Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Trolloc-Jäger
  2. Bei den Tuatha'an
  3. Ein fehlendes Blatt
  4. Der Wolf leckt seine Wunden
  5. Der Sturm naht
  6. Das Schwert des Kesselflickers
  7. Schleier
  8. Eine Vorhersage geht in Erfüllung
  9. Ein Angebot wird abgelehnt
  10. Die Kaltfelsenfestung
  11. Fallen
  12. Enthüllungen in Tanchico
  13. Hilfe in der Not
  14. Eine bindende Entscheidung
  15. Im Palast
  16. In die Tiefe
  17. Goldauge
  18. Die Stunde der Wahrheit
  19. Die Fallen von Rhuidean

Nächster Band

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"Ein fehlendes Blatt" ist das dritte Kapitel des neunten Bandes Der Sturm bricht los. Gleichzeitig ist es das zweiundvierzigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Perrin jagt im Wolfstraum den Schlächter, kann ihn jedoch nicht fangen.

Er führt seine Gruppe zurück nach Emondsfeld, wo man ihn ehrfürchtig empfängt und Perrin Goldauge nennt.

Handlung[]

Perrin Aybara[]

Ort: Zwei Flüsse, Tel'aran'rhiod

Perrin befindet sich im Wolfstraum im Lager der Tuatha'an. Das Lager wirkt, als könnte es jeden Moment verschwinden, da sich die Tuatha'an nie lange an einem Ort aufhalten und ihre Wagen deshalb keinen festen Platz in der Welt der Träume haben.

Er bemerkt, dass an seiner Seite der Schmiedehammer hängt und nicht die Axt. Da er sich schon für die Axt entschieden hat, konzentriert er sich, bis sie erscheint, doch es ist schwer. [1] Er kann keine Wölfe fühlen und ruft auch Springer nicht, da er glaubt, dass der Schlächter in der Nähe sein könnte.

Perrin sieht sich um und kommt zu einem Bauernhaus, das sich leer anfühlt, als wären seine Bewohner schon lange weg. Er denkt an Faile, die gesagt hatte, dass sich seine Warnung überall verbreitet hat. Er denkt immer noch überrascht daran, dass sie die Tochter eines Lords ist.

Er sieht sich mit den großen Traumschritten weiter um und merkt, dass nicht alle Höfe zwischen Wachhügel und Devenritt verlassen sind. Das bereitet ihm Sorgen. Dann bemerkt er einen Schwarm Raben, die in Richtung der Verschleierten Berge fliegen, und folgt ihnen. Er kommt schnell in das Tal, wo er den Schlächter das erste mal gesehen hat und bemerkt, dass das Wegtor von Manetheren offen steht.

Er geht näher und sieht, dass statt zweier Avendesora-Blätter nur eines auf der Außenseite des Tores ist. Dann schließt sich das Tor plötzlich und er weiß, dass gerade jemand hindurch gegangen ist. Bevor er mehr tun kann, schießt ein Pfeil an ihm vorbei und Perrin rennt los, dort hin, wo der Pfeil herkam.

Er versteckt sich in einem Gebüsch und beobachtet die Stelle, von der der Pfeil kam, bis ihm klar wird, dass es eine Falle sein könnte. Er rennt erneut los, diesmal viel schneller und schleicht sich von hinten heran, bis er den Schlächter dort sieht, wo er ihn jetzt vermutet.

Der Mann sieht Lan unfassbar ähnlich und hat auch die gleiche Frisur wie ein Mann aus Malkier. Perrin legt mit seinem Bogen auf ihn an, doch plötzlich verschwindet der Schlächter und Perrin nimmt die Verfolgung auf. Nach einer Weile bleibt er stehen und lauscht. Er kann den Schlächter riechen, aber er weiß nicht genau, wo er ist. Dann beginnt der Mann zur reden und erzählt darüber, was der eigentliche Plan mit den Trollocs in den Zwei Flüssen war.

Perrin hört ihm zu und ihm wird klar, dass der Schlächter nur so viel redet, um ihn in eine Falle zu locken. Er tritt lächelnd aus dem Wolfstraum heraus, merkt aber, dass er nicht erwachen kann, als er sich in einem Traum mit Faile wiederfindet, einem normalen Traum, aus dem er nicht so einfach herauskommt.

Ort: Lager der Tuatha'an, Zwei Flüsse

Am Morgen schließlich erwacht er ganz. Sein Körper schmerzt, und als er sich aufsetzen will, gelingt ihm das nicht. Faile kommt zu ihm und sagt, dass er sich ausruhen muss. Doch Perrin will zum Wegtor. Er bittet, den Behüter, ihm zu helfen, doch Faile will, dass er nach Emondsfeld geht, um sich von einer Aes Sedai heilen zu lassen. Sie hört nicht auf ihn, als er mit ihr diskutieren will und Perrin lenkt ein.

