Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Die Flamme von Tar Valon
  2. Der Empfang
  3. Freunde und Feinde
  4. Herbeizitiert
  5. Der Schatten in Schienar
  6. Düstere Vorzeichen
  7. Der Ruf des Blutes
  8. Der Wiedergeborene Drache
  9. Abschied
  10. Die Jagd beginnt
  11. Das Muster schimmert hindurch
  12. Ins Muster verwoben
  13. Von Stein zu Stein
  14. Wolfsbruder
  15. Brudermörder
  16. Im Spiegel der Dunkelheit
  17. Entscheidungen
  18. Zur Weißen Burg
  19. Unter dem Dolch
  20. Saidin
  21. Die Neun Ringe
  22. Heimliche Beobachter
  23. Die Prüfung

Nächster Band

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"Der Ruf des Blutes" ist das siebente Kapitel des dritten Bandes Die Große Jagd. Gleichzeitig ist es das siebente Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Schlange-icon.gif

Nach der Heilung von Mat müssen Moiraine und Siuan erfahren, dass Verin ihren Plan bezüglich Rand durchschaut hat.

Rand bleibt bei seinem Vorsatz, seine Freunde von sich fort zu treiben und muss sich endlich der Amyrlin stellen.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Ort: Fal Dara, Shienar

Nachdem sie ihn mit Hilfe des Angreals so gut wie sie konnten zu heilen versuchten, wird Mat wieder aus den Gemächern der Amyrlin getragen. Geholfen haben ihnen dabei Leane Sharif und Verin Mathwin.

Verin, die der Braunen Ajah angehört, findet die ganze Sache um Mat eher interessant. Sie stellt die Frage, ob man wohl berechnen könnte, wie viele Menschen in einem Jahr durch den Dolch aus Shadar Logoth angesteckt werden könnten.

Agelmar hat vor, Männer auszuschicken, um das Horn von Valere zu finden, womit sie gleichzeitig auch den Dolch finden würden. Da aber der Dolch so gefährlich ist, dass er jeden anstecken würde, der zu lange in seiner Nähe ist, könnte nur Mat ihn gefahrlos zurückholen.

Eine weitere wichtige Frage ist, auch was an Padan Fain so wichtig ist, dass das Schattengezücht es riskiert hat, in Fal Dara einzudringen, um ihn zu retten.

Sie stimmen überein, dass Fain vermutlich beim Horn zu finden ist und die Amyrlin will Verin weg schicken, da sie noch ein paar Worte mit Moiraine allein reden möchte. Außerdem macht sie deutlich, wie wichtig Geheimhaltung bezüglich Mat ist, da einige Schwestern ihn sicher als Schattenfreund ansehen würden.

Verin beginnt von der Übersetzung der Trolloc-Schrift an den Wänden zu erzählen, von denen das meiste das übliche Geschmiere der ungebildeten Trollocs war, doch offenbar hat sich eine Passage gefunden, die von jemandem mit mehr Intelligenz geschrieben wurde. Sie sagt, es könnte sich um Prophezeiungen des Schattens handeln.

Siehe auch: Prophezeiungen des Schattens

Tochter der Nacht, [1] sie wandelt wieder. In den uralten Kampf greift sie ein. [2] Ihren neuen Liebhaber [3] sucht sie, der ihr dienen und auch dann noch dienen wird. Wer kann ihrem Kommen widerstehen? Die Leuchtende Mauer [4] wird niederknien. Blut nährt Blut. Blut ruft Blut. Blut ist und Blut war und Blut wird immer sein.
Ein Mann lenkt Eine Macht und steht allein. Er opfert seine Freunde. [5] Zwei Wege liegen vor ihm: der eine führt zum Tode nach dem Tod, der andre zum ew'gen Leben. Welchen wird er wählen? Welchen wird er wählen? Welche Hand schützt? Welche Hand tötet? Blut nährt Blut. Blut ruft Blut. Blut ist und Blut war und Blut wird immer sein.
Luc kam zu den Bergen des Verderbens. [6] Isam wartete am hohen Pass. [7]
Die Jagd hat nun begonnen. Die Hunde des Schattens sind losgelassen und töten. Einer überlebte, und einer starb, aber beide existieren. [7] Die Zeit der Veränderung ist gekommen. Blut nährt Blut. Blut ruft Blut. Blut ist und Blut war und Blut wird immer sein.
Die Wächter warten auf der Toman-Halbinsel. [8] Die Saat des Hammers verbrennt den uralten Baum. [9] Der Tod wird säen, und der Sommer wird brennen, bevor der Große Herr kommt. Der Tod wird ernten, und Körper werden versagen, bevor der Große Herr kommt. Wieder tötet der Same das uralte Unrecht, bevor der Große Herr kommt. Nun kommt der Große Herr. Nun kommt der Große Herr. Blut nährt Blut. Blut ruft Blut. Blut ist und Blut war und Blut wird immer sein. Nun kommt der Große Herr.

