Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Warten
  2. Saidin
  3. Neues von der Ebene
  4. Schlafende Schatten
  5. Wandelnde Alpträume
  6. Die Jagd beginnt
  7. Der Weg aus den Bergen
  8. Jarra
  9. Wolfsträume
  10. Geheimnisse
  11. Tar Valon
  12. Beim Amyrlin-Sitz
  13. Bestrafung
  14. Dornenstiche
  15. Der Graue Mann
  16. Drei Jägerinnen
  17. Die Rote Schwester
  18. Heilung
  19. Erwachen
  20. Besuche
  21. Eine Welt im Traum
  22. Der Ring fordert seinen Preis
  23. Versiegelt
  24. Wieder unter den Lebenden
  25. Fragen
  26. Verschlossene Türen
  27. Tel'aran'rhiod
  28. Der Weg nach draußen
  29. Aufbruchstimmung
  30. Die Würfel rollen
  31. Die Frau aus Tanchico
  32. Das erste Schiff

Nächster Band

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"Der Ring fordert seinen Preis" ist das zweiundzwanzigste Kapitel des fünften Bandes Der Wiedergeborene Drache. Gleichzeitig ist es das zweiundzwanzigste Kapitel des dritten englischen Originalbandes The Dragon Reborn, der als Die Rückkehr des Drachen auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Egwene muss die Prüfung zur Aufgenommenen ablegen. Sie würde lieber schlafen, doch sie will es hinter sich bringen.

Handlung[]

Egwene al'Vere[]

Ort: Quartiere der Braunen Ajah, Weiße Burg, Tar Valon

Kurz nachdem Egwene Verins Zimmer verlassen hat, trifft sie auf Sheriam. Sheriam fragt nach den Dokumenten in Egwenes Hand, und sie hat schon Angst, dass die Herrin der Novizinnen sie sehen will, doch Sheriam reicht ihre oberflächliche Erklärung.

Sheriam sagt ihr, dass sie jetzt die Prüfung zur Aufgenommenen ablegen muss, denn die besondere Stunde würde auf keine Frau warten. Egwene fühlt sich noch nicht bereit, doch sie muss sofort mitkommen. Sie erfährt, dass die Amyrlin entschieden hat, dass es sofort geschehen soll und dass Elayne bereits fertig sein dürfte.

Egwene ist nervös, da sie zwar nicht weiß, was geschehen wird, sich aber an Nynaeves Reaktion erinnern kann.

Ort: Keller der Weißen Burg, Tar Valon

Im dem Raum, in dem die Prüfung stattfindet, befinden sich auch Elaida, Alanna und zwei weitere Schwestern, eine Gelbe und eine Weiße. Die Rote ist nicht begeistert darüber, dass Egwene die Prüfung ablegen darf. Wenn es nach ihr ginge, sollte Egwene aus der Burg gewiesen werden. Oder zumindest die nächsten zehn Jahre lang niedere Arbeiten verrichten, bis sie die Chance bekommt.

Sheriam sagt ihr, sie habe sich bei Elayne auch nicht so angestellt und könne jetzt gehen, wenn es ihr nicht gefällt, dann würde die Herrin der Novizinnen eine andere Aes Sedai rufen. Elaida bleibt.

Sheriam erklärt Egwene, dass sie die Prüfung drei mal verweigern kann, bis sie aus der Burg gewiesen wird. Doch wenn sie jetzt beginnt und mitten drin aufhören will, wird sie sofort aus der Burg gewiesen. Sie erklärt ihr auch, dass manche Frauen nie wieder hinaus kamen. [1]

Egwene ist nervös, doch sie will die Prüfung ablegen. Als ihr klar wird, dass sie nackt hinein gehen muss, zögert sie erst, da sie Angst hat, jemand könnte die Dokumente oder den Ter'angreal finden, während sie nicht aufpassen kann. Aber sie will dennoch weitermachen.

Plötzlich sagt Alanna, dass es eine Rückkoppelung gibt [2] und Sheriam fragt, ob es ein Problem gibt, denn sie wolle dann keine Frau hineinschicken. Egwene betet, dass es so ist, denn dann hätte sie noch Zeit, alles zu verstecken, ohne dass man es ihr als Weigerung anlasten würde. Aber Alanna erklärt, dass es schon wieder vorbei ist.

Sheriam und Elaida sprechen die zeremoniellen Worte und Egwene betritt den Ter'Angreal durch den ersten Bogen, der für die Vergangenheit steht.

