Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Löwe auf dem Hügel
  2. Der Neuankömmling
  3. Die Augen einer Frau
  4. Sinn für Humor
  5. Ein anderer Tanz
  6. Schattengewebe
  7. Überlegungen
  8. Der Sturm braut sich zusammen

Nächster Band

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"Die Augen einer Frau" ist das dritte Kapitel des dreizehnten Bandes Die Fühler des Chaos. Gleichzeitig ist es das dritte Kapitel des sechsten englischen Originalbandes Lord of Chaos, der als Herr des Chaos auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand bringt Taim zum Bauernhof, wo sich Männer versammelt haben, die lernen wollen, die Eine Macht zu lenken. Rand beauftragt Taim, sie auszubilden, dann geht er, um Weiramon in Tear aufzusuchen.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Rand öffnet ein Portal auf eine Lichtung nahe des Bauernhofes; etwas, das er von allein gelernt hat, da Asmodean es ihm nicht beibringen konnte. Die Töchter des Speers eilen sofort hindurch, um die Umgebung zu sichern, obwohl Rand sicher ist, dass das nicht notwendig ist.

Er sagt Taim, es sei ein Tor und er würde ihm zeigen, wie man es webt, wenn Taim es noch nicht dieses mal verstanden hätte. Dann geht er selbst hindurch, und Taim und weitere Töchter folgen ihm. Aviendha folgt ihm, doch er lässt das Tor verschwinden, ehe sie selbst hindurch treten kann.

Während sie durch das Wäldchen laufen, erklärt Rand, dass Taim sich auch vor den Verlorenen und verschiedenen Schattenwesen in Acht nehmen muss. Er sagt, dass diese nicht nur an der Fäule sind, sondern durch die Kurzen Wege überall in den Westlanden auftauchen können. Er fährt fort, dass vermutlich alles, was Taim in Legenden und Geschichten gehört hat, wirklich existiert. Er berichtet von Baalsfeuer, sagt aber, dass er es ihm nicht beibringen soll, und Taim es auch niemandem beibringen darf, falls er es bereits beherrscht. Außerdem warnt er ihn vor Blasen des Bösen.

Taim bleibt ruhig und sagt, er hätte bereits Schattengezücht getötet und würde sich zu helfen wissen, wenn ihm weiteres begegnet. Rand ist zufrieden, als er sagt, er wüsste nicht, was Baalsfeuer ist.

Sie kommen aus dem Wald heraus und sehen in der Nähe den Bauernhof. Man sieht Frauen und Kinder und einige Männer. Es sind siebenundzwanzig, und einige von ihnen sind gerade erst aus dem Jungenalter heraus. Rand nimmt sie trotzdem auf, da er weiß, dass die Weiße Burg auch sehr junge Novizinnen aufnimmt.

  • Eben Hopwil: mager er Bursche, behauptet zwanzig zu sein, ist aber sicher fünf Jahre jünger. Große Nase und große Ohren. viele Sommersprossen. Andoraner
  • Fedwin Morr: vermutlich so alt wie Hopwil, weniger Sommersprossen, kräftiger. Andoraner
  • Damer Flinn: runzilges Gesicht, hinkt, dünner Kranz weißer Haare. War Mitglied der königlichen Garde, bis er einen Speer eines Soldaten aus Murandy in die Hüfte abbekommen hatte. ist kein Schwertkämpfer, aber erfahren genug, um den anderen etwas beizubringen. Andoraner

Als die Menschen ihn und die Aiel sehen, rennen sie schreiend zu den Häusern und beobachten sie furchtsam. Rand fragt Taim, wie viele der Männer er an diesem Tag noch überprüfen kann, da er so schnell wie möglich wissen will, wer von ihnen in der Einen Macht ausgebildet werden kann.

Taim reagiert zunächst verächtlich, doch dann sieht er Rand überrascht an und sagt, dieser beherrsche zwar das Schnelle Reisen könne aber keinen Mann überprüfen. Rand ärgert sich, dass er seine Unwissenheit zugeben muss und sagt, dass manche von ihnen den Gebrauch der Einen Macht gar nicht erlernen wollen und manche sicher nur die Chance sehen, Ruhm und Reichtum zu erlangen. Aber er will alle behalten, die es lernen können.

