Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Die Flamme von Tar Valon
  2. Der Empfang
  3. Freunde und Feinde
  4. Herbeizitiert
  5. Der Schatten in Schienar
  6. Düstere Vorzeichen
  7. Der Ruf des Blutes
  8. Der Wiedergeborene Drache
  9. Abschied
  10. Die Jagd beginnt
  11. Das Muster schimmert hindurch
  12. Ins Muster verwoben
  13. Von Stein zu Stein
  14. Wolfsbruder
  15. Brudermörder
  16. Im Spiegel der Dunkelheit
  17. Entscheidungen
  18. Zur Weißen Burg
  19. Unter dem Dolch
  20. Saidin
  21. Die Neun Ringe
  22. Heimliche Beobachter
  23. Die Prüfung

Nächster Band

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"Die Jagd beginnt" ist das zehnte Kapitel des dritten Bandes Die Große Jagd. Gleichzeitig ist es das zehnte Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Horn-icon.gif

Sie folgen tagelang der Spur der Trollocs und treffen dabei mehrmals auf Lager mit menschlichen Überresten, die den Trollocs als Nahrung dienten, und zwei mal auf leere Dörfer. Mat und Perrin reden immer noch nicht mit Rand. Im zweiten Dorf wird er von etwas merkwürdigem erfass, das ihn in eine Zeitschleife zu ziehen versucht, doch Rand kann sich befreien. An einem Haus finden sie die angenagelte Leiche eines Myrddraal und jeder fragt sich, wer so etwas einem Halbmenschen antun kann.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Shienar

Ingtar treibt sie so an, dass Rand das Gefühl hat, der Shienarer wollte schon innerhalb der ersten Stunde die Diebe und das Horn von Valere finden. Ihr Weg führt sie steil nach Süden.

Wann immer Rand versucht, zu Mat und Perrin zu gelangen, reiten sie voraus oder lassen sich zurückfallen; dabei ist es immer Mat, der den Ton angibt, Perrin folgt ihm nur zögernd. Rand fühlt sich schuldig, doch er hat keine Chance, ihnen das zu sagen.

Nach einiger Zeit beginnen sie, eine Meile zu laufen, dann wieder eine Meile zu reiten, um die Pferde zu schonen. Der einzige, dem das wirklich Spaß macht, ist Loial.

Als die Dämmerung einsetzt, schlagen sie ihr Lager auf und Rand, der sich fest vorgenommen hat, sich umzuziehen, sucht nach seinen Sachen. Doch er findet erneut nur die protzigen Mäntel, die ihm Lady Amalisa hat anfertigen lassen. Ingtar erklärt ihm, dass Moiraine sie ihm hat einpacken lassen.

Als das Essen verteilt wird, stellt sich Masema, der mit Kochen dran ist, absichtlich so an, dass er Rand die Hand verbrennt, aber Uno rügt ihn. Rand merkt einmal mehr, dass Masema ihn nicht leiden kann. Rand setzt sich zu Ingtar, Loial, Mat und Perrin, die diesmal nicht gleich wieder gehen. Ingtar erklärt ihm, dass Uno ihn vermutlich wegen seines Reiherschwertes immer so merkwürdig ansieht. Masema hat drei Jahre lang gegen die Aiel gekämpft und hasst Rand vermutlich, weil er aussieht, als wäre er auch einer.

Rand versichert Ingtar, dass er nur ein Bauernjunge aus Andor ist und Mat stimmt ihm zu, wenn auch mit unfreundlichen Worten, aber Loial bestätigt Ingtar, indem er Rand daran erinnert, dass er ihn bei ihrem ersten Treffen ebenfalls für einen Aiel hielt. [1] Rand muss daran denken, dass Gawyn ebenfalls etwas in der Art zu ihm gesagt hat. [2]

Ingtar erzählt ihnen, dass er schon gegen Aiel gekämpft hat und dass sie die härtesten Menschen sind, die er kennengelernt hat.

Rand kann lange nicht einschlafen und vor Sonnenaufgang brechen sie schon das Lager ab und reiten weiter, ehe die Sonne wirklich aufgegangen ist. Zwei Stunden später finden sie ein verlassenes Lager, wo mehrere Schattenfreunde als Trolloc-Mahlzeit dienten.

Sie folgen der Spur weiter, die mehrmals die Richtung ändert. Uno sagt, dass sie aufholen. So geht es mehrere Tage weiter. Je länger es dauert, desto mehr treibt Ingtar sie zur Eile an und spricht ständig von dem Ruhm und der Ehre, die sie dadurch erlangen werden.