Egwene ist in Emondsfeld. Sie hat das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, doch es geht schnell wieder vorbei. Sie weiß, dass sie sich von Nynaeve zur Seherin ausbilden lässt, dass sie mit Rand verheiratet ist und dass sie eine Tochter namens Joiya haben. Er erzählt, dass der Händler Jaim Dawtry aus Baerlon seltsame Neuigkeiten gebracht hat über Krieg und ein seltsames Volk, dessen Namen Rand sich nicht merken konnte. Sie würden Aes Sedai im Kampf einsetzen und gleichzeitig eine Belohnung auf jede Aes Sedai aussetzen, die man ihnen bringt und jeden töten, der eine versteckt.
Rand hat Kopfschmerzen, die ständig schlimmer werden, und Nynaeves Pulver helfen nicht mehr dagegen. Ihr ist aufgefallen, dass schlimme Dinge geschehen, wenn er diese Kopfschmerzen hat. Sie sind schlimmer, je schlimmer seine Kopfschmerzen sind. Aber Egwene will nicht darüber nachdenken, was das bedeutet, denn sie hat selbst ein Geheimnis. Nynaeve kann Kranke so gut heilen wie niemand sonst, aber Egwene gelang es in letzter Zeit schon drei mal, jemanden zu heilen, den Nynaeve aufgegeben hatte. Sie will versuchen, ihm zu helfen, doch dann sieht sie einen silbernen Lichtbogen vor der Tür.
Egwene ist unsicher. Sie sagt, dass sie dieses Leben will, mit ihm, dass sie es immer wollte, aber der Bogen lockt sie, und sie spürt, dass dort etwas ist, das sie noch viel mehr will. Hinter ihr stürzt Rand zu Boden, weil die Schmerzen so schlimm sind. Sie geht weiter auf den Bogen zu, während Rand hinter ihr leidet und sie weiß, dass sie die einzige ist, die ihm helfen kann. Trotzdem geht sie weiter.

Schluchzend kehrt sie zurück zu den Aes Sedai und Elaida spricht die zeremoniellen Worte, um sie reinzuwaschen. Sie fragt Sheriam, ob es Wirklichkeit war und die Aes Sedai sagt ihr, dass alle Frauen das fragen und niemand es weiß. Die Herrin der Novizinnen sagt, sie glaube, dass die verschwundenen Frauen dort blieben, weil sie dort glücklicher waren, dass sie diese Welten aber nicht für real hält.

Egwene durchschreitet den zweiten Bogen, der für die Gegenwart steht. Sie glaubt nicht, dass es schlimmer sein wird als das erste mal.

Egwene steht in einem seidenen Kleid vor den Ruinen des Palastes von Caemlyn. Sie schleicht durch die Trümmer und versucht sich vor den Trollocs in den Straßen zu verstecken, die mit den Menschen zusammenarbeiten. Ein Myrddraal befielt, jemanden zu suchen, der in der Nähe sein muss, einen Mann.
Sie klettert in den Palast und findet dort Rand, der unter einem herabgestürzten Balken eingeklemmt ist. Sie weiß, dass sie nicht alle Trümmer anheben kann und das wenige, was sie schafft, würde alles über ihnen zusammenstürzen lassen. Rand sagt, er könnte es, aber er will sich nicht Saidin öffnen, weil er den Wahnsinn nur mit Mühe zurückhalten kann. Er bittet sie, ihn zu erstechen, um allem ein Ende zu machen, weil er die Kontrolle nur mit aller Anstrengung aufrecht erhält. Er selbst kann den Dolch nicht erreichen, der in seiner Nähe liegt. [3]
Egwene kann es nicht und als er versucht, ihn selbst zu erreichen, tritt sie ihn aus seiner Reichweite. Sie beschwört Rand, dass er zulässt, dass sie ihn heilt, doch er erklärt ihr, dass die Schattenlords ihn umdrehen werden, ihn zu einem von ihnen machen, wenn sie ihn einfangen können. Er bettelt darum, dass sie ihn tötet, um das zu verhindern.
Dann erscheint der silberne Lichtbogen im Raum und Egwene macht einen Schritt auf ihn zu. Rand fleht sie an, doch sie kann es nicht tun und geht durch den Bogen.

Zurück in der realen Welt flüstert Egwene Sheriam zu, dass er gesagt hätte, die Myrddraal und die Schattenlords könnten ihn zum Schatten zwingen. Die Herrin der Novizinnen vergewissert sich, dass niemand sie gehört haben kann, und sagt Egwene, dass sie nicht darüber reden solle. Sheriam will sie durch den dritten Bogen schicken, doch Egwene fragt sie eindringlich, ob das wahr ist.

Die Herrin der Novizinnen erklärt ihr flüsternd, dass man mit dreizehn Schattenlords, die die Macht durch dreizehn Myrddraal lenken, jemanden gegen seinen Willen zum Schatten bekehren kann. Doch es würde keine Schattenlords mehr geben.

Egwene sagt, dass dreizehn Aes Sedai die Burg verlassen haben und Sheriam fährt sie an, dass sie jetzt nicht über so etwas nachdenken soll. Dann schickt sie sie durch den dritten Bogen, der für die Zukunft steht.

