Rad der Zeit Wiki
Advertisement

Vorheriger Band

  1. Im Gewebe
  2. Ein besonderer Tanz
  3. Der Falke
  4. Tochter der Nacht
  5. Es brennt in Cairhien
  6. Töchter des Speers
  7. Fäden im Muster
  8. Ein Held in der Nacht
  9. Jägereid
  10. Zum fröhlichen Dachs
  11. Schattenbrüder
  12. Gehetzt
  13. Caemlyn
  14. Eine Botschaft aus dem Schatten
  15. Wettlauf mit dem Schatten
  16. Dem Wind hinterher
  17. Ein Sturm in Tear
  18. Der Hammer
  19. Ein Köder für das Netz
  20. Auf der Suche nach einem Mittel
  21. Eine Falle schnappt zu
  22. In den Stein
  23. Was prophezeit wurde
  24. Das Volk des Drachen

Nächster Band

Bände: 12345678910111213141516171819202122232425262728293031323334353637

"Ein Held in der Nacht" ist das achte Kapitel des sechsten Bandes Die Straße des Speers. Gleichzeitig ist es das vierzigste Kapitel des dritten englischen Originalbandes The Dragon Reborn, der als Die Rückkehr des Drachen auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Löwe-Icon.gif

Thom und Mat erreichen Aringill. Die Stadt ist völlig überfüllt von Flüchtlingen aus Cairhien. Sie können sich für teures Geld zwei Pferde und einen Platz im Stall erkaufen. Dort treffen sie auf die Feuerwerkerin Aludra, die von vier Männern aus ihrer ehemaligen Gilde getötet werden soll. Sie helfen ihr und erhalten zum Dank etwas Feuerwerk.

Handlung[]

Mat Cauthon[]

Ort: Aringill, Andor

Die Graue Möwe nähert sich auf dem Erinin Aringill. Die Stadt befindet sich auf andoranischer Seite und ist von Flüchtlingen völlig überlaufen.

Während der Fahrt hatte Kapitän Mallia immer wieder versucht herauszufinden, welche Mission er und Thom hätten, bis Mat ihm schließlich Elaynes Brief zeigte und sagte, er würde nur einen Brief der Tochter an ihre Mutter überbringen. Doch der Kapitän schien ihm nicht zu glauben.

Inzwischen besitzt Mat mehr Geld als beim Antritt der Reise, da er öfter gegen Mallia gespielt hatte. Sein Glück war nicht mehr so groß gewesen wie in Tar Valon, aber groß genug.

Er und Thom hatten Elaynes Brief vorsichtig geöffnet, ohne das Siegel zu zerstören, darin aber nichts auffälliges gefunden. Thom ist der Meinung, dass alles verschlüsselt geschrieben wurde. Mat ist sicher, dass die Männer wegen des Briefes hinter ihm her waren.

Trotzdem ist er fest entschlossen, den Brief zu überbringen, will aber ein ernstes Wörtchen mit den Frauen reden, wenn er sie das nächste mal sieht.

Als sie das Schiff verlassen wollen, bietet ihnen Mallia an, dass einer seiner Matrosen sie bis zu ihrer Schenke begleitet, doch Mat lehnt ab, da er argwöhnt, der Kapitän wolle nur wissen, wo sie übernachten, um sie möglicherweise zu bestehlen oder zu verraten.

Thom wirft ihm vor, dass Mat den Kapitän immer wieder herausgefordert hat, auch damit, seinen gesamten Proviant leer zu essen. Mat gesteht ihm, dass er seit zwei Tagen nicht mehr so hungrig ist, und das Essen einfach heimlich über Bord warf, um dem Kapitän sein Verhalten heimzuzahlen. Es ärgert ihn, dass der Kapitän zwei Tage zuvor ein Schiff, das auf etwas aufgelaufen war, einfach im Stich ließ. [1]

Thom wirft ihm vor, genauso wenig anderen Menschen zu helfen. Mat sagt, er würde nur denjenigen, helfen, die dafür bezahlen können. Doch gleich darauf straft er seine eigenen Worte lügen, indem er einer Frau, die halb verhungert aussieht, genau wie ihre drei Kinder, eine Handvoll Münzen in die Hand drückt.

