Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Pläne
  2. Wie man in den Grenzlanden sagt
  3. Lehrende und Lernende
  4. Fragen und Antworten
  5. Unter dem Staub
  6. Träume und Alpträume
  7. Aufgetürmter Sand
  8. Was das Rad verrät
  9. Das Rad eines Lebens
  10. Ein Vorgeschmack der Einsamkeit
  11. Toh regiert
  12. Aus dem Stedding
  13. Nach Shadar Logoth
  14. In Richtung Süden
  15. Um eine Botschaft zu begreifen

Nächster Band

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"Das Rad eines Lebens" ist das neunte Kapitel des vierzehnten Bandes Stadt des Verderbens. Gleichzeitig ist es das siebzehnte Kapitel des sechsten englischen Originalbandes Lord of Chaos, der als Herr des Chaos auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

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Rand trifft sich in Cairhien mit Berelain und Rhuarc. Er erfährt, dass die jungen cairhienischen Adligen den Aiel nacheifern, will das jedoch nicht verbieten. Sie unterhalten sich über Unruhen in Shara und Rands Schule in Cairhien.

Der Aiel Mangin erscheint und gesteht, einen Cairhiener getötet zu haben. Obwohl Rand das nicht will, muss er seine Hinrichtung befehlen.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Rand öffnet ein Portal nach Cairhien in einen eigens dafür leerstehenden Raum im Palast. Die Aiel gehen voraus, dann folgen er und Aviendha.

Auf dem Korridor warten dreißig Far Aldazar Din und zwei Dutzend Gardisten aus Mayene. Sofort gehen ein Aiel und ein Mayener voraus, um seine Ankunft zu melden, und Rand ist sicher, dass die Neuigkeit sich wie immer schnell verbreiten wird. Aber er ist froh, dass Alanna jetzt weit weg ist. Er spürt ihre Gegenwart, doch es ist nur ein unbestimmter Eindruck. Er fragt sich, ob er sie irgendwie ganz loswerden kann.

Lews Therin sagt in seinem Kopf, dass er niemals den Fallen entgehen wird, die er sich selbst stellt. Rand fragt sich schaudernd, ob der tote Drache sich wirklich mit ihm unterhält. Aber er wäre leichter zu ertragen, wenn seine Worte einen Sinn hätten.

  • Corman: Far Aldazar Din. Mosaada Goshien. graue Augen, so groß wie Rand, Narbe schräg über dem Nasenrücken.
  • Havien Nurelle: Lordleutnant der Flügelgarde. rosa Gesicht. einen Kopf kleiner als Rand. schlank. etwa so alt wie Rand oder etwas älter.

Ein Aiel namens Corman und Havien Nurelle, Lordleutnant der Geflügelten Garde, begrüßen ihn und stellen sich vor. Rand grüßt zurück und bittet sie, ihn zu Berelain und Rhuarc zu bringen. Er ärgert sich, dass Aviendha schon verschwunden ist und nimmt sich fest vor, sie in Cairhien zurückzulassen.

Während sie durch die Gänge des Palastes laufen, sieht Rand sich um. Er weiß, dass die Shaido in Cairhien alles mitgenommen hatten, was sie tragen konnten und auch die anderen Aiel nach ihren Regeln das Fünftel genommen hatten. In Andor hatte Rand es verboten, auch wenn es den Aiel nicht gefiel.

Sie suchen lange nach Rhuarc und Berelain und werden schließlich von diesen gefunden. Bei Berelains Anblick, die wie immer einen sehr tiefen Ausschnitt hat, ist Rand froh über Aviendhas Abwesenheit. Er merkt plötzlich, dass Lews Therin in seinem Kopf zu summen begonnen hat und befielt ihm, aufzuhören. Das Summen verstummt tatsächlich.

Berelain fragt nach seinem Befinden und erkundigt sich wie immer auch nach Mat und Perrin. Rand antwortet ihr höflich und fragt danach, wie es in Cairhien steht. Beide antworten, es sei alles gut.

