Rad der Zeit Wiki
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Vorwort

Die Welt seit der Zerstörung

Im Land

"Die anderen Nationen" ist das dreißigste Kapitel von Die Welt von Robert Jordans Das Rad der Zeit.

© Robert Jordan, Übersetzung von Nessaia Quelle: http://wot.books.free.fr/world/

Die anderen Nationen[]

Amadicia[]

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Sigil

Ein rotes Distelblatt über einem sechszackigen Stern; die Distel und der Stern.

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Die Distel und der Stern auf einem Feld von horizontalen blauen und goldenen Streifen, drei blaue und zwei goldene.

Hauptstadt

Amador

Amadicia liegt südlich der Verschleierten Berge, zwischen Tarabon und Altara. Es ist die Heimat der Kinder des Lichts, die dort vollständiger regieren als der "rechtmäßige" Herrscher. Die Anwesenheit einer Monarchie wird erlaubt, wenn auch nur um die Kinder von zeremoniellen Pflichten zu befreien, und der König, derzeit Ailron, hat einige Macht, solange er nicht gegen die Wünsche der Kinder handelt. Sein Serenda Palast liegt nur zwei Meilen von Amador und der Festung des Lichts entfernt, dem tatsächlichen Sitz der Macht der Kinder. Als wenn er sich für seinen Mangel an Macht selbst entschädigen wollte, umgibt sich der König mit viel Pracht und Herrlichkeit. Sein Hof ist gefüllt mit modischen Damen mit ihrem langen lockigen Haar, genauso modischen Herren in langen, bunten Mänteln, und Dienern in strahlender rotgoldener Livree.

Wie schon erwähnt sind Machtlenker und das Machtlenken in Amadicia verboten. Diebe werden ebenfalls hart bestraft. Der Dieb wird für das erste Vergehen gebrandmarkt, seine oder ihre rechte Hand wird für das zweite abgehackt und als Strafe für das dritte wird er oder sie gehängt, egal ob der gestohlene Gegenstand die Krone des Königs war oder ein Laib Brot. Sowohl Diebe als auch Aes Sedai vermeiden die Nation vollständig, wenn es möglich ist.

Altara[]

"Lehn dich auf deinem Dolch zurück und lass deiner Zunge freien Lauf."
-verbreitetes Altaranisches Sprichwort
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Sigil

Zwei goldene Leoparden, einer über dem anderen; der Goldene Leopard; der Leopard.

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Zwei Leoparden auf einem Feld von abwechselnden roten und blauen Quadraten, acht rote und acht blaue.

Hauptstadt

Ebou Dar

Symbole

Symbole beinhalten den Thron der Winde

Altara liegt am Meer der Stürme, eingezwängt zwischen den mächtigeren Nationen Illian und Amadicia, die nördlichen Grenzen berühren Murandy, Andor und Ghealdan. Es ist nur dem Namen nach vereint. Die meisten der Bewohner ziehen es vor, sich als Zugehörige zu einer bestimmten Stadt oder als Untertan eines bestimmten Lords oder einer Lady anzusehen, mehr das als der Untertan der Königin oder ein Bewohner von Altara. Sogar die Adligen scheinen sich wenig um ihre Nation zu kümmern, zahlen selten Steuern oder bieten der Krone mehr als den Lippendienst.

Der unstete Thron[]

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Der Thron der Winde ist kaum mehr als ein Preis, der vom mächtigsten Adligen genommen werden kann, obwohl viele mächtige Adlige es verschmäht haben, ihn zu nehmen, wenn sich ihnen die Möglichkeit bot. In den tausend Jahren seit Falkenflügels Tod hat nur ein Haus, das Haus Todande, den Thron für mehr als fünf Generationen gehalten, und als sie ihn verloren, war ihr Fall so endgültig, dass das Haus allen anderen unterlegen wurde. Kein anderes Haus war jemals in der Lage dazu, mehr als zwei aufeinanderfolgende Herrscher auf den Thron zu setzen. Die derzeitige Herrscherin, Königin Tylin Quintara aus dem Haus Mitsobar, ist die zweite ihres Hauses, die den Thron hält. Ihr einziger überlebender Sohn, Beslan, ist der Erbe, doch es gibt nur eine geringe Chance, dass er den Thron tatsächlich übernimmt.

Mitsobar war kein mächtiges Haus, als Tylins Vater zuerst den Thron übernahm, und seine Kontrolle erstreckte sich nur wenig über die Palastmauern hinaus. Aufgrund seiner Bemühungen und ihrer eigenen kontrolliert Tylin nun die Hauptstadt und das Land darum für etwa hundert Meilen, und vielleicht ein wenig mehr. Altara steht unter dem Druck durch Amadicia; es gibt keinen Zweifel, dass die Kinder Altara kontrollieren wollen, trotz ihrer Eigenständigkeit hindert es sie daran, den Flusshandel auf dem Eldar zu kontrollieren, oder nach Murandy und vielleicht sogar Illian einzumarschieren. Hätte es nicht Illians Einmischung im Weißmantel-Krieg gegeben, hätten sie schon gesiegt. Ein schwaches, zerrüttetes Land wie Altara ist ein leichtes Ziel für jene, die die Macht haben es zu übernehmen.

Allerdings besitzt Altara eine art nationalen Charakter. Sein Volk, besonders die Frauen, sind wild und stolz. Sie sind sehr höflich, beantworten eine Beleidigung aber schnell mit dem Stahl. Hochgeboren oder niedrig, Mann oder Frau, alle sind gleich auf dem Duellplatz. Das ist am offensichtlichsten in der Haupstadt Ebou Dar, Zentrum der altaranischen Kultur und des Handels.

Ebou Dar[]

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Die Stadt Ebou Dar überspannt den Fluss Eldar und liegt an einer großen Bucht, die immer mit Schiffen gefüllt ist. Der Fluss teilt die Stadt in zwei Sektionen, eine beinhaltet Paläste und die Häuser und Läden der oberen und Mittelklasse, und eine bekannt als der Rahad, Heim jener von niederem Stand und rauerem Verhalten.

Die Stadt ist durchzogen von Kanälen und Straßen mit allen Arten von Brücken. Bargen und Passagierbote werden durch die Kanäle gestakt, während Kutschen, Wagen und Fußgänger die Straßen und Brücken bevölkern. Alle Gebäude sind blass, entweder weißer Stein oder blasser Marmor, oder bemalter Pflasterstein. Viele große Gebäude und Paläste stehen neben kleineren, einige betont durch hohe Spitzen oder Kuppeln in form von Rüben oder Birnen, dekoriert mit bunten Bändern in purpur, blau oder gold. Eine große Mauer umgibt die Stadt vollständig, sehr dick und so weiß wie die Gebäude darin. Es wird unterbrochen von einer Reihe von Toren mit hohen, spitzen Bögen über den Straßen, die in die Hauptstadt führen. Gepflasterte Plätze überall in der Stadt besitzen einen Springbrunnen, eine große Statue oder beides.

Der Tarasin-Palast[]

Der größte dieser Plätze ist der Mol Hara, ausgelegt mit sehr blassen Pflastersteinen. In seinem Zentrum steht eine heroische Statue einer Frau auf einem hohen Podest, mit einem Springbrunnen darunter, einen Arm erhoben um auf die See zu zeigen, das Herz des Handels von Ebou Dar. Eine gesamte Seite des Palastes wird dominiert von den weißen Türmen und Spitzen des Tarasin-Palastes, Heim des altaranischen Monarchen. Vier Stockwerke hoch schimmert der Palast weiß, mit Ausnahme der Bänder von Gold und anderen Farben an seinen Türmen. Innen ist jeder Raum mit Farbe gefüllt. Raffinierte Schattierungen von blau, gelb oder rosa verzieren Wände und Decken, während die Flure gefliest sind in versetzten Diamanten von verschiedenen Farben. Die meisten der großen Häuser und Läden sind ebenfalls gefüllt mit Farbe. Meervolk-Porzellan, Kristall und Bronze schimmern von bogenförmigen Nischen und die meisten Tapeten zeigen Meer-Szenen.

Die Gärten sind in Innenhöfen im Zentrum des Gebäudes. Die meisten der Fenster an der Außenseite werden geschossen gehalten, da der Palast an drei Seiten von Häusern und Läden umgeben ist. Anders als andere Städte gibt es keine genaue Ordnung im Stadtplan von Ebou Dar. Paläste werden umgeben von Gasthäusern und Händlerläden, große Häuser sind flankiert von Herbergen, Fischhändlern und Metzgereien. Läden und Gasthäuser gibt es im Überfluss, wobei einige Läden sogar an den Seiten der größeren Brücken gebaut wurden.

