Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Im Gewebe
  2. Ein besonderer Tanz
  3. Der Falke
  4. Tochter der Nacht
  5. Es brennt in Cairhien
  6. Töchter des Speers
  7. Fäden im Muster
  8. Ein Held in der Nacht
  9. Jägereid
  10. Zum fröhlichen Dachs
  11. Schattenbrüder
  12. Gehetzt
  13. Caemlyn
  14. Eine Botschaft aus dem Schatten
  15. Wettlauf mit dem Schatten
  16. Dem Wind hinterher
  17. Ein Sturm in Tear
  18. Der Hammer
  19. Ein Köder für das Netz
  20. Auf der Suche nach einem Mittel
  21. Eine Falle schnappt zu
  22. In den Stein
  23. Was prophezeit wurde
  24. Das Volk des Drachen

Nächster Band

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"Der Hammer" ist das achtzehnte Kapitel des sechsten Bandes Die Straße des Speers. Gleichzeitig ist es das fünfzigste Kapitel des dritten englischen Originalbandes The Dragon Reborn, der als Die Rückkehr des Drachen auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Die Gruppe um Perrin erreicht Tear. Sie mieten sich im Stern ein. Perrin arbeitet bis zum Abend an einer Schmiede und merkt, wie sehr im das fehlt. Moiraine berichtet, dass Be'lal als Hochlord Samon Tear regiert.

Handlung[]

Perrin Aybara[]

Ort: Tear (Hauptstadt), Tear (Nation)

Perrin, Moiraine, Lan, Loial und Zarine haben Tear erreicht. Perrin fühlt sich einsam, weil er seit einer Weile die Wölfe nicht mehr gespürt hat. Er ertappt sich dabei, mehrfach nach ihnen zu fühlen. Er macht sich Sorgen um Rand.

Zarine fragt, was sie wohl in Tear erwarten wird und Loial sagt, sie solle es nicht zu leicht nehmen. Perrin ärgert sich, dass der Ogier sie dabei Faile nennt, denn er weigert sich, auch nur in Betracht zu ziehen, dass sie Mins Falke sein könnte. Er weiß auch immer noch nicht, ob sie die schöne Frau ist, vor der ihn Min warnte.

Als er sich umsieht, muss er schmunzeln, denn der Kleidungsstil der Menschen kommt ihm sehr lächerlich vor. Doch Loial macht ihn darauf aufmerksam, dass alle irgendwie hoffnungslos aussehen und niedergeschlagen. Sie wirken, als wäre ihnen eigentlich alles egal. Selbst die Wachsoldaten in der Stadt sehen sie so an, die Reichen genauso wie die Armen.

Sie nehmen sich Zimmer im Stern. Eine Schmiede liegt daneben. Zarine beschwert sich über den Lärm, aber Lan lächelt nur. Der Wirt Jurah Haret bringt sie zu ihren Zimmern; wie alle Menschen in Tear wirkt er niedergeschlagen und nicht im geringsten neugierig.

Als der Wirt sie allein gelassen hat, fragt Perrin, wie sie Rand finden wollen, doch er bekommt keine Antwort. Moiraine sagt nur, sie sollen in der Nähe der Schenke bleiben, da es in der Stadt gefährlich ist. Sie will mit Lan allein nach Informationen suchen. Als sie gegangen sind, fragt Zarine Perrin, in was für eine Geschichte sie geraten ist, aber er sagt nur, dass sie sich entschieden hätte, dabei zu sein.

Perrin geht in die Schmiede, die Atmosphäre erinnert ihn an zu Hause. Ein Mann ist gerade dabei, Eisen zu bearbeiten und Perrin tritt dazu, um den Blasebalg zu bedienen. Der Schmied hält ihn nicht davon ab. Sie arbeiten eine Weile, dann gibt der Schmied Perrin ein Stück Eisen und sagt ihm, er solle zusehen, was er damit anfangen könne.

Als Perrin die Arbeitsmittel prüft, sieht er den Schmied zustimmend lächeln, doch er muss sich erst noch beweisen. Er schmiedet einen Fasenmesser. [1] Als er fast fertig ist, bietet ihm der Schmied Arbeit an, da ihm gerade seine drei Gehilfen weggelaufen sind. Perrin sagt, er wüsste nicht, wie lange er in Tear bleibt, aber er würde ihm gerne helfen, liegengebliebene Sachen aufzuarbeiten. Der Schmied Dermid Ajala ist einverstanden.

Perrin arbeitet bis zum Abend und vergisst die Zeit. Es wird ihm erst wieder bewusst, als sich der Schmied die Arbeitsweste auszieht. Zarine sitzt in der Nähe und hat ihn beobachtet. Sie sagt, Perrin sei also tatsächlich ein Schmied und Ajala sagt, obwohl Perrin behaupte, er sei nur Gehilfe, hätte man seine Arbeit gut zu seinem Meisterstück erklären können.

