, an dem die Träume der Menschen schweben, meidet sie, um nicht wieder in einen Traum von Gawyn hineingezogen zu werden.

Schließlich kommt der Tag, an dem sie sich in Tel'aran'rhiod mit den Aes Sedai von Salidar treffen darf. Egwene ist sehr nervös, vor allem als ihr klar wird, dass die Aes Sedai erkennen könnten, dass sie nur eine Aufgenommene ist. Sie denkt darüber nach, bei Amys zu behaupten, es ginge ihr nicht gut, doch sie will nicht feige sein und will sich dem stellen, was auch immer passieren wird.

Als sie das Herz des Steins in Tel'aran'rhiod erreicht, sind Amys und Bair schon da. Egwene erkennt erschrocken, dass sie das weiße Kleid einer Aufgenommenen trägt und ändert das sofort ab.

Amys ist ärgerlich, dass die Aes Sedai wie immer zu spät kommen. Während Bair noch schimpft, erscheinen die Aes Sedai, unter ihnen auch eine junge Frau, die Egwene schon mehrfach in Tel'aran'rhiod gesehen hat.

Die Aes Sedai wenden sich sofort Egwene zu und Sheriam erklärt förmlich, Egwene würde vor den Halle der Burg gerufen. Ihr ist klar, dass sie sich nun dafür verantworten muss, sich als vollwertige Schwester ausgegeben zu haben. Auch Carlinya und Anaiya sprechen förmlich, dass sie keine Fragen stellen darf und unverzüglich gehorchen muss, um sich ihrem Urteil zu stellen.

Egwene erklärt beherrscht, dass sie so bald kommen wird, wie sie kann, da es eine weite Reise ist. Die Aes Sedai sehen sich an, dann sagt Sheriam, dass es eine Möglichkeit gäbe, schneller zu reisen, wenn die Weisen Frauen ihr zeigen, wie man Tel'aran'rhiod körperlich betritt.

Bair reagiert sofort und sagt, es sei böse und sie würden es Egwene nicht beibringen, da sie dadurch einen Teil ihres Selbst verlieren würde. Sheriam widerspricht und sagt, sie könnten es nicht wissen, da sie es noch nicht ausprobiert hätten. Die Weisen Frauen weigern sich dennoch. Egwene ist sicher, dass es eine Machtprobe geben wird und erklärt deshalb, sie glaube zu wissen wie es geht und sei bereit, es zu probieren. Sie muss allerdings genau wissen, wo Salidar liegt. Die Weisen Frauen werfen ihr einen eisigen Blick zu.

Sheriam erklärt ihr sofort die geographischen Verhältnisse, und die junge blaue Aes Sedai, die Egwene irgendwie bekannt vorkommt, lässt eine Landkarte erscheinen, die Egwene die genaue Lage der Stadt zeigt. Sheriam lobt sie und nennt sie Siuan, doch Egwene ist sicher, dass es nur eine Frau mit dem gleichen Namen ist, auch wenn ihr die Stimme bekannt vorkommt.

Egwene erklärt erneut, dass sie so schnell kommen wird, wie sie kann. Die Aes Sedai wiederholen, dass sie keine Fragen stellen darf und sich unverzüglich auf den Weg machen muss. Dann verschwinden sie aus Tel'aran'rhiod.

Als Egwene sich zu den Weisen Frauen umdreht und sich noch fragt, ob sie sich erklären oder entschuldigen muss, verschwinden auch diese. Egwene verlässt die Welt der Träume ebenfalls und erwacht in ihrem Zelt. Da sie versprochen hat, so bald wie möglich aufzubrechen, beginnt sie sofort, ihre Sachen zu packen.

Rand al'Thor[]

Als die Frauen aus dem Herz des Steins verschwunden sind, kommt Rand zwischen den Säulen hervor. Er ist oft hier, um Callandor anzusehen. In seinem Kopf murmelt Lews Therin, wie immer wenn er sich dem Schwert nähert. Doch heute interessiert Rand sich nicht dafür. Statt dessen denkt er über die Landkarte nach, die er gesehen hat und fragt sich, ob es nur Zufall oder ein Ta'veren-Zug war, der ihn heute hier her gebracht hat.

Doch er ist zufrieden, dass die Aes Sedai sich ihm unbewusst ausgeliefert haben. Da er sich körperlich in Tel'aran'rhiod befindet, öffnet er ein Tor nach Caemlyn, und verlässt es wieder.

Charaktere[]

In Tel'aran'rhiod

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

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