Es dauert lange, bis er gegessen hat und angezogen ist. Ila und Faile müssen ihm aus dem Wagen helfen. Seine Männer sind schon versammelt. Tell Lewin erzählt, dass die Kesselflickermädchen am vergangenen Abend getanzt haben und Perrin erinnert sich daran. Faile erklärt, dass sie eines Tages die Sa'sara für ihn tanzen wird, und Ilas überraschtes nach Luft schnappen lässt sie tief erröten.

Perrin bittet Raen, die Kesselflicker doch nach Emondsfeld zu bringen, doch der Mahdi fragt seine Leute und es gibt nur erschrockene Gesichter. Sie verabschieden sich und die Kesselflicker sind fröhlich wie immer, nur Aram steht düster daneben.

Sie verabschieden sich förmlich und reiten los. Eine Meile hinter dem Lager erscheinen die Aiel wieder. Gaul fragt, wie es Perrin geht und er macht einen Witz darüber und fragt ihn, ob der Aiel die Nacht mit "Kuss einer Jungfrau" verbracht hat, da er etwas davon am Abend zu vor von Bain und Chiad gehört hatte. Gaul stolpert beinahe und man merkt, dass er sich tatsächlich dazu hat hereinlegen lassen. Er geht vor zu den beiden Aiel-Frauen, um nicht weiter mit Perrin darüber zu sprechen.

Perrin fragt Faile, ob sie das versteht, doch sie verneint. Er erklärt, dass er einmal wieder die Tiganza sehen will, doch dass das nicht nötig wäre, da Faile ja die Sa'sara für ihn tanzen wollte. Sie erklärt, dass Männer schon Frauen ihr Herz und ihr Vermögen zu Fuß gelegt haben, die die Sa'sara tanzten, und er sagt ihr, dass er das bei ihr schon getan hat.

Im Laufe des Tages werden die Schmerzen wieder schlimmer. Trotzdem hält er sich aufrecht und auch seine Begleiter tun das. Nach einer Weile fangen sie an, Heimkehr vom Tarwin-Pass zu singen.

Ort: Emondsfeld, Zwei Flüsse

Als sie sich Emondsfeld nähern, sehen sie wieder Menschen und Schafe, doch die Herden sind größer und werden von mehr Hirten bewacht, die auch bewaffnet sind. Das Dorf selbst sieht fremd aus. Die Bäume in einem Umkreis von fünfhundert Schritt wurden gerodet und ein Wall umgibt das Dorf, der von gerüsteten und bewaffneten Männern bewacht wird.

Als sie ins Dorf einreiten, hört Perrin überall seinen Namen - Perrin Goldauge. Er wünscht sich, dass sie nicht so über ihn reden, da er sie alle noch aus seiner Kindheit kennt. Alle murmeln seinen Namen und erzählen sich von ihm, alle Blicke folgen ihm. Auf dem Dorfanger sieht er plötzlich einen Mast mit einer weißen Flagge und einem roten Wolfskopf darauf.

Verin kommt heran und erklärt, dass die Menschen ein Symbol wollten. Als sie erfuhren, wie sehr die Trollocs Wölfe fürchten, gefiel ihnen diese Flagge. Faile sagt, dass das Königin Morgase nicht gefallen würde, doch Perrin erklärt, dass die Menschen der Zwei Flüsse nicht einmal wissen, dass sie zu Andor gehören.

Perrin fragt Verin, warum sie es nicht mehr geheim hält, eine Aes Sedai zu sein und sie erklärt, dass es bei den vielen Menschen gar nicht möglich war. Sie sagt ihm auch, dass er wohl froh ist, dass sie noch da ist. Sie untersucht seine Wunde und erklärt, dass Alanna das heilen müsste.

Verin zieht ein Mädchen zu sich heran und sagt ihm, dass die Seherin Daise kommen und die Verwundeten versorgen soll und dass Verin keine Geduld mehr mit ihren Launen hat. Sie sagt Perrin, dass Alanna sich um ihn kümmern wird und Perrin wünscht sich, es würde nicht so doppeldeutig klingen.

Charaktere[]

Im Wolfstraum

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Sonstige[]

Spiele

Lieder

Anmerkungen[]

  1. Elyas sagte ihm einmal, dass er die Axt wegwerfen und so schnell wie möglich davonlaufen soll, wenn er sie nicht mehr hasst. (Kinder des Schattens (Kapitel))
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