Nachdem Verin die Übersetzung vorgelesen hat, und klar ist, dass nur sie selbst, die Amyrlin, Moiraine und Serafelle darüber Bescheid wissen, versuchen sie herauszufinden, worum es geht. Die erste Passage besagt, dass möglicherweise die Verlorene Lanfear wieder frei ist.

Moiraine ist besorgt, da Lanfear im Zeitalter der Legenden die Geliebte von Lews Therin Telamon war, bevor dieser seine Frau Ilyena traf.

Verin erklärt, dass Luc der Sohn der verschwundenen Tochter-Erbin von Andor war, der in der Fäule verschwand. Sie weiß nicht, wer Isam ist, aber Moiraine weiß es, behält es aber für sich, da diese Sache auch Lan betrifft und sie ihn nicht informieren will, bevor sie weiß, worum es geht.

Bezüglich der Wächter auf der Toman-Halbinsel erklärt Verin, dass es eine Gemeinschaft dort gibt, die immer noch an die Rückkehr von Artur Falkenflügels Heer glaubt. Sie denkt, dass die Nachfahren der beiden Söhne Falkenflügels, die damals über das Aryth-Meer verschwanden, vielleicht zurück gekehrt sein könnten, da es Gerüchte von Kämpfen auf der Ebene von Almoth und der Toman-Halbinsel gibt.

Verin erzählt weiter, dass das Meervolk sich weigert, das Aryth-Meer zu überqueren, da dort die Inseln der Toten liegen, weshalb man nicht weiß, was dort ist und ob Artur Falkenflügels Sohn Erfolg dabei hatte, die "Länder unter dem Schatten [...] wo die Heere der Nacht regieren" zu erobern.

Die Amyrlin fragt, ob Verin glaubt, dass es sich nicht um eine Prophezeiung handelt, doch die braune Schwester scheint sie nicht zu hören.

Verin äußert sich zum "uralten Baum": als es die Nation von Almoth noch gab, gab es Gerüchte darüber, sie würden einen Avendesora-Zweig oder einen lebendigen Schößling besitzen. Ihre Flagge zeigte "Blau für den Himmel, Schwarz für die Erde und den sich ausbreitenden Baum des Lebens, der beides verbindet". Die Taraboner bezeichnen sich als Baum der Menschen und behaupten, Nachkommen von Adligen aus dem Zeitalter der Legenden zu sein. Gleichzeitig behaupten die Domani, sie würden von denen abstammen, die im Zeitalter der Legenden den Baum des Lebens geschaffen haben.

Verin verstrickt sich in weitere Spekulationen und die Amyrlin wird wütend, da die braune Schwester ihr nicht genau sagen kann, ob es sich nun um eine Prophezeiung handelt oder um irgend ein Gekritzel. Moiraine wiederum sagt, dass nichts auf eine Prophezeiung hinweist und jeder mit ein bisschen Verstand so etwas schreiben könnte.

Verin scheint die Ausführungen der beiden gar nicht genau mitbekommen zu haben und macht als Schlusswort die Bemerkung über den Mann, der die Macht lenkt, von dem sie vermutet, dass es einer der drei jungen Männer ist, die Moiraine begleitet haben.

Moiraine, die bisher immer dachte, alle Schwestern der Braunen Ajah wären sehr weltfremd und nur mit dem erlangen und finden von Wissen beschäftigt, ist so erschrocken, dass sie sofort nach der Einen Macht greift, wie die Amyrlin auch. Verin sieht darin eine Bestätigung ihrer Worte - man merkt ihr an, dass es ihr nur um die Informationen geht, nicht um die Genugtuung, jemanden überrascht zu haben.

Die Amyrlin macht ihr einen Vorwurf daraus, dass sie damit angedeutet hat, Moiraine und Siuan würden einen Mann verstecken, der die Eine Macht lenken kann. Moiraine, die sicher ist, dass es zu spät ist, sich herauszureden, sagt, Verin sollte es sofort den Roten Schwestern melden, falls sie glaubt, dass es die Wahrheit ist.

Verin ist im ersten Moment überrascht von diesem Vorschlag, erklärt dann jedoch, dass sie es viel interessanter fände, die Entwicklung eines Mannes, der die Macht lenken kann, zu  beobachten, während er dem Wahnsinn verfällt, und alles aufzuzeichnen. Als zweites Argument erwähnt sie den Karaethon-Zyklus und versichert sich, dass der Mann, von dem sie sprechen, tatsächlich der Wiedergeborene Drache ist, was sie dazu veranlasst, ihn anzuleiten, da dies der einzige Grund für sie ist, so einen Mann tatsächlich frei herumlaufen zu lassen.

