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Für das gleichnamige Kapitel siehe Damane (Kapitel).

Eine Damane (in der Alten Sprache: Angeleinte) ist eine Frau, die die Macht lenken kann und von den Seanchan angeleint wurde mit einer Art von Ter'angreal, der A'dam genannt wird.

Beschreibung[]

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Damane sind Seanchanische Frauen (da nur Frauen angeleint werden können, obwohl ein männlicher Kragen später in der Serie erwähnt wurde), geboren mit dem Funken oder der Fähigkeit, die Macht zu lenken. Da die Seanchan glauben, dass diese Frauen große Zerstörung mit der Einen Macht anrichten können, werden sie durch eine Aufseherin angeleint, die als Sul'dam oder "Leinenhalterin" bekannt ist. Eine Frau, die die Macht lenken kann und nicht angeleint wird, ist als Marath'damane bekannt (Alte Sprache: jene, die angeleint werden muss) und wird als Abscheulichkeit angesehen. Seanchan sehen jede nicht angeleinte Aes Sedai als Marath'damane an.

Geschichte[]

Als Artur Falkenflügels Sohn Luthair das erste mal nach Seanchan kam, fand er ein riesiges Land vor, das ein brodelnder Kessel voller Allianzen und Verrat und Machtergreifungen war. Unter ihnen waren jene, die sich selbst Aes Sedai nannten, obwohl sie wenig Gemeinsamkeiten mit den Aes Sedai der Weißen Burg hatten. Sie nutzten die Macht in der Schlacht und wandten sich so einfach gegen einander wie gegen jeden anderen. [1] Es ist nicht bekannt, wie Frauen in solch einem Chaos trainiert wurden, möglicherweise durch individuelle Lehrstellen.

Im Verlauf der Eroberung dieses neuen Landes wurde Luthair seine größte Waffe übergeben, der A'dam, von der Aes Sedai Deain für ihn hergestellt, die versuchte, sich selbst beliebt zu machen. [1] Es ist aus einem silbrigen Metall gemacht, hat ein Halsband (getragen von der Damane) und ein Armband (getragen von ihrer Aufseherin, der Sul'dam). Sie sind durch eine mehrere Fuß lange Leine verbunden, obwohl später herausgefunden wird, dass die Leine nicht unbedingt notwendig ist, und dass Halsband und Armband auch ohne sie zusammenarbeiten können. Entweder haben die Seanchan das niemals herausgefunden (unwahrscheinlich in all den Jahrhunderten der A'dam-Herstellung) oder sie ziehen es vor, ihrer Damane nicht zu viel Freiraum zu gewähren.

Mit dieser Vorrichtung gelang es Luthair, der selbst keine Aes Sedai hatte, sich die Machtlenkerinnen von Seanchan zu Nutze zu machen. Die ersten Sul'dam wurden ausgewählt und die ersten Damane angeleint. Doch da in Luthairs Augen alle Aes Sedai zu gefährlich waren, um frei herumzulaufen, musste auch Deain erkennen, dass sie nur eine Marath'damane war. Es heißt, ihre Schreie hätten die Türme der Mitternacht erschüttert, als man ihr den A'dam umlegte. [1]

Der A'dam[]

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Hauptartikel: A'dam

Der A'dam hat verschiedene Effekte, je nachdem, welcher teil getragen wird und wer ihn trägt. Wenn sie das Halsband trägt, kann eine Frau, die in der Lage ist, Saidar zu berühren, nicht mehr als ein Rinnsal lenken, ohne gefährlich krank zu werden; sie kann das Armband nicht weiter als einen Fuß weit bewegen; sie kann nichts berühren, das sie als eine Waffe ansieht und sie kann ihren eigenen Kragen - oder einen anderen - nicht öffnen.

Gleichermaßen erlaubt das Armband der Trägerin, wenn es von einer Frau getragen wird, die die Macht lenken kann, den emotionalen Status der Frau im Halsband zu fühlen, um ihr Schmerz oder Freude zu übermitteln, einfach indem man es will, und ihren Zugang zur Quelle vollständig zu kontrollieren. Wenn sie es wünscht, kann sie die Macht lenken, wobei die Damane nicht mehr als ein Kanal ist.