Rand hat Berelain die Verantwortung über Cairhien übertragen, weil sie die erste Herrscherin war, die sich ihm aus freien Stücken anschloss. Außerdem hassen sich die Aiel und die Cairhiener gegenseitig, weshalb er Rhuarc nicht als Statthalter einsetzen konnte.

Rand fragt, wie es Egwene geht, und Rhuarc erzählt, dass sie laut den Weisen Frauen noch Erholung bräuchte. Rand erklärt, er würde sich gern mit ihr treffen, wenn die Weisen Frauen es erlauben.

Er will weiterreden, doch ein Klappern von Übungsschwertern macht ihn aufmerksam. In einem Innenhof sieht er Frauen in Hosenröcken oder Männerkleidung den Schwertkampf trainieren. Als der Lehrer ihnen eine Pause verordnet, kommen weiß gekleidete Diener herbei, um ihnen Erfrischungen zu reichen.

Er fragt, was das bedeuten soll und Rhuarc knurrt angewidert. Berelain erklärt, dass einige Cairhienerinnen die Töchter des Speers bewundern würden und wie sie werden wollten. Es handelt sich um Töchter aus Adelshäusern, die im Palast trainieren. In der Stadt selbst sind bereit einige Schulen entschanden, die Frauen im Schwertkampf ausbilden und die jüngeren Cairhiener sind so beeindruckt von den Aiel, dass sie Ji'e'toh übernehmen wollen.

Rhuarc erklärt, sie würden alles verdrehen. Es gefällt ihm zwar, dass sie etwas über die Sitten der Aiel wissen wollten, doch seiner Meinung nach nehmen sie, was ihnen gefällt, und verändern es. Berelain widerspricht, dass sie es nur den Gegebenheiten anpassen würden. Rand merkt, dass die beiden schon oft über dieses Thema gestritten haben müssen.

Rhuarc erklärt, dass die Weißgekleideten behaupten würden, sie seien Gai'shain. Er berichtet, wie sich junge Menschen duellieren und behaupten, die hätten Toh, wenn sie dabei verlieren. Obwohl die Duelle in den Straßen verboten wurden, finden sie immer wieder Gelegenheiten dazu. Der Clanhäuptling fordert, dass Rand ihnen Einhalt gebietet.

Berelain erklärt trotzig, dass junge Männer immer kämpfen würden. Sie sagt, es wäre niemand mehr gestorben, seit sie diese Sitten übernommen haben, weshalb sie glaubt, man solle sie weitermachen lassen. Rhuarc erklärt, sie könne sie ruhig weiter mit dem Schwert kämpfen lassen, doch man solle ihnen verbieten, sich wie Aiel benehmen zu wollen, da das deren Sitten beleidigen würde.

Rand denkt nach, denn er meint zu verstehen, warum die jungen Leute aus Cairhien das tun: da ihr Land innerhalb der letzten zwanzig Jahre zwei mal von den Aiel erobert worden war, glauben sie vielleicht die Aiel hätten die bessere Lebensweise oder wären ihnen aus einem anderen Grund überlegen, weshalb sie sie nachahmen wollen. Er versteht, dass die Aiel sich darüber aufregen, dass man sich anscheinend über ihre Sitten lustig macht, doch sie selbst haben in seinen Augen auch einige eigenartige Begründungen, jemanden zum Gai'shain zu machen.

