Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Jenseits des Steins
  2. Rhuidean
  3. Die Straße zum Speer
  4. Die Geweihten
  5. Durch die Kurzen Wege
  6. Der Turm von Ghenjei
  7. Heimkehr
  8. Jenseits der Eiche
  9. Versprechen
  10. Brennende Fragen
  11. Ein neuer Faden im Muster
  12. Der Mit Der Morgendämmerung Kommt
  13. Eine harte Lektion
  14. Falsche Spuren
  15. Der Imre- Außenposten
  16. Verborgene Gesichter
  17. Ein Becher Wein

Nächster Band

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"Der Turm von Ghenjei" ist das sechste Kapitel des achten Bandes Die Heimkehr. Gleichzeitig ist es das achtundzwanzigste Kapitel des vierten englischen Originalbandes The Shadow Rising, der als Der Schatten erhebt sich auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Wolf-icon.gif

Faile ist immer noch wütend auf Perrin und verlangt, dass die Gruppen getrennt bleiben.

Perrin findet keine Wölfe in der Umgebung. Im Wolfstraum erfährt er, dass der Schlächter in Tel'aran'rhiod sein Unwesen treibt und Wölfe tötet.

Handlung[]

Perrin Aybara[]

Ort: Ausläufer der Verschleierten Berge, Zwei Flüsse

Faile verlangt immer noch, dass sie die Gruppen getrennt halten. Obwohl Loial protestiert, dass er sein Versprechen jetzt erfüllt hätte, lässt Perrin ihr ihren Willen.

Perrin kann Gesprächsfetzen aufschnappen und Gelächter von den Frauen. Er bemerkt, dass Loial sich unwohl zu fühlen scheint, dass die Frauen das aber nicht bemerkten. Er fragt Gaul, ob dieser lustige Geschichten kennt, und obwohl Gaul nichts sagt, lacht Perrin extra laut. Aber er fühlt sich traurig.

Nach einem Moment erklärt Gaul ihm, dass die Zwei Flüsse ihn mehr an die Aiel-Wüste erinnern, als sonst etwas in den Westlanden. Perrin sagt, dass er gern einmal die Wüste sehen würde und Gaul sagt, dass er das vielleicht einmal kann. Er will dem Aiel nicht sagen, was er eigentlich vor hat.

Gaul fragt, ob das der Ort ist, wo Manetheren war und Perrin bestätigt das. Aber er sagt, sie sind nur noch Bauern und Schäfer. Gaul widerspricht ihm leicht und sagt, er hätte ihn, Mat und Rand kämpfen sehen. Perrin fragt sich nervös, ob er sich verändert hat. Er denkt, dass Mat der einzige ist, der noch unverändert scheint. Gaul sagt, dass er mehr weiß, als Perrin glaubt und erzählt, dass er viele Bücher gelesen hat. Er fragt, ob Perrin glaubt, dass es Zufall war mit den Trollocs und Myrddraal, und Perrin erzählt ihm von den Raben und sagt, dass er das nicht denkt. Er sucht erneut Wölfe, kann jedoch nichts fühlen.

Er erklärt Gaul, dass er im Schlaf vielleicht etwas herausfinden kann, und dass der Aiel ihn wecken muss, falls etwas merkwürdig erscheint. Gaul nimmt das einfach hin und Perrin fragt, warum er und die anderen Aiel gar nichts zu seinen Augen gesagt haben. Gaul erklärt, dass die Welt sich verändert. Er sagt, dass die Clanhäuptlinge und die Weisen Frauen versuchen, ihre Nervosität zu verstecken, doch er wusste, dass sie kein gutes Gefühl hatten, als sie die Aiel über die Drachenmauer schickten.

Gaul spricht darüber, dass die Welt sich verändert. Er fragt sich, wie die Veränderung aussehen wird und wofür die Aiel bestraft werden. Dann sagt er, die Weise Frau Colinda finde, er würde für einen Steinhund zu sehr nachdenken und Bair hätte gesagt, sie wolle ihn nach Rhuidean schicken, wenn sein Clanhäuptling stirbt. Er sagt, dass die Augenfarbe eines Mannes keine Rolle spielt.

Sie legen sich schlafen. Auch in dem anderen Lager ist es jetzt ruhig geworden. Perrin erinnert Gaul noch einmal daran, ihn zu wecken, wenn es nötig sein sollte. Dann schläft er ein.

Ort: Zwei Flüsse, Tel'aran'rhiod

Er findet sich am Wegtor in Tel'aran'rhiod wieder. Kurz überwältigt ihn das Gefühl, ein Wolf zu sein, doch er reißt sich zusammen. Er ist wieder ein Mensch und an seiner Seite hängt der Schmiedehammer. Er denkt an die Axt und deren Bild flackert kurz, aber der Hammer bleibt. Perrin denkt daran, dass in Tel'aran'rhiod oft seltsame Dinge geschehen, dann sieht er plötzlich seine Freunde durch die Visionen, die er schon einmal erlebt hat.

