Rad der Zeit Wiki
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Vorheriger Band

  1. Die Flamme von Tar Valon
  2. Der Empfang
  3. Freunde und Feinde
  4. Herbeizitiert
  5. Der Schatten in Schienar
  6. Düstere Vorzeichen
  7. Der Ruf des Blutes
  8. Der Wiedergeborene Drache
  9. Abschied
  10. Die Jagd beginnt
  11. Das Muster schimmert hindurch
  12. Ins Muster verwoben
  13. Von Stein zu Stein
  14. Wolfsbruder
  15. Brudermörder
  16. Im Spiegel der Dunkelheit
  17. Entscheidungen
  18. Zur Weißen Burg
  19. Unter dem Dolch
  20. Saidin
  21. Die Neun Ringe
  22. Heimliche Beobachter
  23. Die Prüfung

Nächster Band

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"Abschied" ist das neunte Kapitel des dritten Bandes Die Große Jagd. Gleichzeitig ist es das neunte Kapitel des zweiten englischen Originalbandes The Great Hunt, der als Die Jagd beginnt auch in Deutschland veröffentlicht wurde.

Zusammenfassung[]

Flamme-icon.gif

Der Zug der Amyrlin und die Gruppe um Rand verlassen Fal Dara.

Bayle Domon erhält zum wiederholten mal den Auftrag, nach Tear zu segeln, und schlägt den Weg zur Toman-Halbinsel ein.

Handlung[]

Rand al'Thor[]

Ort: Fal Dara, Shienar

In Hof herrscht Aufbruchsstimmung, als Rand herunter kommt. Sein Pferd steht bei der Gruppe um Ingtar, den zwanzig Soldaten begleiten, unter anderem Uno, Ragan und Masema. Letzterer hat für ihn nur einen kalten Blick übrig.

Loial kommt auf seinem zottigen, großen Pferd hinzu. Er und Rand unterhalten sich kurz, bis Mat und Perrin hinzukommen. Rand versucht, sich bei ihnen zu entschuldigen, aber sie sind immer noch wütend auf ihn und fühlen sich durch seinen Aufzug bestätigt: er trägt immer noch die festliche Kleidung, die er für die Amyrlin anziehen musste. Rand entschuldigt sich auch bei Loial, und dieser nimmt die Entschuldigung an.

Lan kommt und will allein mit Rand reden, um ihm eine letzte Lektion zu erteilen: Schwert in die Scheide. Er will Rand damit sagen, dass es vielleicht einmal einen Moment geben wird, in dem Rand keine andere Wahl haben wird, als zuzulassen, dass der Gegner ihn selbst verwundet, um an sein Ziel zu kommen.

Die Amyrlin und Lord Agelmar gehen an ihnen vorbei. Der Herr von Fal Dara versucht, sie zum bleiben zu überzeugen, doch sie will nicht. Nachdem sie mit einem Behüter gesprochen hat, springt dieser auf sein Pferd und reitet so schnell er kann davon. [1] Loial meint, sie hätte ihn beauftragt, sich über die Unruhen auf der Ebene von Almoth zu informieren und Rand erinnert sich daran, dass diese direkt neben der Toman-Halbinsel liegt, die in den blutigen Worten an der Kerkerwand erwähnt wurde.

Als die Amyrlin sie verabschiedet, verbeugen sich weder Rand, noch Mat und Perrin und Rand fragt sich, was die beiden wohl von ihr gehört haben. Sie belehrt alle darüber, wie wichtig es ist, das Horn von Valere zu finden, als Rand wieder den Beobachter spürt. Als er sich überall auf dem Hof umsieht, zischt ein Pfeil knapp an ihm vorbei, der auch die Amyrlin verfehlt und statt dessen einen Mann trifft.

Unruhe bricht aus und alle suchen den Schützen. Angelmar fällt vor Scham auf die Knie vor der Amyrlin, die ihn beruhigt, dass ihr schon schlimmeres geschehen ist und als sie sagt, dass der Pfeil vielleicht gar nicht für sie bestimmt war, fällt ihr Blick kurz auf Rand. Er ist sicher, dass sie damit recht hat.

Nach einem erneuten Segen der Amyrlin verlassen sie die Festung. Rand versucht, zu Mat und Perrin aufzuschließen, die ganz vorn reiten, doch sie lassen sich zurückfallen, um ihm auszuweichen. Ingtar erzählt ihm, dass die Wachen Changu und Nidao verschwunden sind, die einzigen seit dem Überfall am Abend zuvor. Er hält sie für Schattenfreunde.

Ein weiterer Mann reitet neben sie. Ingtar stellt ihn als Hurin vor, den Schnüffler. Hurin erklärt ihm, dass er Gewalt riechen und diejenigen aufspüren kann, die Gewalttaten begangen haben, was den Aes Sedai nicht gefällt, da sie diese Fähigkeit nicht verstehen. Er beschreibt, wie lange welche Gewalttaten noch als Geruch in der Luft liegen, doch die Dinge, denen sie folgen sind so schlimm, dass er den Geruch fast nicht ertragen kann.