Obwohl viele Städte in Altara die Vorliebe für das weiße Mauerwerk in Ebou Dar widerspiegeln, zeigen das nicht alle so äußerlich. Die Stadt Remen am Fluss Manetherendrelle ist größtenteils aus Stein gebaut und gedeckt mit schimmernden Ziegeln jeder Farbe. Die Straßen sind ebenfalls ungewöhnlich, verlaufen in einem Chaos von einem einzelnen zentralen Platz aus. Diese Dächer und die strahlenden Westen und Röcke der Menschen lassen Remen für außenstehende sehr festlich erscheinen. Grundsätzlich sehen die Architektur und die Menschen mehr wie Andoraner aus, je nördlicher man durch Altara reist.

Der Rahad[]

Auf der anderen Seite des Flusses sind sogar die baufälligen Häuser des Rahad weiß gestrichen, auch wenn die Farbe schmutzig ist und abblättert. In vielen der Behausungen sind große Teile des Putzes herabgefallen und enthüllen den nackten Stein darunter. Die Straßen in diesem Viertel sind oft enge Gassen, beschattet von den aufragenden fünf- oder sechsstöckigen Gebäuden, die sich an ihnen erstrecken. Der Gestank von Verfall füllt die Luft wie Fliegen und Ungeziefer gedeiht im Müll auf den Straßen. Hier ist die berühmte Wildheit der Ebou Dari am präsentesten, während Duelle ein normaler Teil des altaranischen Lebens sind, finden sie im Rahad beinahe stündlich statt. Viele Herausforderer befassen sich nicht einmal mit den Formalitäten eines Duells, sondern töten ihr Opfer einfach mit einem Dolch in den Rücken. Es ist nicht ungewöhnlich für jemanden getötet zu werden, einfach weil seine Sachen gut sind. In solchen Fällen benutzt der Dieb eine sehr dünne Klinge, um die Kleidung nicht zu sehr zu zerstören.

Mode in Altara

Altaraner können an ihrem dunklen Haar, ihren dunklen Augen und ihrer olivfarbenen Haut erkannt werden, doch jene aus Ebou Dar sind genauso leicht erkennbar aufgrund ihrer unverwechselbaren Kleidung. Trauen kleiden sich oftmals in blassen Farben mit geschnürten Oberteilen und weiten Röcken über leuchtenden Unterröcken. Der Halsausschnitt Bürgerlicher ist sehr schmal und tief geschnitten, während bei Adligen der Ausschnitt einen runden oder ovalen Schnitt hat, was jenen mit einem Hochzeitsdolch erlaubt, ihn vorteilhaft zu zeigen, und jenen ohne, zu zeigen, dass sie verfügbar sind. Bei Bürgerlichen wird der Rock immer über einem Knie gerafft getragen, um die leuchtend bunten Unterröcke zu zeigen, während adlige Frauen ihn vorn gerafft tragen. Große Reifohrringe werden von den meisten Frauen und einigen Männern getragen. Männer wie Frauen tragen gebogene Dolche an ihren Gürteln oder Schärpen, und oftmals auch ein Arbeitsmesser.

Das Erkennungszeichen eines Ebou Dari Mannes ist seine lange, kunstvolle Weste. Diese Westen sind oft so leuchtend bunt wie die Kleidung eines Kesselflickers, und werden allein oder über hellen Hemden mit weiten Ärmeln getragen.

Manchmal tragen die Wohlhabenden einen dekorativen Seidenumhang um die Schultern, der absichtlich zu schmal ist, um konventionell getragen zu werden. Dieses "Cape" wird mit einer Silber- oder Goldkette zwischen den schmalen umwickelten Aufschlägen gehalten. zu dem Cape wird normalerweise ein langes, schmales Schwert getragen, zusätzlich zu dem üblichen Dolch. Sowohl Männer und Frauen schmücken ihre Hände mit Ringen.

Wie in den meisten Kulturen tragen die Wohlhabenden Seide und Brokat mit Stickereien, oft besetzt mit Juwelen, während die niedrige und Mittelklasse Wolle, Messing und Glas nutzt.

Duelle[]

Die Ebou Dari brüsten sich mit der Wildheit ihrer Frauen und ihrem Mut im Duell. Nur wenige Männer oder Frauen erreichen das Erwachsenenalter ohne in mindestens einem Duell gekämpft zu haben, und diese wenigen werden als feige ausgegrenzt. Während in vielen Teilen der Welt Männer Duelle wegen Frauen austragen, ist es nur in Ebou Dar ebenso gewöhnlich, dass Frauen Duelle wegen Männern austragen. In beiden Fällen stimmt der "Preis" zu, mit dem Gewinner zu gehen. Verheiratete Frauen werden viel seltener herausgefordert, als unverheiratete, und Witwen, die eine weitere Ehe ablehnen, am allerwenigsten. Die meisten Ebou Dari Frauen, die überleben, um zu heiraten, sehen Duellnarben als Schönheitsmale an. Altaranische Frauen behaupten, dass sie einen Mann nur verletzen, wenn sie selbst verletzt oder bedroht werden oder man ihnen Schaden zufügt, doch nach dem Gesetzt ist der Tod eines Mannes durch die Hand einer Frau erlaubt, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Als Resultat daraus sind Männer Frauen gegenüber sehr beflissen.

Normalerweise, außerhalb des Rahad, sind die meisten Altaraner sehr freundlich, außer ihnen wird ein Grund für eine Herausforderung gegeben. Alles, was gesagt wird, kann als Herausforderung angesehen werden, bis eine der Parteien formell bestätigt, dass der andere sich "auf seinem Dolch zurücklehnen" kann, was bedeutet, dass alles gesagt werden kann und kein Anstoß genommen werden wird. Die meisten Altaraner, und alle, die in Ebou Dar leben, sind mit mindestens einem gebogenen Duelldolch am Gürtel bewaffnet, immer leicht zu erreichen.

Altaranischer Hochzeitsdolch

In Teilen von Altara, besonders Ebou Dar, ist es der Brauch für eine verheiratete oder verwitwete Frau, einen "Hochzeitsdolch" zu tragen, der mit dem Griff nach unten in einer Scheide um ihren Hals hängt. Wenn ein Paar heiratet, gibt der Mann der Frau den Dolch als Teil der Zeremonie. Er erklärt dann, dass sie ihn nutzen kann, um ihn zu töten, wenn er sie jemals verletzen sollte.

Der Dolch sagt jedem, den es interessiert, eine große Menge über die Trägerin. Eine weiße Scheide bedeutet, dass die Frau verwitwet ist und nicht vor hat, wieder zu heiraten. Eine blaue Scheide bedeutet, dass sie Angebote bedecken wird. Juwelen oder Glassteine, die ins Messer eingesetzt sind, repräsentieren Kinder der Trägerin, weiße Steine für Söhne und rote für Töchter. Wenn ein Sohn in einem Duell stirbt, wird die Fassung des Steines rot glasiert; bei einer Tochter wird die Fassung weiß glasiert. Wenn Kinder aus einem anderen Grund als einem Duell sterben, werden die Fassungen schwarz glasiert. Rote und Weise Fassungen sind eine Quelle des Stolzes für Ebou Dari Frauen. Viele Frauen entfernen die Steine ihrer Kinder, verleugnen sie sogar, wenn sie ein Duell verweigern, nachdem sie sechzehn Jahre alt sind.

Hohe Ladys und jene mit Wohlstand tragen einen Hochzeitsdolch aus Gold und Juwelen. Bürgerliche tragen einen aus Messing mit farbigem Glas. Das Material zählt nicht so viel wie der Inhalt. Frauen, die verlobt sind, tragen eine leere Scheide, um zu zeigen, dass ihnen ein Dolch versprochen wurde.

