Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Trolloc-Jäger
  2. Bei den Tuatha'an
  3. Ein fehlendes Blatt
  4. Der Wolf leckt seine Wunden
  5. Der Sturm naht
  6. Das Schwert des Kesselflickers
  7. Schleier
  8. Eine Vorhersage geht in Erfüllung
  9. Ein Angebot wird abgelehnt
  10. Die Kaltfelsenfestung
  11. Fallen
  12. Enthüllungen in Tanchico
  13. Hilfe in der Not
  14. Eine bindende Entscheidung
  15. Im Palast
  16. In die Tiefe
  17. Goldauge
  18. Die Stunde der Wahrheit
  19. Die Fallen von Rhuidean

Nächster Band

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"Die Fallen von Rhuidean" ist das neunzehnte Kapitel des neunten Bandes Der Sturm bricht los. Gleichzeitig ist es das achtundfünfzigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand kämpft in Rhuidean mit Asmodean. Nachdem er den Verlorenen besiegt hat, schirmt Lanfear diesen ab, so dass er nur noch ein winziges bisschen Macht lenken kann. Asmodean soll Rand als Lehrer dienen. Rand holt sich die Zugangsschlüssel-Ter'angreal.

Die Shaido ziehen Richtung Rückgrat der Welt.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Ort außerhalb der Realität, Gleiten

Rand befindet sich auf einer Treppe im Nichts. Er läuft hinauf und hinter ihm verblassen die Stufen, sobald er sie verlassen hat. Als er sich fragt, ob er sie selbst erschaffen hat, oder ob sie einfach so existieren, beginnen auch vor und hinter ihm die Stufen zu verschwinden und er hört auf, darüber nachzudenken, und läuft weiter. Er erinnert sich, dass er dieses Gewebe schon einmal benutzt hat. [1]

Nach und nach passen sich die Stufen seinen langen Schritten an und hängen weiter auseinander, und Rand denkt, dass ein Sturz hier vielleicht ewig dauern könnte. Er fragt sich, wie viel Vorsprung Asmodean wohl hat und welche besseren und schnelleren Möglichkeiten der Verlorene kennt. Die alte Wunde an seiner Seite beginnt wieder zu schmerzen.

Dann sieht er Asmodean vor sich, der nicht läuft, sondern auf einer Plattform gleitet und Rand bleibt stehen und tut es ihm nach, ohne zu wissen, wie. [2] Er betrachtet Asmodean und dessen fremdartige Kleidung. Von dem Verlorenen gehen schwarze Drähte aus, die in der Dunkelheit verschwinden. Als Asmodean sich zu ihm umdreht, erkennt Rand überrascht den Gaukler Jasin Natael und nicht Hadnan Kadere, wie er eigentlich vermutet hatte.

Asmodean bemerkt ihn und dann schießt seine Plattform davon, während eine Feuerwand auf Rand zu kommt. Er zerstört sie, doch es folgen drei weitere. Da er Asmodean jetzt nicht mehr sehen kann, zieht er so viel er kann von Saidin an sich, um sich zu schützen, und lässt die Feuerwand einfach verschwinden. Er will Asmodean fangen und nicht töten.

Vor sich sieht er Asmodean anhalten und eine Öffnung in den Sonnenschein schaffen. Ehe sich die Öffnung wieder schließen kann, blockiert Rand sie. Er denkt daran, dass er Asmodean unbedingt folgen muss und wird direkt von der Plattform durch die Öffnung geschleudert. Als er sich umsieht, merkt er, dass er nur fünfzig Schritte von der Nebelwand um Rhuidean entfernt ist.

Als er bemerkt, dass die sich schließende Tür seinen Stiefelabsatz glatt abgeschnitten hat, nimmt er sich noch fester vor, Asmodean gefangen zu nehmen, da dieser so viel weiß. Dann rennt er in den Nebel. Kurz bevor er heraus kommt, erkennt er eine Falle von Asmodean, die ihn in vier Teile zerschnitten hätte. Er prägt sich ein, wie sie funktioniert, und lässt sie dann verschwinden.

