Rad der Zeit Wiki
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Dies ist ein POV-Charakter mit einem oder mehr Abschnitten oder Kapiteln, die aus seinem oder ihrem Point of View geschrieben sind.

Dain Bornhald ist ein Offizier der Kinder des Lichts.

Beschreibung[]

Dain stammt aus Tarabon. Sein Vater war Geofram Bornhald.

Er ist sehr arrogant und hält sich für jemanden, der wichtiger ist und mehr weiß als andere. Er hat ein schmales Gesicht. [1]

Trotz seines jungen Alterst trägt er bereits die beiden goldenen Rangknoten, die seinen hohen Rang unter den Kindern ausweisen. [2]

Handlung[]

Die Suche nach dem Auge der Welt[]

Dain Bornhald ist der Offizier der Kinder des Lichts, die im Frühjahr 998 NÄ vor Baerlon lagern. Heran Adan, der Stadthalter von Baerlon, erlegt ihnen Beschränkungen auf, so dass nur zehn Weißmäntel gleichzeitig nach Baerlon hinein dürfen. [1]

Auf einer seiner Patrouillen durch die Stadt trifft er auf Rand al'Thor, der Dain und seine beiden Begleiter auslacht, als ein von Mat Cauthon losgelöster Stapel Fässer in den Matsch prallt und die fleckenlosen Umhänge der Männer beschmutzt. Nachdem Rand ihm erklärt hat, dass er aus den Zwei Flüssen stammt, beschließt Dain, sich dies zu merken, da er Rand für einen Schattenfreund hält. Er will ihn mitnehmen und befragen, doch die Ankunft der Stadtwache von Baerlon verhindert dies. [1]

Später in der Nacht erhält er von einem Spion die Information, dass eine Gruppe nachts heimlich die Stadt verlassen will. Er verfolgt sie bis ans Stadttor, um sie dort aufzuhalten, wo er Rand wiedererkennt. Doch Moiraines Illusion entsetzt ihn und seine Männer, so dass die Gruppe fliehen kann. [3]

Die Jagd beginnt[]

Dain hat sich seinem Vater Geofram Bornhald angeschlossen, um den Auftrag auszuführen, die Unruhen in Caemlyn zu schüren, damit die Aes Sedai-Befürworterin Morgase Trakand gestürzt werden kann. Doch Geofram erhält bald von Pedron Niall den Befehl, sich aus Andor zurückzuziehen. Unwillig lässt er Dain bei Eamon Valda zurück. [4]

Im Herbst 998 NÄ befindet Dain sich mit Eamon Valda vor Tar Valon und Bornhald beauftragt Byar, seinen Sohn nach seinem Tod aufzusuchen und ihm davon zu berichten. Er erwähnt dabei auch Perrin, den er in der Nähe von Falme gesehen hat und von dem er glaubt, er könnte sie an die Seanchan verraten. [5]

Die Rückkehr des Drachen[]

Im Frühjahr 999 NÄ hat Dain Bornhald die Nachricht vom Tod seines Vaters und die Geschichte der näheren Umstände erhalten. Er befindet sich unter dem Kommando von Eamon Valda vor Tar Valon und patrouilliert dort, als die Gruppe um Verin sich der Stadt nähert. Dain versucht sie aufzuhalten - obwohl er vermutlich weiß, dass er für sie nur ein Ärgernis ist, sie aber nicht an der Weiterreise hindern kann. Doch dann gibt sich die Tochter-Erbin von Andor zu erkennen, was seine Mission bedeutsamer macht. Egwene benutzt die Eine Macht, da sie glaubt, sich verteidigen zu müssen und überzeugt Bornhald damit noch mehr davon, dass die Aes Sedai tatsächlich Schattenfreunde sind. Er glaubt, er würde nun sterben, doch sein Hass wird nicht kleiner, als die Frauen ihn ziehen lassen, die er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. [2]

Der Schatten erhebt sich[]

Dain Bornhald ist inzwischen mit seinen Männern am Fluss Tarendrelle angelangt. Auf Befehl von Pedron Niall soll er die Kinder des Lichts in die Zwei Flüsse führen, um dort Schattenfreunde zu jagen. Begleitet wird er von dem fanatischen Jaret Byar und dem halb verrückten Ordeith. Beide brennen wie er darauf, Perrin in die Hände zu bekommen, der Bornalds Meinung nach für den Tod seines Vaters in Falme verantwortlich ist. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen oder Nachrichten zur Königin von Andor in Caemlyn durchdringen zu lassen, lässt Bornhald eine Gruppe Kesselflicker in die Zwei Flüsse treiben, die sie gesehen haben. [6]

