Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Der Haken
  2. Ein Wunsch geht in Erfüllung
  3. Übungen
  4. Außerhalb der Burg
  5. Die menschliche Natur
  6. Überraschungen
  7. Ein Unstillbares Jucken
  8. Ein Funken innerer Ruhe
  9. Der Anfang
  10. Das Ende
  11. Kurz vor Morgendämmerung
  12. Zu Hause
  13. Besorgungen in der Stadt
  14. Veränderungen
  15. In Canluum
  16. Die Tiefe
  17. Eine Ankunft
  18. Um Haaresbreite
  19. Teichwasser
  20. Frühstück in Manala
  21. Tricks der Macht
  22. Bräuche
  23. Der Abendstern
  24. Der Nutzen von Unsichtbarkeit
  25. Eine Antwort
  26. Wann man sich ergeben sollte

Nächster Band

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"Der Abendstern" ist das dreiundzwanzigste Kapitel des neunundzwanzigsten Bandes Der neue Frühling. Gleichzeitig ist es das dreiundzwanzigste Kapitel des elften englischen Originalbandes New Spring, der als Der Ruf des Frühlings auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Moiraine sucht den ganzen Tag nach Siuan und findet sie schließlich am Abend. Sie erfährt, dass sie in den Aesdaishar-Palast müssen, um die nächste Kandidatin für den Wiedergeborenen Drachen zu finden.

Handlung[]

Moiraine Damodred[]

Moiraine sieht Lan und seinen Begleitern lächelnd nach. Dass er so schnell vor ihr flieht bedeutet für sie, dass sie einen Eindruck auf ihn gemacht hat. Es amüsiert sie, dass er sie vor Chachins verrufenen Vierteln gewarnt hat.

Sie macht sich auf die Suche nach genau diesen Vierteln, denn aus ihrer Zeit als Aufgenommene weiß sie, dass Siuan diese Viertel bevorzugt, da dort alles billiger ist und es unwahrscheinlich ist, dass Aes Sedai dort auftauchen.

Sie steigt am ersten Gasthaus ab, das sie findet, Die Gerupfte Gans, legt Pfeil Fesseln aus Luft an und umhüllt das Tier mit einem Schutzgewebe, bevor sie die Schenke betritt. Der Gastraum ist schmutzig und als sie nach einer Tairenerin mit blauen Augen fragt, verneint der Wirt und will ihr ein besseres Haus zeigen. Moiraine spürt das Kribbeln des Wachgewebes und lehnt ab, ehe sie hinaus geht.

Draußen versucht die junge Frau, die Moiraine bereits aufgefallen ist, Pfeil zu stehlen, und Moiraine sagt ihr, dass die Strafe für Pferdediebstahl auspeitschen ist; in ihrer Ausbildung musste sie die Gesetze der verschiedenen Länder lernen. Die Frau zieht ein Messer und bedroht Moiraine verächtlich, doch diese entgegnet, sie würde sie zwingen, sich der Strafe zu stellen, wenn sie muss. Nach einem Moment des Zögerns rennt die Frau davon.

Wütend versetzt Moiraine ihr mit Luft einen Schlag, als die Frau Pfeil wertlos nennt und diese bleibt kreischend stehen, um sich zu verteidigen, doch sie sieht niemanden hinter sich, und geht verwirrt davon.

In der nächsten Schenke, Das Blinde Schwein, hat Moiraine auch keinen erfolg, doch einige Häuser weiter, im Silberpfennig, erklärt die Wirtin Nedare Satarov, deren Haus gepflegt und ordentlich wirkt, eine Tairenerin, wie Moiraine sie beschrieben habe, würde in ihrem Haus wohnen, aber sie wäre gerade ausgegangen.

Erfreut und erleichtert will Moiraine den Wein annehmen, den Frau Satarov ihr anbietet, doch eine winzige Veränderung in deren Gesicht lässt sie innehalten. Mit einem geheimen Gewebe der Blauen berührt sie Frau Satarov und fragt eindringlich, ob wirklich eine Tairenerin in der Schenke wohnen würde.