Auf der Straße vor sich sieht er Asmodean laufen. Es fällt ihm jetzt schwer, Saidin zu benutzen. Um den Verlorenen aufzuhalten, lässt er vor ihm einige Säulen zerspringen. Asmodean greift ihn erst mit Feuer an und danach mit Blitzen. Rand zerstört die Gewebe, ohne genau zu wissen, wie und folgt dem Verlorenen, geschützt durch eine Blase, in die er sich selbst gehüllt hat, um den Fallen zu entgehen.

Auf dem großen Platz werden Ter'angreal und andere Gegenstände durch ihren Kampf zerstört. Asmodean scheint etwas zu suchen und rand kann erkennen, was das ist: eine aus weißem Stein gehauene, einen Fuß lange Figur eines Mannes mit einer Kristallkugel in der Hand.

Beide erreichen die Figur beinahe gleichzeitig und greifen danach, und ziehen gleichzeitig durch den Ter'angreal Saidin an sich, das von einem der beiden mächtigsten Sa'angreal gespeist wird. Rand kann vor sich die halb begrabene Statue in Cairhien sehen, die wie die Sonne glüht. [3]

Rand hat das Gefühl, mit so viel Macht in sich alles vollbringen zu können, sogar das Wiederbeleben des toten Kindes im Palast von Tear, doch auch der Makel wird stärker, je mehr Saidin er an sich zieht. Reißend und rollend kämpfen sie um die Statue und greifen sich gleichzeitig gegenseitig mit der Einen Macht an.

Rand fühlt sich müde von den vergangenen, schlaflosen Nächten. Ihm wird bewusst, dass er sich inzwischen nur noch an den Ter'angreal klammert und nicht versucht, ihn dem Verlorenen zu entreißen. Auch Asmodean scheint erschöpft zu sein, doch inzwischen kann Rand spüren, dass sie genau gleich viel von Saidin zur Verfügung haben.

Als sie aufeinander prallten, fühlt Rand den Angreal in seiner Tasche. Er fragt sich, ob dieser etwas ausmachen kann. In Asmodeans Augen sieht er, dass der Verlorene sicher ist, gewinnen zu können.

Rand denkt über die schwarzen Drähte nach, die er anfangs bei Asmodean gesehen hat, und die jetzt nicht mehr zu sehen sind. Er konzentriert sich und zieht auch aus dem Angreal Saidin, dann formt er in seinem Geist ein Schwert und schlägt nach den Drähten, die er sich vorstellt. Asmodean schreit auf, als die Verbindung durchtrennt wird, dann stürzt er und bleibt bewegungslos liegen. [4]

Erleichtert entfernt sich Rand mit dem Ter'angreal. Um ihn herum ist alles zerstört durch die bebende Erde, die Rand und Asmodean durch ihren Kampf aufgerüttelt haben. Zu seiner Erleichterung stehen der Gläserne Säulen-Ter'angreal und Avendesora noch. Außerdem beginnt sich der Nebel um Rhuidean aufzulösen und Rand kann sehen, dass selbst die Berge, die das Tal von Chaendaer umgeben, einiges abbekommen haben.

Asmodean richtet sich auf und will auf Rand zu kriegen, doch der droht ihm mit der Faust. Lanfear erscheint und spottet über die Zerstörung, die die beiden Männer angerichtet haben. Dann betrachtet sie die Statue und erklärt, sie hätte gedacht, alle seien zerstört worden. Rand hält den Ter'angreal fester, doch Lanfear erklärt, für sie sei er nicht benutzbar. Aber ihre Augen wandern suchend über den Schutt.

Sie erklärt Rand, dass er die Macht durch einen der beiden großen Sa'angreal gelenkt hat, von denen sie ihm erzählt hat und versucht ihn zu überzeugen, dass sie gemeinsam damit alles vollbringen könnten. Asmodean fleht sie an, ihm zu helfen, doch Lanfear weiß noch nicht, was Rand ihm angetan hat.

Rand steht auf und erklärt ihr, dass er Asmodeans Verbindung zum Dunklen König durchtrennt hat, was sie sehr erschüttert. Asmodean beginnt zu weinen und Lanfear fragt verwirrt, ob Rand ihn zum Licht bekehren will.

Rand erklärt, dass sie es war, die ihn darauf gebracht hat, da es ihr Plan war, Asmodean als Lehrer für Rand zu holen. Da Asmodean jetzt vom Dunklen König getrennt ist, wird er dies sicher vor den anderen geheim halten wollen, und würde Rand unterrichten, da er keine andere Zuflucht mehr hat. Asmodean bettelt Lanfear an, ihm zu helfen und den anderen zu erklären, was geschehen ist, und dass er dem Großen Herrn der Dunkelheit treu ist.