Taim fragt zweifelnd, ob er wirklich diesen armseligen Haufen unterrichten will, und Rand entgegnet, dass es eine wichtige Aufgabe ist, die er selbst erfüllen würde, wenn er die Zeit hätte. Er wirft Taim vor, dass dieser von Vertrauen gesprochen hätte und sagt, er würde ihm diese Männer anvertrauen. Taim erklärt sich einverstanden.

Als Rand ihn vorstellt, sehen alle ihn fassungslos an. Sie scheinen zu erwarten, dass Rand und Taim miteinander kämpfen werden. Er fordert die Männer auf, sich Taim vorzustellen.

  • Jur Grady: sechs oder sieben Jahre älter als Rand, dunkle Augen. Bauer
  • Sora Grady: Jurs Frau. junge, mollige Frau, helles Haar. vierjähriger Sohn

Jur Grady tritt zu Rand und erklärt ihm stammelnd, dass er gern mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn wieder heimkehren würde. Rand antwortet ihm, dass er gehen kann, wenn er will, solange er noch nicht angefangen hat, Saidin zu benutzen. Er sagt ihm, dass er ein Soldat ist, sobald er erst einmal damit begonnen hat, und damit Pflichten zu erfüllen hat, aber auch, dass Jur auf seinem Hof vielleicht sicher wäre, da es selbst während der Letzten Schlacht noch einige sichere Orte auf der Welt geben müsste. Aber er bittet Jur, sich wenigstens überprüfen zu lassen, da es schade wäre, auch nur einen einzigen Mann zu verlieren, der es vielleicht lernen kann.

Als er sich von Jur abwendet, fühlt er sich schlecht, weil er das Gefühl hat, die Menschen genauso zu manipulieren, wie die Aes Sedai es tun. Taims Worte machen ihn wieder auf die Gruppe aufmerksam, als der ehemalige Falsche Drache erklärt, die Namen seien unwichtig, er wolle zuerst mit der Überprüfung beginnen.

Er wählt Damer Flinn als ersten Mann, und erklärt, was er tun würde, um ihn zu prüfen. Rand weiß, dass die Erklärung eigentlich für ihn bestimmt ist und beobachtet Taim aufmerksam. Als dieser eine winzige Flamme erscheinen lässt, merkt Rand, dass er erleichtert ist, dass Taim wirklich die Macht lenken kann.

Rand beobachtet ganz genau, was geschieht und konzentriert sich ebenso stark wie Damer Flinn, der offensichtlich Angst hat. Nach einer viertel Stunde plötzlich spürt er etwas, das von Flinn auszugehen scheint und noch einige Minuten später sagt Taim überrascht, dass der alte Mann es lernen kann. Flinn lächelt zwar, doch er wirkt unglücklich.

Taim sagt zu Rand, dass er sich nicht wundern würde, wenn alle Männer die Überprüfung bestehen, da Rand unverschämtes Glück hat. Die Männer um sie wirken weniger hoffnungsvoll, da einige Angst habe und lieber heim wollen.

Als nächstes wählt Taim einen Mann namens Kely Huldin für die Überprüfung aus. Rand weiß, dass das prüfen der anderen sechsundzwanzig Männer den ganzen Tag dauern kann und denkt daran, dass er noch viel zu tun hat. Er verabschiedet sich, während Lews Therin in seinem Kopf schreit, dass er alle Männer töten soll und niemandem vertrauen darf.

  • Kely Huldin: dunkelhaariger Weber jenseits der dreißig. verheiratet. mollig, Seine Ehefrau ist anwesend.

Noch bevor Rand den Wald wieder erreicht hat, holt Taim ihn ein. Er ist frustriert und sagt, Rand solle bleiben, bis er verstanden hat, wie die Überprüfung funktioniert und fragt, ob dieser alles auf seinen Schultern abladen wollte. Rand erwidert, er habe es bereits verstanden und wolle Taim tatsächlich die ganze Verantwortung überlassen. Er sagt, Taim solle den Männern so schnell wie möglich alles beibringen und dafür sorgen, dass er bald ein paar weitere Männer hat, die ihm helfen können.