Mat fragt einen Soldaten, wo er eine Schenke zum übernachten finden könnte und wo sie Pferde kaufen könnten. Der Mann erklärt ihnen, dass sie vermutlich nicht mal mehr einen Stall zum übernachten finden würden und kein Pferd, das nicht schon geschlachtet wurde. Er sagt, dass die Königin zwar Lebensmittel schickt, dass die Flüchtlinge jedoch zu viele sind, um sie zu ernähren. Er hätte außerdem Anweisung, den Flüchlingsstrom ab morgen aufzuhalten und alle abzuweisen. Mat und Thom gehen weiter. Thom erklärt, es sähe Morgase gar nicht ähnlich, Menschen zurückzuweisen.

Sie betreten die Schenke Zum Flussmatrosen. Sie ist überfüllt und der Wirt lacht sie aus, als sie um ein Bett bitten, wie auch als Thom ihm anbietet, die Gäste mit seinen Gauklerkünsten zu unterhalten. In den nächsten vier Schenken ergeht es ihnen genauso.

In der Schenke Zur Guten Königin schließlich ist Mat bereit, nach einem Platz im Stall zu fragen - was er vorher verweigert hat, da er schon in zu vielen Ställen übernachtet hat - und legt dem Wirt einen großen Stapel Gold- und Silbermünzen hin, als dieser sagt, er wolle nicht, dass die beiden Männer seine Pferde erschrecken.

Mat fragt, was die Tiere kosten sollen, aber der Wirt will sie nicht verkaufen. Mat bietet ihm doppelt so viel wie das eben gezahlte und fordert den Mann zu einem Würfelspiel darum heraus. Mat gewinnt das Spiel und die Pferde gehören ihnen.

Sie übernachten auf dem Heuboden, während es draußen regnet. Mat liegt ihm Stroh und denkt über den Brief nach, als er ein Geräusch hört und sieht, wie eine Frau in einem zerlumpten Seidenkleid den Stall betritt. Sie beobachten die Frau, die es sich bequem macht und anfängt zu essen, als vier Männer den Stall betreten.

Einer von ihnen nennt die Frau Aludra. Sie erfahren, dass der Anführer der Männer, Tammuz, daran schuld ist, dass die Frau aus einer Gilde ausgeschlossen wurde. Da sie aber Geheimnisse kennt, die niemand sonst erfahren darf, will er sie nun töten.

Bevor er noch richtig nachdenken kann, eilt Mat der Frau zu Hilfe. Thom wirft ihm seinen Bauernspieß zu und er kann die vier Männer überwältigen. Mat macht der Frau einen Vorwurf, dass sie gerade diesen Stall gewählt hatte, muss aber eingestehen, dass sie nichts dafür konnte.

Mat fragt Aludra, warum die Männer sie töten wollten, und Thom erkennt sie als Feuerwerkerin. Sie erklärt, dass Tammuz eine Vorführung für den König von Cairhien ruinierte, aber sie dafür aus der Gilde geworfen wurde. [2] Damit sie keine Geheimnisse verrät, wollte er sie töten.

Thom sagt, Galldrian sei tot, und würde kein Feuerwerk mehr brauchen. Aludra erklärt, die anderen Gildemitglieder hätten sie behandelt, als sei sie durch die Katastrophe Schuld an Galldrians Tod. [3] Um sich bei ihnen zu bedanken, will sie ihnen Feuerwerkskörper schenken, doch Thom widerspricht.

Aber Aludra will sich unbedingt bedanken, und gibt ihnen gleich mehrere Feuerwerkskörper, deren Funktionsweise sie ihnen auch erklärt. Sie warnt sie auch, die Feuerwerkskörper niemals aufzuschneiden, da sie auch manchmal einfach so explodieren. Mat sagt, dass er das schon wusste, doch sie wirft ihm einen Blick zu, als glaube sie, dass er es trotzdem tun würde.

Da Mat weiß, dass die Frau kein Geld besitzt, will er ihr ein paar von seinen Münzen schenken, doch sie lächelt nur und sagt zu Thom, er sei noch jung. Thom bestätigt das und sagt, Mat sei nicht halb so schlecht, wie er selbst glauben würde. Dann geht sie.

Da die Männer auf dem Boden langsam wieder zu Bewusstsein kommen, beschließen Thom und Mat, sofort weiterzureiten.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Der Blauer Kranich, mit dem Egwene, Elayne und Nynaeve kurz zuvor gereist waren.
  2. Tatsächlich war Rand schuld. (Schatten in der Nacht (Kapitel))
  3. Zwar ist nicht das misslungene Feuerwerk schuld, doch Rands Erscheinen in Cairhien hat durch die Verkettung der Ereignisse dazu geführt, dass Thom Galldrian aus Rache tötete.
Advertisement