Eine Person, die die Macht nicht lenken kann, würde vom A'dam vollständig unbeeinflusst bleiben. Wenn ein Mann, der die Macht lenken kann oder das Potential dazu hat, das Armband anfasst, erleiden sowohl er als auch die Damane Schmerzen. Wenn der Kontakt aufrecht erhalten bleibt, sterben beide in grauenvoller Qual. Man geht davon aus, dass das so ist, weil wenn Männer und Frauen sich ohne Hilfe verbinden, muss die Frau beginnen, während der A'dam die Kontrolle der Verbindung dem Träger des Armbandes aufzwingt.

Status[]

Luthairs Abneigung gegen Machtlenker übertrug sich auf die Kultur, die er aufbaute; Damane haben den niedrigsten Status aller Machtlenker im Rad der Zeit-Universum. Alle Damane werden zu Eigentum, Sklaven, sobald man herausgefunden hat, dass sie die Macht lenken können. Sogar jene, die eng mit Damane zusammenarbeiten, siehen in ihnen wenig mehr als ein nützliches und intelligentes Tier oder ein Werkzeug. [1] Man erwartet, dass solch ein  Leben eine Damane unglaublich frustriert und rebellisch machen würde, gierig darauf, frei zu sein, doch tatsächlich ist das Gegenteil wahr. In der Seanchanischen Kultur aufgewachsen glauben sie ernsthaft daran, dass sie für die Sicherheit aller anderen angeleint werden müssen und Verhaltenstraining macht sie kindlich, unterwürfig und begierig danach, zu gefallen. Sogar wenn Damane "befreit" werden, ist die Konditionierung beinahe unmöglich zu brechen und viele befreite Damane haben große Schwierigkeiten, selbständig zu werden.

Renna Emain mit Egwene als Damane

Seit dem Beginn der Corenne wurden mehrere Machtlenker der Westlande angeleint (inklusive mehrerer Aes Sedai). Obwohl einige entkommen konnten, wurden die meisten angeleinten Aes Sedai durch den A'dam erfolgreich gebrochen.

Damane werden fühlendes Tier gehalten und behandelt, aber ihr Hauptnutzen ist in der Schlacht, als fürchterliche Waffen. Sie werden in der Kunst der Nutzung der Einen Macht als Waffe trainiert, wobei Feuerbälle und Blitze indirekteren Methoden vorgezogen werden. Speziell trainierte sind in der Lage, eine beeindruckende pyrotechnische Show hervorzubringen, die als Himmelslichter bekannt ist, und sie sind die einzige Kultur, wo das Talent, Ter'angreal herzustellen, noch gefunden werden kann.

Die volle Breite der Talente, die bei diesen bestimmten Machtlenkerinnen gefunden werden kann, ist nicht bekannt, aber es gibt Damane, die heilen können - obwohl nur wenige Seanchan diese Hilfe willkommen heißen würden - und einige von ihnen haben eine Version der Weissagung, die ihnen erlaubt, die "Zukunft" vorauszusagen. In vielen Fällen könnte das pure Scharlatanerie sein, gebunden an einer sehr abergläubische Kultur, doch mindestens eine Voraussage, detailliert und genau, ist wahr geworden.

Da Meervolk-Windsucherinnen beinahe sicher in den Jahren angeleint worden sind, macht es Sinn, dass Damane in der Wetterkontrolle auch geübt sind. Die Seanchanischen Damane haben auch das Talent für das Schürfen oder Finden und Hervorbringen von Erzen aus der Erde. Dieses Talent wird das erste mal erwähnt, als Egwene gefangen genommen wird und eine starke Neigung zu diesem Talent zeigt. Die Reichweite und Nützlichkeit der Talente für das Imperium haben das Seanchanische Imperium anscheinend unbesiegbar gemacht.

Obwohl Damane den Status von Tieren oder Gegenständen haben, werden sie gleichzeitig als zu wertvoll angesehen, um einfach getötet zu werden. Die Seanchan sehen kein Problem darin, sie zu verstümmeln - ihnen beispielsweise Zunge oder Hände abzuschneiden - denn das Machtlenken ist auch ohne bestimmte Körperteile möglich, doch als Kampfwerkzeug sind sie unverzichtbar für die Seanchan. Nur die Kaiserin selbst - die Besitzerin der meisten Damane von Seanchan - kann sich dies zu ihrem Vergnügen erlauben. [1]

Anmerkungen[]

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