Taim fragt, ob Rand will, dass er ihnen Waffen der Einen Macht beibringt und Rand bestätigt das. Er weiß, dass er schon Glück hat, wenn Damer Flinn der einzige Mann mit der Fähigkeit bleibt, denn die Aes Sedai haben dreitausend Jahre lang alle Männer mit der Fähigkeit gedämpft und vermuten inzwischen selbst, dass sie dadurch begonnen haben, die Fähigkeit zum Machtlenken aus der Menschheit herauszuzüchten. Rand erklärt Taim, dass dieser so schnell wie möglich so viele Männer wie möglich finden und ausbilden soll, da er sie alle braucht.

Taim fragt, ob Rand es den Aes Sedai gleichtun will und dieser erwidert, es gäbe zu viele Feinde, um nur mit dem zu kämpfen, was er hat. Er sagt, er wolle etwas aufbauen, und etwas hinterlassen, da die Feinde immer nur niederreißen. Er steigert sich hinein, bis er erklärt, dass er Saidin reinigen will, damit kein Mann mehr fürchten muss, wahnsinnig zu werden.

Taim fragt, ob Rand ein Sa'angreal hat, doch dieser antwortet ihm nicht, sondern fordert nur, dass Taim seinen Auftrag erfüllt. Er warnt ihn auch, Rand sofort zu informieren, falls ein Schüler zu schnell lernt, da es sich dabei um einen getarnten Verlorenen handeln könnte. Taim wirkt erschüttert und fragt, ob Rand das wirklich glaubt. Dieser fordert Taim auf, so viel Macht wie er halten kann, an sich zu ziehen und nach einigem Zögern gehorcht Taim.

Rand merkt, dass der Mann fast genauso viel Saidin aufnehmen kann, wie er selbst, und fragt sich, ob Taim sich wohl zurückhält. Taim lässt Saidin schließlich los und Rand merkt, dass er es selbst ergriffen hat. Lews Therin tobt in seinem Kopf und fordert Taims Tod, doch Rand schreit ihn schließlich gedanklich an, ruhig zu sein, und der Tote hält den Mund. Rand fragt sich, ob es Lews Therin war, der Saidin ergriffen hat, doch er will nicht daran glauben.

Er warnt Taim erneut, alle genau zu beobachten und Taim bestätigt, bevor er zurück zum Bauernhof geht. Rand merkt, dass die Töchter des Speers ihn beobachten; sie sehen besorgt aus. Somara erklärt, er solle sich nicht so anstrengen und die Töchter beginnen Scherze zu machen, da er so sehr schwitzt.

  • Somara: flachsblondes Haar
  • Jalani: rotes Haar, fast wie das von Enaila
  • Maira: rothaarig, mindestens zehn Jahre älter als Rand, TdS
  • Desora: goldhaarig, TdS
  • Liah: vernarbtes Gesicht
  • Kari al'Thor starb, als Rand gerade fünf war

Rand bemüht sich um ein Lächeln und sagt, sie sollten dort hin gehen, wo er weniger schwitzt. Er weiß, dass Aviendha möglicherweise bei Bashere ist, weil sie von seinem Besuch bei den Soldaten ahnt, und will deshalb nicht dort hin. Er geht ihr nach Möglichkeit aus dem Weg, um sie vor ihm zu schützen. Also beschließt er, Weiramon in Tear aufzusuchen.

Als er ein Portal öffnet und sich noch einmal zum Bauernhof umdreht, sieht er Kely Huldin traurig zu einem der Häuser gehen, und das strahlende Lächeln seiner Familie zeigt, dass er die Prüfung nicht bestanden hat. Jur Grady ist gerade an der Reihe und Sora Gradys finsterer Blick liegt auf Rand.

Rand durchquert das Portal und sagt sich wieder einmal, dass er tut, was er tun muss.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Sprichworte

  • Die Augen einer Frau schneiden tiefer als ein Messer.
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