Zarine fragt, ob es das wäre, was er eigentlich tun wolle, und ob er nur deswegen nach Tear gekommen sei. Der Schmied bleibt stehen und lauscht. Perrin betrachtet einen schweren Schmiedehammer und denkt daran, dass Ajala seine Augenfarbe kaum beachtet hat und nur an seiner Arbeit interessiert war. Aber er sagt traurig, dass es noch nicht soweit sei, aber er hoffe, dass es das eines Tages sein würde. Der Schmied schenkt ihm den Hammer. Er sagt, Perrin sei für den Schmiedehammer geschaffen und solle das eines Tages nicht vergessen.

In seinem Zimmer nimmt er die Halbmondaxt in die Hand und den Hammer in die anderen. Obwohl sie eigentlich leichter ist, fühlt sie sich für ihn zehnmal so schwer an. Er sitzt lange da und betrachtet beides, bis Lan ihn ruft und ihn Schmied nennt. Er sagt ihm, er sei wirklich ein Schmied und Lan sagt, er solle jetzt nicht aufgeben.

In ihrem privaten Speisezimmer erklärt ihnen Moiraine, dass es sich bei dem tairenischen Hochlord Samon eigentlich um Be'lal handelt, einen der Verlorenen. Loial sagt stöhnend und zum wiederholten mal, dass er in seinem Stedding hätte bleiben sollen. Moiraine sagt ihm, dass er sofort gehen könne, doch Loial erklärt, dass er in diesem Falle doch lieber bei ihnen bleiben wolle, da er sein Buch schreiben will.

Perrin fragt, ob Be'lal hinter Rand her ist, doch Moiraine erklärt, sie glaube, dass er wolle, dass Rand ins Herz des Steins geht und Callandor nimmt, um es ihm dann abzunehmen und ihn zu töten. Zarine fragt, ob sie wieder weglaufen, doch Moiraine sagt, diesmal würden sie kämpfen.

Perrin fragt, ob die Aes Sedai den Raum gegen Lauscher abgeschirmt hat, da sie diese Dinge so offen ausspricht, doch sie erklärt, dass selbst der schwächste der Verlorenen die Abschirmung noch auf eine Meile Entfernung spüren könnte und sie ohne sich zu rühren zerreißen würde.

Perrin fragt erschüttert, was sie tun können. Moiraine sagt, selbst Verlorene könnten Baalsfeuer nicht widerstehen. Sie hätte im letzten Jahr viel gelernt und sei gefährlicher als früher. Wenn sie nahe genug an den Verlorenen herankommt und er sie nicht zuerst bemerkt, könnte sie ihn vielleicht überrumpeln. Sie fragt Loial, was er über Be'lal weiß.

Zarine regt sich auf, dass die Aes Sedai erst einem Schmied erzählt, sie sollten gegen einen Verlorenen kämpfen und dann einen Ogier nach Informationen fragt, doch Moiraine sagt ihr, für die Ogier wären seit der Zerstörung der Welt erst dreißig Generationen vergangen, während es für die Menschen hundert sind.

Loial berichtet ihnen alles, was er weiß. Es ist nicht viel und er entschuldigt sich, dass er nichts nützliches beisteuern konnte, doch Moiraine ist anderer Meinung. Sie sagt die Tatsache, dass Be'lal den Drachen beneidete, wäre ein weiteres Indiz dafür, dass er Callandor haben wolle. Deshalb hätte er sich auch zum Hochlord von Tear gemacht. Und die Bezeichnung Netzweber deutet auf einen Intriganten hin.

Perrin fragt, was sie nun unternehmen würden, da sie nicht einfach so in den Stein hineinmarschieren könnten. Lan sagt, nur er und Moiraine würden gehen. Die Aes Sedai will widersprechen, doch der Behüter besteht darauf, sie zu begleiten. Dann sagt er, er wüsste nicht, was es bedeutet, doch es seien Aiel in Tear.

Moiraine weiß nicht, was das bedeuten soll, doch Perrin sagt, der Aiel in Remen haben von einer Prophezeiung gesprochen die besagt, dass die Aiel das Dreifache Land verlassen würden, wenn der Stein fällt. Moiraine sagt, sie hätte jedes Wort der Prophezeiung gelesen und die Aiel würden darin nicht erwähnt. Sie befielt Lan, ihr einen Weg in den Stein zu finden.

Zarine fragt Perrin, was er jetzt tun würde. Er sagt, dass er zuerst essen wolle und dann über den Hammer nachdenken. Im stillen denkt er, dass er auch über seine Gefühle zu ihr nachdenken will.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Berufe

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Bücher

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Anmerkungen[]

  1. Ein Fasenmesser ist ein Werkzeug, mit dem man die Oberseite von Fassdauben glättet und schräg abschneidet, damit sie zusammengebunden werden können. Es ist auch für andere Arbeiten zu gebrauchen.
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