Salidar: Die Burg im Exil[]

Ebou Dar ist das politische Herz von Altara, doch eine seit dem Weißmantel-Krieg verlassene und beinahe vergessene Stadt bedrohte kürzlich die Prominenz der Hauptstadt. Diese Stadt, Salidar, liegt nur eine Meile östlich des Flusses Eldar und Amadicia. Einst bekannt als der Geburtsort von Deane Aryman, der Aes Sedai, die Bonwhin als Amyrlin nachfolgte und die Burg vor der Zerstörung rettete, auf die Bonwhin sie zubalanciert hatte, war eine Zeit lang die Heimat der Weißen Burg im Exil, von jenen Aes Sedai, die einem gelungenen Staatsstreich entkamen, der die Burg in Tar Valon spaltete. Die Schwestern bauten die Stadt wieder auf, und machten daraus eine Burg, jedenfalls dem Zweck nach, wenn schon nicht tatsächlich. Es wird sich zeigen, ob diese "Burg" Königin Tylins Widerstand gegen ihre Feinde stützen wird, oder die bereits zerbrechliche Nation noch weiter schwächen.

Murandy[]

"Traue niemandem außer dir selbst, und dir selbst nicht zu viel."
- Lugarder Sprichwort
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Sigil

Ein roter Bulle, der Rote Bulle.

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Der Rote Bulle auf einem Feld vertikaler Streifen von blau und weiß; drei blaue und zwei weiße. Rot gefranst wenn sie weht, wo der Herrscher anwesend ist.

Hauptstadt

Lugard

Gleich nördlich von Altara und südlich von Andor liegt die Nation Murandy. Wie in Altara respektieren die Menschen von Murandy die politische Identität ihrer Nation nicht so viel, wie die Zugehörigkeit zum örtlichen Adel. König Roedran regiert Murandy offiziell, doch die tatsächliche politische Macht liegt zwischen den unabhängigen Lords und Ladys, die ihre eigenen kleinen Landsitze regieren. Der König hat selten wirkliche Kontrolle über Ereignisse in der Hauptstadt, und noch weniger im Rest des Landes. Viele glauben, dass der einzige Grund dafür, dass die Murandianer einen Herrscher akzeptieren, ist Abschreckung gegen eine Übernahme durch benachbarte Nationen, da ihr Mangel an nationaler Zusammengehörigkeit das Volk von Murandy nicht davon abhält, Außenstehenden gegenüber extrem misstrauisch sind. Andoraner werden besonders verachtet, hauptsächlich Aufgrund einer langen Geschichte von Auseinandersetzungen entlang ihrer gemeinsamen Grenze, obwohl sich nahe der Grenze die Menschen in nichts als der Kleidung unterscheiden.

Lugard[]

Im Herzen Murandys liegend, an den Ufern des Flusses Storn, ist die Stadt Lugard sowohl Hauptstadt als auch Handelszentrum der Nation. Tatsächlich hält der Handel Lugard am Leben. Achtlos gegenüber politischen Unstimmigkeiten oder Misstrauen bevölkern Frachtwaren von jeder Form und Größe die großen nackten Flecken, die für sie in der Stadt bereitgehalten werden. Ställe, Pferdehöfe und Gasthäuser übertreffen zahlenmäßig Häuser und Läden, und konstanter dichter Verkehr bewegt sich durch die Straßen, bringt Güter von und nach Andor, Illian, Ghealdan, Altara und Arad Doman.

Lugards wirtschaftlicher Ruf, obwohl wohlverdient, wird getrübt durch seinen genauso wohlverdienten Ruf für Diebstahl und Betrug. Lugarder sehen jeden Außenstehenden als Freiwild für Diebstahl oder Trickbetrug an. Das ganze Erscheinungsbild der Stadt trägt eine Aura des Verrufs. Seine hohen, grauen, umfassenden Mauern sind an vielen Stellen zu nicht mehr als kleinen symbolischen Zäunen und Schutthaufen zusammengebrochen. Die meisten der breiten Straßen sind ungepflastert und sogar die gepflasterten Straßen sind sehr schmutzig. Die Grauen Steingebäude mit ihren leuchtend bunten Ziegeldächern sind immer bedeckt mit einer dicken Staubschicht. Gezackte ungepflegte Steinwände durchziehen das planlose Stadtbild, und markieren Teile, die von verfehdeten Adligen über die Jahre beansprucht wurden. Mehr als einmal wurde Lugard tatsächlich unter solchen Adligen aufgeteilt wie ein schlecht tranchierter Braten.

Arad Doman[]

"Ein Mann, der mit einer Domani handelt, braucht dreifachen Verstand."
- Warnung gegen Dummheit
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Sigil

Eine silberne Hand, die ein silbernes Schwert am nach unten zeigenden Griff hält; das Schwert und die Hand.

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Schwert und Hand auf einem Feld von vier grünen und drei blauen horizontalen Streifen.

Hauptstadt

Bandar Eban

Die Domani sind berühmt für ihr Essen, normalerweise würzige Fleisch- und Gemüsestreifen in verschiedenen Saucen. Ihre Methode, es zu essen, lässt Außenstehende in der Angst zurück, vor Hunger zu sterben. Die Domani essen nicht mit Gabeln oder Messern, sondern mit nichts als zwei dünnen Stäbchen, genutzt als Paar, genannt Sursa. Diese Stäbchen werden in einer Hand gehalten und geschickt bewegt, um anmutig Streifen von Essen aus ihren verschiedenen Schalen aufzunehmen.

Arad Doman liegt zwischen den Verschleierten Bergen und dem Aryth-Meer, gleich nördlich der Ebene von Almoth. Obwohl die Ebene offiziell unbeansprucht ist, hat Arad Doman lange mit Tarabon um die Kontrolle gestritten. Die Domani glauben, dass sie Nachkommen jener sind, die den Baum des Lebens erschaffen haben, doch es sind die Domani-Frauen, die legendär sind. Kupferhäutig und außerordentlich graziös wird von ihnen gesagt, dass sie einen mit einem Blick um den kleinen Finger wickeln können, und sein Herz einkerkern mit einem einzigen Lächeln. Die Kleidung, die sie tragen, wird von den meisten anderen als skandalös angesehen. Ihre Kleider bedecken ihre Körper vom Hals bis zu den Zehen, doch sie sind durchscheinend und schmiegen sich an jede Kurve, enthüllen nichts, während sie alles zeigen. Nur die Frauen des Meervolks bewegen sich mit mehr natürlicher Grazie als die Domani, und keine andere Frau kann mit einer Domani mithalten, wenn es um die Kunst der Verführung geht, welche Mütter den Töchtern im Kindesalter beizubringen beginnen. Die meisten Domani-Händler sind Frauen, und die Nation verdankt ihren Wohlstand ihrem Erfolg. Wenige Männer kommen als Sieger aus dem Handel mit einer Domain-Frau heraus, doch sie finden, dass der Verlust eine Erfahrung wert ist.

Domani-Männer sind erkennbar an ihren langen, dünnen Schnauzbärten und Ohrringen. Sowohl Männer als auch Frauen des Adels tragen Schmuck, in den das Symbol ihres Hauses eingraviert oder geprägt ist. So sehr, wie die Frauen für ihre Schönheit bekannt sind, sind die Männer bekannt für ihr Temperament. Man glaubt, dass das Umgehen mit den Domani-Frauen der Grund für dieses Temperament ist. Andere sagen, dass es am essen mit den Sursa liegt.

Die Hauptstadt von Arad Doman ist Bandar Eban, und auch ihr Handelszentrum. Obwohl die Domani nicht gern das Meer bereisen, führen Domani-Händler hauptsächlich mit dem Meervolk und bringen die Güter zu inländischen Käufern. Sie handeln auch oft mit Tarabon, obwohl dieser Handel nach dem Ausbruch des Krieges zurückgegangen ist, und mit Saldaea. Die Nation wird derzeit von König Alsalam regiert, der kürzlich vom Bürgerkrieg heimgesucht wurde, vom Krieg mit Tarabon, und es wird gemunkelt, dass einige Mitglieder seiner Familie verschwunden sind.

Tarabon[]

"Das beste Geheimnis, das man enthüllen kann, ist das Gesicht hinter dem Schleier einer Lady, das tödlichste ist das des Funken eines Feuerwerkers."
-Sprichwort in Tanchico
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Sigil

Ein goldener Baum mit einem dicken Stamm und sich ausbreitenden Ästen, balanciert von Wurzeln darunter; der Baum; der Goldene Baum.

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Der Goldene Baum auf einem Feld von roten und weißen vertikalen Streifen; vier rote und drei weiße.