Siehe auch: Perrins Träume

Rand stand da, mitten im Sturm, lachte wild, ja sogar verrückt, die Arme erhoben, und mit dem Wind flogen kleine goldene und rote Gestalten um ihn herum, so wie die seltsame Gestalt auf dem Drachenbanner. [1] Verborgene Augen beobachteten Rand, und Perrin konnte nicht feststellen, ob Rand von diesem Beobachter wusste. [2]
[...] in dem Nynaeve und Elayne vorsichtig durch eine wahnwitzige Szenerie verzerrter, schattenhafter Gebäude schlichen, auf der Suche nach einem gefährlichen Tier. [3]
Mat war zu sehen, der an einer Straßengabelung stand. Er warf eine Münze und ging dann den einen Weg entlang weiter, doch plötzlich trug er einen Hut mit breitem Rand und ging an einem Stock, der obenauf eine kurze Schwertklinge aufwies. [4]
[...] diesmal blickten Egwene und eine Frau mit langem, weißem Haar ihn verblüfft an, [5] während im Hintergrund die Weiße Burg Stein um Stein zerbröckelte. [6]

Perrin hat solche Visionen schon einmal gehabt und er weiß, dass sie ihm irgendwie die Realität zeigen, auch wenn er das nicht ganz versteht. Von Moiraine weiß er, dass der Wolfstraum vermutlich in der gleichen Welt stattfindet, wie Tel'aran'rhiod, aber er will niemandem davon erzählen. Er wünscht sich, er könnte mit Elyas reden, doch er weiß nicht, wo der Wolfsbruder ist.

Er ruft nach Springer, doch der Wolf erscheint nicht. [7] Er will fort und weiß, dass er Stunden brauchen wird, um dort hin zu kommen, wo er die Raben gesehen hat, doch als er einen Schritt vorwärts macht, befindet er sich schon dort. Er sieht sich um, kann aber nichts erkennen. Er will weiter nach Wölfen suchen, und denkt, dass er besser zu hören ist, wenn er auf einem hohen Berg steht.

Er sieht zu dem höchsten Gipfel und macht einen Schritt und schon ist er dort. Er ruft weiter, springt von Berg zu Berg, aber Springer zeigt sich nicht, und er kann auch keine anderen Wölfe spüren. [7] Er sieht uralte Anzeichen für Menschen und dann bemerkt er plötzlich einen Mann, der ebenfalls auf einem Hügelgipfel steht.

Er betrachtet ihn und empfindet etwas Vertrautes, [8] aber der Mann hat einen kalten Geruch an sich. Dann sieht der Mann auf und betrachtet Perrin, bevor er sich umdreht und verschwindet. Perrin geht dort hin, wo der Mann war und findet den halb abgehäuteten Kadaver eines toten Wolfes. Perrin fragt sich, was einen Wolf im Wolfstraum töten könnte, denn es muss etwas sehr Mächtiges sein. Er verfolgt den Mann sofort.

Er verfolgt den Mann bis zu einem metallischen Turm, in dem der Mann verschwindet. Perrin umrundet den Turm mehrfach, ohne eine Öffnung zu finden, aber er ist sicher, dass der Mann darin verschwunden ist. Er will einen Weg finden, dort hinein zu kommen, doch eine Stimme hält ihn auf. Als er sich umdreht, sieht er Springer.

Springer fragt, warum Perrin so wütend ist. Perrin sagt ihm, dass es daran liegt, dass der Mann einen Wolf getötet hat und dass er das für unmöglich hielt. Springer erklärt ihm, dass der Mann der Schlächter genannt wird und dass er sich körperlich im Wolfstraum befindet und töten kann. Er erzählt Perrin, dass es sich dabei um etwas Uraltes handelt, an das sich auch die Wölfe nur schwach erinnern, und dass Geschöpfe des Dunklen Königs in den Wolfstraum eingedrungen sind.

Springer will Perrin abhalten, in den Turm zu gelangen, da dieser sehr gefährlich ist. Perrin fragt, was passiert, wenn ein Wolf im Wolfstraum stirbt und Springer sagt, dass er dann für immer tot ist. Springer vermutet, dass es Perrin auch so ergehen würde.

Plötzlich spricht jemand hinter im und sagt, dass der Turm von Ghenjei ein gefährlicher Ort für Menschen ist. Er dreht sich um und sieht eine Frau vor sich stehen. [9]

Sie erzählt, dass sie schon beim ersten mal, als sie ihn sah, seine scharfen Augen bemerkte. Sie erzählt, dass der Turm selbst in der Menschenwelt schwer zu verlassen ist, und dass es in der Traumwelt, beinahe unmöglich ist. Sie sagt, er habe den Mut des Bannerträgers, der sich jedoch kaum vom Leichtsinn unterscheide. [10] Als Perrin erwähnt, dass er mit Wölfen sprechen kann, ist sie überrascht, da das nur noch aus Legenden bekannt ist.