Sie erreichen den Erinin und ein Dorf an dessen Ufer. Die Spur hat sie direkt dort hin geführt und sie wissen nicht, ob es eine Falle ist. Das Dorf ist jedoch vollkommen leer, doch plötzlich sieht Uno eine Frau in einem weißen Kleid an einem Fenster, als er jedoch das Haus betritt, ist sie verschwunden. [3] Sie vermuten, dass die Dorfbewohner als Nahrung für die Trollocs mitgenommen wurden.

Ingtar befragt Hurin, was in dem Dorf geschehen ist. Dieser behält Perrin im Auge, denn der Schmiedelehrling hatte gesagt, dass es in dem Dorf irgendwie falsch riecht. Er sagt, dass Menschen verletzt wurden und dass die Spur über den Fluss führt.

Masema und Ragan durchqueren den Fluss, um die Fähre zu holen und zuvor die Gegend auszukundschaften, ob sich dort eine Falle befindet. Als sie zurück kommen, berichtet Ragan, dass es dort etwas gibt, was sie sehen müssten.

Als sie auf der Fähre sind, spricht Perrin von ihrer Fahrt über den Taren, als sie die Zwei Flüsse verließen. Er sagt, dass es diesmal schlimmer wird, will sich aber nicht äußern. Hurin sieht ihn misstrauisch an. An einer großen Eiche finden sie das, was Ragan ihnen zeigen wollte: Changu und Nidao. Man hat sie bei lebendigem Leibe gehäutet und aufgehängt.

Ingtar befielt, sie anständig zu begraben, da man nicht sicher sein kann, dass sie wirklich Schattenfreunde waren. Er ist der einzige, der die zeremoniellen Begräbnisworte spricht, da es keinen Zweifel daran gibt, wer die Wachen am Hundetor tötete, um die Trollocs in die Festung von Fal Dara hereinzulassen, aber er will sie ehren, da sie Agelmar am Tarwin-Pass das Leben retteten.

Der Weg führt sie weiter nach Süden. Ingtar sagt, sie werden in drei Tagen das Schlachtfeld von Talidar erreichen. Sie kommen an uralten Ruinen vorbei, die aus einer Zeit stammen, als die Landkarte noch ganz anders aussah.

Sie unterhalten sich über die vergangenen Nationen und Ingtar bringt sie alle mit einer sehr pessimistischen Sicht der Zukunft zum Schweigen, indem er fragt, wie lange es wohl noch dauern wird, bis es nur noch die Grenzlande gibt und bis zum Meer der Stürme nichts als Trollocs.

Sie erreichen ein weiteres leeres Dorf und auch diesmal erklärt ihnen Hurin, dass es schlimm war. Ingtar lässt das Dorf durchsuchen.

Rand betritt ein Haus, es sieht aus, als hätte die Familie dort gerade essen wollen. Er blinzelt und plötzlich sieht er die Szene vor sich, kurz bevor die Trollocs eindrangen. Die Szene wiederholt sich immer wieder und es wird immer kälter im Raum. [4] Die Fliegen, die vorher nur vereinzelt im Raum waren, werden immer mehr. Es kostet ihn fast alle Kraft, er greift nach etwas Heißem, wie Feuer in sich, dann kann er sich befreien. [5] Alles ist wieder normal, aber alle Fliegen, die vorher schon da waren, sind tot.

Ein Ruf scheucht sie auf, als er das Haus verlässt. An der Tür eines großen Hauses finden sie die mit Dornen angenagelte Leiche eines Myrddraal. Mat fragt, wer sowas einem Myrddraal antun kann und seine Stimme quiekt dabei. Sie verlassen das Dorf so schnell wie möglich, immer weiter nach Süden.

Charaktere[]

Erwähnt

Tiere

Gruppen[]

Erwähnt

Berufe

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

  • Eid der Aiel
  • Das Nichts
  • Beerdigungszeremonie der Shienarer
    • Das Licht leuchte Euch, und der Schöpfer schütze Euch. Die letzte Umarmung der Mutter heißt Euch zu Hause willkommen.

Anmerkungen[]

  1. Das Muster wird gewebt (Kapitel)
  2. Das Gewebe festigt sich (Kapitel)
  3. Lanfear
  4. Das könnte eine Falle von Lanfear sein, die Rand dazu bringen will, die Macht zu lenken. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie von Padan Fain stammt und durch eine seiner neuen Fähigkeiten ausgelöst wurde.
  5. Rand benutzt die Macht, um sich zu befreien.
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