Hauptstadt

Tanchico

Symbole

Symbole beinhalten den Thron des Lichts

Tarabon, eine große Nation am Aryth-Meer, liegt gleich südlich der umstrittenen Ebene von Almoth. Taraboner nennen sich selbst den Baum der Menschheit, und behaupten, sie würden von Herrschern und Adligen aus dem Zeitalter der Legenden abstammen. In den Jahren, als Almoth noch lebte, gab es Gerüchte, dass Tarabon entweder einen Zweig oder sogar einen lebenden Setzling von Avendesora besitzen würde. Ihr Banner wurde ursprünglich entworfen, um diese Tatsache zu feiern und ihr beanspruchtes Erbe, mit seinem blauen Himmel, schwarzer Erde und dem sich ausbreitenden Baum des Lebens, um sie zu vereinen.

Einst eine große Handelsnation war Tarabon die Hauptquelle für feine Teppiche, Farben, Feuerwerk und andere Luxusgüter, doch die Nation ist kürzlich in schwere Zeiten verfallen, die sie gezwungen haben, ihren Handel zu zerstören. In der Vergangenheit hat Tarabon beinahe dreihundert Jahre Zank mit Arad Doman über die Ebene von Almoth gehabt, doch erst in den letzten Jahren ist dieser Konflikt zu einem offenen Krieg geworden. Unglücklicherweise wurde Tarabon auch in einen Konflikt mit den Drachenverschworenen gezwungen, und der resultierende Doppelkrieg hat die Ressourcen der Nation überstrapaziert und Bürgerkrieg in ihre Städte gebracht.

König, Panarchin und Versammlung[]

Tarabon wird dem Namen nach regiert von einem König und einer Panarchin, die beide von der Versammlung der Lords gewählt werden. Der König und die Panarchin sind gleichberechtigt in der Autorität. Die Panarchin sammelt Steuern, Zölle und Schulden, kontrolliert die Bürgerwehr und beaufsichtigt die niedrigeren Gerichte. Ihre persönliche Wache ist die Legion der Panarchin. Der König ist verantwortlich dafür, das gesammelte Einkommen ordnungsgemäß auszugeben, kontrolliert die Armee und beaufsichtigt das Schwurgericht. Die einzige große politische Pflicht der Vereinigung der Lords ist die Wahl von König und Panarchin.

Gilde der Feuerwerker

Die Gilde der Feuerwerker hält das Geheimnis, Lichter zu produzieren, oder Feuerwerk. Die Gruppe gründete ihr erstes Gildenhaus in Tanchico, und ging später dazu über, ein weiteres in Cairhien zu etablieren, obwohl beide jetzt verloren gegangen sind. Sie dienen normalerweise Lords und Königin, indem sie große Unterhaltung durch Feuerwerk anbieten, verkaufen aber auch kleineres Feuerwerk an andere. Diese beinhalten immer schreckliche Warnungen von Katastrophen, die aus einem Versuch entstehen können, sie zu öffnen.

Feuerwerker beschützen ihre Geheimnisse um jeden Preis, sogar mit Mord. Niemandem, der nicht in die Gilde hinein geboren ist, wird Zugang zu ihrem Wissen gewährt. Jedes Gildenhaus - derzeit sind keine existierenden bekannt - wird von einer Meisterin oder einem Meister des Hauses geführt, der der Gilde gegenüber verantwortlich ist für alles, das innerhalb des Hauses passiert. Es gibt Gerüchte, dass die Gilde nach einem Ort sucht, um ein neues Gildenhaus aufzubauen, möglicherweise in Amadicia.

Tanichico[]

Tarabons Hauptstadt dürfte eine der ältesten überlebenden Städte des Kontinents sein. Tarabons Historiker behaupten, dass Teile des Panarchenpalastes im Zeitalter der Legenden gebaut wurden. Sie nennen eine Wand, die ein antikes Fresko enthält, das Tiere zeigt, die kein lebender Mensch jemals gesehen hat, so wie die unzähligen Skelette dieser Tiere, die dort ausgestellt werden. Obwohl es angezweifelt wird, können diese Antiquitäten helfen, ihren Anspruch als Erben der Adligen dieses Zeitalters zu festigen. Es gibt keinen Zweifel, dass der Panarchenpalast, der auf der Spitze eines von Tanchicos erhabenen Hügels liegt, ist ein erstaunliches Konstrukt. Seine zentrale Halle ist gesäumt mit Reihen von weißen Säulen und erleuchtet aus kleinen Nischen in der Wand gleich unter der Decke, und enthält eine große Ausstellung von allen Arten antiker Artefakte, die nirgendwo sonst gefunden werden können. Die Ausstellung beinhaltet unbezahlbare Cuendillar-Figuren, seltene Skulpturen und sogar ein Angreal. Sie steht der Öffentlichkeit offen, Adligen wie auch Bürgerlichen, drei Tage im Monat und an Feiertagen. Man kann schriftlich anfragen im Panarchenpalast für die genauen Daten.

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Größer als Tear und möglicherweise Caemlyn verbreitet sich Tanchico über die steilen Hügel, die Tanchicos Bucht an der Mündung des Flusses Andahar erstrecken. Dieser große Hafen ist normalerweise gefüllt mit Schiffen aller Art. Drei separate Halbinseln ragen in den Hafen, die Verana im Osten, die Maseta im Zentrum und die Calpene am nächsten zur See. Diese Halbinseln werden bewacht von einem Dutzend Festungen, die den Hafen umgeben. Jede der Halbinseln hat einen "Zirkel" oder Versammlungsarena innerhalb seiner Gebäude. Die kleinste davon, der Große Kreis auf der Calpene, kann tausende von Menschen aufnehmen, um Pferderennen oder Feuerwerke anzusehen. Die größte Arena ist der Kreis des Königs, auf der Maseta. Der Kreis der Panarchin ist nur wenig kleiner als der Königszirkel, und liegt auf der Verana, so wie der Panarchenpalast.

Hunderte von weißen Palästen und anderen Gebäuden bedecken die steilen Hügel, ihre weißen Steine oder Putz schimmern in der Sonne, hervorgehoben durch das Funkeln auf den vereinzelten vergoldeten Türmen oder Kuppeln. Unglücklicherweise ist dieses makellose Erscheinungsbild eine Illusion. Über die Jahre wurden die Gebäude in Tanchico vernachlässigt bis zu dem Punkt, dass der Putz an den meisten gebrochen und abgebröckelt ist zu dem schäbigen Backstein oder Holz darunter, und der Stein der Paläste ist beschädigt und ebenso zerbrochen. Die weiße Fassade schwindet, um eine von innen heraus verrottete Stadt zu enthüllen. Wegen den kürzlichen Unruhen ist das Gebiet auf der Calpene nahe des Großen Zirkels eine Zuflucht für heimatlose Flüchtlinge geworden. Alle Läden in diesem Gebiet wurden für längere Zeit geschlossen. Halsabschneider und Diebe sind immer ein Teil der Stadt gewesen, doch jetzt regieren sie beinahe die Straßen. Bodyguards für Adlige sind eine Notwendigkeit geworden.

Thronprätendenten sind eine konstante Bedrohung für die fragile Balance der Macht. Die Anführer jener, die gefangen werden, werden auf Spießen über Verräterstufen auf der Maseta platziert, doch es gibt keine Sicherheit, dass solche Maßnahmen dieser alten Stadt, oder Tarabon, helfen werden, zu überleben.

Die Mode von Tarabon

In Tarabon wird es als unhöflich angesehen, das eigene Gesicht vollständig zu enthüllen, außer man isst oder trinkt. Als Resultat daraus tragen sowohl Männer als auch Frauen einen durchsichtigen Schleier über dem Gesicht. Wenn Anonymität erforderlich ist, ziehen sie sogar eine Maske an, um die Konturen vollständig zu verstecken.

Tarabonische Männer tragen oft Gesichtsbehaarung unter dem Schleier in Form eines dicken Schnurrbartes, und einen dunklen zylindrischen Hut auf ihrem dicken dunklen Haar. Sowohl Adlige als auch Bürgerliche tragen weite weiße Hosen und Mäntel, schneckenförmig bestickt an den Schultern, obwohl die Mäntel der Lords normalerweise von feinerem Material ist und ihre viel aufwändigere Stickerei oftmals aus Gold. Locker sitzende Hemden mit bestickter Brust werden unter den Mänteln getragen. Teilweise sind die Hosen ebenfalls bestickt.