Lanfear sagt Rand, dass die anderen leicht glauben würden, dass Asmodean sich ihm angeschlossen hat, da er immer nur für seinen Vorteil handelt. Außerdem webt sie eine Abschirmung um den Verlorenen, die nur ein kleines Bisschen von Saidin hindurch lässt, gerade genug, um Rand zu unterrichten, auch wenn sie sich mit der Zeit auflöst.

Asmodean bettelt Lanfear erneut an und nennt sie Mierin, was sie so wütend macht, dass sie ihn mit Saidar angreift. Rand ist zu müde, um mehr von der Einen Macht an sich zu ziehen, und lenkt nur ein winziges Rinnsal, das allerdings eine weißglühende Wand zwischen den Verlorenen errichtet und einen weiteren Palast explodieren lässt.

Lanfear ist zunächst so wütend, dass Rand glaubt, sie würde auch ihn gleich töten, doch sie beruhigt sich schnell wieder und erklärt, dass sie Asmodean noch brauchen. Er fragt, ob sie irgend jemandem im Alcair Dal etwas angetan hat und Lanfear entgegnet, ob er nicht endlich eingesehen hätte, dass er Egwene gar nicht liebt, oder vielleicht Aviendha. Rand reißt sich zusammen und sagt, dass er sie noch benutzen kann.

Lanfear lacht und erklärt, als Lews Therin hätte er ein zu weiches Herz gehabt, um jemanden zu benutzen. Sie sagt, dass sie niemandem etwas getan hat. Dann betrachtet sie erneut das zerstörte Rhuidean und sagt, dass Rand und Asmodean sehr gründlich waren, doch ihm ist klar, dass sie nach etwas sucht. Als sie ihn wieder ansieht, merkt er, dass sie darüber nachdenkt, ihm die kleine Statuette des Mannes mit der Kristallkugel zu entreißen, um ihn nicht zu stark werden zu lassen. Doch dann öffnet sie ein Portal in einen Palast.

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Rand fragt, wer aus der Händlerkarawane sie war. Lanfear gibt zu, dass sie Keille Shaogi war. Sie erklärt, dass er Isendre sicher eher im Verdacht gehabt hätte, die glaubte, nur einfache Schattenfreunde vor sich zu haben. Lächelnd erklärt sie, dass die schlanke schöne Frau sicherlich Mühe haben wird, den Aiel zu erklären, warum sich so viele von deren goldenen Armreifen in ihrer Truhe befinden.

Rand fährt sie an, dass sie gesagt habe, niemandem etwas angetan zu haben. Doch Lanfear erklärt nur, dass er Isendre sicher davor bewahren kann, verprügelt und nur mit einem Wasserschlauch ausgestattet in die Wüste geschickt zu werden. Sie lacht darüber, wie sehr sich die Aiel inzwischen von den Da'shain Aiel unterscheiden, und verschwindet dann durch ihr Portal. Rand sieht ihr nach und denkt an den Namen Mierin, den er schon in den gläsernen Säulen gehört hat. [5] Er fragt sich, ob Lanfear sich schon damals dem Dunklen König verschrieben hat.

Asmodean steht auf. Seine Kleidung ist zerrissen und schmutzig. Er erklärt Rand, dass er kein guter Lehrer ist und dass seine Verbindung zum Dunklen König ihn davor bewahrte, durch Saidin wahnsinnig zu werden. Er sagt, Lanfear habe ihn nur ausgewählt, weil es sonst niemanden gibt, um Rand zu unterrichten.

Rand überquert den mit Schutt und kaputten Gegenständen übersäten Platz und findet schließlich eine kleine Staute einer Frau mit einer Kristallkugel in der Hand. Asmodean erklärt, dass Lanfear diese gesucht hat und dass sie Rand töten wird, um sie zu bekommen. Doch Rand sagt, dass sie eher Asmodean töten würde, da sie ihn liebt. Doch ihm ist nicht wohl dabei.