Die Wirtin bricht in Schweiß aus und stammelt, dass die Frau keine Blauen Augen hatte und am Morgen abgereist sei. Kalt fragt Moiraine weiter, viel viele junge Frauen sie mit diesem Wein geködert hätte und ob sie sie am Leben lässt. Frau Satarov wehrt stammelnd die Anschuldigungen ab und Moiraine zieht das Gewebe fester und zwingt sie, zu trinken.

Als der Frau klar wird, was sie tut, schleudert sie den Becher von sich und Moiraine lässt das Gewebe los. Frau Satarov versucht entsetzt davon zu laufen, doch nach wenigen Schritten bricht sie zusammen. Die Gäste an den Tischen sehen ihnen verwundert zu, einige auf Moiraine, die eigentlich diejenige auf dem Boden sein sollte. Doch sie sieht auch, wie ein Mann langsam zu lächelnd beginnt, während einige Frauen fluchtartig den Gasthof verlassen, mit ihnen auch einige Männer. Ohne zurückzublicken oder an die Frau zu denken verlässt sie das Haus.

Den Rest des Tages sucht Moiraine weiter alle ärmlichen Viertel der Stadt ab. Noch drei mal bietet man ihr Wein an unter Umständen, die denen im Silberpfennig ähneln, doch Moiraine lehnt jedes mal ab und benutzt auch das Gewebe nicht mehr, denn sie will nicht auf sich aufmerksam machen. Zwei mal wird sie angegriffen und kann die Männer mit dem Gewebe vertreiben. Vor den Gasthäusern versucht man sieben mal, ihr Pferd zu stehlen.

Es ist schon fast dunkel, als Siuan vor ihr auftaucht und sagt, sie hätte sich schon gedacht, Moiraine hier zu finden. Moiraine kann ein Lachen nicht unterdrücken, als Siuan sagt, das wäre keine Gegend für sie und man würde sie zum Frühstück verspeisen, wenn sie nicht aufpasst - diese Worte hat sie schon sehr oft an diesem Tag gehört.

Sie lässt sich führen und landet zu ihrem Erstaunen in einem angesehenen Gasthaus namens Zum Abendstern, in dem größtenteils Kauffrauen absteigen; mehr, als sie bei Siuan erwartet hat. Gegen einen Aufpreis darf Moiraine in Siuans Zimmer übernachten, da das Gasthaus ansonsten voll belegt ist.

Siuan fragt, warum Moiraine so überrascht davon ist, sie hier zu finden, doch Moiraine antwortet nicht. Statt dessen will sie wissen, was Siuan herausgefunden hat. Diese berichtet von Ines Demain, deren Sohn Rahien nach der Dämmerung benannt wurde, die sie über dem Drachenberg gesehen hat. Siuan sagt, sie könne nicht zu ihr.

Moiraine unterdrückt ihre Nervosität, die sie bei diesen Worten überkommt, und fragt, weshalb Siuan nicht zu ihr kann. Die Tairenerin antwortet ärgerlich, dass sie sich im Aesdaishar Palast befindet. Seufzend erklärt Moiraine, dass sie sich darum am nächsten Tag kümmern werden. Sie fragt, ob Siuan etwas von der Schwarzen Ajah bemerkt hat, doch diese wechselt das Thema.

Sie erklärt, es wäre eine seltsame Stadt und erzählt von einem jungen Schmied, der zwei Nächte zuvor an gebrochenem Rückgrat starb. Moiraine will sie unterbrechen, doch Siuan redet eindringlich weiter, dass der Schmied zu diesem Zeitpunkt mehrere Säcke voller Silber, die er mit seiner Gilde für die armen gesammelt hatte, bei sich trug. Doch keine einzige Münze fehlte und außer dem gebrochenen Rückgrat hatte er keine Verletzung.

Beide sehen sich lange an, doch dann fragt Moiraine, was das mit Tamra oder Meilyn zu tun hätte. Sie sagt, sie würden noch den Verstand verlieren, wenn sie für alles die Schwarze Ajah verantwortlich machen. Siuan entgegnet, sie könnten sterben, wenn sie nicht damit rechnen. Dann fragt sie, was Moiraine wegen Ines Demain unternehmen will. Moiraine berichtet von ihrem Plan und obwohl Siuan nicht davon begeistert ist, ist sie einverstanden.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

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