Als sie aus der Stadt heraus kommen, ist Ingtar überrascht, dass die Spur nach Süden führt. Rand sieht noch einmal zurück und hofft, dass der kurze Abschied von Egwene es leichter machen würde.

Bayle Domon[]

Ort: Zum fröhlichen Dachs, Illian (Hauptstadt), Illian (Nation)

In Illian spürt man immer noch die Reste der Feierstimmung in der Luft. In ein paar Tagen soll Die Wilde Jagd nach dem Horn eröffnet werden. Die Stadt ist voll von Besuchern und Jägern. Überall in den Palästen treten Gaukler auf. Am Himmel erblüht Feuerwerk, denn es sind auch viele Feuerwerker in der Stadt.

Bayle Domon ist auf dem Weg, um sich mit jemandem zu treffen, von dem er annimmt, dass er ihn töten will. Er betritt die Schenke Zum fröhlichen Dachs, dessen Wirtin Nieda Sidoro ist.

Sie gibt ihm ein Zeichen, das ihn auf die drei Männer aus Cairhien aufmerksam macht. Nachdem er sich gesetzt hat, kommen sie zu ihm. Sie wollen, dass er jemanden von Cairhien nach Mayene bringt, doch Domon lehnt ab. Als sie ihm tausend Goldmark bieten, nimmt er an, obwohl er weiß, dass es eine Falle ist, da er schon drei ähnliche Angebote bekommen hat. Jemand will, dass er nach Osten reist, um jeden Preis, und Domon ist sicher, dass ihm seit Maradon Schattenfreunde folgen.

Die Wirtin kommt und unterhält sich mit ihm. Er gibt ihr eine Münze und sagt, sie soll allen solange eine Runde ausgeben, bis das Geld aufgebraucht ist. Es handelt sich um eine Münze aus Tar Valon, so wie alle anderen Münzen in dem Beutel auch. Er macht sich Sorgen, da Weißmäntel in der Stadt sind, die sofort auf ihn aufmerksam werden würden, wenn er zu viele von den Münzen zeigt.

Sein zweiter Offizier Yarin Maeldan kommt an den Tisch und sagt ihm, dass einer seiner Männer, Carn, tot ist. Bereits drei andere Männer wurden getötet, weil er einen Auftrag abgelehnt hatte, und der Magistrat von Illian hat nichts unternommen.

Yarin erzählt weiter, dass Carn gefoltert wurde, als hätten die Männer versucht, Informationen aus ihm heraus zu holen, so wie auch von drei weiteren Männern, die versucht hätten, sich auf die Gischt zu schleichen. Domon befielt ihm, alle Männer zu informieren, da er los segeln will, sobald genug Männer an Bord sind, egal wie viele dann noch fehlen.

Yarin kommt, als Domon in seiner Kajüte ist und meldet, dass bis auf drei alle Männer an Bord sind. Domon befielt, sofort los zu segeln, obwohl es Nacht ist. Als er wieder allein ist, öffnet er das Siegel des Dokuments, das ihm mit dem Geld übergeben wurde mit einem Messer, so dass es nicht beschädigt wird. Das Dokument besagt, der Überbringer wäre ein Schattenfreund, der unverzüglich gehängt werden solle. Alle seine Besitztümer sollen dem Schreiber sofort überbracht werden. Unterschrieben ist der Brief von Galldrian, dem König von Cairhien.

Domon weiß nicht, ob es sich um eine Fälschung handelt, vermutet es aber, dass es eine ist. Zwischen Tear und Illian herrscht gerade Frieden, aber ein Illianer, der in Tear oder Mayene hingerichtet wird, könnte wieder einen Kriegszustand hervorrufen.

Domon versteckt das Pergament bei seinen Sammlerstücken, für die er ein Geheimfach hat, das nur er öffnen kann. Er hatte in Maradon vier neue Stücke hinzugefügt und in Weißbrücke begann die Verfolgung. Eines davon ist eine Scheibe aus Cuendillar, die das uralte Symbol der Aes Sedai darstellt [2] und Domon befürchtet, dass er deswegen verfolgt wird. Als Yarin in seine Kajüte kommt, trägt er ihm auf, nach Ebou Dar zu segeln, wo sie Vorräte aufnehmen wollen, und dann weiter nach Westen.

Yarin warnt ihn, da er gehört hat, dass in Tarabon und Arad Doman ein Krieg herrschen soll, aber Domon weiß, dass die Taraboner und Domani sich schon immer um die Ebene von Almoth und die Toman-Halbinsel gestritten haben. 

Charaktere[]

Tiere

Erwähnt

Gruppen[]

Erwähnt

Berufe

Orte[]

Erwähnt

Gegenstände[]

Erwähnt

Ereignisse[]

Ereignisse

Sonstige[]

Schwertform

Erzählungen

Anmerkungen[]

  1. Es ist Alric, Siuan Sanches Behüter.
  2. 2,0 2,1 Das zweite Siegel, das später in die Hände von Turak Aladon fällt und dann von Moiraine gefunden wird.
  3. Dies ist das letzte Kapitel, in dem Roter beim Namen genannt wird. In den nächsten Kapiteln bezeichnet man ihn als "der Braune" oder "Rands brauner Hengst".
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