Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Der Nutzen von Unsichtbarkeit" ist das vierundzwanzigste Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das vierundzwanzigste Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Moiraine kommt in ihrer wahren Identität in den Aesdaishar Palast, und gibt Siuan als ihre Dienerin aus, damit diese unbemerkt Informationen erlangen kann.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Am nächsten Morgen beim Ankleiden beschwert sich Siuan, dass Moiraine das ganze Risiko tragen würde. Moiraine entgegnet, Siuan würde genauso viel Risiko eingehen, doch diese sagt, sie würde wenigstens von niemandem bemerkt werden, wenn ihr Plan aufgeht.

Im Schankraum angekommen will Siuan im Frühstück, doch Moiraine besteht darauf, sofort aufzubrechen. Sie bittet die Wirtin um zwei Männer zur Eskorte, und Frau Tolvina erklärt, sie würde sie nicht unterstützen, wenn sie sich in ein Duell hätte verstricken lassen. Moiraine entgegnet jedoch, sie wolle einen Bankier aufsuchen - sie erkundigt sich auch nach einem respektablen - und bezahlt dann ohne zu feilschen den geforderten Mietpreis.

In einer Sänfte lassen sie sich durch die Stadt tragen, und Siuan erklärt wieder, der Plan würde nicht funktionieren. Sie sagt, man würde sie erkennen und gefangen nehmen, doch Moiraine ignoriert sie. Sie macht sich ebenfalls Sorgen, dass sie anderen Aes Sedai begegnen könnten, doch sie will ihren Plan trotzdem durchführen, weil sie keine andere Möglichkeit sieht.

Moiraine lässt sich von der Bankerin Kamile Noallin einen ihrer kleineren Kreditbriefe auszahlen und zwei Männer tragen ihnen das Gold in die Sänfte. Als sie weiter durch die Stadt getragen werden, fängt Siuan wieder von dem Schmied an, dem der Rücken gebrochen wurde, und sagt, es müsste einfach die Schwarze Ajah sein. Sie spricht laut genug, dass eine Frau auf der Straße sie hört und schnellstmöglich davon rennt.

Zurück im Abendstern lässt sie den Großteil des Geldes im Tresor des Gasthauses verwahren, was die Wirtin allerdings nicht freundlicher werden lässt. Als beste Schneiderin der Stadt nennt sie ihnen Silene Dorelmin, die allerdings sehr teuer sein soll.

Bei der Schneiderin angekommen bricht Moiraine absichtlich jede Anstandsregel, die sonst zwischen einer Frau und ihrer Schneiderin herrscht, will aber auch den doppelten Preis zahlen, damit sie bekommt, was sie will. Sie fordert auch, die Kleider am nächsten Tag zu erhalten.

Silene erklärt, sie könne unmöglich vor einem Monat fertig werden, denn der König von Malkier wäre im Aesdaishar Palast zu besuch. Moiraine entgegnet, der letzte König von Malkier wäre fünfundzwanzig Jahre zuvor gestorben, dann legt sie dreißig Goldkronen auf den Tisch. Sie verspricht der Schneiderin, noch einmal dreißig zu zahlen, wenn die Kleider fertig sind, will aber sechs für jeden Tag behalten, den es länger dauert. Damit hat sie Erfolg.

Zurück in der Sänfte schimpft Siuan, doch Moiraine beruhigt sich mit einer Novizinnenübung und erklärt, sie hätten keine andere Möglichkeit. Sie fragt, ob Frau Tolvina ihnen die Männer wohl noch etwas länger geben würde und denkt dabei, dass die Schneiderin sie für eine Närrin halten müsste, wenn sie denkt, Moiraine würde die Geschichte vom König von Malkier glauben.

Zwei Tage später fahren sie in einer Kutsche vor dem Aesdaishar Palast vor und Lady Moiraine Damodred wird mit gebührendem Respekt empfangen, denn nach dem Tod von Laman könnte jedes Mitglied von Haus Damodred den Sonnenthron besteigen. Nachdem sie ihre Gemächer erhalten hat und niemand ihre Dienerin "Suki" auch nur eines Blickes würdigt, erklärt Siuan schließlich, dass sie tatsächlich unsichtbar sei.

Siuan erklärt, sie wäre beinahe ohnmächtig geworden, als Moiraine nach Aes Sedai gefragt hatte, doch diese entgegnet, die Frage wäre vollkommen normal gewesen und die Diener hätten nicht mit der Wimper gezuckt. Dann schlägt sie Siuan vor, los zu gehen und etwas über Lady Ines Demain herauszufinden.

Sie weiß, dass Siuan natürlich auch recht hat, und will den Palast so schnell wie möglich verlassen, denn die Anwesenheit von Moiraine Damodred im Aesdaishar Palast könnte alle Schwestern dazu bringen, nachzusehen und natürlich würde auch Ries Gorthanes sofort wissen, wo sie ist und könnte ein Attentat planen.

Doch schon kurze Zeit später kehrt Siuan zurück und erklärt, die Lady wäre in Klausur, da ihr Mann zehn Tage zuvor gestorben sei. Sie will anscheinend einen ganzen Monat lang für sich bleiben und nur ihre engsten Verwandten empfangen. Seufzend erklärt Moiraine, dass sie eine Aes Sedai empfangen würde.

Siuan fragt sofort, ob sie den Verstand verloren hat, denn als Aes Sedai würde sie noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit erregen. In diesem Moment erscheint eine Dienerin und erklärt, die Shatayan würde sie nun zu Prinz Brys bringen. Moiraine erklärt, sie würde gleich zur Shatayan kommen, was die Frau sehr bestürzt.

Als sie gegangen ist, fragt sie Siuan energisch, ob sie lieber zwei Wochen lang warten sollen, bis sie wieder hinaus kommt, denn das wäre genauso schlimm. [1] Sie schlägt vor, dass sich Siuan mit den Dienern anfreundet. Siuan erklärt, sie könnte es schaffen, dass sie sie herein bitten.

Moiraine bezweifelt das, doch ehe sie etwas sagen kann, schiebt Siuan sie unter kritischen Blicken zur Tür und erklärt, die Shatayan würde auf Moiraine warten.

Charaktere[]

Erwähnt

Gruppen[]

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Anmerkungen[]

  1. Ein Monat besteht aus dreißig Tagen in drei Wochen.
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