Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Die Tiefe" ist das sechzehnte Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das sechzehnte Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Lan und Bukama nehmen Zimmer im Zur Blauen Rose. Sie erfahren, dass Lans Carneira Edeyn Arrel das Banner des Goldenen Kranichs erhoben hat, um Männer für den Kampf in der Fäule zu sammeln. Lan wird von sechs Männern angegriffen, die Edeyn folgen wollten und es scheint, als wollte sie ihn tot sehen. Er entschließt sich, zu ihr nach Chachin zu reisen.

Handlung[]

Lan Mandragoran[]

Blue Rose.jpg

Sie reiten zur Nordmauer, wo die Häuser billiger und alles heruntergekommener ist. Drei Gasthäuser sind voll, doch im vierten, Zur Blauen Rose, erhalten sie Zimmer. Die Wirtin Racelle Arovni kommt sofort auf sie zu, als sie beide erkennt. Ohne ein Wort gibt sie Bukama einen langen Kuss und er erklärt, er würde sich auch freuen sie zu sehen. Er stellt eine Frage, die er jedoch abbricht, und als er den Blick abwendet, verpasst ihm Racelle einen Faustschlag, dann macht sie ihm Vorhaltungen, dass er sich sechs Jahre lang nicht bei ihr gemeldet hat. Schließlich küsst sie ihn erneut, diesmal viel länger.

Hinter Lan sagt Ryne Venamar, die Wirtin könnte sicher Zimmer für sie finden und Lan begrüßt ihn erfreut. Sie gehen zu einem abgelegenen Tisch, denn Lan will nicht, dass Bukama den Malkieri mit seiner arafellianischen Frisur sieht, so dass er sich nicht noch mehr ärgert.

Die Kellnerin, die ihnen zwei volle Krüge bringt, bietet Lan an, ihn diese Nacht in seinem Zimmer zu besuchen, doch er wehrt vorsichtig ab. Ihr lauterer anzüglicher Kommentar lässt die Männer um ihn herum lachen. Ryne schickt die Frau weg und Lan weiß, dass er sie jetzt nicht mehr abweisen kann, ohne sie so zu verärgern, dass sie ein Messer zieht.

Ryne spottet über ihn, dass Lan immer noch sehr viel Glück bei Frauen hat, doch Lan sagt nichts darauf. Er weiß, dass Ryne inzwischen durch und durch Arafellianer ist und nicht verstehen kann, wieso Lan in der Öffentlichkeit so zurückhaltend auf Frauen reagiert, doch Lan wurde von einer Gruppe Malkieri erzogen; deren Bräuche beinhalten, dass der Mann in der Öffentlichkeit der Frau alles überlässt, jedoch im Privaten das Sagen hat.

Um sie herum beobachten die Leute Lan und tuscheln über ihn, doch er ignoriert sie und fragt Ryne, was ihn nach Canluum geführt hat. Der Mann berichtet, dass er einen Kaufmannszug aus Shol Arbela beschützt hat, doch der Kaufmann wurde in der vergangenen Nacht von Straßenräubern getötet, so dass er jetzt keine Arbeit für den Rückweg hat.

Ryne erklärt, er hätte Lan nicht in Canluum erwartet, und Lan sagt, er hätte keine Verletzungen im Süden erlitten. Ryne erklärt, er hätte ihn eher bei Edeyn Arrel vermutet, und Lan fragt scharf, wieso er sich bei ihr aufhalten sollte. Ryne wehrt sofort ab, dass er nichts ungehöriges sagen wollte, doch dann fragt er, ob Lan nicht gehört hätte, dass Edeyn den Goldenen Kranich gehisst hat und in Lans Namen durch die Grenzlande zieht. Sie hat allein in Canluum, die bereit sind, Lan zu folgen, um Malkier der Fäule wieder zu entreißen.

Lan ist resigniert. Er versteht plötzlich die Blicke von Alin Seroku und den Männern um ihn herum und auch die Erklärung des jungen Soldaten, dass er bereit sei. Er verlässt den Schankraum, um nachzudenken, wozu er in den Stall geht. Irgendwann machen sich die Stallburschen unter gemurmelten Entschuldigungen davon und Lan fragt sich, ob sie so viel Angst vor ihm haben. Doch er merkt auch, dass er angespannt ist, und versetzt sich ins Ko'di.