Rand denkt darüber nach, den kleinen Ter'angreal zu zerstören, behält ihn jedoch, weil er nicht sicher ist, ob er sie nicht noch einmal brauchen kann. [6] Als er sich umsieht, merkt er, dass der Nebel um Rhuidean jetzt beinahe ganz verschwunden ist, und dass Wasser aus dem Boden quillt. Es wird aus dem unterirdischen Süßwasserozean unter Rhuidean gespeist und fängt an, einen kleinen See zu bilden. Rand ist sicher, dass sich in dieser Stadt bald Menschen ansiedeln werden.

Rand öffnet eine Tür in die Schwärze, in der er zuerst Asmodean verfolgt hat. Sie besteigen gemeinsam eine der Steinstufen und gleiten los. Rand erklärt, dass er Asmodean nicht mit seinem Namen ansprechen kann und der erklärt ihm, dass er damals Joar Addam Nessosin genannt wurde. Aber auch diesen Namen will Rand nicht benutzen. Er sagt, dass er ihn weiterhin Jasin Natael nennen wird und verlangt, dass dieser ihm zuerst zeigt, wie er seine Träume schützen kann.

Im Alcair Dal angekommen regnet es immer noch, aber anders, als Rand gedacht hat, kämpfen die Aiel nicht mehr. Auf dem Felsvorsprung sind jetzt auch Egwene, Aviendha und Moiraine, zusammen mit den Weisen Frauen. Bevor jemand etwas über seine ungewöhnliche Ankunft zusammen mit Natael sagen kann, trägt Rand Adelin auf, dass Isendre auf dem Markt nicht weiter verprügelt wird.

Egwene fragt sofort, woher er das wusste, und Moiraine will wissen, wo er gewesen ist und wie er dort hin kam. Die Weisen Frauen sehen aus, als wollten sie die Antworten aus ihm herausprügeln.

Ohne Moiraine zu antworten fragt Rand, was geschehen ist. Rhuarc erklärt ihm, dass die Shaido abgezogen sind. Einige Krieger der Tomanelle, Goshien, Shaarad und Chareen sind ebenfalls abgezogen, und auch wenn sie anscheinend nicht den Shaido gefolgt sind, so haben doch einige ihre Speere fortgeworfen und sind davon gerannt. Rhuarc erklärt, dass keine Taardad gegangen sind und dass sie ihm folgen werden, wohin auch immer er geht.

Rand betrachtet die Aiel im Talkessel und denkt daran, dass er noch härter werden muss. Er besteigt sein Pferd, Natael kommt zu ihm, genau wie Aviendha, und die Töchter des Speers gruppieren sich um ihn. Er sagt, dass es ein langer Weg wird und dass es beginnen wird, wenn die anderen Clanhäuptlinge ankommen. Rhuarc sagt, dass es schon vor langer Zeit begonnen hat, doch dass niemand weiß, wie es enden wird.

Nachwort[]

Und als das Blut auf den Boden geträufelt wurde, wo nichts wachsen konnte, erhoben sich daraus die Kinder des Drachen, das Volk des Drachen, dafür gerüstet, mit dem Tod zu tanzen. Und er rief sie herbei aus den verwüsteten Ländern, und sie überzogen die Welt mit Krieg.

- aus Das Rad der Zeit
von Sulamein so Bhagad
Chefhistoriker am Hof der Sonne,
im Vierten Zeitalter

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Sonstige[]

Prophezeiung von Rhuidean

  • Er wird euch zusammenfügen und vernichten.

Anmerkungen[]

  1. Gegen den Schatten (Kapitel)
  2. Asmodean benutzt das Gleiten, da er vermutlich befürchtet hat, dass Rand seine Stränge erkennen und ihm folgen könnte, wenn er das Schnelle Reisen benutzt (Auflösung (Kapitel) oder weil er mehr Macht für das Schnelle Reisen benötigt und Rand damit auvmerksam machen könnte. Hier kann Rand ihm nur folgen, weil er Asmodeans Ziel kennt und hat ihn auch nur deshalb aufgespürt, vermutlich beeinflusst durch sein Ta'veren.
  3. Choedan Kal
  4. Rand hat damit Asmodeans Verbindung zum Dunklen König getrennt und ihm somit den Schutz vor dem Makel und dem Wahnsinn genommen.
  5. Die Geweihten (Kapitel)
  6. Möglicherweise entsteht hier in ihm schon der Plan, Saidin zu Reinigen, mit Hilfe einer Aes Sedai.
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