Die Amyrlin will wissen, wer noch von allem weiß, da immerhin auch die braune Schwester Serafelle an der Übersetzung beteiligt war, doch Verin versichert ihr, dass diese sich ausschließlich für Dinge interessiert, die schon einmal in einem Buch aufgeschrieben wurden, und immer auf der Suche nach verloren gegangenen Werken und Manuskripten ist.

Moiraine fordert Verin auf, ihnen genau zu sagen, was sie alles über ihren und Siuans Plan weiß. Wie sich herausstellt, hatte die Braune Schwester schon zwanzig Jahre zuvor eine Ahnung, als Tar Valon belagert wurde.

Perrin Aybara[]

Ort: Fal Dara, Shienar

Perrin schleicht sich in die Krankenstation, um Mat zu besuchen, da ihn die Aes Sedai nicht zu ihm lassen wollen. Sein Geruchssinn ist inzwischen so stark, dass er auch Dinge wahrnehmen kann, die anderen nicht auffallen, wie auch dass Mat irgendwie falsch riecht.

Perrin würde sich gern mit jemandem unterhalten, doch er nimmt Rand seine Äußerung immer noch übel. Er fühlt sich schuldig, weil er am vergangenen Abend im Garten war um nachzudenken, und so Mat und Egwene nicht beistehen konnte. Dort fand ihn Lady Timora, eine der Hofdamen von Lady Amalisa, die sofort nach Liandrin schicken ließ. Er fragt sich, was die rote Schwester von ihm will, da diese nur Männer jagen, die die Macht lenken können.

Mat wacht kurz auf, kann sich nur noch daran erinnern, dass er mit Egwene in den Kerker wollte und schläft sofort wieder ein.

Leane kommt hinzu und macht Perrin einen Vorwurf, dass er ihren Patienten stört und behauptet, Mat würde in ein paar Stunden wie neu sein, aber er merkt, dass sie lügt. Er will gehen, doch Leane fallen seine Augen auf. Sie nutzt die Macht, um ihn zu untersuchen und Perrin behauptet, dass er schon immer solche Augen hatte, dann rennt er regelrecht davon.

Rand al'Thor[]

Ort: Fal Dara, Shienar

Rand hat den Rest der Nacht versucht, zu schlafen, doch es ist ihm nicht gelungen. Mehrfach wollte er schon aus der Festung verschwinden, aber er fühlt sich, als hätte er noch etwas zu erledigen.

Als Perrin ins Zimmer kommt, will Rand von ihm wissen, wie es Mat geht, doch der Schmiedelehrling reagiert unfreundlich. Rand versucht einen Scherz zu machen, doch auch darauf geht Perrin nicht ein, also will Rand ihm erklären, warum er sich ihm und Mat gegenüber so verhalten hat, ohne zu viel zu verraten. Er sagt, dass er sie nicht in seine Schwierigkeiten mit hineinziehen wollte, da die Aes Sedai nach ihm gesucht haben, und Perrin erklärt ihm, dass Liandrin auch nach ihm gesucht hat.

Aber die Erklärung reicht und Perrin informiert ihn über Mat, doch als er Rand fragt, ob sie zusammen abreisen werden und Rand wieder ausweicht, stampft Perrin aus dem Zimmer. Rand will jetzt wirklich gehen.

Es klopft und Lan kommt herein und erklärt ihm, dass die Amyrlin ihn sehen will. Rand sagt ihm, dass er gehen will, doch Lan erklärt ihm, dass selbst der Kommandeur der Weißmäntel auf eine Einladung der Amyrlin reagieren würde. Rand muss sich umziehen und Lan gibt ihm Tipps, wie er sich zu verhalten hat, doch das meiste davon versteht Rand nicht.

Als Rand fertig ist, gibt Lan ihm noch eine Anstecknadel mit dem roten Adler von Manetheren. Dann gehen sie zur Amyrlin.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Alte Sprache

  • Lanfear - Tochter der Nacht
  • Do Miere A'vron - Wächter der Wogen

Anmerkungen[]

  1. Lanfear
  2. Der uralte Kampf zwischen Licht und Schatten.
  3. Lanfear war einst die Geliebte von Lews Therin Telamon und will nun seine Reinkarnation für sich gewinnen.
  4. Tar Valon und die Weiße Burg
  5. Rand stößt seine Freunde zurück, da er sie nicht in Gefahr bringen will.
  6. Nachdem ihm Gitara Moroso geweissagt hatte, dass er dort hin gehen muss.
  7. 7,0 7,1 Dies bezieht sich auf den Schlächter, der zu einem Mischwesen aus Luc Mantear und Isam Mandragoran wurde.
  8. Die Wächter über den Wogen, ein altes Amt in Falme.
  9. Die Seanchan haben ihren Eroberungsfeldzug in den Westlanden von Falme aus begonnen.
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