Adlige Frauen verschleiern ihre Gesichter, doch sie glauben nicht daran, ihre Figur zu verstecken. Die meisten tragen eng anliegende Gewänder aus dünner Seide, die beinahe so enthüllend sind wie die, die die Domani-Frauen tragen. Bäuerliche Frauen ziehen ebenfalls dünne Stoffe vor, obwohl ihre Kleider normalerweise aus farbloser Wolle gemacht sind, viel grober im Vergleich zu ihren höher stehenden.

Hausdiener tragen Wolle, doch von einer feineren Qualität als die, die für die meisten Bauern verfügbar ist, mit dem Sigel des Hauses auf der Brust eingestickt.

Ghealdan[]

"Gesegnet sei der Name des Lord Drachen im Licht."
- Segen des Propheten in Ghealdan
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Sigil

Drei silberne Sterne , einer oben und zwei unten; die Sterne; die Silbernen Sterne.

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Die Silbernen Sterne auf einem roten Feld.

Hauptstadt

Jehannah

Symbole

Symbole beinhalten den vom Licht gesegneten Thron.

Das kleine Ghealdan liegt zwischen Amadicia und Altara, mit dem Rücken gegen Garens Wall. Bis vor kurzem war Ghealdan eine ziemlich ruhige und eigenständige Nation, regiert von König Johanin aus dem Jheda Palast. Seine größte Sorge war eine mögliche Eroberung durch Amadicia. Dann kam der Prophet des Wiedergeborenen Drachen nach Ghealdan, die Ordnung schwand und der Mann, der auf dem vom Licht gesegneten Thron saß, fiel. Vier verschiedene Herrscher hielten den Thron innerhalb eines halben Jahres, doch nur die letzte, Alliandre Maritha Kigarin, war in der Lage, ihn für mehr als ein paar Monate zu halten. Johanin starb verdächtiger weise bei einem Jagdunfall. Seine Nachfolgerin Ellizelle beauftragte die Armee, die Massen zu zerstreuen, die kamen, um den Propheten zu sehen, nur um von seinen Anhängern besiegt zu werden. Nach der demütigenden Niederlage starb sie am Gift, vermutlich ein Selbstmord. Ihre Nachfolgerin Teresia hielt sich zehn Tage, bis sie gezwungen wurde, abzudanken und einen reichen Händler zu heiraten. In Ghealdan einen Bürgerlichen zu heiraten bedeutet, alle Ansprüche auf den Thron abzugeben.

Es gibt nur wenig Zweifel, dass die Lords von Ghealdans Hohem Konzil der Krone die Hand im Spiel hatten bei dem Entfernen der gescheiterten Herrscher. Mit Weißmänteln, die nur darauf warten, zum töten einzufallen, und Chaos, das jede Stadt übernimmt, gab es nur wenig gute Auswahl. Alliandre überlebte nur, indem sie dem Propheten erlaubte, ihr Land zu benutzen, und nicht versuchte, ihn hinauszuwerfen. Chaos regiert die Städte und Dörfer immer noch, die der Prophet besucht, und was auch immer Ghealdan war, bevor der Prophet kam, es wird etwas ganz anderes sein, nachdem er gegangen ist.

In jeder der Städte, die er besucht, geben Menschen ihre Häuser und Familien auf, um ihm zu folgen. Diese Anhänger sind gewachsen, bis ihre Anzahl selbst die Ressourcen von Ghealdans größten Städten herausfordert. Wenn sie eine Stadt bis zum bersten füllen, verbreiten sie sich, um eine Barackenstadt zu formen, die manchmal mit der eigentlichen Stadt konkurriert und sie manchmal zwergenhaft erscheinen lässt. Ghealdan ist immer noch eine Nation, doch es ist eine Nation unter innerer Belagerung durch diesen Mann, der der Repräsentant des Lichts zu sein behauptet, in der Form des Wiedergeborenen Drachen.

Die meisten der Städte in Ghealdan sind von Mauern umgeben und beinhalten Gebäude, die hauptsächlich aus Stein gemacht sind und gedeckt mit Schiefer. Mehrgeschössige Gebäude sind nicht ungewöhnlich in den größeren Städten und einige beinhalten sogar Paläste. Bevor der Prophet kam, waren die Ghealdaner argwöhnisch gegenüber Fremden. Jetzt wird ihr land überrannt von Fremden, die behaupten, dem Propheten zu folgen. Einige Städte, so wie Samara, wurden bei den Aufständen niedergebrannt, die aus einem Zusammenprall zwischen Weißmänteln und Anhängern des Propheten entstanden, wobei beide Seiten behaupteten, im Namen des Lichts zu kämpfen. Wie immer sind es die Anwohner, die darunter leiden.

Illian[]

"Du darfst jeden Ort haben, den du dir wünschst, solange er nicht größer ist als der meine."
- Verhängnisvolle Worte des ersten Königs von Illian
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Sigil

Neun goldene Bienen arrangiert in Diamantform, von oben nach unten 1-2-3-2-1; die Goldenen Bienen.

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Neun Goldene Bienen auf einem dunkelgrünen Feld. Mit Goldfransen versehen, wenn sie weht, wo der Herrscher anwesend ist.

Hauptstadt

Illian

Symbole

Symbole beinhalten die Lorbeerkrone.

Illian ist eine mächtige Nation am Meer der Stürme, die an die schwächeren Nationen Altara und Murandy grenzt. Wohlhabend durch Meer-, Land- und Flusshandel beschützte Illian das schwächere Altara im Weißmantel-Krieg, um sicherzustellen, dass die Nation ein Puffer zwischen Illian und Amadicia bleiben würde. Der derzeitige Herrscher ist Mattin Stepaneos, der auch während des Weißmantel-Krieges herrschte. Seine Standarte sind drei Leoparden, silber auf schwarz, und es gibt Gerüchte, dass er eine Aes Sedai-Beraterin hat, obwohl wenige behaupten, sie jemals gesehen zu haben. Seit Illian an den Wiedergeborenen Drachen fiel, ist das Verbleiben von Mattin Stepaneos nicht bekannt, trotz Gerüchten, ob er überhaupt noch am Leben ist.

Herrschaft der Drei[]

In Illian ist der König nicht der einzige politische Anführer der Nation. Er wird "beraten" von einem Konzil von Lords, bekannt als das Konzil der Neun. Historisch gesehen enden diese neun Lords grundsätzlich dabei, mit dem König um die Macht zu ringen. Die Macht des Königs wird weiter geschwächt durch die Anwesenheit einer zweiten "beratenden" Körperschaft, bekannt als die Versammlung. Ausgewählt von und aus Illians Händlern und Schiffsbesitzern enden sie letztlich weit öfter darin, nach Macht zu streben, als hilfreiche Ratschläge an das Konzil der Neun oder den König zu geben. Das Resultat ist, dass keine Gruppe oder Person Illians Schicksal tatsächlich kontrolliert. Es gibt immer einen Kampf in drei Richtungen über jede Aufgabe oder Gesetzgebung. Laut vielen bietet das benötigte Nachforschungen und Balance, um Tyrannei zu verhindern. Laut anderen erschafft es unnötige Verwirrung und verhindert jede nützliche Handlung.

In der Hauptstadt von Illian liegen der Palast des Königs und die Große Halle des Konzils, beide von Ogiern gebaut, Zeugnis ab über diesen Machtkampf, der so alt ist wie Illian. Die beiden großen weißen Paläste wurden an entgegengesetzten enden des mit Marmorsäulen gesäumten Tammaz-Platzes gebaut, Illians großem zentralem Platz, und jeder scheint identisch zu sein mit dem anderen, mit säulengesäumten Gängen, luftigen Balkonen, schlanken Türmen und purpurnen Dächern. Doch es gibt einen winzigen Unterschied. Der erste König von Illian sagte dem ersten Konzil, dass sie jeden Palast haben könnten, den sie wollen, solange dieser nicht größer ist als seiner. (Sogar damals kämpfte das Konzil für eine größere Teilung der Macht.) Das Resultat: ihr Palast wurde als präzise Kopie des Königspalastes gebaut, doch zwei Fuß kleiner bei jeder Abmessung.

Bis zu diesem Tag duellieren sich das Konzil der Neun und der König miteinander, und die Versammlung kämpft mit beiden. Glücklicherweise können so die meisten Illianer ihr Leben leben, wie sie es wünschen.

Die meisten Männer in Illian tragen lange Mäntel mit aufgestellten Krägen und Bärte, die ihre Oberlippe frei lassen. Viele Lords tragen auch mit Gold und Silber beschlagene Stiefel.

