Rad der Zeit Wiki
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Lan im Ko'di.

Schwertmeister begeben sich in das Nichts, um ihre Feinde zu töten. "Die Flamme und das Nichts" bezieht sich auf die Visualisierung einer Flamme in der Dunkelheit. Alle Sorgen - Emotionen, Gedanken, sogar das Interesse an Leben oder Sterben - werden in die Flamme gegeben. Dies ermöglicht es dem Schwertmeister, die Realität so wahrzunehmen, wie sie ist, in genau diesem Moment. Schmerz und Angst werden zu größtenteils vorbeiziehenden Phänomenen. Die Trennung zwischen Schwertmeister und Feind verschwindet. Es gibt nur noch das Nichts.

Wenn er das Nichts beschwört, kann ein männlicher Machtlenker Saidin ergreifen, indem er sich nach dem Licht streckt, das aus dem Nichts kommt. Lanfear, unter der Tarnung als Selene, nannte es das "Einssein" gegenüber Rand. [1] Im untergegangenen Malkier wurde der Zustand auch als Ko'di bezeichnet. [2]

Verschiedene Wege ins Nichts[]

Rand al'Thor erlernte die Flamme und das Nichts von seinem Vater, Tam al'Thor. [3] Während er im Nichts war, lernte Rand das Bogenschießen [4] und nutzte es später bei seinen Schwertübungen. Ohne das Nichts, entdeckte Rand, war er nicht in der Lage, die Schwertformen effektiv auszuführen. [5] Später brachte das Nichts Rand zu seiner ersten bewussten Berührung von Saidin. [6]

Lan Mandragoran nutzt etwas, das dem Nichts sehr ähnlich ist und von ihm als Ko'di bezeichnet wird, um seinen Verstand während der Schlacht zu beruhigen. [2] Als er den Emondsfeldern beibrachte, ihre Waffen zu benutzen, war er sehr überrascht davon, dass Rand diese Fähigkeit bereits kannte. [4] Lan erwähnt ausdrücklich, dass sie nicht nur von Schwertmeistern benutzt wird.

Galadedrid Damodred, der jetzt ein Schwertmeister ist, benutzte auch das Nichts. [7]

Parallelen[]

Dieser Geisteszustand wird von verschiedenen meditativen Traditionen benutzt, wie der Ch'an Buddismus. Das wesentliche dieser Übung ist es, aufmerksam zu sein.

Einige Kampfkünste, wie das japanische Zen Bogenschießen, nutzen diesen Zustand, damit ein Pfeil zu günstigsten Zeit an sein Ziel kommt. Ein weiteres Beispiel ist der Hindu-Held Arjuna, die Hauptperson des Bahgavad Gita. Arjuna war in der Lage, ein Ziel mit seinem Pfeil zu treffen, weil er in der Lage war, ein winziges Ziel inmitten einer wilden Schlacht genau zu sehen. Viele Bücher und Schriftrollen wurden über dieses Thema geschrieben, so wie Issai Chozanshis The Tengu's Sermon on the Martial Arts oder ein modernes Beispiel, Peter Ralsons Cheng Hsin: Die Prinzipien müheloser Stärke.

Anmerkungen[]

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