Dain lässt Taren-Fähre abriegeln, bevor er das Hauptlager der Kinder in Wachhügel errichtet. Innerhalb der nächsten Tage beginnt er, die Familien und enge Vertraute der jungen Männer zu verhaften, nach denen er auf der Suche ist. Während er zu spät kommt, um die Familie Aybara zu verhaften - die vollständig von Ordeith und seinen Männern getötet wurde, was Dain als Überfall der Trollocs vertuschen lässt - gelingt es ihm, die Familien Luhhan und Cauthon zu verhaften. Mit Ausnahme von Abell Cauthon, der von Tam al'Thor rechtzeitig gewarnt fliehen konnte und nun mit ihm in Verstecken lebt. Bornhald verschließt sich Ordeiths Drängen, die gefangenen sofort aufzuhängen. Er nutzt die Hilflosigkeit der Bewohner der Zwei Flüsse aus, die sich den Trolloc-Übergriffen hilflos gegenüber sehen, die in diesem Jahr mit steigender Intensität zurückgekehrt sind und gegen die die Kinder des Lichts den einzigen Schutz darstellen. [7]

Bornhald hat besonderes Interesse an Perrin, da sein Hass auf ihn mit jedem Tag steigt. Er nimmt selbst an allen Patrouillen teil, die seine Männer nach Emondsfeld führen, um dort immer wieder Fragen über den jungen Mann zu stellen, der für den Tod seines Vaters und weiterer Kinder des Lichts verantwortlich ist. [7]

Die Anwesenheit von Ordeith erschwert Bornhald seine Mission. Er versteht nicht, wieso Pedron Niall den merkwürdigen Mann mit ihm geschickt hat, dessen Mord an der gesamten Familie Aybara er vertuschen musste. Auch die Tatsache, dass alle Männer, die er mit ihm auf Patrouille schickt, seltsamerweise bei plötzlichen Überfällen sterben, besorgt ihn. Dennoch kann er nichts gegen den Mann unternehmen, der unter seinen Männern hoch angesehen ist, weil er allein einige Graue Männer entdeckte und tötete, die sich ins Lager eingeschlichen hatten. [8]

In der Nacht werden die gefangenen Emondsfelder von unbekannten aus dem Lager der Kinder des Lichts befreit, doch Bornhald kann sich denken, wer dafür verantwortlich ist. Als er mit einer Abteilung Kinder nach Emondsfeld reitet, werden sie jedoch von Lord Luc und einigen Dorfbewohnern vertrieben. Nur wenig später kommt es zu einem verheerenden Angriff auf das Dorf Taren-Fähre, bei dem beinahe alle Einwohner getötet und das Dorf selbst vollkommen zerstört wird. Die Abteilung Kinder des Lichts, die dort lagert, kann sich gerade noch retten und verliert fünfzig Männer. Ordeiths Abwesenheit lässt Bornhald vermuten, dass dieser etwas damit zu tun hat. [9]

Bei ihrem nächsten Besuch in Emondsfeld zeigt sich Perrin und Dain ist so betrunken, dass er seine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle hat und den angeblichen Schattenfreund sofort festnehmen will. Doch er erhält keine Chance dazu, denn die Dorfbewohner stellen sich gegen die Kinder des Lichts und selbst Jaret Byar hält dieses Vorgehen für unsinnig. Dain lässt sich schließlich auf die Vereinbarung ein, die Emondsfelder gegen die Trollocs zu beschützen, wofür Perrin sich nach dem Ende der Gefahr in die Hände der Weißmäntel begeben will. [9]

Die Kinder des Lichts verbringen die nächsten Tage in Emondsfeld und erleben die wiederholten Überfälle mit, helfen aber nicht in den Kämpfen. Dains angeschlagene Psyche lässt ihn immer wieder zu viel trinken und sein Hass auf Perrin wächst. Er ist so verbohrt und festgefahren in seiner Ansicht, dass er sich entschließt, mit den Weißmänteln das Dorf kurz vor der Schlacht von Emondsfeld zu verlassen. Er wirft Perrin vor, dieser wolle alle Dorfbewohner an die Trollocs verfüttern und auf ihren Gräbern tanzen. Nur Perrins wütende Vorwürfe, die Weißmäntel wären keine Männer, lässt ihn bleiben. Doch in der Schlacht rühren die Kinder des Lichts sich nicht, so dass die Frauen von Emondsfeld an den Kämpfen teilnehmen müssen. Nach dem Sieg fordert Bornhald Perrins Gefangennahme, der sich jedoch weigert, den Handel einzuhalten, da die Kinder ihren Teil nicht erfüllt haben. Verfolgt von Männern aus Wachhügel, die ihren Abzug sicherstellen wollen, verlässt Bornhald mit den Kindern des Lichts die Zwei Flüsse. [10]

Anmerkungen[]

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