Frauen, sowohl von hoher als auch niederer Herkunft, ziehen breitkrempige Hüte vor, die von langen Schleifen an ihrem Platz gehalten werden, die auf nützliche und dekorative Weise um den Hals geschlungen werden. Hohe Ladys schmücken sich mit dekorativen, schwer mit Gold und Silber besetzten Pantoffeln. Ihre Kleider sind hoch geschnitten am Saum, um diese Pantoffeln bestmöglich zu zeigen. Die Kleider haben außerdem normalerweise ein tief ausgeschnittenes Dekolleté, um die natürliche Ausstattung der Lady vorteilhaft zu zeigen.

Die Stadt Illian[]

Anders als die Hauptstädte der meisten Nationen hat Illian keine massive Verteidigungsmauer um seine Stadtgrenzen; vielmehr erheben sich seine blassen Steintürme und Paläste aus dem riesigen Marschland, das den südlichsten Teil des Landes bedeckt. Aus einiger Entfernung gesehen scheint die Stadt aus nichts weiter als Türmen und Palästen gemacht, viele gezeichnet von der unübersehbaren Kunst der Ogier-Steinmetze, die die Vielzahl kleinerer Gebäude zwergenhaft erscheinen lässt, die den Großteil von Illian ausmachen. Kanäle durchziehen die Stadt, fließen unter Brücken aller Arten und Größen, einige sogar gebaut von Ogiern. Wagen, lackierte Kutschen mit Haus-Symbolen und Sedan-Stühle eilen durch die Straßen, während Passagierboote und Frachtbarken die Kanäle darunter füllen.

So groß wie Cairhien oder Caemlyn ist Illian ein Haupthandelshafen und ein Manufakturzentrum für feine Teppiche, Textilien und Lederwaren. Illians Produktion von fertigem Leder ist die größte im Land. Riesige Gerbereien bedecken einige kleine Inseln im Marschland und produzieren mehr fertiges Leder an einem Tag, als die meisten Dorfgerbereien in Monaten, und fügen ihr eigenes unverkennbares Aroma zu den kräftigen Gerüchen des Marschlandes hinzu.

Die Hafengebäude sind eine große Fischereiflotte, die genug essbare Meerestiere beschafft, um Illian zu ernähren, und trotzdem in benachbarte Nationen zu exportieren. Die kleine Zunft der Fischer, die größeren Frachtschiffe und die schlanken Meervolk-Schoner halten die Bucht besetzt. Illians große Schiffswerften produzieren viele der Schiffe, die in ihrem Hafen ankern, obwohl selbst ihre besten Arbeiten sich nicht mit denen des Meerkvolkes messen können.

Illians Hafendistrikt ist sehr groß. Als Parfümiertes Viertel benannt - sein "Parfüm" ist der Gestank von Hanf und Pech und bitterem Hafenmatsch - ist es beinahe abgeschnitten vom Rest der Stadt. Solange sie nichts tun, um einen Hochlord oder eine Lady zu beleidigen oder anzugreifen, werden seine Einwohner sich selbst überlassen. Sogar Magistrate befassen sich selten selbst mit Ereignissen im Parfümviertel.

Die Große Jagd nach dem Horn

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Vor langer Zeit, laut der Legende, wurde das Horn von Valere versteckt, um es sicher aufzubewahren, bis es in der Letzten Schlacht gebraucht werden würde. Das Horn ist weit mehr als ein Musikinstrument, da es die toten Helden aus dem Grab zurückrufen kann, um gegen den Schatten zu kämpfen. Auf ihm ist die Inschrift Tia mi aven Moridin isainde vadin, in der Alten Sprache: Das Grab ist keine Grenze für meinen Ruf. Prophezeiungen sagen, dass es gefunden werden wird, wenn es Zeit ist für die Letzte Schlacht. Zwischen dem Ende der Trolloc-Kriege und dem Anfang des Hundertjährigen Krieges wurde eine Jagd ausgerufen. Viele Helden suchten nach dem Horn, doch niemand fand es, ihre Geschichten wurden Legenden, die jetzt Teil der Großen Jagd nach dem Horn sind, einem Bardenzyklus, der mehrere Tage braucht, um vollständig erzählt zu werden.

Beinahe vierhundert Jahre nach der letzten Jagd wurde eine neue Jagd in Illian am Fest von Teven ausgerufen. Jäger kamen aus allen Nationen der Welt, um das Horn zu suchen, oder zumindest in Geschichten und Liedern unsterblich zu werden. Die Stadt zelebrierte ihre kommenden Abenteuer mit einem großen Karneval mit Kostümen und Feuerwerk, Gesang, Tanz und dem Erzählen von Legenden. Preise wurden Gauklern verliehen, der größte Preis für die beste Erzählung des Jagd-Zyklus'. Die Jäger wurden ihrer Suche verschworen und mit viel Pracht und Herrlichkeit aus Illian fort geschickt.

Seit der Abreise der Helden hat es Gerüchte gegeben, dass das horn in Shienar aufgetaucht ist, und in Falme sagen einige, sie hätten eine Armee von Helden aus den Legenden gesehen, die zum Lied eines triumphierenden Horns angriffen, doch keiner hat bisher das Horn nach Illian zurückgebracht.

Die Gefährten[]

Obwohl Illians militärische Macht beeindruckend ist, sind seine besten Soldaten jene in der Elite-Einheit, genannt die Illianer Gefährten. Diese erstklassigen Truppen reiten traditionell während militärischen Handlungen mit dem kommandierenden General, um sich dort aufzustellen, wo ihre außerordentlichen Fähigkeiten gebraucht werden, normalerweise in den schwersten Kämpfen. Während des Weißmantel-Krieges legten die Kinder des Lichts bei Soremaine eine Falle, die König Stepaneos gefangen und seine ganze Armee zerstört hätte, wenn es nicht den Heldenmut der Gefährten gegeben hätte. Sie hielten das Feld lang genug, um dem Rest der Armee den Weg in die Sicherheit zu ermöglichen, und das bewahrte Altara, so wie auch Murandy und Illian, davor, unter die Herrschaft der Weißmäntel zu fallen. Ohne ihre Intervention wäre Stepaneos möglicherweise nicht in der Lage gewesen, die Niederlage bei Soremaine in einen Sieg zu verwandeln.

Tear[]

"Wer auch immer den Stein von Tear hält, ist Herr von Tear, Stadt und Nation."
- Tairenisches Sprichwort
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Sigil

Drei weiße Mondsicheln, diagonal arrangiert; die Monde; die Mondsicheln.

Banner

Drei weiße Mondsicheln schräg über einem Feld halb rot, halb gold.

Hauptstadt

Tear

Symbole

Symbole beinhalten den Stein von Tear.

Die Nation von Tear liegt gleich östlich von Illian und beinhaltet den größten Hafen am Meer der Stürme . Dieser Hafen liegt an der Mündung des Flusses Erinin und wird bewacht von der antiken Festung, bekannt als der Stein von Tear. Anders als andere große Häfen hat der von Tear keinen leichten Zugang zum Ozean. Er wird beschützt von dem kurvenreichen Labyrinth aus Wasserwegen im riesigen Delta an der Mündung des Erinin, die als die Finger des Drachen bekannt ist. Diese Wasserwege sind unter vollständiger Kontrolle der Tairener, die keinen Schiffen erlauben werden, ohne einen Tairenischen Lotsen hinein oder hinaus zu fahren. Möglicherweise gehen unerfahrene Segler ohne einen Lotsen verloren, doch für die meisten Reisenden, so wie das Meervolk, sind diese Vorsichtsmaßnahmen lächerlich.

Das Land zwischen dem Meer und der Stadt Tear am Erinin ist groß genug, um mehrere Städte zu unterstützen, doch die Tairenischen Lords erlauben nicht einmal den kleinsten Dörfern, zwischen der Stadt Tear und dem Meer zu stehen, aus Furcht dass das Dorf eine Konkurrenz für die Hauptstadt werden könnte. Alle wichtigen Standorte sind den Lords vorbehalten, und Städte werden besteuert je größer sie werden und je mehr Gebäude sie haben, was jede Stadt außer Tear davon abhält, zu wachsen. Der Stadt Godan wurde erlaubt, an der Bucht von Remara zu bleiben, wegen ihrer strategischen Wichtigkeit gegenüber Mayene.

