Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Erinnerungen
  2. Der Jangai - Pass
  3. Eine Klinge zum Geschenk
  4. Gezwitscher in der Nacht
  5. Den 5. Teil erhaltet ihr von mir
  6. Eine Botschaft wird übermittelt
  7. Träume von Galad
  8. Mit offenen Armen?
  9. Zurückhaltung kann man üben
  10. In der Falle
  11. Erinnerungen an Saldaea
  12. Eine Wette
  13. Der erste Schnee
  14. Ein sehr kurzer Speer
  15. Eine Frage des Rots
  16. Ein silberner Pfeil
  17. Herausgerissen
  18. Ein neuer Name
  19. Auftritt in Samara
  20. Ein alter Bekannter
  21. Begegnungen in Samara
  22. Das Rad webt

Nächster Band

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"Der erste Schnee" ist das dreizehnte Kapitel des elften Bandes Scheinangriff. Gleichzeitig ist es das einunddreißigste Kapitel des fünften englischen Originalbandes The Fires of Heaven, der als Die Feuer des Himmels auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand überrascht Aviendha nackt, und sie flieht vor Entsetzen mit Hilfe des Schnellen Reisens in eine verschneite Landschaft. Rand rennt ihr nach, um sie zu retten. Sie verbringen die Nacht miteinander, und ihr verändertes Verhältnis zueinander verwirrt Rand nun noch mehr.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Eianrod, Cairhien

Rand betritt ein Gebäude, das vermutlich einmal einem reichen Kaufmann gehört hat. Er hofft, dass Aviendha sich heute einmal entschieden hat, bei den Weisen Frauen zu schlafen, denn er findet keine Ruhe, wenn er ihre ruhigen Atemzüge neben sich hört. Um die Töchter des Speers einmal davon abzuhalten, bei ihm zu wohnen, hat er es zum Dach der Weinquellenbrüder erklärt - nur jemand, der aus der Weinquelle getrunken hat, darf darin schlafen. Leider kann er die Gai'shain nicht fortschicken, die drinnen auf ihn warten, aber er hofft, dass auch Moiraine, die immer einen Weg findet, an den Töchtern vorbei zu kommen, ihn heute Nacht in Ruhe lässt.

Als er seinen Schlafraum betritt, für den die Gai'shain tatsächlich zwei Betten aufgetrieben haben, erstarrt er, denn Aviendha befindet sich dort und sie ist nackt, da sie sich gerade waschen wollte.

Sie starrt ihn erschrocken an und versucht ihren Anblick zu rechtfertigen, doch dann ruft sie, dass sie nicht wollte, dass er sie so sieht und dass sie weg muss. Neben ihr erscheint eine schimmernde, senkrechte Spalte in der Luft, durch die eisiger Wind Schnee ins Zimmer weht. Ohne nachzudenken springt Aviendha hindurch.

Rand sieht, wie die Tür sich schließt und ohne nachzudenken blockiert er sie. Er weiß nicht, was es für eine Tür ist, doch er ahnt, dass es sich um das Schnelle Reisen handelt, von dem Asmodean ihm berichtet hat. Er nabelt die Blockade ab, greift nach seinen Decken und Kleidern, und rennt Aviendha hinterher.

Ort: Seanchan

Sogar im Nichts fühlt er die Kälte noch. Er sieht eine Bewegung und kann Aviendha nur folgen, weil seine Sinne von Saidin geschärft sind. Obwohl er nicht glaubt, sie zu erreichen, ruft er nach ihr, doch Aviendha versteht ihn und rennt noch schneller, und jedes weitere Wort treibt sie nur voran.

Während er läuft, schmiedet er Pläne und verwirft sie wieder, bis ihm einfällt, wie er sich den Weg freimachen kann und er schmilzt den Schnee vor seinen Füßen, die Hitze des Bodens kann er sogar durch die Stiefel fühlen. Vor sich sieht er Aviendha, doch dann verschwindet sie plötzlich und als er dort hin kommt, erkennt er, dass sie durch die Eisdecke eines Flusses gebrochen ist.

Da er nicht ins Wasser hinein waten kann, um ihr zu folgen, schmilzt er ein Stück des Bodens, bis es weiß glüht und legt die Decken und Kleider daneben. Dann schiebt er sich langsam aufs Eis bis zu dem Loch und greift hinein. Es ist so kalt, dass seine Gliedmaßen langsam immer träger werden und nur der Gedanke daran, dass Aviendha sterben wird, wenn er selbst stirbt, lässt ihn weitermachen.

Grimmig wühlt er im Wasser nach etwas und fühlt schließlich gefrorenes Haar. Er zieht sie heraus und zwingt sich, immer weiter zu machen, auch wenn sie sich vielleicht Schrammen zuzieht; das ist besser, als sie sterben zu lassen. Als er ans Ufer kommt, verbrennt er sich beinahe, weil er auf dem geschmolzenen Fleck landet. Eilig wickelt er Aviendha in die mitgebrachten Decken, aber er hat keine Möglichkeit, sie anders aufzuwärmen, da ein Gewebe sie nur töten würde.