  • Beispielsweise betrachtete man es als feindselig, wenn man mit einem Mann über dessen Schwiegervater oder mit einer Frau über deren Schwiegermutter sprach - Zweitvater und Zweitmutter nannten das die Aiel - und das war Grund genug, um zu den Waffen zu greifen, sofern die Betroffenen nicht zuerst jene Verwandten erwähnt hatten. Falls aber der Betroffene den anderen berührte, nachdem er gesprochen hatte, bedeutete das unter den Regeln von Ji'e'toh das gleiche, als berühre man einen bewaffneten Gegner, ohne ihm etwas anzutun. Das brachte eine Menge Ji ein und rief viel Toh hervor, aber der Berührte konnte nun verlangen, zum Gai'shain gemacht zu werden und damit die Ehre des anderen zu beschneiden und selbst weniger Verpflichtungen zu haben. Ji'e'toh forderte, dass eine ehrenhaft vorgebrachte Bitte, zum Gai'shain gemacht zu werden, auch gewürdigt werden müsse. Also endete alles damit, dass ein Mann oder eine Frau zum Gai'shain gemacht wurden, nur weil sie die Schwiegereltern eines anderen erwähnt hatten.

Aber da Rand Berelain zur Regentin über Cairhien gemacht hat, denkt er, dass er sie auch unterstützen muss. Er sagt Rhuarc, dass die Cairhiener die Aiel nur beleidigen würden, weil sie Cairhiener sind. Er solle sie lassen, vielleicht würden sie eines Tages genug lernen, dass die Aiel sie nicht mehr hassen würden. Rhuarc ist beleidigt und Berelain lächelt.

Sie durchqueren weiter den Palast, und das Klappern der Übungsschwerter setzt wieder ein. Es ist eine weitere Veränderung, aber er findet sie nicht so besorgniserregend wie andere, die er als der Wiedergeborene Drache hervorruft.

Als sie das Arbeitszimmer von Berelain und Rhuarc erreichen, schickt Rand die Aiel fort, da er nicht die ganze Zeit von Wachen umgeben sein will. Als Rand mit den beiden allein ist, fragt er, wie es wirklich in Cairhien aussieht, doch sie antworten, dass sie ihm bereits die Wahrheit gesagt haben.

Berelain erklärt, dass man auf den Straßen über die Rebellion der cairhienischen Häuser Riatin und Damodred spricht.

  • Caraline Damodred und Toram Riatin rebellieren gegen Rand. Die Häuser waren vor Rands erscheinen erbitterte Feinde und die letzten beiden Adelshäuser, die auf dem Sonnenthron saßen. NAch seinem erscheinen, haben sie sich zusammengeschlossen und sammeln ihre Truppen jetzt im Hügelvorland des Rückgrats der Welt. Rand vermutet, dass Pedron Niall genau wie bei Darlin Sisnera für die Rebellion verantwortlich ist.

Doch Rand will sich damit jetzt nicht beschäftigen, sondern sich erst einmal gefährlicheren Gegnern zuwenden. Er fragt, was es über die Shaido zu berichten gibt und ob die Weisen Frauen etwas über Sevannas Pläne sagen konnten. Rhuarc berichtet, dass die Shaido begonnen haben, Festungen zu bauen, was Rand besorgt.

Rand fragt nach guten Nachrichten und Rhuarc berichtet, dass es Kriegerische Auseinandersetzungen in Shara gab.

  • Shara: Shamara, Co'dansin, Tomaka, Kigali
    • Sie lügen ohne nachzudenken

Rand fragt, warum Rhuarc das als gute Nachrichten ansieht, obwohl er es eigentlich gar nicht wissen will. Rhuarc erzählt, dass es noch nie Kämpfe in Shara gab seit den Trolloc-Kriegen, und dass nichts nach außen gelang, falls es doch einmal so war.

  • Die Sharaner behaupten, ihr Land sei immer eine Einheit gewesen und es habe immer Friede geherrscht. Doch seit die Neuigkeiten über den Wiedergeborenen Drachen auch dort hin gelangt sind, gibt es Kampfhandlungen in Shara und die Händler an den Forts fragen, wann der Wiedergeborene Drache kommt, um die Welt zu zerstören.

Lews Therin murmelt in Rands Kopf und er fragt sich, ob er sogar Kriege in Ländern auslöst, von denen er noch niemals etwas gehört hat. Er fragt sich, ob er Shara ebenfalls erobern soll, um es zu retten.