Hochlords von Tear[]

Anders als andere Nationen hat Tear keinen Herrscher, keinen König oder Königin. Ein Konzil bekannt als die Hochlords von Tear regiert zusammen als Körperschaft. Die Mitglieder dieses Konzils müssen alle von einem bestimmten Rang sein, des gibt keine feste Anzahl von Lords im Konzil; die Mitgliedschaft variierte von zwanzig bis hinunter auf sechs. Alle Entscheidungen werden dem Volk als einstimmig präsentiert. Die Lords des Landes - alle niederen tairenischen Lords - beteiligen sich dann daran, die Edikte der Hochlords zu verbreiten.

Der Stein von Tear[]

Die Hochlords regieren vom Stein von Tear aus, einer massiven Festung, die die Stadt Tear wie ein kleiner Berg dominiert. Der Stein wird für das älteste Bollwerk der Menschheit gehalten. Er wurde während oder kurz nach der Zerstörung der Welt gebaut und mit Hilfe der Einen Macht erschaffen. Stränge von Erde, Luft und Feuer wurden genutzt, um Stein aus jeder Ecke der Welt zu holen und zu einer einzigen massiven Struktur zu verschweißen ohne Naht, Fuge oder Mörtel. Der Stein wurde über hundert mal angegriffen und belagert, fiel aber nie bis der Wiedergeborene Drache und ein paar hundert Aiel ihn in einer einzelnen Nacht einnahmen.

Tief innerhalb des Zentrums der Festung befindet sich die große gewölbte Kammer, bekannt als das Herz des Steins. Dort, inmitten polierter Säulen aus rotem Sandstein und goldener Lampen, ist der Ort, wo das große Sa'angreal-Schwert Callandor in seiner glitzernden kristallinen Herrlichkeit hängt, bis der Wiedergeborene Drache es beansprucht. Dort auch vollziehen die Hochlords das Ritual der Wache vier mal im Jahr, wobei sie für sich beanspruchen, dass sie die ganze Welt gegen den Wiedergeborenen Drachen beschützen, indem sie Callandor halten. Ländliche Lords werden dort zu Hochlords erhoben. Bevor der Stein an Rand al'Thor fiel, betrat niemand die Festung ohne die Erlaubnis der Hochlords, und keinem außer den Hochlords war es erlaubt, das Herz des Steins zu betreten. Sogar die Hochlords betreten es nur, wenn das Ritual es erfordert. Größtenteils geben die Tairener es nicht einmal zu, dass das Herz des Steins, oder Callandor, existieren. Jetzt, da der Wiedergeborene Drache den Stein genommen und das Herz geöffnet hat, können sie es nicht länger leugnen.

Schätze des Steins[]

Callandor ist nicht das einzige Objekt der Einen Macht, das sich im Stein befindet. Tief in den Eingeweiden der Festung, unter den Kerkerebenen, sind eine reihe von staubigen Lagerräumen gefüllt mit einer Sammlung von Angreal und Ter'angreal, die in aller Welt erlangt wurden. Die Sammlung konkurriert mit jener der Weißen Burg, obwohl keiner sicher ist, ob die Tairener die Artefakte gesammelt haben, um sie zu bewahren, oder zu verstecken. Sie stellten das Sammeln etwa dreihundert Jahre zuvor ein, und zeigten ihre Stücke niemals. Einige glauben, dass die Sammlung nur existiert, um das Stigma des größten von ihnen, Callandor, zu verringern, da die Tairener alles hassen und fürchten, das mit der Einen Macht und den Aes Sedai zu tun hat.

Die Eine Macht und Tear[]

Bevor der Wiedergeborene Drache kam, war alles Machtlenken in Tear verboten, obwohl, anders als in Amadicia, Aes Sedai so lange toleriert wurden, wie sie die Macht nicht lenkten. Das Erzählen oder Besitzen einer Kopie der Prophezeiungen des Drachen führte zur Einkerkerung. Ob dies an der Tatsache liegt, dass Tears Schicksal ein Teil der Prophezeiungen ist, oder einfach ein tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber allen Dingen, die mit der Macht verbunden sind, ist unbekannt. Mädchen mit der Fähigkeit, die Macht zu lenken, werden noch am gleichen Tag nach Tar Valon gesandt, wenn dies entdeckt wird, und die Rückkehr wird ihnen verboten.

Die Stadt Tear[]

Außerhalb des Steins ist die Stadt Tear auf flachem Land erbaut. Die innere Stadt wird beschützt von einer hohen Mauer aus grauem Stein. Die feineren Häuser und mit rechteckigen Kuppeln besetzten Paläste liegen alle innerhalb dieser Mauer, entlang mit Stein gepflasterter Straßen. Außerhalb der Mauer sind die Straßen ungepflastert und immer so tief mit Matsch bedeckt, dass Sedan-Stühle und Kutschen es nicht riskieren, sich außerhalb der Inneren Stadt zu bewegen. Nur Ochsenkarren und Wagen fahren durch die ungepflasterten Viertel.

Das Hafenviertel wird Maule genannt und ist der rauere Teil der Stadt. Das angrenzende Distrikt mit seinen steinernen Warenhäusern entlang den Docks wird Chalm genannt. Beide beinhalten Gasthäuser, doch sie sind beengt und oftmals schmutzig, und das Maule beinhaltet auch Läden, die die Matrosen versorgen und die arbeitende Bevölkerung des Meeres.

Die Stadt wird beschützt von den Verteidigern des Steins, einer Elite-Militäreinheit, die ihren Sitz im Stein hat, doch die Armen sagen, dass sie nur dazu da sind, die Reichen zu beschützen. Es gibt keinen Zweifel, dass sie sich einer Doppelmoral bedienten, bevor die Gesetze geändert wurden, Fremden war erlaubt, ihre Waffen zu tragen, solange ihr Besuch nur zeitweilig war, doch Ansässige, die keine Lords waren, wurden dem Gesetz nach bestraft. Bürgerliche waren ebenfalls nicht in der Lage, irgend eine Art von Gerechtigkeit bei Klagen gegen einen Händler oder Lord zu erhalten. Jeder Bürgerliche, der seinen oder ihren Fall vorbrachte, wurde eingesperrt oder bestraft. Jeder Aufstand, der aufkam, wurde einfach von den Verteidigern nieder gezwungen. Die Ankunft des Drachen hat begonnen, diese Dinge zu ändern, und hat die ehemals unberührbaren Lords dazu gebracht, ihre Position zu überdenken, seit Bürgerliche jetzt ohne Angst vor Repressalien einen Lord vor einen Magistrat rufen lassen können, doch es wird vermutlich einige Zeit dauern, bevor diese Veränderungen die Nation als ganzes beeinflussen.

Tairenische Mode

In den meisten Nationen ähnelt der Stil der Kleidung der Bürgerlichen dem der Adligen, ist aber aus rauerem und billigerem Material gemacht. In Tear unterscheidet sich der Kleidungsstil der Lords und Ladys sehr von dem der Bürgerlichen, zweifellos ein Versuch, den einzigartigen Tairenischen Glauben zu fördern, dass Bürgerliche tatsächlich niedere Wesen sind.

Tairenische Lords tragen bunte Mäntel von gefütterter Seide und Brokat mit Puffärmeln, manchmal bunt gestreift. Ihre Kniehosen sind eng, um muskulöse Bein vorteilhaft zu zeigen, und oft leuchtend gefärbt.

Normale Soldaten sind uniformiert mit leuchtend roten Mänteln mit weiten Ärmeln, die in engen, weißen Manschetten enden. Eine glänzende Brustplatte wird über dem Mantel getragen, die die Ärmel deutlich zeigt. Ihre Hosen sind von dem selben engen Schnitt wie der der Lords, allerdings nicht so leuchtend gefärbt, und werden in kniehohe Stiefel gestopft getragen. Verteidiger des Steins tragen schwarzgoldene Mäntel mit Puffärmeln und Federbüschel von verschiedenen Farben auf ihrem gerandeten runden Helm, um Offiziere und Unteroffiziere zu kennzeichnen. Die Soldaten eines bestimmten Lords tragen dessen Farben auf ihren Puffärmeln.