Er denkt über sein Leben nach, über den Eid, der in seinem Namen geschworen wurde, als er noch ein Säugling war, und der sein ganzes Leben bestimmt hat. Er hat immer in der Fäule gekämpft, sobald er alt genug war, als Mann anerkannt zu werden, doch niemals hat er Männer angeführt. Er hatte Begleiter, doch er wusste immer, dass das sein Kampf ist und niemals wollte er Malkier zurückholen. Doch jetzt will Edeyn es in seinem Namen tun.

Er erinnert sich, wie sie in seinem fünfzehnten Lebensjahr zu seiner Carneira wurde, bis er schließlich sechzehn wurde und in die Große Fäule ritt. Inzwischen haben sie sich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen.

Bukama betritt den Stall und fragt Lan, was er nun tun will. Lan verlässt das Ko'di. Er sagt, dass sogar Nazar Kurenin bereit ist, Edeyn zu folgen, und zählt auf, wie die anderen Malkieri wieder zu dem traditionellen Aussehen zurückkehren könnten, doch er weiß nicht, ob es den Preis wert ist.

Bukama geht zu seinem Pferd, dann sagt er Lan, dass Edeyn jeden Brauch benutzen und jedes Recht fordern wird, um Lan Zügel anzulegen und ihn für ihre Zwecke zu benutzen. Schroff fragt Lan, wie er dieser Verpflichtung entkommen soll, doch dann wechselt er das Thema und sagt, sie sollten zurück in die Taverne gehen. Scherzhaft fragt er, wie viel die Zimmer wohl kosten werden, denn er weiß, dass Racelle in dieser Nacht wohl bei Bukama schlafen wird.

Bukama stammelt einige Erklärungen, doch dann hält er Lan vor, dass das Schankmädchen Lira inzwischen jedem verkündet, dass Lan in dieser Nacht zu ihr kommen wird.

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The Rose Unfolds.jpg
Kissing the Adder.jpg
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Als sie den Stall verlassen, kommen sechs Männer auf sie zu und Lan weiß sofort, dass sie zu ihm wollen. Ihm ist klar, dass sie vor haben, ihn zu töten, und dass ihm Bukama nicht helfen kann, denn ein Eid bindet ihn. Mit einem scharfen Befehl weist er Bukama an, das Tor zu verschließen.

Erneut im Ko'di versunken kämpft er mit den sechs Männern. Im Wissen, dass kein Mann ohne Verletzung oder die Gefahr, zu sterben, mit sechs kämpfen kann, denkt er nur daran, dass er die Pflicht hat, Bukama zu beschützen, der ihn als Säugling aus der Gefahr gebracht hat. Doch schließlich sind alle Angreifer tot.

Und plötzlich kommen Menschen in den Stallhof, die den Lärm gehört haben. Rnye sagt, er habe das Glück des Dunklen Königs, Lira redet darüber, eine Aes Sedai zu holen, und will seine Wunden nähen. Racelle Arovni beschwert sich lautstark über Räuberbanden, die am helllichten Tag zuschlagen, während sie Befehl gibt, die Stadtwache zu holen.

Ryne sagt, er glaube nicht daran, dass das Räuber waren, denn er hat einen von ihnen gesehen, wie er Edeyn zugehört hat. Und es schien ihm zu gefallen, was er hörte. Er erklärt, dass sie davon zu reden begann, als es hieß, Lan sei bei Tar Valon gefallen. Er sagt auch, dass sie Königin hätte werden können, wenn Lan tot wäre.

Als Lan und Bukama ihn ansehen, sagt er schnell, er wolle niemandem Schuld zuweisen, vor allem nicht Edeyn. Doch Lan weiß, dass sie durchaus solche Befehle hinterlassen haben könnte; was ihn stört ist, dass jemand es laut ausspricht.

Bukama fragt, wohin sie gehen, und Lan sagt, sie würden nach Chachin reiten. Ryne erklärt, er wolle mit ihnen reiten, denn er will sich noch nicht der Frau des toten Kaufmannes stellen.

Lan wäre lieber in die Große Fäule geritten, doch er weiß, dass er sich Edeyn stellen muss.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Beruf

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

  • Banner des Goldenen Kranichs

Sonstige[]

Schwertform

Zitate

  • Gegen den Schatten anzutreten, solange Eisen hart ist und Stein besteht. Die Malkieri zu verteidigen, solange noch ein Tropfen Blut in den Adern fließt. Zu rächen, was nicht verteidigt werden kann.
  • Deine Carneira trägt einen Teil deiner Seele für alle Zeiten als Band in ihrem Haar.
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