Egwene sieht sich im Spiegel, sie trägt die Stola der Amyrlin. Neben ihr steht ihre Behüterin der Chronik, Beldeine. An der Farbe von deren Stola erkennt sie, dass sie aus der Grünen Ajah erhoben wurde, und da die Amyrlin und die Behüterin immer aus der gleichen Ajah stammen, muss sie selbst auch eine Grüne gewesen sein.
Sie fühlt, dass etwas nicht stimmt und kann es auch Beldeines Stimme anhören, doch die Behüterin scheint aus einem anderen Grund Angst zu haben. Sie durchqueren die Gänge, da sie erwartet werden. Egwene erinnert sich an dreizehn Schwarze Ajah, was sie zum stolpern bringt, und gleichzeitig daran, dass sie alle bei der Großen Säuberung vernichtet wurden.
Doch der Gedanke an die schwarzen Ajah lässt sie nicht los. Sie setzt sich auf den Stuhl der Amyrlin und die Anführerin der Roten Ajah, Elaida, lässt einen Mann in Ketten, begleitet von Soldaten und Aes Sedai, hereinführen. Es ist Rand. Die rote Schwester fordert das seit dreitausend Jahren durchgeführte Urteil, ihn zu dämpfen.
Egwene zögert und Elaida greift sie mit Worten an. Sie wirft ihr vor, nicht stark genug für dieses Amt zu sein und Egwene sagt tatsächlich, dass sie das Urteil nicht vollstrecken kann. Da fordert Elaida alle auf, sie gefangen zu nehmen und sie wird von ihrer Behüterin bewusstlos geschlagen.
Sie findet sich in einem Raum wieder, sie ist nackt und verletzt. Sie sieht dreizehn Aes Sedai und dreizehn Männer mit Kapuzen, die sie als Myrddraal erkennt. Die Frauen merken, dass Egwene wach ist, doch sie kann die Macht ergreifen, ehe man sie abschirmt. Sie lässt die Myrddraal in Flammen aufgehen und verletzt die Aes Sedai. Eine, die noch steht, Elaidas engste Vertraute Gyldan, streckt sie mit einem Faustschlag nieder.
Sie verlässt den Raum und lässt mit Hilfe der Macht Steine die Tür blockieren, um sich etwas Zeit zu verschaffen, dann rennt sie los. Sie läuft in ihren Arbeitsraum, um sich etwas anzuziehen. Dort trifft sie auf Beldeine, die ihr sagt, dass man sie überfallen und gedämpft hätte. Dann hätte man ihr versprochen, dass ihr der Dunkle König die Fähigkeit zurückgeben könnte, wenn sie nur gehorcht.
Sie erfährt, dass die Schwarze Ajah Rand zum Hof der Verräter gebracht haben, um ihn dort zu dämpfen. Beldeine fragt sie, was sie denn tun wolle, und Egwene sagt, dass sie die Eidesrute nie benutzt hat und somit nicht an die Eide gebunden ist. [4] Sie klettert auf das Dach, von wo aus sie in den Hof der Verräter herunter sehen kann.
Sie überlegt, ob sie Rand einfach mit Hilfe der Luft dort herausholt, doch es würde zu lange dauern und sie und er wären während dessen Zielscheiben für Aes Sedai und Myrddraal. Dennoch fängt sie an, die Macht zu lenken, als sie plötzlich den silbernen Torbogen sieht. Er flackert und sieht merkwürdig aus. Sie ist verzweifelt und will nur ein wenig Zeit, um zu schaffen, was sie tun muss, doch sie hört auch die Stimmen aus der realen Welt, die andeuten, dass die Aes Sedai die Verbindung beinahe nicht mehr aufrecht erhalten können.
Verzweifelt stürzt sie sich hindurch und wünscht sich, sie würde dabei sterben.

Charaktere[]

Erwähnt

Im Ter'angreal

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Im Ter'angreal

Erwähnt

Gegenstände[]

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Auffällig ist, dass Sheriam nicht erwähnt, dass Egwene im Ter'angreal nicht die Macht lenken darf, wie es bei Nynaeve gesagt wurde. (Die Prüfung (Kapitel))
  2. Ausgelöst durch den Verdrehter Steinring-Ter'angreal.
  3. Dies ähnelt einer der Realitäten, die Rand während seiner Reise mit dem Portalstein zur Toman-Halbinsel erlebt. (Scheinwelt (Kapitel))
  4. Egwene wird nach der Spaltung der Weißen Burg von den Rebellen-Aes Sedai zur Amyrlin erhoben. Da die Eidesrute sich in der Weißen Burg befindet, kann sie die Eide nicht ablegen. (Der Saal entscheidet (Kapitel))
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