Rand sagt, dass Shara weit weg ist und er sich erst um Sammael kümmern will. Sie unterhalten sich über die Aiel-Truppen, die auf dem Weg nach Illian sind. Berelain will, dass eine größere Streitmacht zur Sicherheit in Cairhien bleibt, doch Rhuarc bringt sie zum Schweigen. Also erzählt sie von den Bauern, die sich wieder auf dem Land ansiedeln, sie ist sicher, dass es ab dem nächsten Jahr keine Getreidelieferungen aus Tear mehr brauchen wird.

Berelain berichtet weiter über die Wirtschaftliche Lage und die Möglichkeiten, die das Land in einem Jahr oder einem halben haben wird - falls die Dürre je nachlässt, wobei sie immer Rand ansieht, als könnte er etwas an der Hitzewelle ändern.

Schließlich kommt sie auch auf seine Schule zu sprechen und erklärt, dass diese einiges erreichen könnte, falls die Gelehrten dort nicht immer nur neues erfinden, sondern sich erst einmal auf das vorhandene konzentrieren würde. Sie will Rand bitten, die Männer erst bezahlen zu dürfen, wenn sie etwas liefern können, und nicht vorher schon, so wie Rand es befohlen hat, doch da öffnet Jalani die Tür und erklärt Mangin wolle Rhuarc und Rand sprechen.

Rand möchte den Mann erst später sehen, doch Rhuarc sagt, er solle sofort mit ihm sprechen. Die ernsten Gesichter von Berelain und dem Aiel lassen ihn zustimmen.

  • Mangin: größer als Rand. War einer derjenigen, der auf der Suche nach dem Car'a'carn die Drachenmauer überquert haben. Graue Augen.

Mangin erzählt nüchtern, dass er sechs Tage zuvor einen Cairhiener getötet hat. Er fragt, ob er Rand gegenüber jetzt Toh hat. Rand sagt, er könnte sich selbst verteidigen und schweigt einen Moment, bevor er fragt, ob der Mann Mangin angegriffen hat. Mangin verneint, und sagt, der Cairhiener hätte den Tod verdient, also habe er ihn getötet. Er erklärt, dass er wüsste, dass Rand untersagt hätte, die Feuchtländer zu töten, außer in der Schlacht oder wenn ein Aiel angegriffen wird.

Rand fragt, warum der Mann es verdient hatte, zu sterben und Rhuarc sagt, dass er unverdient eine nachgemachte Drachentätowierung getragen habe. Rand fragt, ob der Cairhiener sich als Clanhäuptling ausgegeben hat und ihm ist klar, dass er eine Entschuldigung sucht. Doch Mangin sagt, er habe nur getrunken und damit angegeben. Dem Aiel ist klar, dass er einerseits im Recht war und andererseits trotzdem eine Schuld auf sich geladen hat.

Rand sagt, Mangin wäre im Unrecht gewesen und er müsste die Strafe bekommen und gehängt werden. Mangin nickt und sagt, er werde da sein, um sie zu erhalten, dann geht er.

Berelain sieht ihm nach und sagt, der Aiel würde wohl tatsächlich freiwillig zu seiner Hinrichtung erscheinen. Rand sagt, dass sie es seit sechs Tagen gewusst hätten und trotzdem gewartet haben, damit er die Entscheidung trifft. Er ist verärgert.

Berelain antwortet, dass sie es nicht gewohnt sei, dass ein Mann zu ihr käme, um einen Mord zu gestehen. Rhuarc sagt, es sei nicht Berelains Schuld gewesen, denn die Schuld des Aiel habe Rand gegenüber bestanden. Rand erklärt hart, dass Mangins Toh dem getöteten Cairhiener gegenüber besteht und fordert, dass sie beim nächsten Mal nicht warten, sondern das Gesetz befolgen sollen. Er weiß, dass er hart sein muss und es macht ihn traurig.

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Bücher

Ereignisse[]

Erwähnt

Sonstige[]

Aiel Verwandtschaftsgrade

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