Sie erklärt ihm, dass der Turm von Ghenjei ein Tor zur Welt der Aelfinn und Eelfinn ist und fragt ihn, ob er das Spiel Schlangen und Füchse kennt, das durch sie inspiriert wurde.

"Mut gibt Kraft, Feuer blendet, Musik betäubt und Eisen das Spiel wendet."

 

Die Frau zitiert etwas aus dem Spiel und erklärt, dass man mit diesem Hinweis gegen die Schlangen und Füchse gewinnen kann. Sie sagt, dass er sich von ihnen fern halten soll. Sie seien zwar nicht vom Schatten, doch sie sind so anders als die Menschen, dass sie trotzdem fast genauso gefährlich sind.

Perrin befragt sie über den Schlächter. Die Frau erklärt, dass der Schlächter selbst nicht alt ist, aber das böse in ihm wäre uralt. Sie merkt plötzlich, dass sie ihm mehr erzählt, ohne zu wissen, warum und fragt, ob er ein Ta'veren ist. Perrin fragt, wer sie ist, da sie ihm bekannt vor kommt. Dann taucht ein Schatten auf, von einem Mann mit zwei Schwertern auf dem Rücken, [11] die Frau spricht mit ihm und ist dann auch fort. Sie sagte, dass sie zu viele Verbote umgangen hat.

Perrin redet mit Springer über sie und muss erfahren, dass der Wolf die Frau gar nicht gesehen hat. Statt dessen sah er nur Perrin, der mit der Luft redete. Schließlich erzählt Perrin ihm von dem, was ihn in die Zwei Flüsse geführt hat. Springer hört ihm zu und erklärt dann, dass Perrin seine alte Heimat meiden soll. Es gäbe dort keine Wölfe mehr, denn alle, die nicht geflohen seien, wären tot, vom Schlächter getötet. Springer sagt, der Schlächter würde in den Zwei Flüssen durch den Wolfstraum wandeln.

Ort: Zwei Flüsse

Perrin verabschiedet sich von Springer und wacht auf. Er erklärt Gaul, dass es in den Zwei Flüssen vermutlich gefährlicher ist, als er dachte. Gaul sagt, dass das oft so ist, dann legt er sich schlafen.

Unbeantwortete Fragen[]

Welche Regeln verletzte Birgitte, indem sie mit Perrin sprach?

  • Diese Regeln, die Birgitte auch später noch mehrfach verletzt, werden niemals genau genannt. Vermutlich beinhalten sie, dass die Helden des Horns sich niemals Traumgängern zeigen dürfen, da sie in Tel'aran'rhiod alles Wissen und alle Erinnerungen ihrer früheren Leben haben. Dieses Wissen zu teilen könnte vermutlich das Muster verändern.

Was tat der Schlächter im Turm von Ghenjei?

  • Diese Frage wird niemals beantwortet.

Charaktere[]

Im Wolfstraum

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Spiele

Anmerkungen[]

  1. Er erhält in Rhuidean seine Drachentätowierungen. (Der Mit Der Morgendämmerung Kommt (Kapitel)) Das wilde, verrückte Lachen könnte sich auf seine Fassungslosigkeit und Verwirrung über die Geschichte der Aiel beziehen. (Die Geweihten (Kapitel))
  2. Vermutlich Lanfear oder Asmodean, die sich zu einem gemeinsamen Plan verschworen haben. (Die Fallen von Rhuidean (Kapitel))
  3. Nynaeve und Elayne auf der Jagd nach der Schwarzen Ajah in Tanchico. (Abschiede (Kapitel Bd. 7))
  4. Ein Münzwurf Mats sorgt dafür, dass er zum zweiten mal den Verdrehter rotsteinerner Türrahmen-Ter'angreal betritt, (Rhuidean (Kapitel Bd. 8)) wo er unter anderem den Ashandarei erhält. (Die Geweihten (Kapitel))
  5. Amys und Egwene beim Traumgehen, die Perrin entdecken und nichts von seiner Fähigkeit wissen.
  6. Die Spaltung der Weißen Burg.
  7. 7,0 7,1 Der Schlächter ist auch im Wolfstraum, um dort Wölfe zu töten.
  8. In seiner Form in Tel'aran'rhiod ist der Schlächter Isam Mandragoran, der Lan sehr ähnelt.
  9. Birgitte Silberbogen
  10. Perrin war bei der Schlacht von Falme der Bannerträger. (Das Grab ist keine Grenze (Kapitel))
  11. Gaidal Cain
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