In der Ferne, etwa zwei Meilen weg, kann er den Block spüren, der das Portal offen hält. Er weiß, dass er sie nicht so weit tragen kann, um zu überleben, also formt er mit Hilfe der Macht eine Hütte aus Schnee um sie beide herum und erwärmt die Luft darin, aber er wagt es nicht, das Gewebe abzubinden, da er vielleicht einschlafen könnte, und es dann die Hütte zum Schmelzen bringt.

Er betrachtet den Boden und sieht dort fremde Kräuter und Blätter, dann erwärmt er auch den Boden. Alles erschöpft ihn so, dass er Aviendha gerade noch hinlegen kann. Als er ihre Haut fühlt, ist sie immer noch eiskalt und da er sich nicht anders zu helfen weiß, zieht er sich aus und schlüpft zu ihr unter die Decke.

Durch Saidin fühlt er ihren Körper besonders intensiv und kann nicht verhindern, daran zu denken, wie schön sie ist. Er fängt an, von Elayne zu sprechen, um sich abzulenken, doch das erinnert ihn nur ans Küssen. Also spricht er von Min, die er nie so wirklich als Frau gesehen hat, außer in ein paar Träumen, und das erinnert ihn nur wieder daran, dass eine nackte Frau in seinem Arm liegt.

Grimmig versucht er die Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben und fängt an, darüber zu reden, was er sich für Cairhien und die anderen Länder erhofft, doch das erinnert ihn nur an den Shayol Ghul und die Prophezeiungen. Also beginnt er laut zu überlegen, wo sie wohl sein könnten, doch das lässt ihn daran denken, dass sie vor ihm geflohen ist. Er fragt sich, ob sie ihn so sehr hasst.

Er entschuldigt sich, nicht angeklopft zu haben und sagt, dass sie zu ihren Zelten zurückkehren kann, egal was die Weisen Frauen wollen. Er will sie wegschicken. Er sagt, dass es verrückt von ihr war, das zu tun und dass er ihre Atemzüge bei Nacht vermissen würde, was ihn selbst überrascht.

Er hört auf, ihr Haar zu streicheln, als sie sich zu bewegen beginnt. Und obwohl er weiß, dass es klüger wäre, jetzt von ihr weg zu rücken, kann er sich nicht regen, als sie die Augen öffnet. Aviendha erklärt, dass sie alles getan hat, um sich von ihm fern zu halten, doch dass die Ringe nicht lügen. Sie sagt, dass sie nicht mehr weglaufen kann und es auch nicht mehr wird. Dann zieht sie ihn zu sich heran und küsst ihn und Rand kann und will sie nicht davon abhalten.

Ort: Seanchan

Ein paar Stunden später beobachtet er Aviendha, die die glatten Eiswände untersucht. Sie ist nackt und schämt sich nicht mehr deshalb. Sie fragt ihn, woraus die Wände bestehen, und er erklärt ihr, was Schnee ist.

Schließlich beginnt sie, sich anzuziehen und Rand erklärt, dass die Weisen Frauen sie verheiraten könnten. Aviendha fragt, wieso er glaubt, das von ihr verlangen zu können, und sagt, dass er Elayne gehört. Rand antwortet, dass sie es müssen und verhaspelt sich, als er ihr zu erklären versucht, dass er es will, weil er es auch wirklich will.

Aviendha befragt ihn nach den Hochzeitsbräuchen der Zwei Flüsse, bei denen zwei Menschen ein Jahr warten müssen, ehe sie heiraten dürfen. Sie fragt ihn, ob er ihr zugehört hat, da Rand zu abgelenkt von dem Anblick war, wie sie sich einen Strumpf anzieht. Schnell erklärt er, die Bräuche wären kompliziert und Aviendha glaubt ihm, da die Aiel-Sitten es ja auch sind.

In den Zwei Flüssen muss man ein Jahr lang fort gehen und wenn man dann erfolgreich um ein Mädchen anhält, verlobte man sich erst, und heiratete dann. Während des Jahres muss das Mädchen ihre Mutter und die Seherin um Erlaubnis bitten. Diesen Brauch meint Aviendha und sie erklärt, dass sie den Aiel-Sitten zufolge diejenige ist, die entscheidet, ob sie ihn um seine Hand bittet. Und seinen Sitten zufolge hätte sie die Erlaubnis ihrer Mutter nicht. Sie vermutet auch, dass er die Erlaubnis seines Vaters braucht und Rand denkt nur, dass jeder junge Mann, der seinen Vater um Erlaubnis bittet, wohl eine Ohrfeige bekommen würde.

Rand sagt, dass Egwene nicht alle Bräuche bei den Männern kennt, doch da er angefangen hat, müssen sie heiraten. Aviendha lässt sich davon nicht beeindrucken und sagt ihm, dass er trotzdem zu Elayne gehört und es nie wieder geschehen würde - auch wenn sie bedauernd klingt. Sie erinnert ihn daran, dass die Clans früh losmarschieren wollten und sie sich beeilen müssen, doch dann wird ihr klar, dass sie nicht weiß, wie sie das Portal erzeugt hat.

Rand beruhigt sie, indem er berichtet, wie er es blockiert hat und dann wird ihm klar, dass er noch nackt ist, während sie sich schon fertig angezogen hat und ihm bleibt nichts anderes übrig, als es unter ihren Blicken zu tun. Er hat das Gefühl, dass sein Leben mit Aviendha nicht leichter werden wird.

 Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Aiel Verwandtschaftsgrade

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