Im Kontrast dazu tragen bürgerliche Männer schlabberige Hosen, normalerweise am Knöchel zusammengebunden und hoch gehalten von einer breiten, bunten Schärpe. Einige wenige tragen Mäntel, doch anders als sie Lords sind ihre lang und dunkel, schmiegen sich eng an Arme und Brust des Trägers und werden unter der Taille weiter. Manchmal werden niedrige Schuhe oder Stiefel getragen, doch öfter werden bloße Füße oder Klogs vorgezogen, um den Matsch der ärmeren Viertel zu durchqueren. Die meisten bürgerlichen Männer tragen Stoffmützen, die an einer Seite auf ihr Gesicht herunter hängen, oder weite, konische Strohhüte, um die Sonne abzuhalten.

Dockarbeiter und andere Arbeiter tragen die gleichen bauschigen Hosen, gehen aber ohne Oberbekleidung oder mit einer langen Weste anstelle eines Hemdes.

Die Adligen Ladys von Tear tragen lange Kleider mit Ausschnitten, die die Schultern frei lassen und sogar erheblich viel vom Busen. Seide ist das Material, das die meisten hochgeborenen Ladys bevorzugen, und ihre Kleider sind oft verziert mit einer Spitzenkrause und einer winzigen passenden Haube. Tairenische Witwen tragen weiß und sind bekannt dafür, die Farbe anzulegen, während ihr sterbender Ehemann noch lebt. Keine sich selbst respektierende Lady wird jemals ohne ihr kleines Porzellanfläschchen mit Riechsalz gesehen.

Bürgerliche Frauen können sich den Luxus von Seide oder langen Kleidern nicht leisten, die im allgegenwärtigen Matsch ruiniert werden würden. Ihre Kleider haben kinnhohe Krägen, die nichts enthüllen, und knöchelhohe Säume. Die Kleider sind oft verziert mit blass-bunten Schürzen, normalerweise in einer Kombination von zwei oder drei von unterschiedlicher Größe, jede kleiner als die darunter liegende. Hüte, wenn getragen, sind breitkrempig und aus Stroh und oft gefärbt, um zu den Schürzen zu passen.

Jeder, egal von welcher Klasse, der es wünscht, durch die äußere Stadt zu gehen, muss das barfuß tun oder einen speziellen Schuh tragen, genannt "Klog", der eigentlich eine kleine hölzerne Plattform ist, die an den Sohlen der Schuhe des Trägers befestigt wird, um sie aus dem Matsch zu heben. Bambusstäbe werden auch von vielen benutzt bei dem schwierigen Prozess, die Tairenischen Straßen zu durchqueren.

Eine reiche Nation[]

Neben dem Stein ist Tear am besten bekannt für sein Öl und seine Pferde. Das Öl wird in Olivenfarmen überall im Land produziert und über den Hafen exportiert. Die Olivenfarmen werden nicht von den Bauern besessen, die dort arbeiten, sondern von den Lords, die fett werden von dem Profit. Tears Hauptrivale in dieser Industrie ist der kleine, benachbarte Stadtstaat Mayene und ihr Ölfisch. Wegen dem Bedürfnis der Tairener, alles zu kontrollieren, hat Tear einen großen Teil seiner Geschichte damit verbracht, Mayene zu annektieren oder kontrollieren, hat jedoch niemals vollständig gesiegt. Das Resultat aus dieser Niederlage hat zu einem nationalen Hass auf Mayene geführt, der nur dem auf Illian nachsteht.

In Tear spielen nur Bauern mit Würfeln. Lords, die spielen wollen, ziehen ein Kartenspiel namens Schneiden vor. Spielkarten sind handgemalt und zeigen verschiedene Charaktere, wobei die Herrscher im Deck normalerweise die jeweiligen herrschenden Nationen der Zeit zeigen, zu der die Karten gemalt wurden, mit den eigenen Herrscher der jeweiligen Zeit als höchste Karte, der Herr der Becher. In Tear, natürlich, ist dies ein Hochlord. Viele faule Adlige verbringen das meiste ihrer wachen Stunden damit, Schneiden zu spielen, wobei nur Frauen oder Pferde sie davon weglocken können, und das nur zeitweise.

Tear hat keine Rivalen bei der Zucht guter Pferde. Die weitbrüstigen Tairenischen Rösser sind unzweifelhaft die besten im Land, überlegen in Geschwindigkeit, Ausdauer und Schönheit. Viel von den Wäldern, inklusive dem großen Ogier-Hain, der sich gleich außerhalb der Stadt befand, wurden in Weideland verwandelt, um die großen Zuchtherden grasen zu lassen.

Die Finger des Drachen sind das Heim vieler großer Fischschulen. Als Resultat daraus floriert Tears Fischindustrie.

Tear exportiert große Mengen Getreide. In den letzten zwanzig Jahren wurde das meiste ihres Getreides nach Cairhien exportiert, um ihre verlorenen Produktionen auszugleichen. Als das cairhienische Königshaus unter den Aufständen fiel, konnten sie nicht länger das Getreide kaufen und wurde zurückgelassen mit sich füllenden Lagern und keinem Markt. Der Wiedergeborene Drache zwang die Hochlords, das Getreide als Hilfe nach Cairhien zu geben, so dass sie es später kaufen könnten, und ihren Überschuss ihrem Feind Illian zu verkaufen. Nur eine außenstehende Macht konnte Tairener dazu bringen, an Illian zu verkaufen, da eine lange und blutige Kriegsgeschichte mit diesem Nachbarn verbindet. Tairener sind immer bereit, sofort in den Krieg mit Illan zu ziehen, trotz der Tatsache, dass es nie einen klaren Sieger gegeben hat.

Der Reichtum durch den ganzen tairenischen Handel ist groß, doch nur die Lords haben davon profitiert. In der Stadt leben Bürgerliche nur in der äußeren Stadt, außer sie sind Hausdiener. Auf dem Land leben sie unter Bedingungen, die die meisten anderen Nationen als ungeeignet für Vieh ansehen würden.

Mayene[]

"Ich werde Mayene und all seine Schiffe brennen sehen, bevor ein tairenischer Lord einen Fuß in meine Stadt setzt."
-Berelain sur Paendrag, Erste von Mayene
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Sigil

Ein goldener Habicht im Flug; der Goldene Habicht.

Banner

Ein goldener Habicht im Flug auf einem blauen Feld. Manchmal von den Mayenern Paendrags Banner genannt. Mit goldenen Fransen versehen, wo der/die Erste anwesend ist.

Hauptstadt

Mayene

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Mayene liegt auf dem Ende einer Halbinsel im Meer der Stürme, eingeklemmt von der sich abzeichnenden Masse von Tear im Westen und den Versunkenen Landen im Norden. Es ist tatsächlich ein unabhängiger Stadt-Staat, weniger als eine Nation, obwohl Tear trotz Mayenes Protesten behauptet, es sei eine Provinz. Die zerbrechliche Unabhängigkeit der Mayener wird bewahrt durch ihr einziges Hauptvermögen, die geheimen Ölfischschwärme. Das Lampenöl, das von den Ölfischen produziert wird, konkurriert mit dem von den Olivenhainen von Tear, Illian und Tarabon. Dieses Öl ist die Hauptquelle von Mayenes Wohlstand und seiner zerbrechlichen Unabhängigkeit. Trotz Tears Provinzanspruch weiß kein Tairener, wo die Ölfischschwärme sich befinden, und die Mayener tun alles dafür, es dabei zu belassen.

Die Herrscherfamilie von Mayene behauptet, Nachfahren von Artur Falkenflügel zu sein, und nutzen den Namen Paendrag. Der Mann oder die Frau, die Mayene regieren, werden "der/die Erste" genannt, was einst der erste Lord oder die erste Lady bedeutete. Derzeit ist die Erste Berelain sur Paendrag, eine junge Herrscherin, die auch eine Zeit lang als Regentin von Cairhien agierte. Ursprünglich gab es auch einen einzelnen "Zweiten" Lord oder eine Lady, doch in den letzten vierhundert Jahren änderte sich die Tradition, so dass verschiedene Lords und Ladys den Titel gemeinsam trugen. Bei einigen Gelegenheiten hat es bis zu neun Zweite Lords und Ladys gegeben.

Wegen der konstanten Bedrohung durch tairenische Mörder sind alle hohen Lords und Ladys in einfacher Selbstverteidigung trainiert, so dass sie sich nicht nur auf ihre persönlichen Wachen zum Schutz verlassen müssen. Der Stadtstaat selbst wird beschützt von der Geflügelten Garde von Mayene, der persönlichen Garde der Ersten. Ihre schimmernden roten Brustplatten und rot bewimpelten Lanzen wurden an vorderster Front vieler Konflikte in der Geschichte von Mayene gesehen.

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